Dimagazin aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Implantologie in Ihre Mailbox. >>Jetzt kostenlos abonnierenLeistungsvergleiche
Orientierungs-und Entscheidungshilfe für dentale Produkte und Leistungen >>Zu den VergleichenDentalticker
07.09.2010 08:00Ärzte müssen Patienten nicht an Termine erinnern
06.09.2010 15:002. Weimarer Forum: Frauen fördern und fordern
06.09.2010 12:00Orofaziale Dysfunktionen: Früherkennung – Behandlung – Geräte
06.09.2010 08:00Referentenentwurf der Bundesregierung zum GKV-Finanzierungsgesetz
05.09.2010 12:00Urteil: Kassenärztliche Vereinigungen müssen Versicherte über Behandlungskosten informieren
04.09.2010 12:00Leitlinien für die Implantologie: DGI will den sicheren Therapiekorridor beschreiben
03.09.2010 15:00Zahnreinigung und deren Kosten: Stellungnahme der Zahnärztekammer Berlin
03.09.2010 12:00Neues APW-Curriculum Alterszahnmedizin für die ZFA
Parodontalerkrankungen im Kindheitsalter "oft tragisch"
DruckenParodontalerkrankungen im Kindheitsalter werden oft übersehen, sagt Prof. Dr. James Deschner, Universität Bonn, auf Anfrage des Dentista Club, das Bedauerliche sei: „Man vermutet sie nicht, und sie sind oft tragisch“.
Parodontalerkrankungen seien keineswegs nur eine Erkrankung bei Erwachsenen: „Parodontaler Knochen- und Attachmentverlust können bereits im Milchgebiss sowie im bleibenden Gebiss von Jugendlichen auftreten und zu frühzeitigem Zahnausfall führen.“ Ursache seien oft aggressive Parodontitiden: „Hier ist insbesondere die lokalisierte aggressive Parodontitis zu nennen, die vor allem die Inzisivi sowie 1. Molaren der ansonsten systemisch gesunden Jugendlichen befällt.“ Aber auch bestimmte Systemerkrankungen, an denen Kinder und Jugendliche leiden, können die Entstehung und Progression von parodontalen Erkrankungen fördern., Prof. Dr. Deschner: „Zu solchen Erkrankungen zählen z.B. Typ 1-Diabetes sowie Down- und Papillon-Lefevre-Syndrom.“ Auch bestimmte Zahnentwicklungsanomalien können die lokalisierte Zerstörung des Parodontiums begünstigen: „Zu solchen Anomalien gehört z.B. die palatinale radikuläre Furche, die vor allem die Oberkieferschneidezähne betrifft.“ Die Empfehlung für die Kollegen: „Auch bei Kindern und Jugendlichen ist es erforderlich, in regelmäßigen Abständen auf das Vorliegen von Knochen- und Attachmentverlust – vor allem an den Schneidezähnen und 1. Molaren – mittels einer Parodontalsonde zu ‚screenen’, selbst wenn keine Beläge und gingivalen Blutungen auffallen. Die betroffenen Patienten und deren Eltern werden es danken.“





Leser-Kommentare
Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar zu verfassen.