Bone Level Implantat, Knochenwachstum, Weichgewebsstabilität

Erfahrungen mit einem neuen Implantat auf Knochenniveau

Drucken Von Robert Nieberler    aktualisiert am 03.09.2010

Neben präklinischen und experimentellen klinischen Studien führt Straumann bei größeren Entwicklungsprojekten nicht-interventionelle Studien (NIS) durch, um das Produkt in der Alltagspraxis zu dokumentieren. Der nachfolgende Fallbeitrag wurde im Rahmen dieser NIS von Dr. Robert Nieberler erstellt.

Abb. 1: In regio 24: Implantation eines Straumann® Bone Level Implantats (Ø 4,1 mm, Regular Connection, SLActive, Länge 14 mm).
Abb. 1: In regio 24: Implantation eines Straumann® Bone Level Implantats (Ø 4,1 mm, Regular Connection, SLActive, Länge 14 mm).


Der männliche Patient, Jahrgang 1946, ist Nichtraucher und weist keine einschränkenden Nebendiagnosen auf. Er wurde zur implantologischen Behandlung in unsere Praxis überwiesen.

Vorgehensweise



Die zerstörten und nicht mehr erhaltungswürdigen Zähne 24, 25, 27 wurden extrahiert.

Im November 2006 erfolgte die präoperative Vorplanung durch Panoramaaufnahme, Computertomogramm mit Operationsschablone mit Guttapercha-Markierungen in Vorbereitung auf eine Sinusaugmentation. Es wurden jeweils ein Straumann® Bone Level-Implantat (Ø 4,1 mm, Regular Connection, SLActive) Länge 12 mm in regio 25 und 26 und ein Straumann® Bone Level-Implantat, Länge 14 mm, in regio 24 inseriert. In regio 26 und 25 wurde im Oberkiefer mit autologem Knochen aus dem Tuber und 50 % Knochenersatzmaterial, das mit Eigenblut gemischt wurde, augmentiert und der Bereich mit einer Membran abgedeckt. Die Implantate wurden mit Einheilkappen verschlossen und heilten gedeckt ein. Postoperativ erfolgte eine Röntgenaufnahme. Die Wundheilung verlief komplikationsfrei. Im Juli 2007 wurde der Patient prothetisch versorgt. Die Kronen wurden miteinander verblockt und keramisch verblendet.

Behandlungsergebnis und Schlußfolgerung



Die Kontrollaufnahme von Juli 2007 zeigt, daß die Implantate optimal osseointegriert sind. Auffällig und sehr gut sichtbar ist hier das klare Knochenwachstum. Das Straumann® Bone Control Design begünstigt die Knochenanlagerung und Stabilität des Weichgewebes. Durch die gut durchdachten Komponenten zur Weichgewebekonditionierung der Implantatlinie ist ein ideales Emergenzprofil zu erreichen. Das Implantat ist eine hervorragende Ergänzung des gesamten Produktsortiments.

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Fotostrecke
Abb. 2: Präoperative Vorplanung: Röntgenbild zeigt die Situation vor Augmentation.   Abb. 3: Computertomogramm.   Abb. 4 und 5: Das Implantat wird mit dem Einbringpfosten eingeschraubt.   Abb. 6: Okklusale Ansicht der Implantate in regio 24, 25 und 26.   Abb. 7: Einheilkappe für Implantat.   Abb. 8: Die Implantate sind zur gedeckten Einheilung verschlossen.   Abb. 9: Abgeschlossene Sinusaugmentation, Implantate in situ.   Abb. 10: Wundverschluß mit Nahtmaterial 4-0.   Abb. 11 und 12: Postoperative Röntgenaufnahmen im November 2006.   Abb. 13: Abformung.   Abb. 14: Gerüst auf Modell.   Abb. 15: Lateralansicht der Verblendung.   Abb. 16: Übertragungsschlüssel.   Abb. 17: Röntgenaufnahme nach prothetischer Versorgung im Juli 2007.   Abb. 18: Okklusalansicht der prothetischen Versorgung.   Abb. 19: Lateralansicht der prothetischen Versorgung.   554 557 DI7 nov07 020   554 557 DI7 nov07 021   554 557 DI7 nov07 022  

DENT IMPLANTOL 11, 7, 554 ­ 557 (2007)

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