Parodontaler Defekt, Synthetisches Knochenersatzmaterial

Die Behandlung von großen parodontalen Defekten mit einem ß-TCP Composite

Drucken Von Dirk Friedrich    aktualisiert am 12.10.2009

Parodontitis ist eine entzündliche Krankheit des Parodontiums, meist ausgelöst durch eine Besiedlung von Mikroorganismen. Dabei werden Bindegewebe und alveolärer Knochen abgebaut, was zur Bildung von weichgewebigen Taschen führt. Dies kann zu einer Lockerung der betroffenen Zähne, Schmerzen, Funktionalitätseinbußen und Zahnverlust führen. Tatsächlich ist Parodontitis die Hauptursache für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen [1].

Abb. 1 a und b: Parodontaler Knochendefekt vor und nach dem Befüllen mit dem synthetischen Material. Die Wunde kann ohne Membranabdeckung vernäht werden, da das ß-TCP Composite im Knochen zum porösen Formkörper aushärtet.
Abb. 1 a und b: Parodontaler Knochendefekt vor und nach dem Befüllen mit dem synthetischen Material. Die Wunde kann ohne Membranabdeckung vernäht werden, da das ß-TCP Composite im Knochen zum porösen Formkörper aushärtet.
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