Implantat-Abutment-Verbindung, Implantatprothetik, Mikrobewegungen

Im Vergleich: Implantat-Abutment-Verbindungen

In der Implantologie werden zwei- oder mehrteilige Implantatsysteme wegen klinischer und zahntechnischer Vorteile häufiger angewendet als einteilige Implantate. Bei der Verwendung von zweiteiligen verschraubten Implantatsystemen kann die periimplantäre Knochenhöhe abhängig vom verwendeten Implantatsystem und Abutment variieren. Beeinflusst wird die periimplantäre Knochenhöhe von mechanischen und mikrobiologischen Aspekten der Implantat-Abutment-Verbindung. So kann es mechanisch bedingt durch Passungenauigkeiten unter Kaubelastung zur Lockerung des Abutments oder sogar zur Frakturen im Bereich der Implantat-Abutment-Verbindung kommen [6]. Mehr...

Von Dr. Dr. Julia Karbach, Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas    aktualisiert am 16.10.2011

Implantatprothetik, Implantatverlust, Sekundärteil-Copycat

Implantatverlust nach Verwendung eines Abutment-Plagiats

Verwenden Zahnärzte bei der prothetischen Versorgung von Implantaten Plagiate, gehen sie Risiken ein. In ungünstigen Fällen kann der Verlust des Implantates die Folge sein, wie ein Patientenfall aus unserer Praxis zeigt. Die scheinbare Kostenreduktion durch Copycats steht daher in keinem Verhältnis zu den Kosten und Risiken im Schadensfall. Mehr...
Von Dr. Hans Joachim Gath, Dr. Jessica Zötl, Dr. Martin Heel    aktualisiert am 16.10.2011

CAD/CAM-Technologie, digitale Behandlungsplanung, Vollkeramik

Sofortbelastung mit CAD/CAM – Vollkeramikzahnersatz

Zirkonabutment
Klinisch funktionelle Zahnersatzkonzepte, langzeitstabil und mit ansprechender Ästhetik, sind entscheidende Erfolgskriterien bei implantatgetragenen Versorgungen. Implantattherapien mit vorangehender 3-D-Diagnostik, DVT und daraus resultierender Navigationstechnik, im Sinne des „Backward Planning“, gelten heute bereits als Standardverfahren in der Zahnmedizin. Mit der in der Zahnmedizin eingeführten CAD/CAM-Technologie hält aber auch der herausragende metallfreie Werkstoff Zirkoniumdioxid immer mehr Einzug in die Versorgung anspruchsvoller Patienten. Mehr...
Von Dr. Achim Sieper    aktualisiert am 07.09.2011

Sofortversorgung, zahnloser Oberkiefer, festsitzender Zahnersatz

Die Sofortversorgung eines zahnlosen Oberkiefers mit einer festen Brücke auf sechs Implantaten

Oft äußern die kurz vor der Zahnlosigkeit stehenden Patienten den Wunsch nach einer schnellen, übergangslosen und vergleichsweise kostengünstigen Versorgung mit festem Zahnersatz. Im vorliegenden Patientenfall wird die Sofortversorgung des Oberkiefers mittels einer festen Brücke auf sechs Implantaten mit dem DAAS (Dentegris Angulated Abutment System) dokumentiert, das sich an die von Dr. Paulo Malo entwickelte implantat-therapeutische Methode des „All-on-four“®-Konzeptes anlehnt. Mehr...
Von Dr. Guido-Jan Kisters    aktualisiert am 07.09.2011

Implantatprothetik, Planung, Weichgewebsmanagement

Implantologie im ästhetischen Bereich ­ Interaktion zwischen Praxis und Labor

Im ersten Teil des Beitrages "Implantologie im ästhetischen Bereich ­ Interaktion zwischen Praxis und Labor" (DENT IMPLANTOL 14, 3, 166 ­ 176 (2010) wurde ausführlich beschrieben, dass der Erfolg einer implantologischen Versorgung im ästhetisch anspruchsvollen Bereich mit dem Verhalten des periimplantären Weichgewebes steht oder fällt. Das Material des individuellen Abutments und die Vorgehensweise, das definitive Abutment bei der Freilegung des Implantates zu inserieren und nicht mehr zu entfernen, scheinen die weichgewebige Integration deutlich zu unterstützen. Teil 2 zeigt die weitere klinische und prothetische Vorgehensweise und Versorgung. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 10.02.2011

Implantatprothetik, Provisorium, Weichgewebsmanagement, Hybridabutment

Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor

Abb. 1: Ausgangssituation Lippenbild …
Der hohe Wissenstand der aktuellen Zahnmedizin und der enorme Entwicklungsprozess in dem sie sich befindet, erfordert eine kontinuierlich fortschreitende Spezialisierung der einzelnen Fachbereiche. Die Vielzahl der Gestaltungsoptionen in der modernen Zahntechnik erfordert auch vom Zahntechniker eine Spezialisierung und Festlegung auf Themenbereiche. Auch die Patienten zeigen ein verändertes Verhalten und haben zunehmend höhere Erwartungen an die zahnärztliche Behandlung und die zahntechnische Versorgung. Die offene Interaktion zwischen Praxis und Labor ist somit notwendig geworden und birgt die Chance für einen immensen Erfahrungszuwachs und -austausch auf allen Seiten. Um den Teamerfolg von Zahnarzt und Zahntechniker zu gewährleisten ist es notwendig, das jeweilige Basiswissen zu vermitteln und auch zu vertiefen. Erst wenn eine Fallplanung auf „gleicher Augenhöhe“ und partnerschaftlicher Basis stattfinden kann, wird das Ergebnis der abgeschlossenen Behandlung für alle Beteiligten zufriedenstellend sein. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 31.05.2010

Chirurgie, Prothetik, Ästhetik, Rekonstruktion

Der Langzeiterfolg in der Ästhetikzone durch Rekonstruktion und Erhaltung der periimplantären Hart- und Weichgewebe

Abb. 1: Der periimplantäre Hart-Weichgewebskomplex in Analogie zum natürlichen Zahn.
Die Langzeitstabilität der periimplantären Hart- und Weichgewebe von osseointegrierten Implantaten ist neben der biologischen Integration des Abutments und der Suprakonstruktion für den funktionellen und ästhetischen Erfolg entscheidend. Knöcherne Defizite und Alveolarfortsatzdefekte müssen mit adäquaten diagnostischen Tools (3D-DVT) erfasst und protokollgerecht rekonstruiert werden. Mehr...
Von Fred Bergmann    aktualisiert am 31.05.2010