Dimagazin aktuell – der Newsletter
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Orientierungs-und Entscheidungshilfe für dentale Produkte und Leistungen >>Zu den VergleichenHyaluronsäure, Frontzahnimplantat, Ästhetik
Verwendung von Hyaluronsäure zur Optimierung der Ästhetik bei einer Frontzahnimplantation
Ziel der modernen Implantologie ist es, eine naturidentische, dem Original entsprechende Restauration zu erzielen. Dabei stellt die Osseointegration das Fundament dar, die Ästhetik wird jedoch durch ein optimales Weichteilmanagement bestimmt. Hyaluronsäure wird in vielen Bereichen der ästhetischen Medizin und Orthopädie seit Jahren erfolgreich bei verschiedenen Indikationsstellungen eingesetzt. Mehr...
Von Dr. Michael Claar, Dr. Bettina Ferrari aktualisiert am 15.12.2011Gingivaexpansion, Hydrogelexpander, Weichgewebe
Intraorale Gingivaexpansion mittels selbstquellendem Hydrogelexpander
Eine häufige Limitation der präimplantologischen Knochenaugmentation stellt die defizitäre Weichgewebesituation dar. Die intraorale Weichgewebeexpansion mit neuen Hydrogelexpandern verspricht eine sichere und spannungsfreie Deckung im Rahmen einer Knochenaugmentation zu ermöglichen. In den vorliegenden Fallbeispielen sollen die Einsatzmöglichkeiten der intraoralen Gingivaexpansion kritisch dargestellt und die Indikationsstellungen analysiert werden. Mehr...Von Dr. Constantin von See aktualisiert am 17.11.2011
Sofortimplantation, Sofortrekonstruktion, Weichgewebsästhetik, Knochenerhalt
Sofortimplantation, Sofortrekonstruktion und Sofortversorgung bei Defekt der fazialen Lamelle – ein Fallbericht –
Das größte Ziel in der modernen Implantologie ist es, die marginale Weichgewebsarchitektur und knöcherne Strukturen zu unterstützen und durch funktionelle Reize zu erhalten, um einen stabilen Langzeiterfolg mit einer ästhetischen und harmonischen periimplantären Mukosa zu erzielen. Das Ziel dieses Fallberichtes ist es, das minimalinvasive Behandlungskonzept der Sofortimplantation, der Sofortrekonstruktion eines fazialen Knochendefektes und die provisorische Sofortversorgung eines OsseoSpeed TX Profile Implantates darzustellen, was die Wiederherstellung der knöchernen und den Erhalt der Weichteilstrukturen auch nach definitiver prothetischer Versorgung auf Basis eines individuellen Atlantis-Abutments überzeugend belegt. Mehr...Von Dr. Robert Nölken, Wilfried Wagner aktualisiert am 16.11.2011
zahnloser Kiefer, Angulation, Sofortversorgung
Das alphatech® Angulationskonzept - Ein implantat-prothetisches Konzept für den zahnlosen Kiefer
Der demografische Wandel der Gesellschaft zu Gunsten der älteren Bevölkerungsgruppen und der steigende Anspruch auch jüngerer Patienten hat unmittelbare Konsequenzen für die Zahnheilkunde. Konzepte, die auf die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche der Einzelnen eingehen, sind nötig. Dabei sind Parameter, wie Funktionalität, Ästhetik, Behandlungssicherheit und die Versorgung mit festen Zähnen - wenn möglich sofort - wichtige Entscheidungskriterien für Patienten und Behandler. Mehr...Von Dr. Nadine Handschuck, Dr. Robert Böttcher aktualisiert am 16.11.2011
Frontzahnimplantat, schräg atrophierter Kieferkamm
Implantation im schräg atrophierten Kieferkammbereich ohne Augmentation
Ein makelloses Gebiss steht in den meisten Kulturen für Vitalität, Gesundheit, Jugend und Schönheit. So ist es kein Wunder, dass sich ambitionierte Zahnmediziner in allen Epochen um einen möglichst perfekten Zahnersatz bemühten. Kontinuierliche Forschung und klinische Erfolgskontrollen führten zu einem Siegeszug moderner Implantate. Die Möglichkeit eines sicheren und effektiven alloplastischen Zahnwurzelersatzes eröffnet vielfältige Perspektiven für eine funktionelle und ästhetische Rehabilitation nach Zahnverlusten [2]. Mehr...Von Dr. Frank Liebaug, Dr. Ning Wu aktualisiert am 16.10.2011
Implantat-Abutment-Verbindung, Implantatprothetik, Mikrobewegungen
Im Vergleich: Implantat-Abutment-Verbindungen
In der Implantologie werden zwei- oder mehrteilige Implantatsysteme wegen klinischer und zahntechnischer Vorteile häufiger angewendet als einteilige Implantate. Bei der Verwendung von zweiteiligen verschraubten Implantatsystemen kann die periimplantäre Knochenhöhe abhängig vom verwendeten Implantatsystem und Abutment variieren. Beeinflusst wird die periimplantäre Knochenhöhe von mechanischen und mikrobiologischen Aspekten der Implantat-Abutment-Verbindung. So kann es mechanisch bedingt durch Passungenauigkeiten unter Kaubelastung zur Lockerung des Abutments oder sogar zur Frakturen im Bereich der Implantat-Abutment-Verbindung kommen [6]. Mehr...Von Dr. Dr. Julia Karbach, Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas aktualisiert am 16.10.2011
Implantatprothetik, Implantatverlust, Sekundärteil-Copycat
Implantatverlust nach Verwendung eines Abutment-Plagiats
Verwenden Zahnärzte bei der prothetischen Versorgung von Implantaten Plagiate, gehen sie Risiken ein. In ungünstigen Fällen kann der Verlust des Implantates die Folge sein, wie ein Patientenfall aus unserer Praxis zeigt. Die scheinbare Kostenreduktion durch Copycats steht daher in keinem Verhältnis zu den Kosten und Risiken im Schadensfall. Mehr...Von Dr. Hans Joachim Gath, Dr. Jessica Zötl, Dr. Martin Heel aktualisiert am 16.10.2011
Milchzahn, apikaler Raum, Knochenkavität
Der besondere Fall: Ersatz eines Milchzahns bei einem 62-Jährigen
Nach vielen Jahren praktischer Erfahrung in der Zahnmedizin glaubt man oft, schon fast alles gesehen zu haben. Dennoch gibt es immer wieder Überraschungen, wie der folgende Fall zeigt. Die Nichtanlage eines Zahns und dadurch bedingte persistierende Milchzähne sind nicht unbedingt eine Rarität. Insbesondere, wenn es die zweiten unteren Prämolaren und die oberen seitlichen Schneidezähne betrifft. Die Nichtanlage eines unteren ersten Schneidezahns ist dagegen eher selten zu beobachten. In den Bereich der absoluten Raritäten gehört sicherlich der Verbleib des Zahns 81 über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren. Die Wurzelresorption schritt über die Jahrzehnte soweit fort, dass dieser Milchzahn stark gelockert war. Der 62-jährige Patient wünschte einen Ersatz für den schon lange nicht mehr schön aussehenden letzten Milchzahn. Mehr...Von Dr. Jo De Backer aktualisiert am 16.10.2011
CAD/CAM-Technologie, digitale Behandlungsplanung, Vollkeramik
Sofortbelastung mit CAD/CAM – Vollkeramikzahnersatz
Klinisch funktionelle Zahnersatzkonzepte, langzeitstabil und mit ansprechender Ästhetik, sind entscheidende Erfolgskriterien bei implantatgetragenen Versorgungen. Implantattherapien mit vorangehender 3-D-Diagnostik, DVT und daraus resultierender Navigationstechnik, im Sinne des „Backward Planning“, gelten heute bereits als Standardverfahren in der Zahnmedizin. Mit der in der Zahnmedizin eingeführten CAD/CAM-Technologie hält aber auch der herausragende metallfreie Werkstoff Zirkoniumdioxid immer mehr Einzug in die Versorgung anspruchsvoller Patienten. Mehr...Von Dr. Achim Sieper aktualisiert am 07.09.2011
Sofortversorgung, zahnloser Oberkiefer, festsitzender Zahnersatz
Die Sofortversorgung eines zahnlosen Oberkiefers mit einer festen Brücke auf sechs Implantaten
Oft äußern die kurz vor der Zahnlosigkeit stehenden Patienten den Wunsch nach einer schnellen, übergangslosen und vergleichsweise kostengünstigen Versorgung mit festem Zahnersatz. Im vorliegenden Patientenfall wird die Sofortversorgung des Oberkiefers mittels einer festen Brücke auf sechs Implantaten mit dem DAAS (Dentegris Angulated Abutment System) dokumentiert, das sich an die von Dr. Paulo Malo entwickelte implantat-therapeutische Methode des „All-on-four“®-Konzeptes anlehnt. Mehr...Von Dr. Guido-Jan Kisters aktualisiert am 07.09.2011
Minimalinvasive Behandlung, schmaler Kiefer, bicorticales Schraubenimplantat
Preisgünstige Implantologie – Qualität und Vielseitigkeit müssen nicht teuer sein
Die Kosten für eine implantologische Versorgung spielen bei der Entscheidung eines Patienten eine ebenso wichtige Rolle wie die medizinischen Risiken, der Tragekomfort, das erwartete ästhetische Ergebnis und der Wunsch nach Sofortversorgung. Dies gilt sowohl für die Fixierung von Prothesen durch Implantate als auch für festsitzenden Zahnersatz. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, wie man mit individueller Beratung und einer überlegten Wahl des Implantatsystems diesen vielfältigen Anforderungen gerecht werden kann. Mehr...Von Dr. Nadine Handschuck aktualisiert am 07.09.2011
Sofortversorgung, Sofortbelastung, Mikrobewegung, Primärstabilität, Knochenqualität, Ästhetik
Sofortversorgung ein funktionierendes Konzept?
Provokant kann man fragen: Drängen die Industrie mit ihren Sofortversorgungskampagnen und die Patienten mit ihrem Anspruchsdenken die Implantologen zum Verlassen gut dokumentierter und erfolgreich praktizierter Behandlungsschemata? Oder ist es möglich, die Vorteile der Sofortversorgung und Sofortbelastung auszunutzen, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen? Der Autor diskutiert dies anhand einer gründlichen Literaturrecherche. Dabei werden Faktoren wie Mikro- und Relativbewegungen, die Primärstabilität, die Knochenqualität und ästhetische Gesichtspunkte eingehend beleuchtet. Es zeigt sich, dass die Sofortversorgung als sicheres Therapiemittel für ausgewählte Behandlungsfälle angesehen werden kann. Mehr...Von Derk Siebers aktualisiert am 04.08.2011
Weichgewebsästhetik, Knochenerhalt
Marginaler Knochenerhalt und Weichgewebsästhetik – ein Fallbericht
Das größte Ziel in der modernen Implantologie ist es, periimplantäre knöcherne Strukturen zu erhalten, um einen Langzeiterfolg mit einer ästhetischen und harmonischen periimplantären Mukosa zu erzielen. Das Ziel dieses Fallberichtes ist es, den Erhalt des lingualen, fazialen und approximalen Knochens und die Entwicklung des periimplantären Gewebes über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach Implantation eines OsseoSpeedTM Profile Implantates in ausgeheilter und abgeschrägter Knochensituation darzustellen und zu bewerten. Mehr...Von Dr. Robert Nölken, Bettina Anna Neffe, Wilfried Wagner aktualisiert am 04.08.2011
Abformung, Übertragungsschlüssel, Abformmaterial
Die Abformung von komplexen implantatgetragenen Restaurationen
Ein wesentliches Element für eine erfolgreiche prothetische Versorgung ist die Abformung. Sie ist das Bindeglied zwischen der klinischen Situation und der Anfertigung des Zahnersatzes im Labor. Unpräzise Abformungen ziehen zwangsläufig eine schlechte Passung des Zahnersatzes nach sich. Es gilt die Probleme und Fehler zu erkennen und zu eliminieren bzw. zu vermeiden. Dazu ist nicht nur eine genaue Kenntnis der Materialeigenschaften sondern auch der Verfahren erforderlich. Dies gilt umso mehr, je umfangreicher die durchzuführenden Versorgungen sind. Mehr...Von Dr. Martin Dürholt aktualisiert am 15.06.2011
Papille, Seitenzahnbereich, Weichgewebssituation, Gingivaformer
Natürliches Papillendesign bei Standardimplantation im Unterkiefer
Gerade bei einer Implantation im Seitenzahnbereich bleibt der Anspruch des Chirurgen im Hinblick auf die Ästhetik und Weichgewebsfunktionen und im Vergleich zur Frontzahnimplantation oft hinter der natürlichen Anatomie zurück. Ein optimales Weichgewebsmanagement erfordert einen erheblichen Aufwand, der nicht nur Zeit sondern auch Geld kostet. Häufig ist der Patient nicht bereit beides aufzubringen. Im folgenden Beitrag soll gezeigt werden, wie mit einfachen Mitteln dennoch eine befriedigende ästhetische und funktionell einwandfreie Weichgewebssituation erreicht werden kann. Mehr...Von Johannes C. Niederau aktualisiert am 15.06.2011
Kieferkammdefekt, allogene Knochenblöcke
Allogene Knochenblöcke in der Implantologie Minimalinvasives Vorgehen bei der Rekonstruktion größerer Kieferkammdefekte
Für die Rekonstruktion dreidimensionaler Kieferkammdefekte vor einer Implantation bedient sich die Implantologie zumeist autogener Knochenblocktransplantate aus Beckenkamm, Symphyse oder Ramus ascendens der Mandibula. Dies bedeutet für den Patienten einen zusätzlichen OP-Situs mit zusätzlicher körperlicher Belastung und zusätzlichen Risiken. Um ein zweites OP-Feld zu vermeiden arbeiten wir seit nunmehr fünf Jahren mit einem allogenen Knochenersatzmaterial in Blockform. Mehr...Von Dr. Mathias Plöger, Ingmar Schau aktualisiert am 15.06.2011
Simultanimplantation, Piezochirurgie, Einzelzahnlücke, lateraler Oberkiefer
Piezochirurgischer Sinuslift mit Simultanimplantation
Der oralen Rehabilitation zur Wiedererlangung der Kaufunktion als auch ästhetischer Wünsche wird seit langem durch die Implantologie Rechnung getragen. Der Einsatz junger OP-Techniken, wie piezochirurgischer Maßnahmen, ermöglichen in immer stärker werdendem Maße, eine schonende, komplikationsarme Behandlung sowie ein vorhersagbareres Ergebnis . Mehr...Von Dr. Peter Hentschel aktualisiert am 23.03.2011
Ergonomie, Dentalmikroskop, Kopflupe
Weniger Rückenschmerzen mit Dentalmikroskopen und Kopflupen
Viele Zahnärzte und Zahnärztinnen erleben es täglich in ihrer Praxis: Schmerzen im Rücken oder Nacken. Der Zusammenhang zwischen der gebeugten Haltung und den muskuloskelettalen Schmerzen ist vielfach in der Literatur beschrieben. Wie kann ein Mikroskop hierbei helfen? Dentalmikroskope und Kopflupen können mehr als Vergrößerung - sie fördern ergonomisches Arbeiten. Ein gut eingestelltes Mikroskop ermöglicht der Zahnärztin bzw. dem Zahnarzt eine aufrechte, entspannte Sitzhaltung während der Behandlung und kann Rückenbeschwerden mindern. Mehr...Von Dr. Annett Burzlaff aktualisiert am 21.03.2011
Gingivasaum, Emergenzprofil, Interdentalpapillen, Einzelzahnersatz
Übergangsfreies Emergenzprofil mit dem Friktionsretentionssystem
Bei Implantatversorgungen ist es heute mehr denn je von wesentlicher Bedeutung, ein gutes ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Dies gelingt unter anderem, indem man ausgehend vom natürlichen Zustand den Gingivasaum und die Interdentalpapillen rekonstruiert (Abb. 1 und 2). Das Emergenzprofil der Suprakonstruktion beeinflusst dabei die Ausbildung und den Erhalt des Gingivasaums. Bei definitiven Restaurationen wird hierfür meist ein individueller Aufbau angefertigt und die Suprakonstruktion zementiert (Abb. 9). Insbesondere bei Patienten mit dünner Gingiva liegt genau dort das Problem. Damit die Zementüberschüsse entfernt werden können, liegt der Übergang zwischen dem Aufbau und der definitiven Versorgung leicht subgingival also mitten im Emergenzprofil. Angepasst an die Bedürfnisse der periimplantären Mukosa ist es wichtig, ein Emergenzprofil ohne solche Übergänge zu schaffen. Mehr...Von Takahiko Sugiyama, Masasi Takano aktualisiert am 10.02.2011
Implantatprothetik, Planung, Weichgewebsmanagement
Implantologie im ästhetischen Bereich Interaktion zwischen Praxis und Labor
Im ersten Teil des Beitrages "Implantologie im ästhetischen Bereich Interaktion zwischen Praxis und Labor" (DENT IMPLANTOL 14, 3, 166 176 (2010) wurde ausführlich beschrieben, dass der Erfolg einer implantologischen Versorgung im ästhetisch anspruchsvollen Bereich mit dem Verhalten des periimplantären Weichgewebes steht oder fällt. Das Material des individuellen Abutments und die Vorgehensweise, das definitive Abutment bei der Freilegung des Implantates zu inserieren und nicht mehr zu entfernen, scheinen die weichgewebige Integration deutlich zu unterstützen. Teil 2 zeigt die weitere klinische und prothetische Vorgehensweise und Versorgung. Mehr...Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler aktualisiert am 10.02.2011
Indizes: 3D-Bildgebung, Digitale Volumentomographie, Bohrschablone, Stereolithografie
3D-Bildgebung in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1
Die dreidimensionale Bildgebung hat spätestens seit der starken Verbreitung von "Digitalen Volumentomografen" (DVT) auf breiter Basis Einzug in die zahnärztliche Praxis gehalten. 3D-Bildverwertung kann von der Bilderfassung über die Bildauswertung bis zur Schablonenherstellung in der entsprechend ausgestatteten zahnärztlichen Praxis erfolgen. Die Elemente der gesamten diagnostisch-planerischen Kette angefangen von der Akquisition der 3D-Bildinformation über deren allgemeinen Befundung, ggf. der spezifischen Auswertung, sollten als Gesamtkonstrukt im Kontext der zugrunde liegenden Planungsphilosophie und der beabsichtigten Planungsumsetzung in die OP-Realität betrachtet werden. Mehr...Von Elmar Frank aktualisiert am 05.01.2011
Indizes: Zirkonimplantat, Implantatoberfläche, Verschraubung
Keramik oder Zirkon? Schrauben oder kleben?
In den letzten zwanzig Jahren haben sich in der Implantologie die geschraubten Titanimplantate durchgesetzt. Die geklebten Verbindungen sind vom Markt verschwunden. Dies hat mehrere Gründe. Zum Einen waren es Probleme bei der Trockenlegung, die eine dauerhaft sichere Befestigung erschwerten. Weitere Probleme traten bei der Entfernung der Kleberreste auf. Die häufigste Ursache für einen Implantatverlust nach der Einheilung waren Zementreste, die nach der Eingliederung von prothetischen Arbeiten nicht richtig entfernt wurden. Die hierdurch verursachte Periimplantitis führte in vielen Fällen zum Verlust des Implantates. Darüber hinaus ist eine Langzeitstabilität der Klebefuge unter Belastung nicht gegeben. Mehr...Von Wofgang Dinkelacker aktualisiert am 07.12.2010
Indizes: Augmentation, Knochenzyste, zweizeitiges Vorgehen
Augmentation eines größeren Knochendefekts mit anschließender Implantation
Ein Knochenaufbau kann aus unterschiedlichen Gründen vonnöten sein. Dazu gehören die Atrophie des Alveolarknochens sowie Defekte, die aus Unfällen resultieren oder aus Erkrankungen, wie einer Parodontitis oder der Ausbildung einer Zyste. Insbesondere umfangreiche Defekte stellen für den Zahnarzt eine gewisse Herausforderung dar und verlangen häufig nach einem zweizeitigen Vorgehen. Im Folgenden wird ein solcher Patientenfall beschrieben, in dem zunächst der durch einen Abszess verursachte Knochendefekt augmentiert wurde und in einem zweiten Schritt die Implantation erfolgte. Mehr...Von Wolfgang Tamminga aktualisiert am 07.12.2010
Indizes: Sofortimplantation, Hart- und Weichgewebeerhalt
Hart- und Weichgewebeerhalt nach Sofortimplantation im Bereich eines Oberkiefer-Prämolaren
Sofortimplantate sind in der implantologischen Therapie bei Patient und Behandler beliebt, da sie eine Verkürzung der Gesamtbehandlungsdauer und eine Reduzierung der Anzahl der operativen Eingriffe mit sich bringen. Aus Sicht der Hart- und Weichgewebestabilität muss jedoch sorgfältig geprüft werden, ob die knöchernen und weichgewebigen Ausgangsverhältnisse eine Sofortimplantation risikolos erlauben oder ob die Gefahr eines primären Verlustes oder eines ästhetischen, sekundären Misserfolges droht [5]. Bei zur Sofortimplantation geeigneten Ausgangsverhältnissen stellt sich darüber hinaus die Frage, ob die dreidimensionale Positionierung des Implantats Einfluss auf das ästhetische Endergebnis nehmen kann. Im folgenden Fall wird geschildert, wie mit technisch möglichst einfachen Mitteln Gewebeerhalt erzielt werden kann. Mehr...Von Dietmar Weng aktualisiert am 07.12.2010
Indizes: Computergestützte Implantologie, optischer Scan, Weichgewebsdarstellung, rote Ästhetik, Emergenzprofil, Kommunikation
Weichgewebsdarstellung in der 3D-Planung
Die virtuelle implantat-prothetische 3D-Planung unter Einsatz von Softwareprogrammen ist Bestandteil moderner Behandlungskonzepte und wird in vielen richtungsweisenden Vorträgen und Publikationen thematisiert. Dabei wird besonders die Vorhersagbarkeit des implantat-prothetischen Behandlungsergebnisses hervorgehoben. Durch das alleinige Röntgen per digitalem Volumentomographen (DVT) beziehungsweise Computertomographen (CT) können aber nicht alle anatomischen Strukturen dargestellt werden. So sind neben der Hartgewebsdarstellung von Kiefer und Zähnen Aussagen zur Morphologie der Gingiva kaum zu treffen. Dies ist aber für Implantationen in der ästhetischen Zone von besonderer Bedeutung. Wie man das Weichgewebe zur virtuellen Implantatplanung trotzdem darstellen kann nach optischem Scan von Gipsmodellen wird im Folgenden geschildert. Mehr...Von Michael Loeck aktualisiert am 07.12.2010
Indizes: Bisphosphonat, Kiefernekrose, Zahnsanierung, Dentalimplantate
Bisphosphonat-Medikation Bedeutung für die zahnärztliche, implantologische und chirurgische Praxis
Bisphosphonate (BP) werden seit Jahren erfolgreich beim multiplen Myelom (Plasmocytom) und bei ossärer Metastasierung solider Tumoren (z. B. Mamma-Karzinom, Prostata-Karzinom, Nierenzell-Karzinom, Lungen-Karzinom), aber auch bei Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselstörungen (z. B. Morbus Paget) eingesetzt. 2003 wurde erstmals von BP-assoziierter Kiefernekrose (BP-ONJ) berichtet. Es folgten eine Vielzahl von Kasuistiken und Fallsammlungen. Die Häufigkeit (Prävalenz bzw. Inzidenz) der BP-ONJ liegt bei onkologischen Patientenkollektiven zwischen 3 und 10 %. Die Häufigkeiten der BP-ONJ für andere Patienten ist nur begrenzt beurteilbar, für Patienten mit Osteoporose und oraler BP-Medikation geht man von 0,1 % oder seltener aus. Mehr...Von Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz aktualisiert am 01.12.2010
Indizes: Bisphosphonate, Osteoporose, präoperativer CTx-Wert, implantologische Versorgung
Implantologische Versorgung unter Bisphosphonat-Therapie ein therapeutisches Konzept
Die Anzahl der Patienten, die einer Bisphosphonat-Medikation unterliegen, steigt jährlich an. Aufgrund der höheren Lebenserwartung und der zunehmenden Anzahl von Patienten, die unter einer altersabhängigen oder postmenopausalen Osteoporose leiden, kommen wir immer häufiger in die Situation, dem Wunsch nach implantologischer Versorgung solcher Patienten gerecht werden zu müssen. Mehr...Von Sabine Johann, Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann aktualisiert am 01.12.2010
Periimplantitis, Dekontaminationsverfahren, Reinigungswirkung, ablative und rein dekontaminierende Laserlichtverfahren, Pulverstrahlreinigung, Einsatz von Phosphorsäure, mikrobiologische Untersuchungen Im Rahmen einer zweiphasigen In-vitro-Studi
Eignung verschiedener Dekontaminationsverfahren zur Therapie der Periimplantitis Teil 2
Phase II: Dekontaminationsverfahren an kontaminierten Implantaten, die in einem Kunststoffkiefer mit simuliertem periimplantärem Stützgewebsdefekt eingebracht wurden. Mehr...Von Dr. Georg Bach, Christian Müller aktualisiert am 17.11.2010
Ein einfaches, risikoarmes und minimalinvasives "biologisches" Verfahren zur vertikalen und lateralen Kieferkammaugmentation
Die ultraschallgestützte subperiostale Tunneltechnik
Das Wissen der Patienten über implantatgetragenen, festsitzenden Zahnersatz steigt. Dadurch erhöht sich auch die Nachfrage in der Praxis. Vor allem Patienten, die längere Zeit zahnlos waren, sind an einer passenden Lösung interessiert. Doch welche Verfahren können im Unterkieferseitenzahnbereich oder bei hochatrophem Oberkieferfrontzahnbereich eingesetzt werden? Mehr...Von Dr. Andreas Kurrek, Marcel Wainwright, Angelo Troedhan aktualisiert am 27.10.2010
Periimplantitis, Dekontaminationsverfahren, Reinigungswirkung, ablative und rein dekontaminierende Laserlichtverfahren, Pulverstrahlreinigung, Einsatz von Phosphorsäure, mikrobiologische Untersuchungen
Eignung verschiedener Dekontaminationsverfahren zur Therapie der Periimplantitis Teil 1
Im Rahmen einer zweiphasigen In-vitro-Studie zur Beurteilung einer grundsätzlichen Eignung verschiedener Dekontaminationsverfahren wurden verschiedene Methoden erprobt: Pulverstrahlverfahren, reine Kürettenreinigung, reine Dekontaminationsverfahren mit Diodenlaserlicht und ablativ-dekontaminierende mit Er:YAG-Laserlicht sowie als "Exot" die Benetzung mit Phosphorsäure an der kontaminierten Implantatoberfläche. Mehr...Von Dr. Georg Bach, Christian Müller aktualisiert am 27.10.2010
plastische Parodontalchirurgie, Langzeitprovisorium, Teamapproach, Gesamtsanierung
Gesamtrekonstruktion mit Wiederherstellung gesunder Gewebe und beeindruckender Ästhetik dank Teamapproach
Eine Patientin Anfang 40 stellte sich in unserer Praxis vor, nachdem sie sich bei einem Fahrradunfall an den seitlichen Zähnen verletzt hatte. Letztendlich haderte sie aber auch schon vor diesem Ereignis mit der auffälligen Dysharmonie ihres Erscheinungsbildes (Abb. 1). Mehr...Von ZTM Haristos Girinis, Tes aktualisiert am 06.09.2010
3D-Diagnostik, 3D-Planung, Sofortimplantation, Frontzahnversorgung
Virtuelle 3D-Zahnextraktion
Eine Patientin mit fortschreitender Zahnlockerung im Oberkieferfrontzahnbereich stellte sich mit dem Wunsch nach festen, schönen Zähnen in unserer Praxis vor. Der Röntgenbefund und der Parodontalstatus ergaben die Diagnose einer fortgeschrittenen Parodontalerkrankung. Bei der klinischen Untersuchung wurden Taschentiefen bis 7 mm sowie eine Lockerung 3. Grades der Oberkieferfront festgestellt. Mehr...Von Tes, Rolf Fankidejski aktualisiert am 06.09.2010
intraligamentäre Anästhesie, Lokalanästhesie, Leitungsanästhesie, Infiltrationsanästhesie
Zahnextraktionen unter intraligamentärer Anästhesie
Die Anwendung einer analgetisch suffizienten und gleichzeitig minimal belastenden sowie nebenwirkungsarmen intraoperativen Lokalanästhesie ist für den Patienten von größter Bedeutung. Bei sicherer Beherrschung durch den Behandler sowie unter Verwendung eines geeigneten Instrumentariums stellt die intraligamentäre Anästhesie eine nebenwirkungsarme und minimalinvasive Methode zur selektiven Einzelzahnanästhesie dar. Sie bietet den Vorteil, ohne Gefahr für Nerv- und Gefäßläsionen, mit kleinsten Mengen an Anästhetikum, schmerzarmer Applikation und ohne Wartezeit sofort nach Injektion mit der Behandlung beginnen zu können. Schon in der ersten schriftlichen Dokumentation der intraligamentären Anästhesie von Bourdin (1925) wurde die erfolgreiche intraligamentäre Anästhesie bei Zahnextraktionen beschrieben. Mehr...Von Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Peer W. Kämmerer, Niloufar Shabazfar aktualisiert am 06.09.2010
Sofortimplantation, Sofortbelastung
Sofortimplantation mit Sofortbelastung
Im Folgenden wird die Behandlung einer implantologischen Sofortversorgung mit Sofortbelastung simultan im Ober- und Unterkiefer vorgestellt. Aufgrund der umfangreichen Versorgung, der Einschränkungen im Tragekomfort und des Risikos beim Tragen einer provisorischen Totalprothese während der Einheilphase von Implantaten, planten wir eine Sofortversorgung [1]. Mehr...Von Stefan Bieger aktualisiert am 06.09.2010
Indizes: enossale Implantate, Tierexperiment, Implantateinheilung, Knochen-ImplantatKontaktrate
Tierexperimentelle Untersuchung zum Einheilverhalten enossaler Implantate mit Vakuum-Titanplasma-Spray- und Calciumphosphat-Beschichtung
Dentale Implantate stellen bei Patienten mit ausgeprägter Atrophie der Kiefer oder nach Tumoroperationen der Mundhöhle häufig die einzige Möglichkeit dar, einen funktionsfähigen Zahnersatz einzugliedern. Ein entscheidender Faktor für die Erfolgssicherheit enossaler Implantate ist das Ausmaß der Knochenanlagerung an das Implantat. Hierauf hat die Knochendichte im ortsständigen Gewebe einen erheblichen Einfluß. So weist der Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer eine dünner ausgebildete Kortikalis bei ebenfalls feinerer Spongiosazeichnung auf [51]. Klinische und experimentelle Langzeituntersuchungen konnten statistisch signifikant nachweisen, daß die Erfolgsrate von Implantaten im Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer deutlich schlechter ist [61]. Mehr...Von Rainer Lutz, Safwan Srour, Peter Keßler, Emeka Nkenke, Karl Andreas Schlegel aktualisiert am 03.09.2010
Indizes: Socket Preservation, Ridge Preservation, Ridge Augmentation, Sofortimplantation, Bündelknochen, Socket Seal
Strukturerhalt durch Socket Preservation oder Ridge Preservation
Der Verlust eines Zahnes geht zwangsläufig mit Verlust an Hart- und Weichgewebe einher. Die Rekonstruktion der dentofazialen Harmonie in der ästhetisch kritischen Zone ist derzeit eine der größten Herausforderung in der modernen Implantologie. Dieser Artikel soll die wissenschaftlichen Grundlagen der Änderung in der Morphologie sowie potentielle Therapiekonzepte der präimplantologischen Behandlung von Extraktionsalveolen darstellen. Mehr...Von Arndt Happe aktualisiert am 03.09.2010
Indizes: Ästhetik, Team-Approach, autologer Knochenblock, Augmentation, (Voll-)Keramik, Teamkommunikation, rot-weiße Ästhetik, Langzeitstabilität
Langzeitergebnisse bei ästhetischem Frontzahnersatz mit Knochenblock und keramischer Implantatprothetik
Das Indikationsspektrum für implantatprothetische Versorgungen beim teilbezahnten Patienten hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Fortschritte im Bereich der regenerativen Techniken wie Knochen- und Weichgewebsaugmentation stetig erweitert. Parallel dazu stiegen die ästhetischen Ansprüche seitens der Patienten und Behandler. Das Hartgewebsmanagement stellt in der heutigen Implantologie eine der größten Herausforderungen dar. Ästhetische Kompromisse sind speziell in der Frontzahnregion des Oberkiefers immer weniger tolerierbar. Bei nicht optimaler klinischer Ausgangssituation bedarf es zuweilen ausgedehnter augmentativer Maßnahmen, um die lokalen Verhältnisse für eine funktionell und ästhetisch adäquate Versorgung zu konditionieren. Deshalb empfiehlt sich speziell bei schwierigen Situationen die Zusammenarbeit im Team. Mehr...Von Laszlo Csato, Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle aktualisiert am 03.09.2010
Bone Level Implantat, Knochenwachstum, Weichgewebsstabilität
Erfahrungen mit einem neuen Implantat auf Knochenniveau
Neben präklinischen und experimentellen klinischen Studien führt Straumann bei größeren Entwicklungsprojekten nicht-interventionelle Studien (NIS) durch, um das Produkt in der Alltagspraxis zu dokumentieren. Der nachfolgende Fallbeitrag wurde im Rahmen dieser NIS von Dr. Robert Nieberler erstellt. Mehr...Von Robert Nieberler aktualisiert am 03.09.2010
Implantat, Oberflächenmodifikationen, Weichgewebeheilung, Osseointegration
Einfluss auf Osseointegration und periimplantäre Weichgewebeheilung
Ein zunehmender Trend zur Implantation in komplexen Fällen zeichnet sich in der dentalen Implantologie ab. Durch die Fortschritte in den chirurgischen Techniken können bereits heute Implantate auch bei ausgedehnten Hart-und Weichgewebedefiziten primärstabil inseriert werden. Die Langzeitstabilität der eingebrachten Implantate wird jedoch wesentlich durch den Verlauf der Osseointegration sowie die peri-implantäre Weichgewebeheilung beeinflusst. Vielfältige, aktuelle Forschungsbemühungen zielen vor diesem Hintergrund auf eine Modifikation der Implantatoberflächen durch ablative sowie additive Verfahren mit dem Ziel einer Optimierung der Heilungsvorgänge ab. Nachfolgender Artikel gibt einen Überblick über den Einfluss von Modifikationen der Implantatoberfläche auf Osseointegration und periimplantäre Weichgewebeheilung. Mehr...Von Cornelia Katharina Müller, Stefanie Fröbisch, Stefan Schultze-Mosgau aktualisiert am 26.08.2010
Parodontologie, orale Implantologie, Implantate
Periimplantitis: Heiße Luft, laues Lüftchen oder Tornado
Die Diskussion zur Bedeutung der Periimplantitis im Rahmen der oralen Implantologie schlägt hohe Wellen. Allein 2008 wurden von den Implantatherstellern ungefähr 900.000 Implantate verkauft. Die Gefährdung dieser Implantate durch Periimplantitis – ist sie real? Mehr...Von PD Dr. Lutz Netuschil aktualisiert am 26.08.2010
Bohrhülse, Modellplanung, OP-Splint, Planungsschablone, Röntgendiagnostik
Strukturierte Planung und Umsetzung in der Implantologie - Teil 1: Einführung in die Grundlagen der OP-Schablonen
Aufgrund der heutigen Anforderungen und Sichtweisen an die dentale Implantologie ist die Qualitätserwartung enorm gestiegen. So spielen aus der Parodontologie, Oralchirurgie und Prothetik unterschiedlichste Faktoren in die Planung mit ein und nehmen für eine erfolgreiche Versorgung eine wichtige Rolle in ästhetischer wie auch funktioneller Sicht ein. Aus diesem Grund sind für den Prothetiker wie auch Implantologen für eine erfolgreiche Therapie klare Behandlungsgrundlagen und Guide-Lines wichtig. Hier bieten OP-Schablonen eine ideale Planungsgrundlage und können bei richtiger Anwendung eine maximale Umsetzung in die OP-Situation garantieren. Mehr...Von Dr. Marcus Engelschalk aktualisiert am 15.07.2010
Navigierte Implantologie, 3D-Planung, Digitale Volumentomographie, Straumann Guided Surgery, coDiagnostix
Navigierte Implantologie – Insertion von dentalen Implantaten nach Oberkieferteilresektion
Die navigierte Implantologie eignet sich insbesondere zur Rehabilitation von Patienten mit unübersichtlichen anatomischen Strukturen wie beispielsweise Patienten nach tumorbedingten Oberkieferteilresektionen. Vor Beginn der Implantation kann mit Hilfe der digitalen Volumentomographie eine sehr exakte Analyse der knöchernen Anatomie erfolgen. Durch ein konsequentes Backward Planning wird die prothetische Position der Implantate festgelegt und in eine geführte Bohrschablone umgesetzt. Die Insertion der Implantate wird minimalinvasiv durchgeführt. Mehr...Von Nils Weyer, Eva-Maria Kissing aktualisiert am 15.07.2010
Indizes: autologes Transplantat, Knochendefekt, Alveolarkammatrophie, GBR, intraorale Transplantation, Implantat
Rekonstruktion dreidimensionaler Knochendefekte mit autologen Transplantaten
Implantatgetragener Zahnersatz setzt sich immer mehr als Therapie der ersten Wahl durch. Mit ihm ist es möglich in vielen Fällen eine restitutio ad integrum zu erzielen. Jedoch ist der Kliniker, durch die immer größere Verbreitung der Therapie, auch vermehrt mit hoch komplizierten Fällen konfrontiert. Dies liegt zum einen an den Wünschen der Patienten, die über die Möglichkeiten der Implantologie informiert sind, und zum anderen an Komplikationen, die im Zuge einer Implantattherapie auftreten können. Des Weiteren können traumatische oder entzündliche Ereignisse zu erheblichen Knochendefekten führen, die eine primäre Implantation unmöglich machen. Mehr...Von Lutz Ricken, Sebastian Vogel aktualisiert am 30.06.2010
Laser, Wellenlänge, Laserstrahlung
Laser eine integrative Technologie in der Zahnheilkunde
Jedes dentale Lasersystem ist durch spezielle Eigenschaften ausgezeichnet: Die wichtigste und grundsätzlich charakterisierende Eigenschaft ist die Wellenlänge, die die Position der Laserstrahlung im elektromagnetischen Spektrum festlegt. Die Interaktion mit dem Gewebe wird im Wesentlichen durch den Energieeintrag ins Gewebe und die dafür benötigte Zeit bewirkt. Maßgeblich ist an dieser Stelle die Absorption der Laserstrahlung, die über Absorptionsspektren für jede Wellenlänge in Bezug auf Gewebe bzw. Gewebebestandteile abbildbar ist. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Laserwellenlängen bei ausgewählten Indikationen. Mehr...Von Norbert Gutknecht, René Franzen aktualisiert am 30.06.2010
Knochenersatz, Sinusbodenaugmentation, Resorptionsstabilisator
Großvolumige Sinusbodenaugmentation Trägersubstanz in Kombination mit Resorptionsstabilisator
Die "Guided-Bone-Regeneration" oder der Aufbau von verlorener Knochensubstanz in zahnlosen Kieferarealen vor Implantation stellt heute ein Standardverfahren dar, welches aus der Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken ist. Als Knochensubstitut wurde zuerst autologer Knochen verwendet und erst später nichthumane, alloplastische Materialien. Die Ergebnisse von autologem Material allein erwiesen sich aber insgesamt nicht entscheidend besser als bei alloplastischen Materialien und der nötige Zweiteingriff schreckt einige Patienten ab. Mehr...Von Dr. Frank Kistler, Georg Bayer aktualisiert am 15.06.2010
erstmalig nach 3.000 Jahren Zahnheilkunde: Zahnersatz metallfrei, festsitzend, biokompatibel
Keramikimplantate im kaufunktionellen Seitenzahngebiet
In der oralen Implantologie finden Implantatkeramiken, ebenso wie schon seit vielen Jahren in der Endoprothetik, ihren festen Platz. Die Ambitionen Keramikimplantate zu benutzen, zielten in der Vergangenheit vor allem darauf ab, in Frontzahngebieten auch bei einem Zahnfleischrückgang dunkle Kronenränder zu vermeiden. Dennoch sind nur wenige Veröffentlichungen mit einteiligen Keramikimplantaten in der Frontzahnregion zur Verbesserung der Ästhetik gezeigt worden. Der Grund dafür mag wohl darin liegen, daß einteilige Keramikimplantate eine ästhetische Ausrichtung von Frontzahnkronen erschwerten. Viel häufiger und ästhetisch hervorragende Fälle sind dagegen von abgewinkelten ästhetischen Keramikabutments dokumentiert. Ohne Zweifel hat die Diskussion um Keramikimplantate mit der Einführung des Werkstoffes "Zirkondioxid" einen erheblichen Aufschwung erhalten. Mehr...Von Dr. Achim Sieper aktualisiert am 15.06.2010
Überlegungen zum Kauf und Betrieb einer DVT-Anlage
3D-Bildgebung in der zahnärztlichen Praxis – Teil 2
Die dreidimensionale Bildgebung hat spätestens seit der starken Verbreitung von DVT-Anlagen auf breiter Basis Einzug in die zahnärztliche Praxis gehalten. In Teil 1, wurden die Grundlagen und Voraussetzungen bereits präsentiert. Neben verschiedenen Navigationstechniken spielen vor allem die Schablonentypen eine wichtige Rolle. Welche Auswirkungen hat nun aber die individuelle Planungsphilosophie des Behandlers? Und welche Überlegungen sollten vor dem Kauf und Betrieb von DVT-Anlagen getätigt werden? Mehr...Von Elmar Frank aktualisiert am 06.06.2010
Implantatprothetik, Provisorium, Weichgewebsmanagement, Hybridabutment
Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor
Der hohe Wissenstand der aktuellen Zahnmedizin und der enorme Entwicklungsprozess in dem sie sich befindet, erfordert eine kontinuierlich fortschreitende Spezialisierung der einzelnen Fachbereiche. Die Vielzahl der Gestaltungsoptionen in der modernen Zahntechnik erfordert auch vom Zahntechniker eine Spezialisierung und Festlegung auf Themenbereiche. Auch die Patienten zeigen ein verändertes Verhalten und haben zunehmend höhere Erwartungen an die zahnärztliche Behandlung und die zahntechnische Versorgung. Die offene Interaktion zwischen Praxis und Labor ist somit notwendig geworden und birgt die Chance für einen immensen Erfahrungszuwachs und -austausch auf allen Seiten. Um den Teamerfolg von Zahnarzt und Zahntechniker zu gewährleisten ist es notwendig, das jeweilige Basiswissen zu vermitteln und auch zu vertiefen. Erst wenn eine Fallplanung auf „gleicher Augenhöhe“ und partnerschaftlicher Basis stattfinden kann, wird das Ergebnis der abgeschlossenen Behandlung für alle Beteiligten zufriedenstellend sein. Mehr...Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler aktualisiert am 31.05.2010
Chirurgie, Prothetik, Ästhetik, Rekonstruktion
Der Langzeiterfolg in der Ästhetikzone durch Rekonstruktion und Erhaltung der periimplantären Hart- und Weichgewebe
Die Langzeitstabilität der periimplantären Hart- und Weichgewebe von osseointegrierten Implantaten ist neben der biologischen Integration des Abutments und der Suprakonstruktion für den funktionellen und ästhetischen Erfolg entscheidend. Knöcherne Defizite und Alveolarfortsatzdefekte müssen mit adäquaten diagnostischen Tools (3D-DVT) erfasst und protokollgerecht rekonstruiert werden. Mehr...Von Fred Bergmann aktualisiert am 31.05.2010
Indizes: 3D-Planung, backward planning, 3D-Diagnostik
3D-Planung in der täglichen Implantologie – Fact or fiction?
Individuelle Behandlungsziele bestimmen bzw. diktieren den therapeutischen Weg. Das so genannte „Backward Planning“ ist aus heutiger Sicht unumstritten die Grundvoraussetzung für implantologischen Erfolg. Dabei ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Zahnarzt, Zahntechniker und Chirurg unabdingbar für die Qualität und das Ergebnis der Behandlung. Mehr...Von Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann aktualisiert am 02.05.2010
Indizes: Fotografie, Bildbearbeitung, Archivierung
Rationelle Raw-Fotografie in der Zahnmedizin
Bisher wurde in der Zahnmedizin als Dateiformat für die Fotografien überwiegend jpg benutzt, da sich bei diesem Format relativ kleine Dateien ergeben, die von allen Programmen gelesen und bearbeitet werden können. Allerdings handelt es sich hierbei um ein nicht verlustfreies Dateiformat, das bei der Bildbearbeitung durch geringe Flexibilität weitere Nachteile mit sich bringt. In diesem Artikel soll geprüft werden, ob es möglich ist, als Alternative das Raw-Format zu benutzen, ohne den Bearbeitungsaufwand unnötig zu steigern. Mehr...Von Dieter H. Edinger aktualisiert am 22.03.2010
Teil 1: Planung und Chirurgie
Die erfolgreiche Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration - ein Behandlungskonzept
In einer Symbiose bilden unterschiedliche Lebewesen eine Gemeinschaft, um durch das Einbringen eigener Fähigkeiten den anderen Partnern zu nützen und aber auch um von den Fähigkeiten der Anderen zu profitieren. Die Symbiose verfolgt immer ein für alle Partner wichtiges Ziel. Im übertragenen Sinne hat die Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration die komplexe Rehabilitation der Patienten als Ziel, um ihnen Lebensfreude und schönes Aussehen wieder zu geben. Mehr...Von Steffen Hohl aktualisiert am 22.03.2010
Indizes: Ästhetik, Provisorium, Maryland-Brücke, Ovate Pontic Bridge, Glasfaser-Adhäsivtechnik
Provisorisch schön – auf dem Weg zum Implantat
Der erste Eindruck, den man bewusst oder unbewusst von einem Menschen hat, hängt von seinen Zähnen ab. Wer kann einem sympathischen Lächeln widerstehen, das eine gepflegte und harmonische Zahnreihe zeigt? Bereits mit der provisorischen Versorgung soll dem Patienten eine Idee der definitiven Versorgung, seitens der Ästhetik und des Tragekomforts, gegeben werden. Mehr...Von Steffen Hohl aktualisiert am 21.03.2010
Indizes: Implantatprothetik, langlebiger Zahnersatz, All-in-one Konzept
Optimierung der Prozess und Ergebnisqualität in der Implantatprothetik
Die immer stärker gewordene Durchdringung der Bevölkerung mit implantat- prothetischem Wissen über Medien und Mundpropaganda hat in der Folge auch zu einer Verschärfung des Wettbewerbs sowohl auf der Implantatanbieter als auch Implantatanwender Seite geführt. Patienten mit einfach zu handhabenden, ästhetisch beeindruckenden und langlebigen Zahnersatz-Versorgungskonzepten zu begeistern, ist dabei der Wunsch von erfahrenen Implantatprothetikern wie auch Implantologieeinsteigern. Mehr...Von Dr. Achim Sieper aktualisiert am 21.03.2010
Alveolarkammdefekt, Extraktion, Socket Preservation, interne Sinusbodenelevation
Eine neue Operationsmethode im Bereich der augmentativen Chirurgie der posterioren Maxilla
Der nach Zahnverlust regelmäßig resultierende lokale Alveolarkammdefekt stellt auch heute noch eine große chirurgische und prothetische Herausforderung dar. Bereits unmittelbar nach Zahnextraktion setzt eine Atrophie des Alveolarfortsatzes ein und führt zu deutlichen Formveränderungen des Knochens und zu einem massiven Substanzverlust des Alveolarkamms in vestibulo-oraler und cresto-basaler Dimension. Um diesen physiologischen Prozessen gezielt entgegenzusteuern, soll eine neue Methode vorgestellt werden, welche die Extraktion, die Socket Preservation sowie die interne Sinusbodenelevation einzeitig miteinander verknüpft. Mehr...Von Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann, Hans-Ulrich Reuter aktualisiert am 21.03.2010
Implantologie, Implantate
Der komplexe Fall
Komplettsanierungen stellen eine große Herausforderung an das Behandlerteam dar, weil eine Vielzahl von Parametern bedacht werden muss, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dabei wird oftmals das gesamte Spektrum zahnmedizinischer Behandlung abgerufen; eine stabile langzeitprovisorische Versorgung des Patienten sichert dabei seine soziale Integrität. Mehr...Von Kai Zwanzig aktualisiert am 11.03.2010
mit bovinem Knochenersatzmaterial und mesenchymalen Stammzellen
Implantatinsertion nach Sinuslift
Der Verlust von Zähnen im Seitenzahnbereich des Oberkiefers führt durch die Resorption des Kieferkamms und die Ausdehnung der kaudalen Recessus der Kieferhöhle zu einem Verlust an vertikaler Höhe des Knochens [1]. Für die Rehabilitation mit dentalen Implantaten von Patienten mit im Seitenzahnbereich teilbezahntem oder zahnlosem Oberkiefer ist daher eine ausreichende vertikale Knochenhöhe notwendig, um eine sichere Verankerung der Implantate zu gewährleisten. Neben der Augmentation der posterioren Maxilla mit autologem Knochen ist das chirurgische Anheben des Kieferhöhlenbodens, der Sinuslift, eine etablierte Methode [2]. Mehr...Von Nils Weyer, Eva-Maria Kissing aktualisiert am 11.03.2010
Retromolares Knochentransplantat, autologer Knochen, Augmentation
Bone Harvesting – nice and easy
Der Wunsch, körpereigenen Knochen zu verwenden, um andernorts neuen Knochen aufzubauen, ist schon fast so alt wie die Menschheit selbst. Man bezeichnet dieses Vorgehen als autologe Knochentransplantation. Beim autologen Knochentransfer findet die Knochenentnahme am selben Organismus statt, wie die Knocheneinlagerung. Die körpereigenen Knochenzellen besitzen die größte Potenz zur Knochenneubildung und gelten als Goldstandard in der oralen Augmentationschirurgie. Mehr...Von Steffen Hohl, Anne Sophie Brandt Petersen aktualisiert am 17.02.2010
Keramikimplantate, Titanimplantate, Zirkonoxid
Keramikimplantate als Ergänzung der Implantattherapie
Weit über 99 % aller Zahnimplantate sind aus Titanwerkstoffen. Auch wenn es selten ist, so ist das Titan nicht für jedes Immunsystem optimal verträglich. Daher ist der Wunsch verständlich, auch andere – vor allem – keramische Werkstoffe in der Implantologie einzusetzen. Der Artikel fasst die Erfahrungen aus über 300 gesetzten Keramikimplantaten in der Praxis zusammen. Mehr...Von Jörg Brachwitz aktualisiert am 10.02.2010
Sofortimplantation, Sofortbelastung, parodontal vorgeschädigtes Gebiss
Multiple Sofortimplantation mit Sofortbelastung mithilfe eines Provisoriums im parodontal vorgeschädigten Gebiss
Wenn es um Funktion, Ästhetik und Tragekomfort geht, stellt das Zahnimplantat heute zweifellos die richtungsweisende Form der Versorgung mit Zahnersatz dar. Das Kriterium freilich, an dem sich die Qualität der Behandlung objektiv messen lässt, ist der Langzeiterfolg der Implantation. Voraussetzungen für einen guten Langzeiterfolg sind in erster Linie ein intakter Zahnhalteapparat und ein ausrei-chendes Knochenangebot. Auch in Fällen, in denen diese Voraussetzungen nicht a priori gegeben sind, sind bei adäquater Behandlung beachtliche Erfolge und sogar auch Sofortimplantationen mit Sofortbelastung möglich, wie der vorliegen-de Fallbericht zeigt. Mehr...Von Thomas Staudt aktualisiert am 01.02.2010
Navigation, navigiertes Implantieren, 3-D-Planung, Digitale Volumentomographie, DICOM Datensatz
Navigierte Implantsetzung – das RoboDent-System in der klinischen Anwendung
Navigationssysteme in der zahnärztlichen Implantologie sind heute bei der Übertragung der Planung in die OP-Situation als Standard anzusehen. Bereits die dreidimensionale Darstellung einer zukünftigen Implantatposition und die damit verbundene Einschätzung von Nachbarstrukturen oder Augmentationsverfahren kann als sehr große Unterstützung für Operateur wie auch Prothetiker gesehen werden. Das hier beschriebene Robodent-System besteht aus der Planungskomponente für die Implantatposition basierend auf CT/DVT-Daten sowie der Behandlungskomponente, mit deren Hilfe die so geplanten Implantate gesetzt werden können. Diese konsequente Nutzung von Planung bis zum chirurgischen Eingriff am Patienten wurde bereits 2002 von Marmulla et al. zu den Perspektiven der rechnergestützten Implantologie als das wichtigste Ziel in der 3-D-Planung gesehen [1]. Für den Einsatz in der Praxis ist solch ein System mit seinem hohen intraoperativen Aufwand, der verbesserungswürdigen Ergonomie für OP-Team wie Patient und den nicht unbeträchtlichen Investitionskosten mit schablonengestützten Systemen zu vergleichen. Die Frage nach Aufwand, Umsetzbarkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis spielen hier für Patienten wie auch Behandler eine nicht untergeordnete Rolle. Mehr...Von Dr. Marcus Engelschalk aktualisiert am 06.01.2010
Kammspreizung, Crest-Expansoren, Osteotome, Wachstumsfaktoren, PRGF
Maschinelle Kammspreizung mit Crest-Expansoren
Die Spreizung von atrophierten Kiefern ist mit einer Reihe von Einschränkungen verbunden, allen voran die Tatsache, dass diese Technik nur im Oberkiefer angewandt werden kann. Atrophierte Oberkiefer mit Knochenklasse II können ebenfalls nur eingeschränkt therapiert werden. Aus diesem Grund haben wir ein neues System mit Bohrern und maschinell betriebenen Expansoren entwickelt, das diese Technik zum einen vereinfacht und zum anderen die Indikationsbreite sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer erweitert hat. Mehr...Von Eduardo Anitua aktualisiert am 06.01.2010
Knochenblock, Osteosynthese, Fixierung
Funktionelle Innovationen bei der präimplantologischen Knochenblock-Osteosynthese
Die enossale Implantation hat sich als vorhersagbar zuverlässige Therapiealternative nach Zahnverlust etabliert. Dem Ziel einer wirklichen „restitutio ad integrum“ folgend sollte das Implantat nicht nur funktionellen sondern auch ästhetischen Ansprüchen genügen und somit dreidimensional perfekt inseriert werden. Dies bedeutet eine klare Abkehr vom Postulat der einfachen Nutzung des vorhandenen Restknochenangebotes, hin zur prothetisch ideal zu versorgenden Implantatposition. Somit bedeutet dies, dass perfekt positionierte Implantationen sehr oft mit begleitenden Augmentationen verbunden sind, da Knochendefizite im Vorfeld oder begleitend zur Implantation aufgebaut werden müssen. Mehr...Von Andres Stricker aktualisiert am 02.12.2009
3-D-Bildgebung, Chirurgie, DVT-Technik
Klinische Relevanz von bildgebenden 3-D-Verfahren in der oralen augmentativen Chirurgie
Die Bedeutung der bildgebenden 3-D-Verfahren mit einer enormen Relevanz für die implantologische bzw. augmentative Chirurgie gilt als unumstritten und bietet dem Chirurgen ein maximales Maß an Sicherheit, Evaluation und forensischem Backup. Anhand von klinischen Beispielen soll dies in diesem Fachbeitrag unterstrichen werden. Mehr...Von Marcel Wainwright aktualisiert am 30.11.2009
Backward Planning, Teamarbeit, Suprakonstruktion
Mit Backward Planning zum Kilimandscharo
Bei der Herstellung einer Implantat getragenen, funktionellen und ästhetischen Restauration beider Kiefer werden besondere Anforderungen an die Behandler gestellt. Dies gilt insbesondere bei Fällen von extremer Atrophie beider Kieferanteile. Diese Destruktion ist häufig die Folge von zu später Extraktion parodontal geschädigter Zähne. Das Konzept des Backward Plannings, ausgehend von der prothetischen Rekonstruktion die Chirurgie durchzuführen, hat die Implantologie grundlegend verändert. Es ist die Vorraussetzung zur Teamarbeit zwischen Prothetiker, Implantologe, Zahntechniker und Patient. Mehr...Von Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle, Michael Schuhman aktualisiert am 30.11.2009
Atrophierter Kiefer, augmentationsfrei, ohne Kammaufbau
Ohne Augmentation im atrophierten Kiefer festsitzend versorgt
Augmentationen vermeiden und dennoch festsitzend versorgen: Das ist nicht nur ein Wunsch der Patienten. Wo nicht augmentiert werden muss, sinken chirurgische, forensische und auch hygienische Risiken erheblich. Dem Wunsch standen aber bisher oft zu niedrige oder zu schmale Alveolarfortsätze entgegen. Bei einer Schaltlücke blieb als Alternative zu augmentativen Eingriffen nur die herkömmliche Brückenversorgung. Das NobelActive™-Implanat bietet dem Behandler jedoch auch in solchen Fällen die Option, ohne Augmentation den Patienten festsitzend zu versorgen. Mehr...Von Jörg Munack aktualisiert am 20.10.2009
Mini-Implantate sind im Kommen - eine Alternative zur Augmentation
Indizes: Minimaldurchmesserimplantate, Vermeidung von Augmentationen, Schmalkiefer, KnochenspreizungDieser Artikel soll über eine seit Jahren klinisch erfolgreich eingeführte Behandlungsmethode informieren, welche mittels Minimaldurchmesserimplantaten eine kaufunktionelle und ästhetisch anspruchsvolle Versorgung ermöglicht. Mehr...
Von Stephanie Wiederhold, Jan-Falco Wilbrand, Roland Streckbein, Heidrun Schaaf, Philipp Streckbein aktualisiert am 19.10.2009
Natürlich schön – am liebsten fest und sofort!
Zielsicheres Therapieren als Basis für kosmetisch anspruchsvolle Ziele
Patienten erwarten mit gutem Recht vom zahnmedizinischen Team die Anfertigung von Zahnersatz, der nicht nur gut funktioniert, sondern auch seinen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Die Sofortimplantation und Sofortversorgung nach Zahnextraktion bietet die Möglichkeit die Veränderung von Knochen und Weichgewebe bewusst zu steuern, damit der spätere Zahnersatz nicht als solcher erkannt wird. Dies setzt ein entsprechendes Vorgehen voraus, damit das gewünschte Ziel erreicht werden kann. Ein wichtiger Punkt ist die Eingliederung einer gut ausgearbeiteten provisorischen Versorgung zur Ausformung von Papillen und Gingivakonturen. Mehr...Von Lara Müller, Kerstin Gabler, Dr. Steffen Kistler, Georg Bayer aktualisiert am 16.10.2009
Extensions-Stegkonstruktion, Galvanotechnik, Locator®-Attachment
Patientenzufriedenheit durch eine Steg getragene Prothese auf vier Implantaten im zahnlosen Unterkiefer
Der oralen Rehabilitation zur Wiedererlangung der Kaufunktion sowie der Erfüllung ästhetischer Wünsche wird seit langem durch die dentale Implantologie Rechnung getragen. Doch nicht jeder Patient erwartet dabei eine „Maximallösung“. Vielmehr stellt er an den Behandler den Anspruch nach kaufunktioneller und sozialer Zufriedenheit mit einhergehender Verbesserung der damit verbundenen Lebensqualität. Mehr...Von Dr. Peter Hentschel, Frank Schnieder aktualisiert am 15.10.2009
Die erfolgreiche Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration - ein Behandlungskonzept
Teil 2: Restauration
Der Artikel stellt ein Behandlungskonzept zur Versorgung zahnloser Kiefer vor. Die Anzahl und Verteilung der Implantate bestimmt die Art der Suprastruktur. Mit sechs Implantaten kann die Ableitung der Kaukräfte rein enossal erfolgen. Im ersten Teil (DENT IMPLANTOL 13,2, 82-93 (2009)) wurden die einzelnen Schritte bei der Planung und Insertion gezeigt. Der zweite Teil erläutert nun die Herstellung des Zahnersatzes. Mehr...Von Steffen Hohl aktualisiert am 14.10.2009




































































