Kurzverzeichnis Implantologie
Kurzverzeichnis Implantologie

Erstes Materialise Dental-Mentorenmeeting in München

Erfahrungsaustausch unter Experten

Drucken aktualisiert am 17.11.2010

Wer implantiert, will sicher sein und neue wirtschaftliche CAD/CAM- Optionen nutzen. Dies gelingt am besten mit 3D-Planung und schablonengeführter Implantation. Für einen leichten Einstieg in die Technik ist optimale Telefon- und Online-Unterstützung gefragt. Diese ist bei Materialise Dental selbstverständlich. Wer sich zusätzlich mit erfahrenen Anwendern austauschen will, profitiert vom neu aufgelegten Mentorenprogramm des belgischen Marktführers. Das erste informelle Treffen fand am 18. September an der Münchner Theresienwiese statt.

Experten unter sich (von links): Dr. Michael Loeck (Berlin), Dr. Frank Spiegelberg (Frankfurt am Main), Dr. Berthold Reusch (Materialise Dental), ZTM Fabian Zinser (Bremenhaven), Dr. Jan H. Koch (Fachjournalist), Dr. Marc Hannemüller (Hamburg), ZTM Gerhard Stachulla (Augsburg), Bianca Gutmann, Christian Hebbecker, Andreas Feneberg (alle Materialise Dental). Im Hintergrund das Riesenrad des Münchner Oktoberfestes
Experten unter sich (von links): Dr. Michael Loeck (Berlin), Dr. Frank Spiegelberg (Frankfurt am Main), Dr. Berthold Reusch (Materialise Dental), ZTM Fabian Zinser (Bremenhaven), Dr. Jan H. Koch (Fachjournalist), Dr. Marc Hannemüller (Hamburg), ZTM Gerhard Stachulla (Augsburg), Bianca Gutmann, Christian Hebbecker, Andreas Feneberg (alle Materialise Dental). Im Hintergrund das Riesenrad des Münchner Oktoberfestes


Erschienen waren fünf ausgewählte Experten aus Praxis und Labor. Zusammen verfügen sie über langjährige Erfahrung mit einem Großteil der relevanten Implantat- und 3D-Planungssysteme. Diskutiert wurden aktuell verfügbare und zukünftige Möglichkeiten. Chirurgen, Prothetiker und Zahntechniker waren sich einig, dass die Planung mit SimPlant® ausgereift und sicher ist. Zwar ersetze die Software nicht die notwendige Erfahrung des Anwenders, ergänze diese aber auf wertvolle Weise. Mit den verfügbaren Modulen und Optionen ist es möglich, nahezu jede klinische Situation zu lösen, maßgeschneidert für den individuellen Wissensstand und die gewählte Kooperationsform.
Alle anwesenden Experten planen ihre SimPlant®-Fälle selbst. In der Prozesskette muss aber eine Reihe von Faktoren beachtet werden. So gelingen gute 3D-Aufnahmen auch mit guten DVT- und CT-Geräten nur, wenn der Radiologe über entsprechende Erfahrung verfügt. Damit die Prozesskette durchgängig bleibt und maximale Sicherheit gewährleistet ist, sollte nicht nur computergestützt geplant werden. Nach Meinung der meisten Anwender sollte anschließend auch mit Bohrschablonen aufbereitet und implantiert werden.

Einzigartige Kompatibilität



Bei den Bohrschablonen wird die konkurrenzlose Kompatibilität von SimPlant® deutlich. Mit dem dreistufigen SurgiGuide® Konzept können je nach Praxisvoraussetzungen sowohl markenspezifische Chirurgie-Kits (SAFE SurgiGuide®) als auch konventionelle chirurgische Sets (Universal SurgiGuide®) verwendet werden. Wird nur bei der Pilotbohrung die präzise Führung durch eine Schablone gewünscht, steht auch hierfür eine Lösung (Pilot SurgiGuide®) zur Verfügung.
Konsens war in München der hohe Nutzen von Software-Modulen, mit deren Hilfe ohne aufwendige Scanprothesen geplant werden kann. Implantologen und Zahntechniker erläuterten, wie mit den 3D-Datensätzen der knöchernen Strukturen (DVT oder CT), des eingescannten Modells und des Set-up die komplette Rückwärtsplanung – mit entsprechender Erfahrung – nach nur einer Patientensitzung durchführbar ist. Mit SimPlant® Lab und der webgestützten Plattform DentalPlanit® bietet Materialise Dental zudem komfortable Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Teampartnern.
Umfangreicher Support
Wer die SimPlant® Planungssoftware und zugehörige Hardware optimal nutzen will, kann auf die sehr gut strukturierte Anwender-Unterstützung zurückgreifen: Auf der Webseite www.materialisedental.com lassen sich orientierende Informationen und Videos zu den einzelnen Produkten und Dienstleistungen abrufen. Unter dem Menüpunkt Kunden finden sich Leitlinien zum klinischen Vorgehen, der Zugang zum Kundenservice und dokumentierte Fallbeispiele.
Vertiefende Informationen und Schulungsmaterialien gibt es auf der Seite www.simplantacademy.org (Menüpunkt Training). Hier wird unter „Community“ die Kontaktaufnahme mit Mentoren ständig ausgebaut. Das erste Materialise Dental-Mentorenmeeting in München mit abendlichem Besuch auf dem Oktoberfest war ein erster Schritt zu einem lebendigen Netzwerk auch im deutschsprachigen Raum. Mit diesem Expertenforum wird die Freude an der computergestützten Implantologie mit Sicherheit weiter gefördert.
 

Teilnehmerstatements

Dr. Marc Hannemüller, Hamburg
„Mit SimPlant® werden praktisch alle Indikationen abgedeckt. Sowohl die Software als auch das SurgiGuide® Bohrschablonen-System sind für eine ganze Reihe von Implantatsystemen optimiert. Das können andere in diesem Umfang nicht bieten. Auch die Qualität der Bohrschablonen ist sehr gut, meine Schablonen passen eigentlich immer präzise.“

ZTM Gerhard Stachulla, Affing bei Augsburg
„An der aktuellen SimPlant® Software gefällt mir besonders gut das Optical Scan Modul. In Verbindung mit einer temporären Sofortprothese lässt sich die implantatgetragene Versorgung damit in nur zwei Sitzungen und innerhalb von ein bis zwei Wochen eingliedern. Alles auf Basis einer ästhetisch und funktionell gestalteten, rückwärts geplanten Prothetik.“

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Fotostrecke
Die SimPlant® Software macht Spaß. Damit Anwender höchsten Nutzen ziehen können, bietet Materialise Dental umfangreiche Unterstützung und steht im ständigen Dialog mit Experten (von links: Hannemüller, Reusch, Spiegelberg)   Optimierte Schnittstellen für CAD/CAM: Astra-Berater Dr. Michael Loeck fordert Standards, mit denen Aufbaugeometrien in die Planungssoftware übertragen werden können   Kompletter Service: ZTM Fabian Zinser bietet implantologischen Praxen Planungsvorschläge, auf Wunsch auch Komplettlösungen inklusive Einmal-Bohrerkits für DENTSPLY Friadent Implantatsysteme  

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