Kurzverzeichnis Implantologie
Kurzverzeichnis Implantologie

plastische Parodontalchirurgie, Langzeitprovisorium, Teamapproach, Gesamtsanierung

Gesamtrekonstruktion mit Wiederherstellung gesunder Gewebe und beeindruckender Ästhetik dank Teamapproach

Eine Patientin Anfang 40 stellte sich in unserer Praxis vor, nachdem sie sich bei einem Fahrradunfall an den seitlichen Zähnen verletzt hatte. Letztendlich haderte sie aber auch schon vor diesem Ereignis mit der auffälligen Dysharmonie ihres Erscheinungsbildes (Abb. 1). Mehr...

Von Ernst Peter Drescher, Haristos Girinis    aktualisiert am 06.09.2010

3D-Diagnostik, 3D-Planung, Sofortimplantation, Frontzahnversorgung

Virtuelle 3D-Zahnextraktion

Versorgung einer großen Frontzahnlücke mit 4 vollkeramischen Einzelkronen nach 3D-Diagnostik. Schablonengestützte Sofortimplantation von vier Implantaten und Augmentation.
Eine Patientin mit fortschreitender Zahnlockerung im Oberkieferfrontzahnbereich stellte sich mit dem Wunsch nach festen, schönen Zähnen in unserer Praxis vor. Der Röntgenbefund und der Parodontalstatus ergaben die Diagnose einer fortgeschrittenen Parodontalerkrankung. Bei der klinischen Untersuchung wurden Taschentiefen bis 7 mm sowie eine Lockerung 3. Grades der Oberkieferfront festgestellt. Mehr...
Von Rolf Fankidejski, MSc    aktualisiert am 06.09.2010

intraligamentäre Anästhesie, Lokalanästhesie, Leitungsanästhesie, Infiltrationsanästhesie

Zahnextraktionen unter intraligamentärer Anästhesie Limitationen und Nebenwirkungen gängiger Methoden der zahnärztlichen Lokalanästhesie

Abb. 1: ILA-Injektionstechnik von distal am Zahn 33.
Die Anwendung einer analgetisch suffizienten und gleichzeitig minimal belastenden sowie nebenwirkungsarmen intraoperativen Lokalanästhesie ist für den Patienten von größter Bedeutung. Bei sicherer Beherrschung durch den Behandler sowie unter Verwendung eines geeigneten Instrumentariums stellt die intraligamentäre Anästhesie eine nebenwirkungsarme und minimalinvasive Methode zur selektiven Einzelzahnanästhesie dar. Sie bietet den Vorteil, ohne Gefahr für Nerv- und Gefäßläsionen, mit kleinsten Mengen an Anästhetikum, schmerzarmer Applikation und ohne Wartezeit sofort nach Injektion mit der Behandlung beginnen zu können. Schon in der ersten schriftlichen Dokumentation der intraligamentären Anästhesie von Bourdin (1925) wurde die erfolgreiche intraligamentäre Anästhesie bei Zahnextraktionen beschrieben. Mehr...
Von Peer W. Kämmerer, Niloufar Shabazfar, Bilal Al-Nawas    aktualisiert am 06.09.2010

Sofortimplantation, Sofortbelastung

Sofortimplantation mit Sofortbelastung

Zahnersatz nach Eingliederung.
Im Folgenden wird die Behandlung einer implantologischen Sofortversorgung mit Sofortbelastung simultan im Ober- und Unterkiefer vorgestellt. Aufgrund der umfangreichen Versorgung, der Einschränkungen im Tragekomfort und des Risikos beim Tragen einer provisorischen Totalprothese während der Einheilphase von Implantaten, planten wir eine Sofortversorgung [1]. Mehr...
Von Stefan Bieger    aktualisiert am 06.09.2010

Indizes: enossale Implantate, Tierexperiment, Implantateinheilung, Knochen-ImplantatKontaktrate

Tierexperimentelle Untersuchung zum Einheilverhalten enossaler Implantate mit Vakuum-Titanplasma-Spray- und Calciumphosphat-Beschichtung

Abb. 1: Schematische Darstellung der Auswertungsbereiche des Knochenimplantatkontaktes.
Dentale Implantate stellen bei Patienten mit ausgeprägter Atrophie der Kiefer oder nach Tumoroperationen der Mundhöhle häufig die einzige Möglichkeit dar, einen funktionsfähigen Zahnersatz einzugliedern. Ein entscheidender Faktor für die Erfolgssicherheit enossaler Implantate ist das Ausmaß der Knochenanlagerung an das Implantat. Hierauf hat die Knochendichte im ortsständigen Gewebe einen erheblichen Einfluß. So weist der Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer eine dünner ausgebildete Kortikalis bei ebenfalls feinerer Spongiosazeichnung auf [51]. Klinische und experimentelle Langzeituntersuchungen konnten statistisch signifikant nachweisen, daß die Erfolgsrate von Implantaten im Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer deutlich schlechter ist [61]. Mehr...
Von Rainer Lutz, Safwan Srour, Peter Keßler, Emeka Nkenke, Karl Andreas Schlegel    aktualisiert am 03.09.2010

Indizes: Socket Preservation, Ridge Preservation, Ridge Augmentation, Sofortimplantation, Bündelknochen, Socket Seal

Strukturerhalt durch Socket Preservation oder Ridge Preservation

Abb. 1: Dünne bukkale Lamelle: Hier ist mit Resorption dieser Strukturen zu rechnen.
Der Verlust eines Zahnes geht zwangsläufig mit Verlust an Hart- und Weichgewebe einher. Die Rekonstruktion der dentofazialen Harmonie in der ästhetisch kritischen Zone ist derzeit eine der größten Herausforderung in der modernen Implantologie. Dieser Artikel soll die wissenschaftlichen Grundlagen der Änderung in der Morphologie sowie potentielle Therapiekonzepte der präimplantologischen Behandlung von Extraktionsalveolen darstellen. Mehr...
Von Arndt Happe    aktualisiert am 03.09.2010

Indizes: Ästhetik, Team-Approach, autologer Knochenblock, Augmentation, (Voll-)Keramik, Teamkommunikation, rot-weiße Ästhetik, Langzeitstabilität

Langzeitergebnisse bei ästhetischem Frontzahnersatz mit Knochenblock und keramischer Implantatprothetik

Abb. 1: Interimsprothese mit Klammern zum Ersatz von Zahn 11 und 12.
Das Indikationsspektrum für implantatprothetische Versorgungen beim teilbezahnten Patienten hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Fortschritte im Bereich der regenerativen Techniken wie Knochen- und Weichgewebsaugmentation stetig erweitert. Parallel dazu stiegen die ästhetischen Ansprüche seitens der Patienten und Behandler. Das Hartgewebsmanagement stellt in der heutigen Implantologie eine der größten Herausforderungen dar. Ästhetische Kompromisse sind speziell in der Frontzahnregion des Oberkiefers immer weniger tolerierbar. Bei nicht optimaler klinischer Ausgangssituation bedarf es zuweilen ausgedehnter augmentativer Maßnahmen, um die lokalen Verhältnisse für eine funktionell und ästhetisch adäquate Versorgung zu konditionieren. Deshalb empfiehlt sich speziell bei schwierigen Situationen die Zusammenarbeit im Team. Mehr...
Von Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle, Laszlo Csato    aktualisiert am 03.09.2010

Bone Level Implantat, Knochenwachstum, Weichgewebsstabilität

Erfahrungen mit einem neuen Implantat auf Knochenniveau

Abb. 1: In regio 24: Implantation eines Straumann® Bone Level Implantats (Ø 4,1 mm, Regular Connection, SLActive, Länge 14 mm).
Neben präklinischen und experimentellen klinischen Studien führt Straumann bei größeren Entwicklungsprojekten nicht-interventionelle Studien (NIS) durch, um das Produkt in der Alltagspraxis zu dokumentieren. Der nachfolgende Fallbeitrag wurde im Rahmen dieser NIS von Dr. Robert Nieberler erstellt. Mehr...
Von Robert Nieberler    aktualisiert am 03.09.2010

Implantat, Oberflächenmodifikationen, Weichgewebeheilung, Osseointegration

Einfluss auf Osseointegration und periimplantäre Weichgewebeheilung

Ein zunehmender Trend zur Implantation in komplexen Fällen zeichnet sich in der dentalen Implantologie ab. Durch die Fortschritte in den chirurgischen Techniken können bereits heute Implantate auch bei ausgedehnten Hart-und Weichgewebedefiziten primärstabil inseriert werden. Die Langzeitstabilität der eingebrachten Implantate wird jedoch wesentlich durch den Verlauf der Osseointegration sowie die peri-implantäre Weichgewebeheilung beeinflusst. Vielfältige, aktuelle Forschungsbemühungen zielen vor diesem Hintergrund auf eine Modifikation der Implantatoberflächen durch ablative sowie additive Verfahren mit dem Ziel einer Optimierung der Heilungsvorgänge ab. Nachfolgender Artikel gibt einen Überblick über den Einfluss von Modifikationen der Implantatoberfläche auf Osseointegration und periimplantäre Weichgewebeheilung. Mehr...
Von Cornelia Katharina Müller, Stefanie Fröbisch, Stefan Schultze-Mosgau    aktualisiert am 26.08.2010

Parodontologie, orale Implantologie, Implantate

Periimplantitis: Heiße Luft, laues Lüftchen oder Tornado

Eine frühzeitige Bakterien-Diagnostik ist dringend anzuraten.
Die Diskussion zur Bedeutung der Periimplantitis im Rahmen der oralen Implantologie schlägt hohe Wellen. Allein 2008 wurden von den Implantatherstellern ungefähr 900.000 Implantate verkauft. Die Gefährdung dieser Implantate durch Periimplantitis – ist sie real? Mehr...
Von Lutz Netuschil    aktualisiert am 26.08.2010

Indizes: schmaler Kieferkamm, Kieferkammverbreiterung, Kammsplitting, Auflagerungsplastik

Der vertikale ultraschallgestützte Kieferkammsplit

Abb. 1: Das OP-Protokoll.
Durch ausgereifte Zahn erhaltende Maßnahmen, wie Wurzelspitzenresektionen, ParoBehandlungen etc., sowie dem Wunsch von jahrelang teilbezahnten oder zahnlosen Patienten nach einer Implantatversorgung, ist der implantologisch tätige Zahnarzt in zunehmendem Maße mit einer anatomischen Situation konfrontiert, die zur Implantatversorgung zwar eine ausreichende Kieferkammhöhe ausweist, jedoch die notwendige Kieferkammbreite vermissen lässt. Diese Problematik tritt vor allem im UnterkieferSeitenzahnbereich als auch im Oberkiefer Prämolaren- und Frontzahnbereich auf. Mehr...
Von Angelo Troedhan, Andreas Kurrek, Marcel Wainwright    aktualisiert am 15.07.2010

Bohrhülse, Modellplanung, OP-Splint, Planungsschablone, Röntgendiagnostik

Strukturierte Planung und Umsetzung in der Implantologie - Teil 1: Einführung in die Grundlagen der OP-Schablonen

Abb. 1: Bisher wurden Sägeschnittmodelle eingesetzt.
Aufgrund der heutigen Anforderungen und Sichtweisen an die dentale Implantologie ist die Qualitätserwartung enorm gestiegen. So spielen aus der Parodontologie, Oralchirurgie und Prothetik unterschiedlichste Faktoren in die Planung mit ein und nehmen für eine erfolgreiche Versorgung eine wichtige Rolle in ästhetischer wie auch funktioneller Sicht ein. Aus diesem Grund sind für den Prothetiker wie auch Implantologen für eine erfolgreiche Therapie klare Behandlungsgrundlagen und Guide-Lines wichtig. Hier bieten OP-Schablonen eine ideale Planungsgrundlage und können bei richtiger Anwendung eine maximale Umsetzung in die OP-Situation garantieren. Mehr...
Von Marcus Engelschalk    aktualisiert am 15.07.2010

Navigierte Implantologie, 3D-Planung, Digitale Volumentomographie, Straumann Guided Surgery, coDiagnostix

Navigierte Implantologie – Insertion von dentalen Implantaten nach Oberkieferteilresektion

Pilotbohrung mit dem Straumann Guided Surgery System.
Die navigierte Implantologie eignet sich insbesondere zur Rehabilitation von Patienten mit unübersichtlichen anatomischen Strukturen wie beispielsweise Patienten nach tumorbedingten Oberkieferteilresektionen. Vor Beginn der Implantation kann mit Hilfe der digitalen Volumentomographie eine sehr exakte Analyse der knöchernen Anatomie erfolgen. Durch ein konsequentes Backward Planning wird die prothetische Position der Implantate festgelegt und in eine geführte Bohrschablone umgesetzt. Die Insertion der Implantate wird minimalinvasiv durchgeführt. Mehr...
Von Nils Weyer, Eva-Maria Kissing    aktualisiert am 15.07.2010

Indizes: autologes Transplantat, Knochendefekt, Alveolarkammatrophie, GBR, intraorale Transplantation, Implantat

Rekonstruktion dreidimensionaler Knochendefekte mit autologen Transplantaten

Abb. 1: Dreidimensionale Rekonstruktion mit autologen Knochenblöcken.
Implantatgetragener Zahnersatz setzt sich immer mehr als Therapie der ersten Wahl durch. Mit ihm ist es möglich in vielen Fällen eine restitutio ad integrum zu erzielen. Jedoch ist der Kliniker, durch die immer größere Verbreitung der Therapie, auch vermehrt mit hoch komplizierten Fällen konfrontiert. Dies liegt zum einen an den Wünschen der Patienten, die über die Möglichkeiten der Implantologie informiert sind, und zum anderen an Komplikationen, die im Zuge einer Implantattherapie auftreten können. Des Weiteren können traumatische oder entzündliche Ereignisse zu erheblichen Knochendefekten führen, die eine primäre Implantation unmöglich machen. Mehr...
Von Lutz Ricken, Sebastian Vogel    aktualisiert am 30.06.2010

Laser, Wellenlänge, Laserstrahlung

Laser ­ eine integrative Technologie in der Zahnheilkunde

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Jedes dentale Lasersystem ist durch spezielle Eigenschaften ausgezeichnet: Die wichtigste und grundsätzlich charakterisierende Eigenschaft ist die Wellenlänge, die die Position der Laserstrahlung im elektromagnetischen Spektrum festlegt. Die Interaktion mit dem Gewebe wird im Wesentlichen durch den Energieeintrag ins Gewebe und die dafür benötigte Zeit bewirkt. Maßgeblich ist an dieser Stelle die Absorption der Laserstrahlung, die über Absorptionsspektren für jede Wellenlänge in Bezug auf Gewebe bzw. Gewebebestandteile abbildbar ist. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Laserwellenlängen bei ausgewählten Indikationen. Mehr...
Von Norbert Gutknecht, René Franzen    aktualisiert am 30.06.2010

Knochenersatz, Sinusbodenaugmentation, Resorptionsstabilisator

Großvolumige Sinusbodenaugmentation ­ Trägersubstanz in Kombination mit Resorptionsstabilisator

Abb. 1: Erster röntgenologischer Befund.
Die "Guided-Bone-Regeneration" oder der Aufbau von verlorener Knochensubstanz in zahnlosen Kieferarealen vor Implantation stellt heute ein Standardverfahren dar, welches aus der Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken ist. Als Knochensubstitut wurde zuerst autologer Knochen verwendet und erst später nichthumane, alloplastische Materialien. Die Ergebnisse von autologem Material allein erwiesen sich aber insgesamt nicht entscheidend besser als bei alloplastischen Materialien und der nötige Zweiteingriff schreckt einige Patienten ab. Mehr...
Von Steffen und Frank Kistler, Georg Bayer    aktualisiert am 15.06.2010

­ erstmalig nach 3.000 Jahren Zahnheilkunde: Zahnersatz metallfrei, festsitzend, biokompatibel

Keramikimplantate im kaufunktionellen Seitenzahngebiet

In der oralen Implantologie finden Implantatkeramiken, ebenso wie schon seit vielen Jahren in der Endoprothetik, ihren festen Platz. Die Ambitionen Keramikimplantate zu benutzen, zielten in der Vergangenheit vor allem darauf ab, in Frontzahngebieten auch bei einem Zahnfleischrückgang dunkle Kronenränder zu vermeiden. Dennoch sind nur wenige Veröffentlichungen mit einteiligen Keramikimplantaten in der Frontzahnregion zur Verbesserung der Ästhetik gezeigt worden. Der Grund dafür mag wohl darin liegen, daß einteilige Keramikimplantate eine ästhetische Ausrichtung von Frontzahnkronen erschwerten. Viel häufiger und ästhetisch hervorragende Fälle sind dagegen von abgewinkelten ästhetischen Keramikabutments dokumentiert. Ohne Zweifel hat die Diskussion um Keramikimplantate mit der Einführung des Werkstoffes "Zirkondioxid" einen erheblichen Aufschwung erhalten. Mehr...
Von Achim Sieper    aktualisiert am 15.06.2010

Überlegungen zum Kauf und Betrieb einer DVT-Anlage

3D-Bildgebung in der zahnärztlichen Praxis – Teil 2

Errechnete Panoramaaufnahme ohne bzw. mit Bildoptimierung durch SimPlant<sup>®</sup>Crystal.
Die dreidimensionale Bildgebung hat spätestens seit der starken Verbreitung von DVT-Anlagen auf breiter Basis Einzug in die zahnärztliche Praxis gehalten. In Teil 1, wurden die Grundlagen und Voraussetzungen bereits präsentiert. Neben verschiedenen Navigationstechniken spielen vor allem die Schablonentypen eine wichtige Rolle. Welche Auswirkungen hat nun aber die individuelle Planungsphilosophie des Behandlers? Und welche Überlegungen sollten vor dem Kauf und Betrieb von DVT-Anlagen getätigt werden? Mehr...
Von Elmar Frank    aktualisiert am 06.06.2010

Implantatprothetik, Provisorium, Weichgewebsmanagement, Hybridabutment

Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor

Abb. 1: Ausgangssituation Lippenbild …
Der hohe Wissenstand der aktuellen Zahnmedizin und der enorme Entwicklungsprozess in dem sie sich befindet, erfordert eine kontinuierlich fortschreitende Spezialisierung der einzelnen Fachbereiche. Die Vielzahl der Gestaltungsoptionen in der modernen Zahntechnik erfordert auch vom Zahntechniker eine Spezialisierung und Festlegung auf Themenbereiche. Auch die Patienten zeigen ein verändertes Verhalten und haben zunehmend höhere Erwartungen an die zahnärztliche Behandlung und die zahntechnische Versorgung. Die offene Interaktion zwischen Praxis und Labor ist somit notwendig geworden und birgt die Chance für einen immensen Erfahrungszuwachs und -austausch auf allen Seiten. Um den Teamerfolg von Zahnarzt und Zahntechniker zu gewährleisten ist es notwendig, das jeweilige Basiswissen zu vermitteln und auch zu vertiefen. Erst wenn eine Fallplanung auf „gleicher Augenhöhe“ und partnerschaftlicher Basis stattfinden kann, wird das Ergebnis der abgeschlossenen Behandlung für alle Beteiligten zufriedenstellend sein. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 31.05.2010

Chirurgie, Prothetik, Ästhetik, Rekonstruktion

Der Langzeiterfolg in der Ästhetikzone durch Rekonstruktion und Erhaltung der periimplantären Hart- und Weichgewebe

Abb. 1: Der periimplantäre Hart-Weichgewebskomplex in Analogie zum natürlichen Zahn.
Die Langzeitstabilität der periimplantären Hart- und Weichgewebe von osseointegrierten Implantaten ist neben der biologischen Integration des Abutments und der Suprakonstruktion für den funktionellen und ästhetischen Erfolg entscheidend. Knöcherne Defizite und Alveolarfortsatzdefekte müssen mit adäquaten diagnostischen Tools (3D-DVT) erfasst und protokollgerecht rekonstruiert werden. Mehr...
Von Fred Bergmann    aktualisiert am 31.05.2010

Indizes: 3D-Planung, backward planning, 3D-Diagnostik

3D-Planung in der täglichen Implantologie – Fact or fiction?

Individuelle Behandlungsziele bestimmen bzw. diktieren den therapeutischen Weg. Das so genannte „Backward Planning“ ist aus heutiger Sicht unumstritten die Grundvoraussetzung für implantologischen Erfolg. Dabei ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Zahnarzt, Zahntechniker und Chirurg unabdingbar für die Qualität und das Ergebnis der Behandlung. Mehr...
Von Alexander Volkmann, Jörg-Ulf Wiegner    aktualisiert am 02.05.2010

Indizes: 3D-Bildgebung, Digitale Volumentomographie, Bohrschablone, Stereolithografie

3D-Bildgebung in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Die dreidimensionale Bildgebung hat spätestens seit der starken Verbreitung von "Digitalen Volumentomografen" (DVT) auf breiter Basis Einzug in die zahnärztliche Praxis gehalten. 3D-Bildverwertung kann von der Bilderfassung über die Bildauswertung bis zur Schablonenherstellung in der entsprechend ausgestatteten zahnärztlichen Praxis erfolgen. Die Elemente der gesamten diagnostisch-planerischen Kette angefangen von der Akquisition der 3D-Bildinformation über deren allgemeinen Befundung, ggf. der spezifischen Auswertung, sollten als Gesamtkonstrukt im Kontext der zugrunde liegenden Planungsphilosophie und der beabsichtigten Planungsumsetzung in die OP-Realität betrachtet werden. Mehr...
Von Elmar Frank    aktualisiert am 24.03.2010

Indizes: Fotografie, Bildbearbeitung, Archivierung

Rationelle Raw-Fotografie in der Zahnmedizin

Abb. 1: Monitor mit angeschlossenem Kalibriergerät.
Bisher wurde in der Zahnmedizin als Dateiformat für die Fotografien überwiegend jpg benutzt, da sich bei diesem Format relativ kleine Dateien ergeben, die von allen Programmen gelesen und bearbeitet werden können. Allerdings handelt es sich hierbei um ein nicht verlustfreies Dateiformat, das bei der Bildbearbeitung durch geringe Flexibilität weitere Nachteile mit sich bringt. In diesem Artikel soll geprüft werden, ob es möglich ist, als Alternative das Raw-Format zu benutzen, ohne den Bearbeitungsaufwand unnötig zu steigern. Mehr...
Von Dieter H. Edinger    aktualisiert am 22.03.2010

Teil 1: Planung und Chirurgie

Die erfolgreiche Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration - ein Behandlungskonzept

In einer Symbiose bilden unterschiedliche Lebewesen eine Gemeinschaft, um durch das Einbringen eigener Fähigkeiten den anderen Partnern zu nützen und aber auch um von den Fähigkeiten der Anderen zu profitieren. Die Symbiose verfolgt immer ein für alle Partner wichtiges Ziel. Im übertragenen Sinne hat die Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration die komplexe Rehabilitation der Patienten als Ziel, um ihnen Lebensfreude und schönes Aussehen wieder zu geben. Mehr...
Von Steffen Hohl    aktualisiert am 22.03.2010

Indizes: Ästhetik, Provisorium, Maryland-Brücke, Ovate Pontic Bridge, Glasfaser-Adhäsivtechnik

Provisorisch schön – auf dem Weg zum Implantat

Abb. 1 a und b: Ausgangssituation und Vorbereitung zur atraumatischen Extraktion.
Der erste Eindruck, den man bewusst oder unbewusst von einem Menschen hat, hängt von seinen Zähnen ab. Wer kann einem sympathischen Lächeln widerstehen, das eine gepflegte und harmonische Zahnreihe zeigt? Bereits mit der provisorischen Versorgung soll dem Patienten eine Idee der definitiven Versorgung, seitens der Ästhetik und des Tragekomforts, gegeben werden. Mehr...
Von Steffen Hohl    aktualisiert am 21.03.2010

Indizes: Implantatprothetik, langlebiger Zahnersatz, All-in-one Konzept

Optimierung der Prozess und Ergebnisqualität in der Implantatprothetik

Abb. 1a: Nahezu unblutige Stanzung, Entfernung der Schleimhaut mit der Lürschen Zange.
Die immer stärker gewordene Durchdringung der Bevölkerung mit implantat- prothetischem Wissen über Medien und Mundpropaganda hat in der Folge auch zu einer Verschärfung des Wettbewerbs sowohl auf der Implantatanbieter als auch Implantatanwender Seite geführt. Patienten mit einfach zu handhabenden, ästhetisch beeindruckenden und langlebigen Zahnersatz-Versorgungskonzepten zu begeistern, ist dabei der Wunsch von erfahrenen Implantatprothetikern wie auch Implantologieeinsteigern. Mehr...
Von Achim Sieper    aktualisiert am 21.03.2010

Alveolarkammdefekt, Extraktion, Socket Preservation, interne Sinusbodenelevation

Eine neue Operationsmethode im Bereich der augmentativen Chirurgie der posterioren Maxilla

Links: Zeit nach Extraktion 23 und Socket Preservation (Geistlich Bio-Oss Collagen®). Rechts: Zeit nach Implantation 23 vier Monate post augmentationem.
Der nach Zahnverlust regelmäßig resultierende lokale Alveolarkammdefekt stellt auch heute noch eine große chirurgische und prothetische Herausforderung dar. Bereits unmittelbar nach Zahnextraktion setzt eine Atrophie des Alveolarfortsatzes ein und führt zu deutlichen Formveränderungen des Knochens und zu einem massiven Substanzverlust des Alveolarkamms in vestibulo-oraler und cresto-basaler Dimension. Um diesen physiologischen Prozessen gezielt entgegenzusteuern, soll eine neue Methode vorgestellt werden, welche die Extraktion, die Socket Preservation sowie die interne Sinusbodenelevation einzeitig miteinander verknüpft. Mehr...
Von Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann, Hans-Ulrich Reuter    aktualisiert am 21.03.2010

Implantologie, Implantate

Der komplexe Fall

Abb. 1: Ausgangssituation.
Komplettsanierungen stellen eine große Herausforderung an das Behandlerteam dar, weil eine Vielzahl von Parametern bedacht werden muss, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dabei wird oftmals das gesamte Spektrum zahnmedizinischer Behandlung abgerufen; eine stabile langzeitprovisorische Versorgung des Patienten sichert dabei seine soziale Integrität. Mehr...
Von Kai Zwanzig    aktualisiert am 11.03.2010

mit bovinem Knochenersatzmaterial und mesenchymalen Stammzellen

Implantatinsertion nach Sinuslift

Abb_01.jpg
Der Verlust von Zähnen im Seitenzahnbereich des Oberkiefers führt durch die Resorption des Kieferkamms und die Ausdehnung der kaudalen Recessus der Kieferhöhle zu einem Verlust an vertikaler Höhe des Knochens [1]. Für die Rehabilitation mit dentalen Implantaten von Patienten mit im Seitenzahnbereich teilbezahntem oder zahnlosem Oberkiefer ist daher eine ausreichende vertikale Knochenhöhe notwendig, um eine sichere Verankerung der Implantate zu gewährleisten. Neben der Augmentation der posterioren Maxilla mit autologem Knochen ist das chirurgische Anheben des Kieferhöhlenbodens, der Sinuslift, eine etablierte Methode [2]. Mehr...
Von Nils Weyer, Eva-Maria Kissing    aktualisiert am 11.03.2010

Retromolares Knochentransplantat, autologer Knochen, Augmentation

Bone Harvesting – nice and easy

Der Wunsch, körpereigenen Knochen zu verwenden, um andernorts neuen Knochen aufzubauen, ist schon fast so alt wie die Menschheit selbst. Man bezeichnet dieses Vorgehen als autologe Knochentransplantation. Beim autologen Knochentransfer findet die Knochenentnahme am selben Organismus statt, wie die Knocheneinlagerung. Die körpereigenen Knochenzellen besitzen die größte Potenz zur Knochenneubildung und gelten als Goldstandard in der oralen Augmentationschirurgie. Mehr...
Von Steffen Hohl, Anne Sophie Brandt Petersen    aktualisiert am 17.02.2010

Keramikimplantate, Titanimplantate, Zirkonoxid

Keramikimplantate als Ergänzung der Implantattherapie

Weit über 99 % aller Zahnimplantate sind aus Titanwerkstoffen. Auch wenn es selten ist, so ist das Titan nicht für jedes Immunsystem optimal verträglich. Daher ist der Wunsch verständlich, auch andere – vor allem – keramische Werkstoffe in der Implantologie einzusetzen. Der Artikel fasst die Erfahrungen aus über 300 gesetzten Keramikimplantaten in der Praxis zusammen. Mehr...
Von Jörg Brachwitz    aktualisiert am 10.02.2010

Sofortimplantation, Sofortbelastung, parodontal vorgeschädigtes Gebiss

Multiple Sofortimplantation mit Sofortbelastung mithilfe eines Provisoriums im parodontal vorgeschädigten Gebiss

Wenn es um Funktion, Ästhetik und Tragekomfort geht, stellt das Zahnimplantat heute zweifellos die richtungsweisende Form der Versorgung mit Zahnersatz dar. Das Kriterium freilich, an dem sich die Qualität der Behandlung objektiv messen lässt, ist der Langzeiterfolg der Implantation. Voraussetzungen für einen guten Langzeiterfolg sind in erster Linie ein intakter Zahnhalteapparat und ein ausrei-chendes Knochenangebot. Auch in Fällen, in denen diese Voraussetzungen nicht a priori gegeben sind, sind bei adäquater Behandlung beachtliche Erfolge und sogar auch Sofortimplantationen mit Sofortbelastung möglich, wie der vorliegen-de Fallbericht zeigt. Mehr...
Von Thomas Staudt    aktualisiert am 01.02.2010

Knochendefekte, OSSA NOVA

Einfache und sichere Auffüllung von Knochendefekten

Im Sommer diesen Jahres hat die Firma DOT GmbH aus Rostock ein zweites synthetisches Knochenaufbaumaterial mit dem Namen OSSA NOVA für die Behandlung von Knochendefekten auf den Markt gebracht. Im Unterschied zu vielen anderen Knochenaufbaumaterialien wird dies in einer Fertigspritze geliefert und kann direkt in den vorbereiteten Defekt appliziert werden. Durch die optimierte Zusammensetzung aus biphasischen Calciumphosphaten (HA und ß-TCP), der Siliziumdioxid-Komponente und dem patentiertem Herstellungsprozess in einem Niedertemperaturverfahren wird eine hohe interkonnektierende Porosität in den einzelnen Partikeln erzeugt. Mehr...
Von Med. Univ. Et Med. Dent. DDr. Gustav Krischkovsky    aktualisiert am 13.01.2010

Navigation, navigiertes Implantieren, 3-D-Planung, Digitale Volumentomographie, DICOM Datensatz

Navigierte Implantsetzung – das RoboDent-System in der klinischen Anwendung

Navigationssysteme in der zahnärztlichen Implantologie sind heute bei der Übertragung der Planung in die OP-Situation als Standard anzusehen. Bereits die dreidimensionale Darstellung einer zukünftigen Implantatposition und die damit verbundene Einschätzung von Nachbarstrukturen oder Augmentationsverfahren kann als sehr große Unterstützung für Operateur wie auch Prothetiker gesehen werden. Das hier beschriebene Robodent-System besteht aus der Planungskomponente für die Implantatposition basierend auf CT/DVT-Daten sowie der Behandlungskomponente, mit deren Hilfe die so geplanten Implantate gesetzt werden können. Diese konsequente Nutzung von Planung bis zum chirurgischen Eingriff am Patienten wurde bereits 2002 von Marmulla et al. zu den Perspektiven der rechnergestützten Implantologie als das wichtigste Ziel in der 3-D-Planung gesehen [1]. Für den Einsatz in der Praxis ist solch ein System mit seinem hohen intraoperativen Aufwand, der verbesserungswürdigen Ergonomie für OP-Team wie Patient und den nicht unbeträchtlichen Investitionskosten mit schablonengestützten Systemen zu vergleichen. Die Frage nach Aufwand, Umsetzbarkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis spielen hier für Patienten wie auch Behandler eine nicht untergeordnete Rolle. Mehr...
Von Marcus Engelschalk    aktualisiert am 06.01.2010

Kammspreizung, Crest-Expansoren, Osteotome, Wachstumsfaktoren, PRGF

Maschinelle Kammspreizung mit Crest-Expansoren

Die Spreizung von atrophierten Kiefern ist mit einer Reihe von Einschränkungen verbunden, allen voran die Tatsache, dass diese Technik nur im Oberkiefer angewandt werden kann. Atrophierte Oberkiefer mit Knochenklasse II können ebenfalls nur eingeschränkt therapiert werden. Aus diesem Grund haben wir ein neues System mit Bohrern und maschinell betriebenen Expansoren entwickelt, das diese Technik zum einen vereinfacht und zum anderen die Indikationsbreite sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer erweitert hat. Mehr...
Von Eduardo Anitua    aktualisiert am 06.01.2010

Knochenblock, Osteosynthese, Fixierung

Funktionelle Innovationen bei der präimplantologischen Knochenblock-Osteosynthese

iCAT Volumentomographie des gut osseointegrierten Implantates nach Freilegung.
Die enossale Implantation hat sich als vorhersagbar zuverlässige Therapiealternative nach Zahnverlust etabliert. Dem Ziel einer wirklichen „restitutio ad integrum“ folgend sollte das Implantat nicht nur funktionellen sondern auch ästhetischen Ansprüchen genügen und somit dreidimensional perfekt inseriert werden. Dies bedeutet eine klare Abkehr vom Postulat der einfachen Nutzung des vorhandenen Restknochenangebotes, hin zur prothetisch ideal zu versorgenden Implantatposition. Somit bedeutet dies, dass perfekt positionierte Implantationen sehr oft mit begleitenden Augmentationen verbunden sind, da Knochendefizite im Vorfeld oder begleitend zur Implantation aufgebaut werden müssen. Mehr...
Von Andres Stricker    aktualisiert am 02.12.2009

3-D-Bildgebung, Chirurgie, DVT-Technik

Klinische Relevanz von bildgebenden 3-D-Verfahren in der oralen augmentativen Chirurgie

Die Bedeutung der bildgebenden 3-D-Verfahren mit einer enormen Relevanz für die implantologische bzw. augmentative Chirurgie gilt als unumstritten und bietet dem Chirurgen ein maximales Maß an Sicherheit, Evaluation und forensischem Backup. Anhand von klinischen Beispielen soll dies in diesem Fachbeitrag unterstrichen werden. Mehr...
Von Marcel Wainwright    aktualisiert am 30.11.2009

Backward Planning, Teamarbeit, Suprakonstruktion

Mit Backward Planning zum Kilimandscharo

Bei der Herstellung einer Implantat getragenen, funktionellen und ästhetischen Restauration beider Kiefer werden besondere Anforderungen an die Behandler gestellt. Dies gilt insbesondere bei Fällen von extremer Atrophie beider Kieferanteile. Diese Destruktion ist häufig die Folge von zu später Extraktion parodontal geschädigter Zähne. Das Konzept des Backward Plannings, ausgehend von der prothetischen Rekonstruktion die Chirurgie durchzuführen, hat die Implantologie grundlegend verändert. Es ist die Vorraussetzung zur Teamarbeit zwischen Prothetiker, Implantologe, Zahntechniker und Patient. Mehr...
Von Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle, Michael Schuhman    aktualisiert am 30.11.2009

Atrophierter Kiefer, augmentationsfrei, ohne Kammaufbau

Ohne Augmentation im atrophierten Kiefer festsitzend versorgt

Abb. 1: Röntgenologisches Kontrollbild nach Implantation.
Augmentationen vermeiden und dennoch festsitzend versorgen: Das ist nicht nur ein Wunsch der Patienten. Wo nicht augmentiert werden muss, sinken chirurgische, forensische und auch hygienische Risiken erheblich. Dem Wunsch standen aber bisher oft zu niedrige oder zu schmale Alveolarfortsätze entgegen. Bei einer Schaltlücke blieb als Alternative zu augmentativen Eingriffen nur die herkömmliche Brückenversorgung. Das NobelActive™-Implanat bietet dem Behandler jedoch auch in solchen Fällen die Option, ohne Augmentation den Patienten festsitzend zu versorgen. Mehr...
Von Jörg Munack    aktualisiert am 20.10.2009

Mini-Implantate sind im Kommen - eine Alternative zur Augmentation

Indizes: Minimaldurchmesserimplantate, Vermeidung von Augmentationen, Schmalkiefer, Knochenspreizung

Dieser Artikel soll über eine seit Jahren klinisch erfolgreich eingeführte Behandlungsmethode informieren, welche mittels Minimaldurchmesserimplantaten eine kaufunktionelle und ästhetisch anspruchsvolle Versorgung ermöglicht. Mehr...
Von Philipp Streckbein, Stephanie Wiederhold, Jan-Falco Wilbrand, Roland Streckbein, Heidrun Schaaf    aktualisiert am 19.10.2009

Natürlich schön – am liebsten fest und sofort!

Zielsicheres Therapieren als Basis für kosmetisch anspruchsvolle Ziele

Patienten erwarten mit gutem Recht vom zahnmedizinischen Team die Anfertigung von Zahnersatz, der nicht nur gut funktioniert, sondern auch seinen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Die Sofortimplantation und Sofortversorgung nach Zahnextraktion bietet die Möglichkeit die Veränderung von Knochen und Weichgewebe bewusst zu steuern, damit der spätere Zahnersatz nicht als solcher erkannt wird. Dies setzt ein entsprechendes Vorgehen voraus, damit das gewünschte Ziel erreicht werden kann. Ein wichtiger Punkt ist die Eingliederung einer gut ausgearbeiteten provisorischen Versorgung zur Ausformung von Papillen und Gingivakonturen. Mehr...
Von Lara Müller, Kerstin Gabler, Steffen Kistler, Georg Bayer    aktualisiert am 16.10.2009

Extensions-Stegkonstruktion, Galvanotechnik, Locator®-Attachment

Patientenzufriedenheit durch eine Steg getragene Prothese auf vier Implantaten im zahnlosen Unterkiefer

Abb. 1: Der Patient kam mit einer kaufunktionell schlecht sitzenden Prothese.
Der oralen Rehabilitation zur Wiedererlangung der Kaufunktion sowie der Erfüllung ästhetischer Wünsche wird seit langem durch die dentale Implantologie Rechnung getragen. Doch nicht jeder Patient erwartet dabei eine „Maximallösung“. Vielmehr stellt er an den Behandler den Anspruch nach kaufunktioneller und sozialer Zufriedenheit mit einhergehender Verbesserung der damit verbundenen Lebensqualität. Mehr...
Von Peter Hentschel, Frank Schnieder    aktualisiert am 15.10.2009

Die erfolgreiche Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration - ein Behandlungskonzept

Teil 2: Restauration

Die ExpertEase Bohrschablone hilft, die Planung in die adäquate Position der Implantate umzusetzen.
Der Artikel stellt ein Behandlungskonzept zur Versorgung zahnloser Kiefer vor. Die Anzahl und Verteilung der Implantate bestimmt die Art der Suprastruktur. Mit sechs Implantaten kann die Ableitung der Kaukräfte rein enossal erfolgen. Im ersten Teil (DENT IMPLANTOL 13,2, 82-93 (2009)) wurden die einzelnen Schritte bei der Planung und Insertion gezeigt. Der zweite Teil erläutert nun die Herstellung des Zahnersatzes. Mehr...
Von Steffen Hohl    aktualisiert am 14.10.2009

Indizes: Crista zygomatico-alveolaris, Implantatlager, autogenes Knochentransplantat

Präimplantologische Rekonstruktion des Alveolarfortsatzes mit anatomisch geformten Knochentransplantaten

Die Kronen 12 und 22 in situ. Die natürliche Projektion des Alveolarfortsatzes ist sehr gut rekonstruiert.
Um ein optimales ästhetisches implantologisches Ergebnis zu erzielen, muss das Implantat in ein biologisch adäquates, gut vaskularisiertes – und damit vitales – Knochenlager eingebracht werden. Nur so kann auch das umgebende Weichgewebe entsprechend gestützt werden und so zu einer entsprechenden Ästhetik beitragen. Gleichzeitig ermöglicht das ausreichend dimensionierte Implantatlager eine korrekte dreidimensionale Positionierung des Implantates, welche wiederum eine gleichbedeutende Grundvoraussetzung für ein optimales ästhetisches Ergebnis ist [1]. Mehr...
Von Kai-Hendrik Bormann, N.-C. Gellrich    aktualisiert am 09.10.2009

GBR mittels nichtresorbierbarer Membranen

Abb. 1: Geistlich Bio-Gide® (Geistlich Biomaterials, Baden-Baden).
GBR (guided bone regeneration) ist der Sammelbegriff für Techniken, bei denen durch Barieremembranen eine gesteuerte Knochenregeneration und Knochenaufbau erzielt werden kann. Die Vielfalt der auf dem Markt angebotenen Membranen geben dem Operateur die Möglichkeit für jede Indikation die passende Membran (hinsichtlich Zusammensetzung, Größe, Beschaffenheit, Resorptionsfähigkeit und Resorptionszeitraum und weiteren Eigenschaften) auszuwählen und erschwert wiederum die Übersicht, da nicht alle Hersteller unabhängige Studien bezüglich der Membraneigenschaften nachweisen können. Mehr...
Von Wilfried Reiche, Klaus-U. Benner, Peter Stanko    aktualisiert am 08.10.2009

Indizes: Piezo-Chirurgie, Platform-Shifting, Knochenblocktransplantat

Voraussetzungen für vorhersehbare Langzeitstabilität von Hart- und Weichgewebe in der Ästhetikzone

Anhand eines klinischen Fallbeispiels soll der Weg zu einer vorhersagbaren Langzeitstabilität von Hart- und Weichgewebe nach umfangreicher Augmentation und Implantation step-by-step aufgezeigt werden. Mehr...
Von Fred Bergmann    aktualisiert am 06.10.2009