Kurzverzeichnis Implantologie
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intraligamentäre Anästhesie, Lokalanästhesie, Leitungsanästhesie, Infiltrationsanästhesie

Zahnextraktionen unter intraligamentärer Anästhesie

Drucken Von Peer W. Kämmerer, Niloufar Shabazfar, Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas    aktualisiert am 06.09.2010

Die Anwendung einer analgetisch suffizienten und gleichzeitig minimal belastenden sowie nebenwirkungsarmen intraoperativen Lokalanästhesie ist für den Patienten von größter Bedeutung. Bei sicherer Beherrschung durch den Behandler sowie unter Verwendung eines geeigneten Instrumentariums stellt die intraligamentäre Anästhesie eine nebenwirkungsarme und minimalinvasive Methode zur selektiven Einzelzahnanästhesie dar. Sie bietet den Vorteil, ohne Gefahr für Nerv- und Gefäßläsionen, mit kleinsten Mengen an Anästhetikum, schmerzarmer Applikation und ohne Wartezeit sofort nach Injektion mit der Behandlung beginnen zu können. Schon in der ersten schriftlichen Dokumentation der intraligamentären Anästhesie von Bourdin (1925) wurde die erfolgreiche intraligamentäre Anästhesie bei Zahnextraktionen beschrieben.

Abb. 1: ILA-Injektionstechnik von distal am Zahn 33.
Abb. 1: ILA-Injektionstechnik von distal am Zahn 33.
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