Kammspreizung, Crest-Expansoren, Osteotome, Wachstumsfaktoren, PRGF

Maschinelle Kammspreizung mit Crest-Expansoren

Drucken Von Eduardo Anitua    aktualisiert am 06.01.2010

Die Spreizung von atrophierten Kiefern ist mit einer Reihe von Einschränkungen verbunden, allen voran die Tatsache, dass diese Technik nur im Oberkiefer angewandt werden kann. Atrophierte Oberkiefer mit Knochenklasse II können ebenfalls nur eingeschränkt therapiert werden. Aus diesem Grund haben wir ein neues System mit Bohrern und maschinell betriebenen Expansoren entwickelt, das diese Technik zum einen vereinfacht und zum anderen die Indikationsbreite sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer erweitert hat.




Die Therapie von schmalen Kieferkämmen ist in der Implantologie schon immer eine Herausforderung für den Chirurgen. Unsere Patienten erwarten nicht nur, dass wir versuchen Ihre Probleme zu beheben, sondern dass wir sie wirksam lösen.
Deshalb erfordert der Umgang mit einem schmalen Kiefer die akribische Analyse der Situation. Eine tiefgehende Erklärung des Behandlungsplanes zur Therapie der atrophierten Maxilla würde den Rahmen eines Artikels sprengen. Trotzdem möchten wir im Folgenden eine neue Kammspreiztechnik vorstellen.

Die Diagnostik und Herangehensweise an die verschiedenen Therapiemöglichkeiten müssen immer die Art der geplanten prothetischen Versorgung, das Emergenzprofil und die am besten geeigneten Stellen für die Replatzierung berücksichtigen.

Röntgenbilder können zur Orientierung notwendig sein, bevor die Entscheidung für eine CT-Aufnahme fällt. Obwohl Intraoral- und Panoramaaufnahmen von grundlegender Bedeutung sind, ist die Verwendung eines CTs sehr hilfreich.
Mit der CT-Planungssoftware BTI Scan® steht ein Programm zur Verfügung, mit dessen Hilfe man schnell und effektiv alle notwendigen Informationen erhält:

- Es ermöglicht die Korrelation der Röntgenaufnahme mit dem Restknochen, um die bestmögliche Implantatposition  festzulegen und das Emergenzprofil effektiv zu beurteilen.   

- Es erlaubt das exakte Vermessen des Restknochens und der Dicke der Kortikalis sowie die Ermittlung der Knochendichte.

- Es ermöglicht die Auswahl der idealen Implantatgröße hinsichtlich Länge und Durchmesser.

Dies alles ist eingebettet in ein vielseitiges Programm, welches mit Hilfe einer 3D Ansicht wesentlich mehr Informationen liefert als die althergebrachten Methoden.
Der Vorteil besteht vor allem in der Computersimulation, so dass negative Überraschungen von vorne herein vermieden werden. Das Wissen um die Dicke der Kortikalis und der Knochendichte sind keine optionalen sondern essentielle Informationen. Nur so ist die genaue Festlegung der Implantatposition und somit des zu spreizenden Areals sowie die Festlegung der Bohr- und Expansionssequenz möglich (Abb. 1).

Nach der Erstellung des CTs ist der Grad der Resorption zu untersuchen, um anschließend den Behandlungsplan unter Berücksichtigung der geplanten prothetischen Versorgung festzulegen. Die Beurteilung der Situation hinsichtlich Ästhetik, Lippenunterstützung etc. sowie die Erwartungshaltung des Patienten sind von grundlegender Bedeutung. Für jeden einzelnen Fall muss der Chirurg unter Verwendung von BTI Scan und diagnostischen Wax-Ups zusammen mit dem Prothetiker auch die am besten geeignete chirurgische Technik erörtern (Spreizung, Spreizung und Überkorrigieren, Blockaugmentat mit Hilfe von Mikroschrauben, etc.).
Unsere Erfahrung mit Osteotomen reicht bis zum Jahr 1993 zurück. 1994 stellten wir eine Reihe von Untersuchungen zu diesem Thema vor. Diese wurden 1995 publiziert und kontinuierlich bis zu dieser Veröffentlichung weiter aktualisiert.

Chirurgische Technik



Bei jeder Diskussion hinsichtlich der Kammspreizung mit Osteotomen muss Dr. Summers genannt werden. Er hatte ursprünglich diese Thematik in der Literatur eingeführt. Seither hat die Technik erfolgreiche Weiterentwicklungen und Optimierungen erfahren. Diese werden im Folgenden beschrieben.

Die erste Modifikation betraf die Form der Osteotome. Dr. Summers entwickelte eine Reihe von stumpfen Instrumenten, die zwar für Knochenklasse IV geeignet, jedoch für die Kammspreizung ungeeignet waren. 1995 haben wir die erste Modifikation vorgestellt, die in einer scharfen Spitze der Osteotome, im speziellen des Instruments Nr. 1 bestand (Abb. 2 und 3).

Die zweite Modifikation erfolgte im Bereich der Durchmesser der Instrumente, die ursprünglich für Zylinderimplantate entwickelt wurden. Da heutzutage überwiegend Schraubenimplantate inseriert werden, mussten die Durchmesser der Instrumente auf diesen Implantattyp abgestimmt werden.

Deshalb entwickelten wir Osteotome, die diese Anforderungen erfüllen (Abb. 4). Da die Kammspreizung unter Verwendung eines chirurgischen Hammers erfolgte, war dieses Verfahren für den Patienten sehr traumatisch und belastend.

In den meisten Fällen fanden wir zudem eine dicke Kortikalis und Knochen der Klasse II mit einer kortikalen Schicht vor. Deshalb entwickelten wir ein System mit Bohrern und maschinell betriebenen Instrumenten mit geeigneten Abmessungen und Formen, um schmale Kieferkämme nach der Eröffnung der Kortikalis einfacher spreizen zu können und eine bessere Kontrolle der Implantationsrichtung zu erhalten.

Diese neuen Instrumente bieten viele Vorteile gegenüber den von uns ebenfalls weiterentwickelten Osteotomen oder stellen zumindest eine hervorragende Ergänzung dieses Sets dar (Abb. 5 bis 8).

Die neuen Expansoren ermöglichen die Anwendung nicht nur im Ober- sondern auch im Unterkiefer. Auf die Anwendung des chirurgischen Hammers kann völlig verzichtet werden. Die bekannten Osteotome hingegen werden fast nur noch für das Verdichten von Knochen Klasse IV und V sowie den atraumatischen Sinuslift nach Summers verwendet.

Für die neue maschinelle Technik ist die Verwendung einer chirurgischen Bohreinheit mit Drehmomentbegrenzung zu empfehlen. Um während der Expansion das Winkelstück nicht zu beschädigen, sollte man Drehmomente nicht höher als 10 oder 15 Newton einstellen. Bei stärkerem Widerstand führt man die Spreizung mit der chirurgischen Ratsche fort.
Der Initialbohrer wird ausschließlich bei hoher Drehzahl (700 bis 800 U/min) und mit Kühlung verwendet. Auf diese Weise kann die Richtung und der Abstand zwischen Implantaten oder natürlichen Zähnen und Implantaten exakt festgelegt werden. Alle weiteren Instrumente und Bohrer werden mit einer Umdrehungszahl von 30 bis 50 U/min ohne Kühlung verwendet.
Der größte Vorteil besteht darin, dass dieses Verfahren nicht nur in Knochen Klasse III sondern auch in Klasse II, sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer, angewandt werden kann (Abb. 9 bis 30).

Grundsätzlich besteht die Idee darin, eine gute Primärstabilität im mittleren Bereich und im apikalen Drittel des Implantats zu erhalten. Deshalb sollte man immer die Insertion von Implantaten mit maximaler Länge (13 / 15 / 18 mm) anstreben.

Falls die kortikale Schicht aufgebrochen ist, stellen der mittlere Bereich und das koronale Drittel ein hervorragendes osteogenes Lager dar, sofern der Defekt auf geeignete Weise, z .B. mit einem Gemisch aus autologem Knochen und P.R.G.F. (Plasma Rich in Growth Factors), abgedeckt bzw. überkorrigiert wird.

Falls nicht genügend autologer Knochen zur Verfügung steht, kann P.R.G.F. mit einem Knochenersatzmaterial vermischt, verdichtet und appliziert werden. Stabilisiert wird das Augmentat zusätzlich mit autologem Fibrin, das ebenfalls mit Hilfe des P.R.G.F. Verfahrens gewonnen wird.
Die Verwendung von Plasma Rich in Growth Factors (P.R.G.F.) leistet einen bedeutenden Beitrag zu dieser Technik. Es ist zweifellos ein idealer Bestandteil von Augmentaten, und zwar aus mehreren Gründen:

- Es kompaktiert und hält das Augmentationsmaterial (egal ob autolog oder als Biomaterial) geradezu in situ. Da es adhäsive Proteine enthält, verleiht es dem Augmentat eine bessere Stabilität und Klebrigkeit.
- Es wirkt osteokonduktiv und osteoinduktiv.
- Aufgrund seiner autologen Herkunft gibt es keine antigenen Effekte.
- Es besteht kein Risiko, irgendeine Krankheit zu übertragen.
- Das durch dieses Verfahren gewonnene autologe Fibrin kann als biologische Membran zur Stabilisierung des Augmentats verwendet werden.

Wie in den Schemata dargestellt, sollte das Implantat der letzte Expansor sein. Aber nicht alle Implantatdesigns sind hierfür geeignet. Das konische Design des BTI Apex ähnelt der Wurzel eines natürlichen Zahnes, verfügt aber zusätzlich über eine selbstschneidende Spitze, die sowohl schneidet als auch das Implantat bei der Insertion vorantreibt. Dies ermöglicht das Platzieren des Implantats als letzten Expansor.

Diskussion



Seit Dr. Summers die Technik zur Spreizung schmaler Kieferkämme zum ersten Mal beschrieben hatte, wurde sie vielen Modifikationen unterworfen. Die Einführung neuer maschinell betriebener Instrumente und die Verwendung von P.R.G.F. als Augmentationsbestandteil stellen zweifellos signifikante Verbesserungen dieser existierenden Verfahren dar.

Unsere eigenen Erfahrungen mit diesen neusten Weiterentwicklungen reichen nun über 7 Jahre zurück.
Langzeitstudien sind noch erforderlich. Doch die vorliegenden Ergebnisse sind sehr vielversprechend.

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Fotostrecke
Abb. 1: BTI Scan ermöglicht die exakte Vermessung des Restknochens, so dass der chirurgische Eingriff korrekt geplant werden kann.   Abb. 2: Apikales Ende des von Dr. Summers entwickelten Osteotoms. Das Design ist gut für die Sinuslift-Technik, aber nicht besonders gut für Kammspreiztechniken geeignet.   Abb. 3: BTI Osteotome Nummer I und II erleichtern die Spreizung im Knochen Klasse III. Die Verbesserung gegenüber dem Summers Design ist offensichtlich.   Abb. 4: BTI Osteotom-Set. Die Instrumente Nr. I und II sind speziell für die Kammspreiztechnik, Nummer III, IV und V für die Knochenverdichtung und die Sinuslift-Technik nach Summers geeignet.   Abb. 5a und b: Die maschinell betriebenen Expansoren von BTI ermöglichen die Spreizung sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer. Ihre Anwendung ist viel weniger traumatisch für den Patienten, weil sie durch eine maschinell erzeugte Rotation und nicht durch Hammerschläge vollzogen wird.   Abb. 6a und b: Kit mit kurzen Expansoren.   Abb. 7: Wenn die palatinale Kortikalis nach der Verwendung der Expansoren Nummer I und II dicker erscheint, kann durch vorsichtiges Versetzen der Bohrung nach palatinal die zentrierte Implantatposition besser beibehalten werden. Falls erforderlich ist eine tiefere Aufbereitung ebenfalls möglich.   Abb. 8: Bohrer-Set für die Kammspreizung. Der Initialbohrer wird immer zuerst verwendet, gefolgt vom 1,8 mm Spiralbohrer und 1,8 / 2,5 mm Pilotbohrer, wenn man, wie in Abb. 7 gezeigt, etwas weiter an der palatinalen Wand aufbereiten möchte.   Abb. 9: Nach dem Initialbohrer ermöglicht der Expansor Nr. 1 die Spreizung in Knochen Klasse II und III.   Abb.10: Der Expansor Nr. II  bereitet das Lager für den letzten Expansor, ein Implantat mit Durchmesser 3,3 mm, auf.   Abb. 11: Typischer pyramidenförmiger „Messer-Rücken“ Defekt.   Abb. 12: Ein intern z-förmig gesplitteter Muko-Periostlappen wird in palatinaler Richtung gebildet.   Abb. 13: Nach der Röntgendiagnostik werden mit Hilfe des Initialbohrers die Implantatpositionen festgelegt. Dies erfolgt unter Berücksichtigung des Abstandes zwischen den Implantaten sowie des Restknochenangebots zur optimalen Implantatposition. Der Initialboher wird 8 bis 10 mm in die Tiefe geführt und hinterlässt eine Bohrung von maximal Ø 1,5 mm.   Abb. 14: Der Expansor Nr. I wird zuerst eingeführt. Er wird maschinell bis zur gewünschten Tiefe oder bis zum Erreichen des Drehmoments (10 bis 15 N) eingedreht. Falls der Motor vor Erreichen der gewünschten Tiefe stoppt, fährt man mit der chirurgischen Handratsche fort.   Abb. 15:  Der Expansor Nr. II erweitert auf einen Durchmesser von 2,6 mm, ideal für die anschließende Insertion eines 3,3 mm Implantats. Dieser Expansor muss sehr vorsichtig verwendet werden, denn er erzeugt die abschließende Spreizung. Er sollte nur dazu verwendet werden, die erforderliche Spreizung zu erzielen.   Abb. 16: Der 1,8 mm Bohrer wird so tief wie möglich bis zur definitiven Implantatlänge verwendet. Die bikortikale Verankerung am Nasenboden wird empfohlen. Die empfohlene Geschwindigkeit beträgt 50 U/min, ohne Kühlung. Dieser Bohrer wird öfters und nur mit leichtem Druck gegen die palatinale Wand eingeführt. Dort ist die kortikale Schicht grundsätzlich dicker.   Abb. 17: In Knochen Klasse II sind der Implantatdurchmesser 3,3 mm und die maximal mögliche Länge zu wählen. Vorzugsweise wird ein 3,3 mm Implantat inseriert und die Kortikalis nicht für die Insertion von 3,75 mm Implantaten komplett gesplittet. Dies ginge zu Lasten der Primärstabilität. Das Implantat muss selbstschneidend sein. Die Verwendung von Platten und Mikroschrauben ist nicht erforderlich. Es ist ratsam, das Implantatlager mit P.R.G.F. zu spülen und auch die Implantatoberfläche mit Plasma zu benetzen.   Abb. 18: Das Areal wir nun überkorrigiert. Mikro- oder Makro-Frakturen können auftreten. Sie erzeugen ein hervorragendes osteogenetisches Lager, das die Revaskularisation des Augmentats fördert. Vor der Applikation des Augmentats wird der Knochen durch Schaben oder durch Mikro-Perforationen mit dem Initialbohrer präpariert.   Abb. 19: Die erste Schicht des Augmentats besteht aus autologem Knochen mit P.R.G.F. Falls nicht genügend autologer Knochen zur Verfügung steht, wird anschließend eine Schicht aus Knochenersatzmaterial mit P.R.G.F. verwendet. Das ganze Augmentat wird anschließend mit autologem Fibrin abgedeckt und stabilisiert.   Abb. 20: Nach der Insertion des Implantats wird eine Periostschlitzung vorgenommen, um den Lappen zu mobilisieren und so einen spannungsfreien Wundverschluss zu erzielen.   Abb. 21: Der spannungsfreie Lappen wird nun mit einer Matratzennaht (monofiler Faden der Stärke 5.0 oder 6.0) verschlossen.   Abb. 22: Sofern man eine gute Primärstabilität (35 bis 40N) erzielen konnte, kann sofort ein Gingivaformer aufgeschraubt werden, um später eine Freilegungs-OP zu vermeiden.   Abb. 23: Es ist ratsam, das Implantat vor der Insertion mit P.R.G.F. zu benetzen. Dies bewirkt eine Bioaktivierung der Oberfläche und schafft ein Protein-Interface, welches, gemäß vorliegender Tierstudien (Anitua 2001), eine initial um 134 % vergrößerte Knochenanlagerung ermöglicht.   Abb. 24: Das autologe Knochenaugmentat ist eingeschlossen in ein P.R.G.F. Koagulum. Dieses Koagel erleichtert das Handling und sendet zugleich Zellsignale an das Augmentat.   Abb. 25 bis 30: Die Sequenz im Unterkiefer ist der im Oberkiefer ähnlich. Trotzdem muss beachtet werden, dass man häufig Klasse II Knochen mit einer dicken lingualen Kortikalisschicht vorfindet.   Abb. 31a bis c: Das konische und selbstschneidenende apikale Design der BTI Implantate wurde dazu entwickelt, die Insertion bei schmalen Kieferkämmen zu erleichtern.   Abb. 32: Andere Apex-Designs sind für diese Kammspreiztechnik wenig geeignet, da sie das Risiko des Herausbrechens von Knochenfragmenten erhöhen und weniger Stabilität bieten. Das Implantatdesign ist von großer Bedeutung, um zufriedenstellende Ergebnisse bei der Spreizung zu erzielen. Abgerundete oder flache Designs sind für diese Technik ungeeignet.   Abb. 33 und 34: Fall 1: Beidseitig extrem stark resorbierter Kiefer, Zustand und klinische Situation nach Kammspreizung mit Hilfe einer Technik, die von jedem Chirurgen durchgeführt werden kann. Abb. 35 und 36: Der Fall kann innerhalb von 3 bis 4 Monaten zufrieden stellend abgeschlossen werden.   Abb. 37 und 38: Fall 2: 20 jähriger Patient, Zustand nach traumatischem Verlust der beiden zentralen Inzisivi und ausgeprägter Resorption der bukkalen Knochenareale. Abb. 39 und 40: Extreme Expansion und Insertion von zwei Implantaten. Abb. 41 und 42: Der Defekt wurde mit autologem Knochen aus der Tibia abgedeckt und mit homologem Bankknochen (freeze-dried bone) überkorrigiert. Alle Augmentate wurden mit P.R.G.F. stabilisiert und mit autologen Fibrinmembranen abgedeckt.   Abb. 43 und 44: Fall 3: Kammspreizung im Unterkiefer. Die resultierende Makro-Fraktur, deren Augmentation und Deckung mit autologem Fibrin sind zu erkennen. Der autologe Knochen wurde ebenfalls bei der Aufbereitung der Implantatlager gewonnen.   Abb. 45 und 46: Expansion im Oberkiefer. Abb. 47: Die resultierende Makro-Fraktur und deren Abdeckung mit autologem Knochen und einer stabilisierenden autologen Fibrinmembran ist gut zu erkennen. Der Knochen wurde durch Aufbereitung der Implantatlager gewonnen. Abb. 48: Nach 4 Monaten ist die vollständige Regeneration im Bereich der Fraktur zu erkennen.  

DENT IMPLANTOL 13, 8, 566 - 575 (2009)


Literaturverzeichnis

Literatur:

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[5]    Anitua Aldecoa, E.: The importance of CAT (Computerized Axial Tomography) digitalization. BTI Scan®, an excellent diagnostic tool., Dental Dialogue., Septembre 2003.

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[7]    Anitua Aldecoa, E.: BTI: New process for drilling, placing implants and obtaining autologous bone., Dental Dialogue., Enero 2004.

[8]    Anitua Aldecoa, E.: Ensanchamiento de cresta en el maxilar superior para la colocación de implantes: técnica de los osteotomos. Actual. Implantol., 1995:7;65-72.

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[11]    Anitua Aldecoa, E.: Plasma rich in growth factors: preliminary results of use in the preparation of future sites for implants. In J Oral Maxillofacial Implants 1999;14(4):57-63.

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[13]    Anitua Aldecoa, E.: „Crest expansion with osteotomes: Current status. Use of Plasma Rich in Growth Factors (PRGF). Rev Esp Cirug Oral y Maxilofac 2001; 23:1-5

[14]    Anitua Aldecoa, E.: BTI Implant System: The First Implant System with a Bioactive Surface. Maxilaris, No. 39, December 2001.

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