Dimagazin aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Implantologie in Ihre Mailbox. >>Jetzt kostenlos abonnierenLeistungsvergleiche
Orientierungs-und Entscheidungshilfe für dentale Produkte und Leistungen >>Zu den VergleichenIndizes: Bisphosphonat, Kiefernekrose, Zahnsanierung, Dentalimplantate
Bisphosphonat-Medikation Bedeutung für die zahnärztliche, implantologische und chirurgische Praxis
DruckenBisphosphonate (BP) werden seit Jahren erfolgreich beim multiplen Myelom (Plasmocytom) und bei ossärer Metastasierung solider Tumoren (z. B. Mamma-Karzinom, Prostata-Karzinom, Nierenzell-Karzinom, Lungen-Karzinom), aber auch bei Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselstörungen (z. B. Morbus Paget) eingesetzt. 2003 wurde erstmals von BP-assoziierter Kiefernekrose (BP-ONJ) berichtet. Es folgten eine Vielzahl von Kasuistiken und Fallsammlungen. Die Häufigkeit (Prävalenz bzw. Inzidenz) der BP-ONJ liegt bei onkologischen Patientenkollektiven zwischen 3 und 10 %. Die Häufigkeiten der BP-ONJ für andere Patienten ist nur begrenzt beurteilbar, für Patienten mit Osteoporose und oraler BP-Medikation geht man von 0,1 % oder seltener aus.

Abb. 1 und 2: BP-ONJ regio 31 bis 35 auf dem Boden einer Parodontitis marginalis. Z. n. Spontanverlust 35.





