Kurzverzeichnis Implantologie
Kurzverzeichnis Implantologie

plastische Parodontalchirurgie, Langzeitprovisorium, Teamapproach, Gesamtsanierung

Gesamtrekonstruktion mit Wiederherstellung gesunder Gewebe und beeindruckender Ästhetik dank Teamapproach

Eine Patientin Anfang 40 stellte sich in unserer Praxis vor, nachdem sie sich bei einem Fahrradunfall an den seitlichen Zähnen verletzt hatte. Letztendlich haderte sie aber auch schon vor diesem Ereignis mit der auffälligen Dysharmonie ihres Erscheinungsbildes (Abb. 1). Mehr...

Von Ernst Peter Drescher, Haristos Girinis    aktualisiert am 06.09.2010

Parodontologie, orale Implantologie, Implantate

Periimplantitis: Heiße Luft, laues Lüftchen oder Tornado

Eine frühzeitige Bakterien-Diagnostik ist dringend anzuraten.
Die Diskussion zur Bedeutung der Periimplantitis im Rahmen der oralen Implantologie schlägt hohe Wellen. Allein 2008 wurden von den Implantatherstellern ungefähr 900.000 Implantate verkauft. Die Gefährdung dieser Implantate durch Periimplantitis – ist sie real? Mehr...
Von Lutz Netuschil    aktualisiert am 26.08.2010

Zwei-Jahresergebnisse einer Studie mit 70 Patienten

Die antimikrobielle Photodynamische Therapie:

Abb. 1: Altersverteilung aller Patienten.
Das Ziel der vorliegenden Praxisstudie ist es, die Effektivität eines Low-Level-Lasersystems zur antibakteriellen Photodynamischen Therapie als zusätzliche Therapie bei chronischer und aggressiver Parodontitis sowie Periimplantitis zu untersuchen. Als weiteres Ziel soll ein Praxiskonzept entwickelt werden, das diese neue zusätzliche Therapie einfach, vorhersehbar und delegierbar in den normalen Praxisablauf integriert. Bislang existieren außer Fallberichten keine vergleichbaren Untersuchungen. Mehr...
Von Tilman Eberhard    aktualisiert am 15.07.2010

Nebenwirkungen, Indikationen und Alternativen in der konservativen Parodontitistherapie

Ein Parodontologe ist ein Freund fürs Leben

Ästhetik der gesunden Natürlichkeit ­ ca. 4.000 Jahre alter Olivenbaum (Luras, Sardinien, Italien).
Parodontitiden sind weit verbreitete multifaktorielle, chronische Erkrankungen. Bei einem empfindlichen Wirt führt eine (meist) polymikrobielle Infektion mit pathogenen Mikroorganismen des oralen Biofilms zunächst zu einer oberflächlichen Entzündung, einer Gingivitis. Besteht diese reversible Erkrankung fort, werden tiefere Teile des Zahnhalteapparates involviert, eine Parodontitis entsteht und möglicherweise wird auch die Allgemeingesundheit kompromittiert. Wesentliches Ziel der Initialen und der lebenslangen unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) ist es, ein biologisches Gleichgewicht zwischen dem kontinuierlichen mikrobiologischen "Angriff" und der Immunantwort des befallenen Organismus im (vertieften?) parodontalen Sulkus und auf einer biokompatiblen Wurzeloberfläche herzustellen. Hintergrund dieser Arbeit ist es unter Berücksichtigung des Grundsatzes "primum nihil nocere" die Indikationen für die unterschiedlichen Möglichkeiten der konservativen Parodontitistherapie zu diskutieren. Mehr...
Von Julia Bühler*, Mauro Amato*, Clemens Walter*    aktualisiert am 30.06.2010

Laser, Wellenlänge, Laserstrahlung

Laser ­ eine integrative Technologie in der Zahnheilkunde

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Jedes dentale Lasersystem ist durch spezielle Eigenschaften ausgezeichnet: Die wichtigste und grundsätzlich charakterisierende Eigenschaft ist die Wellenlänge, die die Position der Laserstrahlung im elektromagnetischen Spektrum festlegt. Die Interaktion mit dem Gewebe wird im Wesentlichen durch den Energieeintrag ins Gewebe und die dafür benötigte Zeit bewirkt. Maßgeblich ist an dieser Stelle die Absorption der Laserstrahlung, die über Absorptionsspektren für jede Wellenlänge in Bezug auf Gewebe bzw. Gewebebestandteile abbildbar ist. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Laserwellenlängen bei ausgewählten Indikationen. Mehr...
Von Norbert Gutknecht, René Franzen    aktualisiert am 30.06.2010

Spezialtechniken in der PA ­ neue bzw. besondere Verfahren

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Bei der Abrechnung bzw. der Vereinbarungsgestaltung muss zwischen gesetzlich und privat versicherten Patienten unterschieden werden. Der Kassenpatient hat Anspruch auf Vertragsleistungen (ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig nach den Richtlinien). Darüber hinaus ist eine Vereinbarung für eine Privatbehandlung nach §4 BMV-Z bzw. §7 EKVZ Grundlage für alle Leistungen, die außerhalb des GKV-Vertrages Anwendung finden sollen. Mehr...
Von Simone Schleich    aktualisiert am 30.06.2010

Indizes: Periimplantäre Defekte, Membran, Raucher

Behandlung von periimplantären Defekten

Abb. 1: Periimplantäre Defekte vor der Behandlung.
In den letzten zwei Dekaden hat sich die Versorgung von teil- oder unbezahnten Patientenkiefern mit dentalen Implantaten weltweit als wichtige Behandlungsmethode etabliert. Innerhalb eines Zeitraumes von zehn Jahren beträgt die Erfolgsquote bei gesunden Patienten im unbezahnten Kiefer, im Lückengebiß und bei Einzelzahnlücken mittlerweile über 90 % [17, 8-11, 12-14]. Als Kriterium für die erfolgreiche Implantatinsertion gilt dabei u. a. ein Knochenverlust von 1,5 mm und weniger im ersten Jahr und 0,2 mm oder weniger in jedem weiteren Jahr [15]. Mit zunehmender Anzahl an inserierten Implantaten muß gleichzeitig allerdings auch mit einem deutlichen Anstieg der Implantatkomplikationen gerechnet werden. Mehr...
Von Branislav Fatori, Patricia Wachter    aktualisiert am 17.06.2010

Minimalinvasivität, Parodontologie, Implantologie

Minimalinvasivität in der parodontalen und periimplantären Chirurgie

Abb. 1: Das moderne parodontologische Therapieschema sieht ein stufenweises Behandlungskonzept vor.
Die moderne Parodontologie lässt sich mit einem homologen Akronym treffend beschreiben: PERIO. Es setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben von Parodontologie, Endodontie, Restaurativer Zahnheilkunde, Implantologie und Orthodontie. In einem synoptischen Behandlungskonzept, wie es der parodontal kompromittierte Patient in der Regel benötigt, muss die Abwägung von Therapievarianten alle diese Bereiche einbeziehen. Mehr...
Von Georg Gaßmann, Wolf-Dieter Grimm    aktualisiert am 10.02.2010

Rezessionsdeckung, Bindegewebstransplantat, Schmelzmatrixproteine, Emdogain®

Fallbericht: Rezessionsdeckung mittels Emdogain und Bindegewebstransplantat

Freiliegende Zahnhälse stellen ein zunehmendes Problem teils aufgrund gestiegener ästhetischer Anforderungen, teils aufgrund von Hypersensibilitäten dar. Es existieren dabei eine Vielzahl von Verfahren zur Deckung freiliegender Wurzeloberflächen. Hierbei sind jedoch nicht nur die Deckung der Rezession, sondern auch die Langzeitstabilität, die Invasivität des Eingriffes und damit das Schmerzempfinden des Patienten für die Akzeptanz der chirurgischen Therapie von Bedeutung. Durch den Einsatz von Schmelzmatrixproteinen in Kombination mit einem koronal verschobenen Schleimhautlappen und einem Bindegewebstransplantat lassen sich oben erwähnte Anforderungen erreichen. Nachfolgend ist exemplarisch der Ablauf einer solchen Rezessionsdeckung aufgeführt. Mehr...
Von Andreas Hofmann    aktualisiert am 06.01.2010

Antibakteriell, Mundspüllösung, Chlorhexidin

Antibakterielle Wirkstoffe in Mundspüllösungen

Nach viertägigem Verzicht auf jegliche Mundhygienemaßnahmen zeigt sich (hier im Rahmen einer Studie) die Effektivität einer antibakteriellen Mundspüllösung. Im linken Bild wurde lediglich mit einer Placebo-Lösung gespült, welche den Plaqueaufwuchs nicht hemmen konnte. Das zweimal tägliche Spülen mit einer Chlorhexidinlösung (0,2 %) konnte dagegen die Plaqueneubildung deutlich hemmen.
Mundspüllösungen haben eine lange Tradition. Bereits in dem Schriftstück „Papyrus Ebers“ aus dem Jahr 1700 v. Chr. wurden Mundspüllösungen und verschiedene Rezepturen vorgeschlagen. Vornehmlich diente das Spülen des Mundes der Erfrischung des Atems, aber man erhoffte sich bereits damals, schädliche „Säfte“ wegzuspülen und den Atem wohlriechend zu machen. Mehr...
Von Nicole B. Arweiler    aktualisiert am 20.10.2009

Parodontaler Defekt, Synthetisches Knochenersatzmaterial

Die Behandlung von großen parodontalen Defekten mit einem ß-TCP Composite

Abb. 1 a und b: Parodontaler Knochendefekt vor und nach dem Befüllen mit dem synthetischen Material. Die Wunde kann ohne Membranabdeckung vernäht werden, da das ß-TCP Composite im Knochen zum porösen Formkörper aushärtet.
Parodontitis ist eine entzündliche Krankheit des Parodontiums, meist ausgelöst durch eine Besiedlung von Mikroorganismen. Dabei werden Bindegewebe und alveolärer Knochen abgebaut, was zur Bildung von weichgewebigen Taschen führt. Dies kann zu einer Lockerung der betroffenen Zähne, Schmerzen, Funktionalitätseinbußen und Zahnverlust führen. Tatsächlich ist Parodontitis die Hauptursache für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen [1]. Mehr...
Von Dirk Friedrich    aktualisiert am 12.10.2009

Antimikrobielle Photodynamische Therapie, Staphylococcus aureus, MRSA, Antibiotikum

Wirksamkeit von Antibiotika am Beispiel des Staphylococcus aureus

Abb. 1: Nach erfolgter Applikation von HELBO® Blue Photosensitizer und Spülung wird mit der HELBO® 3D Pocket Probe und dem HELBO® TheraLite Laser zirkulär 60 Sekunden therapiert.
Der Staphylococcus aureus ist einer der hartnäckigsten Keime. Man findet ihn häufig auf der Haut, der Schleimhaut, am vorderen Naseneingangsbereich und im Rachen. Zusätzlich ist er ein sehr umweltresistenter Keim, der monatelang auf Oberflächen von Geräten und Instrumenten überlebensfähig ist. Mehr...
Von Christina Fürst    aktualisiert am 12.10.2009