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Orientierungs-und Entscheidungshilfe für dentale Produkte und Leistungen >>Zu den Vergleichen„Inspiration“ – auf dem Dental-Marketing-Kongress 2010 von DeguDent
Drucken„Inspiration – ein Funke springt über!“ Unter diesem Motto lud DeguDent zum 15. Dental-Marketing Kongress am 22. und 23. Januar 2010 in das Congress Center der Messe Frankfurt ein – und mehr als 700 Zahnärzte und Zahntechniker waren Feuer und Flamme! Denn renommierte Referenten, von Mönchen und Marketing-Experten bis zu Motivations-Assen und Comedians, heizten den Teilnehmern nach Kräften ein.

Mit fundierten und zugleich unterhaltsamen Beiträgen gelang es ihnen auf kurzweilige Art, das Publikum heiß zu machen für langfristigen Mehr-Erfolg, beruflich wie privat. Denn nur wer in sich die Flamme lodern spürt, sie neu entfacht und vor allem klug kontrolliert, wird auch in Zukunft vor Begeisterung und Tatendrang sprühen – jeder Krise zum Trotz!
DeguDent Geschäftsführer Dr. Alexander Völcker redete nicht lange drumherum: „Macht ein Marketingkongress im Umfeld der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise überhaupt Sinn? Ja. Im Gegenteil, wir sagen: Gerade jetzt! Denn das neue Jahr und Jahrzehnt wird vor allem von Veränderungen geprägt sein – in dieser Hinsicht also nichts Neues für uns. Und deshalb wollen wir Ihnen erneut wichtige Denkanstöße für die Zukunft geben!“ Diese erhielten viele Teilnehmer sogar schon am Freitagnachmittag – und zwar in dentalfachlicher Hinsicht im Rahmen des vorgeschalteten Implantat-Prothetik-Kongresses. Darin beschrieben nämlich Zahnärzte und Zahntechniker, oftmals auch im Team, den Einfluss neuer Technologien auf prothetische Konzepte am Beispiel der Implantatprothetik – computergestützte Navigation, „backward planning“ und unterschiedliche Restaurationsmöglichkeiten inklusive.
Von Mönch zu Mensch
Als dann die Gäste im festlich eingedeckten Saal bei Kerzenschein und stimmungsvoller Hintergrundbeleuchtung zum eigentlichen Marketingkongress Platz nahmen, steigerte sich die brennende Neugier vom Nachmittag zum flammenden Interesse am Abend: „Inspiration – ein Funke springt über“ war Programm. Und lauter ansteckende Impulse entsprangen dabei aus der Stille der Klöster: Gerhard Conzelmann, Präsident des internationalen Shaolin-Instituts, Wiesbaden, trat mit dem jungen Shaolin-Mönch Shi Yan Yan ins Rampenlicht. Die Beherrschung des Körpers durch den Geist schlug das Publikum in den Bann – zum Beispiel als der junge Mönch zum Erstaunen aller eine massive Eisenstange nach kurzer Meditation auf dem Kopf in mehrere Teile zerbrach oder nur mit dem Hals mühelos messerspitze Speere bog bis sie splitterten. „Das Geheimnis der Fähigkeiten des Mönches ist sein Bewusstsein und sein Denken, das unabhängig von äußeren Einflüssen ist. Wir dagegen sind Meister im Verzetteln der Energie“, erläuterte Conzelmann. An einem 16-Stunden-Tag hat der Mensch 50.000 Gedanken – pro Sekunde einer. „Aber 80 Prozent davon nehmen uns Energie, wir brauchen dagegen Gedanken, die uns Energie geben“, weiß der Shaolin-Experte. Man müsse daher weg von den Grenzen, die einen einschränken. „Die Mönche sagen: „Was Du denkst, das bist Du!’“ Und am Ende seines Vortrags zog er den logischen Schluss: „In Zukunft werden Meditation und Intuition die wichtigsten Werkzeuge für Führungskräfte sein.“
Eine zentrale sprituelle Lehre lautete also, an seinem Inneren zu arbeiten und eben nicht die Hände einfach in den Schoß zu legen. Das kam für die Kongressteilnehmer ohnehin nicht in Frage. Im Gegenteil: Viele griffen sich in den zwei Tagen, nur unterbrochen von Dinner, Lunch und Kaffee nachdenklich an die Schläfen oder ergriffen ans Kinn – wenn sie nicht gerade wieder frenetisch klatschten. So zum Beispiel auch beim zweiten Freitagabend-Vortrag von Coach Johannes Warth, der sich selbst als „Überlebensberater“ bezeichnet. Er appellierte ebenfalls an die innere Einstellung – und mahnte an, „dass das, was Sie morgens im Spiegel sehen, andere stundenlang erleben müssen!“ An sich zu glauben, ist für den Berliner Trainer ein zentrales Motiv. „Denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es. So hat einst niemand an die Zukunft des Autos geglaubt, doch wer ist eigentlich heute Abend mit der Pferdekutsche angereist?“ Um ein Ziel erreichen zu können, müsse man sich wiederum auf das Wesentliche konzentrieren, mahnte der gefeierte Referent – was er auch gleich unter großem Applaus mit Pfeil und Bogen beim Schuss auf eine brennende Kerze auf der Bühne demonstrierte. Und dass das Ganze gemeinsam noch besser geht, bewies dann spätestens sein spektakulärer Gang über ein Seil, das an beiden Enden von Kongressgästen gespannt wurde.
Loslassen gehört auch dazu
Bestseller-Autor Pater Anselm Grün von der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg und bekannt aus den Medien bekräftigte am Folgetag die Bedeutung der inneren Kraft. „Schauen Sie genau hin, mit welchem Bild von sich Sie zur Arbeit gehen. Man braucht gute Bilder. Und man sollte sich da nichts von außen überstülpen lassen.“ Inspiration heißt für den beliebten Geistlichen, „mit der eigenen Quelle in Berührung zu kommen.“ Diese werde beeinflusst von Glaube, Hoffnung und Liebe. Glaube heiße u.a. Vertrauen zu den eigenen Entscheidungen zu haben und nicht immer die Bestätigung anderer zu benötigen. Ohne Hoffnung wiederum sei kein Unternehmen zu führen – schließlich werde erst dann etwas wertvoll, wenn man Hoffnung hinein lege. Liebe sei wichtig, weil sie sich energiespendend und nicht energieraubend auswirke. Neben diesen Grundwerten vermittelte der renommierte spirituelle Berater mit dem markanten Bart auch ganz praktische Tipps: „Man muss auch mal von der Arbeit loslassen können. Wenn man zu Hause ankommt, sollte das Berufliche zurückgelassen werden.“ Mache man dagegen immer alles gleichzeitig, würden „keine Türen geschlossen“ und das Leben nicht rhytmisiert.
Vielseitig gestaltete sich ebenfalls der Beitrag von Boris Grundl, der seit einem Klippensprung querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. „Steh auf – und werde der Beste, der Du sein kannst“, empfahl der eloquente Motivationstrainer und ehemalige Paralympics-Teilnehmer aus Trossingen. Dafür sei es zwar gut, aber keineswegs unbedingt nötig, ein höchstes Ziel zu verfolgen. „Das ist ein Mythos. Denn der Zwang, eine Vision zu haben, setzt Sie nur unter Druck.“ Vielmehr komme es darauf an, Verantwortung für sich zu übernehmen. Doch leider wollten viele einfach nur wissen, aber nicht wirken. Dafür wiederum seien Veänderungsprozesse wichtig – entweder erzwungen durch Krisen oder viel besser noch auf freiwilliger Basis, was den „Weisen“ charakterisiere. Für Sportwissenschaftler Slatco Sterzenbach aus Weßling ist es dazu unerlässlich, sich permanent körperlich fit halten: „Zweimal fünfzehn Minuten Krafttraining in der Woche reichen schon, um den ab dem 30. Lebensjahr einsetzenden Muskelabbau aufzuhalten!“ Schließlich sei auch der gefürchtete „Burnout“ zu vermeiden, der schleichend verläuft und sich unter anderem durch so unterschiedliche Merkmale, wie Vernachlässigung eigener Bedürfnisse, den Zwang, sich immer beweisen zu müssen oder häufige Erschöpfung ankündige. „Also einfach mal die Sportklamotten anziehen und was tun“, rät der Leistungsathlet, der zur Unterstreichung kurzerhand auf der Bühne aufs Rennrad stieg.
In Schwierigkeiten noch die Gelegenheiten sehen
Betriebswirtschaftlich voran kamen die Kongressbesucher mit Dr. Dr. Cay von Fournier und seinen beeindruckenden Ausführungen zu den wellenförmigen Entwicklungszyklen der modernen Gesellschaft. Dieses so gennante „Kondratjew-Modell“ geht von bedeutenden kulturellen Errungenschaften als treibende Momente für den Markt aus – von der Dampfmaschine über die Eisenbahn, die Elektrotechnik, das Automobil bis zum Internet. Den nächsten Meilenstein stünde demnach im Bereich der „psychosozialen Gesundheit“ an. „Der Mensch wird zum wichtigsten Faktor; wir befinden uns schließlich in einer Übergangsphase von der Wissengesellschaft in die Bewusstseinsgesellschaft. Es kommt also auf die richtige Balance an – von Fähigkeiten einerseits und Charakter und Werten andererseits.“ Dafür bedürfe es wiederum Veränderungen, die aber im Moment an mangelnder sozialer Kompetenz nach innen und nach außen allzu oft scheiterten, sagte der Chirurg und Management-Experte. Vince Ebert, studierter Physiker und TV-bekannter Comedian, mahnte das Publikum anschließend, verstärkt „selbst zu denken, bevor es andere für Sie tun“. Mit Humor ginge vieles zudem leichter, „aber leider guckt kein Volk so pessimistisch in die Welt wie wir Deutschen. Warum also nicht mal etwas Verrücktes tun – zum Beispiel morgens elmex und abends aronal“, riet er mit einem Augenzwinkern.
Mit seinem Comedy-Feuerwerk ging der zweite Tag zu Ende, während am ersten die mitreißenden Kunststücke des bekannten Feuertanztheaters „firedancer“ den Abschluss bildeten. Einen bleibenden Eindruck hinterließ neben den Vorträgen und Show-Acts – last but not least – auch die prominente Begleitung: Denn „heute“-Moderatorin Brigitte Bastgen führte mit Charme und klugen Gedanken durch den Kongress. „Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Gelegenheit, der Optimist dagegen die Gelegenheit in jeder Schwierigkeit“, so eines ihrer Zwischen-Resumees. Und wie lässt sich das Ergebnis des Szene-Events als Ganzes zusammenfassen: Auch beim 15. Dental-Marketing-Kongress keine Spur von lauwarmen Worten oder heißer Luft – sondern vielmehr flammende Appelle, feurige Gags und vor allem erhellende Einsichten. Mit anderen Worten: Der Funke sprang über! „Und alle Freunde des Dental-Marketing-Kongress können sich schon den 20. und 21. Januar 2012 notieren, dann ist es wieder soweit“ – kündigte Andreas Maier, Kongressverantwortlicher, DeguDent, im Nachgang bereits an.
Quelle: Dr. Kaschny PR





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