Keramikimplantate, Sofortimplantation, Zirkonoxid

Patientenwunsch: schonend – schnell – sofort versorgt! Ist das realisierbar?

Wenn es zum Zahnverlust gekommen ist, wünschen sich Patienten in der Regel eine schnelle, sofortige Versorgung, am besten mit sofortiger (zumindest provisorischer) prothetischer Lösung, kurzen Einheilzeiten, minimalem chirurgischen Aufwand bei zugleich hoher Zuverlässigkeit, Ästhetik und biologischer Verträglichkeit. Im folgenden Beitrag soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten hierbei durch die Sofortimplantation mit Keramikimplantaten bestehen. Mehr...

Von Dr. Alexander Neubauer    aktualisiert am 16.10.2014

Einzelimplantat, Healing Abutment, infizierte Alveole, Sofortimplantation, Vollkeramikkrone

Sofortimplantation in eine infizierte Alveole – eine Fallbeschreibung

In der vorliegenden Fallbeschreibung erfolgte das Setzen eines Einzelimplantates in die infizierte Alveole eines Unterkiefermolaren. Die Besonderheiten und Risiken werden aufgezeigt. Die Versorgung erfolgte mit einem individuellen Titanabutment und einer Vollkeramikkrone. Mehr...
Von Dr. Biljana Sokol, Dr. Miodrag Ugrinovic, Dr Siegfried M. Heckmann    aktualisiert am 16.10.2014

Definitive Sofortversorgung mit digitalen Methoden in nur zwei Sitzungen

Gewebe maximal schonen und dabei Zeit sparen

Patienten wollen Implantatversorgungen mit minimalem Zeitaufwand, der Eingriff soll natürlich schonend sein. Oft ist das nicht möglich, doch erweitern Sofortprotokolle in Kombination mit digitalen Methoden die Optionen. Unser Beispiel zeigt, dass sogar Sofortimplantationen mit definitiver Sofortversorgung funktionieren können – zumindest in ästhetisch unkritischen Bereichen. Mehr...
Von Dr. Frank E. Spiegelberg    aktualisiert am 15.10.2014

Produkt des Monats

Thermisch desinfiziert – interaktiv & einfach

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Mit dem HYDRIM c61wd G4 bietet SciCan einen kompakten, internetfähigen Thermodesinfektor, der einfach und zugleich sicher in der Anwendung ist. Mehr...
aktualisiert am 17.09.2014

Periimplantitis, Photodynamik, Sofortimplantation

Vermeidung der apikalen Periimplantitis bei der Sofortimplantation

Obwohl die Sofortimplantation seit Anbeginn der modernen Implantologie praktiziert wird, führen Kritiker des Verfahrens an, dass durch das entzündliche Geschehen, das zur Extraktion führt, ein erhöhtes Verlustrisiko im Vergleich zur verzögerten oder Spätimplantation gegeben ist. Daher ist ein gezieltes Biofilmmanagement notwendig, damit es nicht zu einem vollständigen oder teilweisen Ausbleiben der Osseointegration kommt. Besonders bei Anwendung der neuen Implantatoberflächen wird eine teilweise Osseointegration mit dem Ausbilden einer apikalen Periimplantitis beobachtet. Mehr...
Von Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Frank Kistler, Dr. Steffen Kistler    aktualisiert am 16.09.2014

Interaktiver Fortbildungsteil – sammeln Sie CME-Punkte

Osseointegration von Implantatmaterialien

Eine wesentliche Grundvoraussetzung des erfolgreichen in situ Verbleibs der Implantate ist die Osseointegration, also die feste Verbindung der Oberfläche des eingebrachten Implantatmaterials mit der umgebenden Knochenhartsubstanz. Der vorliegende Artikel wird sich zum einen mit dem Prozess der Osseointegration von Implantatmaterialien und zum anderen mit Ansätzen der Akzeleration und gesteigerten Stabilisierung der Osseointegration beschäftigen. Mehr...
Von Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, Dr. Dr. Michael Dau    aktualisiert am 15.09.2014

Produkt des Monats

ZERAMEX® – mehr als nur ein Implantat

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Entwickelt von der Schweizer Dentalpoint AG hat sich das mehrteilige Keramikimplantat-System ZERAMEX® als metallfreie Alternative zu Titanimplantaten bewährt; nicht zuletzt auch wegen seiner natürlichen weißen Farbe. Mehr...
aktualisiert am 18.06.2014

Erste Ergebnisse einer prospektiven Multicenter-Studie – Teil 2

Der mucoperiostlappenfreie vertikale Kammsplit mit dem Piezotome

Die vertikale Kieferkammspaltung und horizontale Distraktion gilt als zuverlässiges Verfahren, um bei zu geringer Kieferkammbreite eine Implantatinsertion zu ermöglichen. Die theoretischen Grundlagen der Technik und das OP-Protokoll wurde in Teil 1 des Artikels bereits behandelt (DENT IMPLANTOL 18, 3, 188-192 (2014). Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Studienergebnisse. Mehr...
Von Dr. Andreas Kurrek, Prof. Dr. Marcel Wainwright, Dr. Dr. Angelo Troedhan, Dr. Izabela Schlichting    aktualisiert am 17.06.2014

Dreidimensionalität, Minimalinvasivität, Navigierte Implantation, Röntgenbilder

Navigierte Implantation bei minimalinvasivem Vorgehen

Die navigierte, schablonengeführte Implantation ist durch die Verfügbarkeit von hochauflösenden dreidimensionalen Röntgendaten (DVT, CT), moderner 3D-Planungssoftware und entsprechender Übertragungssysteme zurück in die körperliche Welt der Zahntechnik heute eine allgemein anerkannte und häufig genutzte Maßnahme, um Implantate minimalinvasiv – häufig unter komplettem Verzicht auf eine chirurgische Lappenbildung – zu inserieren [1]. Neben dem nicht wegzudiskutierenden Vorteil der Möglichkeit der transgingivalen Implantation mit lediglich sehr geringen postoperativen Beschwerden (kaum bis gar mukogingivalen Grenze) bestehen weitere Möglichkeiten, die insbesondere im Rahmen keine Schwellung, Blutung, Schmerzen, keine Deckungsproblematik, kein Verschieben der der Vervollkommnung der digitalen Prozesskette durch CAD/CAM gefertigte Langzeitprovisorien und definitive Konstruktionen aus beispielsweise Hochleistungskeramiken oder auch herkömmlichen metallkeramischen Lösungen der gesamten Prothetik und Zahntechnik neue imensionen eröffnen [2, 3). Mehr...
Von Dr. Mathias Plöger, Ingmar Schau, Ulf Neveling    aktualisiert am 16.06.2014

Produkt des Monats

Zirkolith® Z-Systems Implants: Keramik statt Titan als zukunftsweisender Weg

Immer mehr Zahnärzte suchen eine Alternative zur metallischen Implantatversorgung: Keramik statt Titan als moderne Variante in der Zahnmedizin. Keramik kommt dem Körper sowohl von der Optik als auch der biologischen Verträglichkeit am nächsten. Patienten, die immunologische oder ästhetische Bedenken gegen Titan haben, kann nun mit Keramikimplantaten geholfen werden. Ohnehin ist Zirkonoxid in weiten Bereichen der Orthopädie seit Jahrzehnten das Material für langfristige Versorgungen. Mehr...
Von Dr. Ralf Lüttmann    aktualisiert am 20.05.2014

Erste Ergebnisse einer prospektiven Multicenter-Studie - Teil 1

Der mucoperiostlappenfreie vertikale Kammsplit mit dem Piezotome

Die vertikale Kieferkammspaltung und horizontale Distraktion ist ein zuverlässiges Verfahren, um bei zu geringer Kieferkammbreite eine Implantatinsertion zu ermöglichen. Die knöcherne Regeneration erfolgt hier exakt nach dem Muster der natürlichen Knochenbruchheilung. Bisherige Operationstechniken sehen jedoch die Präparation eines Mucoperiostlappens sowie eine minimale Kieferkammbreite von zumindest 3 mm vor. Mit der Entwicklung des Piezotome-gestützten mucoperiostlappenfreien Crest-Split-Verfahrens der TKW-Research-Group konnte nun die Indikationsstellung auf Kieferkammbreiten ab 1 mm ausgeweitet werden. Mehr...
Von Dr. Andreas Kurrek, Prof. Dr. Marcel Wainwright, Dr. Dr. Angelo Troedhan, Dr. Izabela Schlichting    aktualisiert am 16.05.2014

Nachuntersuchungs-Studie über einen Zeitraum von 4 Jahren

Zirkonimplantate im ästhetischen Bereich

Abb.1: Implantatpositionierung: Zwei Zirkonimplantate ersetzen die fehlenden mittleren Schneidezähne.
Ziel dieser Studie über 4 Jahre war die Bewertung der Überlebens- und Erfolgsraten sowie des marginalen Knochenabbaus (MBL - Marginal Bone Loss) und der parodontalen Indexe von Zirkonimplantaten im ästhetischen Kieferbereich. Mehr...
Von Andrea Enrico Borgonovo, Rachele Censi, Virna Vavassori, Marcello Dolci, Carlo Maiorana, Re Dino    aktualisiert am 15.05.2014

Literatur-Update:

Die Geschichte der Wurzelspitzenresektion - von den Anfängen bis heute

Als Wurzelspitzenresektion wird allgemein die operative Kürzung der Wurzelspitze nach Schaffung des operativen Zuganges durch den Knochen mittels Osteotomie bezeichnet. Dabei kann je nach Methodik unter Anlegen einer Wurzelfüllung jeweils mit oder ohne gleichzeitiges Einbringen einer retrograden Wurzelfüllung vorgegangen werden. Die Wurzelspitzenresektion wurde ab 1959 von Herfert als der nach der Zahnextraktion am weitesten systematisierte Eingriff innerhalb der zahnärztlichen Chirurgie bezeichnet. Mehr...
Von Dr. Dan Brüllmann    aktualisiert am 19.03.2014

Befunde, Dokumentation, DVT, Implantatplanung

Dos and Don’ts in der Implantatdiagnostik mit der digitalen Volumentomographie (DVT)

Abb. 2: Zustand nach Extraktion des Zahnes 35 vor etwa 3 Monaten. Deutlich sichtbare Zeichen einer ossären Konsolidierung von der Peripherie der Alveole ausgehend.
Dieser Artikel richtet sich an alle Kollegen, die mit Hilfe von DVT-Datensätzen Implantatinsertionen planen. Die Planung einer DVT-Untersuchung muss zwingend patientenseitige Gegebenheiten wie Alter, Vorerkrankungen oder auch den Allgemeinzustand berücksichtigen. Des Weiteren ist die Auswahl von Expositionsund Rekonstruktionsparametern der Fragestellung anzupassen. Mehr...
Von Dr. Dirk Schulze    aktualisiert am 17.03.2014

Elektronenmikroskopie, Oberflächenbeschaffenheit, Qualitätsprüfung, Zahnimplantate

Untersuchung der Oberflächenbeschaffenheit von Implantaten unterschiedlicher Preiskategorien

Ziel der vorliegenden Arbeit war eine vergleichende rasterelektronenmikroskopische Oberflächenuntersuchung steril verpackter Implantate. Verglichen wurden insgesamt 8 Implantate aus dem unteren (Gruppe 1), mittleren (Gruppe 2) und oberen (Gruppe 3) Preissegment. Die Untersuchungen sollen dem behandelnden Zahnarzt sowie dem Gutachter Anhaltspunkte zur Qualitätsbeurteilung des Materials liefern. Durch die Untersuchung steril verpackter Implantate konnte eine sekundär aufgebrachte Verunreinigung ausgeschlossen werden. Es galt zu prüfen, inwieweit sich die Produkte in Bezug auf die Oberflächenbeschaffenheit unterscheiden. Mehr...
Von Dr. Dr. Branislav Fatori, Dr. Inge Schmitz    aktualisiert am 20.02.2014

Durchmesserreduzierte Implantate, Literaturrecherche, Mini-Implantate

Literatur-Update: Durchmesserreduzierte Implantate

Minimalinvasive Methoden in der Implantologie geraten immer mehr in den Fokus des allgemeinen Interesses, und kleine Implantate sind in aller Munde. Immer mehr große wie auch kleine Hersteller im Implantatmarkt fahren die Strategie: Kleinerer Implantatdurchmesser erspart risikoreiche und kostspielige Augmentationen. Dabei ist die Erfolgsrate aber nur bei einigen Implantatsystemen in handfesten Studien nachgewiesen. Im Folgenden soll ein Überblick über die aktuelle Literatur und Datenlage zur zahnärztlichen Versorgung mittels durchmesserreduzierter Implantate gegeben werden. Mehr...
Von Dr. Dan Brüllmann    aktualisiert am 19.02.2014

Misserfolge minimieren, Langzeitergebnisse verbessern

Implantaterhaltung – der Langzeiterfolg beginnt mit der Implantatplanung

Abb. 1: Aus dentalhygienischer Sicht ist die Suprakonstruktion optimal gestaltet, wenn die Gingiva der Restauration eng anliegt und die Reinigungsbürstchen unter leichtem Druck einzuführen sind.
Jährlich werden in Deutschland etwa 1 Million Implantate inseriert. Hohe Überlebensraten weisen den Erfolg führender Implantatsysteme und etablierter Techniken in der Frühphase der Osseointegration aus. Zunehmend stellen jedoch periimplantäre Entzündungsprozesse, wie die periimplantäre Mukositis oder Periimplantitis nach der prothetischen Versorgung, besondere Herausforderungen für den Behandler dar. Damit kommt der professionellen Erhaltungstherapie von Implantaten – wie hier an einem Beispiel gezeigt - eine große Bedeutung zu. Doch die Prävention von periimplantären Entzündungen beginnt schon früher. Mehr...
Von Maurice Pfeil und Valerie van Brakel    aktualisiert am 23.12.2013

– Fallbeispiel aus der Praxis –

Sofortimplantate – ja, aber…

Das Konzept der Sofortimplantation bietet durch die Kombinierbarkeit mit minimal-invasiven Operationsverfahren und dem dadurch minimierten Gewebetrauma viele Vorteile für Behandler und Patient. Anhand eines Patientenfalles wird im Folgenden die traditionelle Implantation der Sofortimplantation gegenübergestellt. Mehr...
Von Dr. Kai Höckl, Peter Stoll, Verena Stoll    aktualisiert am 22.11.2013

Befestigte Mukosa, Implantatoberfläche, Parodontaltherapie, Periimplantäre Erkrankungen

Implantattherapie bei Parodontitispatienten – ein dreiteiliges Konzept

Durch die Erfolge der Kariesprävention ist ein deutlicher Rückgang des Zahnverlusts bis ins hohe Alter bei gleichzeitiger Zunahme des parodontalen Behandlungsbedarfs zu beobachten [24]. Nichtsdestoweniger bedeutet der Verlust eines Zahnes eine teils massive Beeinträchtigung der Lebensqualität für den Patienten [9], sodass hier die Insertion von dentalen Implantaten eine immer häufiger angewandte Alternative zur klassischen Prothetik darstellt. Mehr...
Von Dr. Kai Fischer    aktualisiert am 20.11.2013

Ergebnisse einer prospektiven Multicenter-Studie

Piezo-Chirurgie: Der neue Platin-Standard in der Oralchirurgie und Implantologie?

Die seit 2004 in der Zahnheilkunde, Oral- und Kieferchirurgie eingeführten Ultraschallchirurgieinstrumente werden in der Kollegenschaft nach wie vor kontrovers diskutiert. Besonders eine angebliche permanente Verlängerung der Operationsdauer hält viele Skeptiker davon ab, die bereits vollständig dokumentierten Vorteile der Piezo-Chirurgie anzuwenden. Ziel dieser Studie war es zu überprüfen, ob das Argument längerer OP-Zeiten aufrechterhalten werden kann und ob messbare Vorteile für den Patienten bestehen. Mehr...
Von Dr. Andreas Kurrek, Prof. Dr. Marcel Wainwright, Dr. Dr. Angelo Troedhan, Dr. Izabela Schlichting    aktualisiert am 17.10.2013

Der besondere Fall

Patientenzufriedenheit als Qualitätskriterium zahnärztlicher Leistungen?

Die objektive Beurteilung der Qualität zahnärztlicher Leistungen hat neben finanziellen Aspekten im Verhältnis zwischen Zahnarzt, Patient und Kostenträger bei Kostenerstattung und Leistungsbegutachtung auch einen immer stärkeren Einfluss auf die evidenzbasierte Zahnmedizin (EBD) und darauf aufbauende Therapieempfehlungen. Sachbearbeiter bei Versicherungen sowie deren häufig ungenannte Berater, deren Qualifikation daher selten verifizierbar ist, sind zweifellos die Entscheider, wenn über mögliche Kostenerstattungen geurteilt wird. Mehr...
Von Dr. Sigmar Kopp    aktualisiert am 04.08.2013

Therapieformen der Periimplantitis – erste Ergebnisse eines innovativen Ansatzes

Neue Basis-Methode für eine erfolgreiche und nachhaltige Therapie der Periimplantitis

Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 800.000 Implantate inseriert und dies mit steigender Tendenz [1]. Durch die hohe Anzahl an inserierten Implantaten und deren aufgrund des demographischen Wandels längeren Liegedauer wird mit einer ansteigenden Inzidenz an biofilmassoziierten Entzündungszuständen des periimplantären Gewebes gerechnet [2]. Dabei ist zunächst zwischen einer auf das Weichgewebe beschränkten periimplantären Mucositis und der durch zusätzlichen Knochenabbau charakterisierten Periimplantitis zu differenzieren. Mehr...
Von Dipl.-Ing. Holger Zipprich, Christoph Ratka, Urs Brodbeck, Dr. Jan-Friedrich Dehner, Dr. Markus Schlee, Paul Weigl, Oliver Seitz    aktualisiert am 03.07.2013

chronische Parodontitis, Angulation

Implantatbehandlung nach generalisierter chronischer Parodontitis

Der Verlust von mehreren Zähnen durch eine generalisierte chronische Parodontitis kann sowohl zu Schaltlücken als auch Freiendlücken führen. Grundsätzlich lassen sich diese Situationen durch klassische Zahnersatzlösungen oder implantologisch versorgen. Dies hängt neben den medizinischen Gegebenheiten auch von der Akzeptanz der Patienten ab. Im folgenden Fall wird eine rein implantologische Lösung zum maximalen Schutz der Zahnhartsubstanz beschrieben. Mehr...
Von Dr. Dr. Philipp Plugmann MSc MSc MBA    aktualisiert am 17.06.2013

Lachgassedierung in der Implantologie

Abb.00 f5db58
Erstaunlicherweise führt die zahnärztliche Lachgassedierung in Deutschland immer noch ein Schattendasein - weltweit wird sie millionenfach angewendet. Es ist an der Zeit, die teilweise sehr umfangreichen implantologisch-chirurgischen Eingriffe für den Patienten und das Behandlerteam so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten. Mehr...
Von Dr. Wolfgang Lüder    aktualisiert am 22.03.2013

Sofortimplantation, Augmentation, retinierter Eckzahn

Sofortimplantation nach Entfernung retinierter Eckzähne mit simultaner Augmentation

Nach den Weisheitszähnen sind die Oberkiefereckzähne am häufigsten von Retentionen betroffen [1], die Prävalenz beträgt ca. 1 - 2 %, in der Mehrzahl der Fälle liegt eine zusätzliche palatinale Verlagerung der retinierten Zähne vor [2]. Häufig wird eine Retention von einer Persistenz eines bzw. mehrerer Milchzähne begleitet. Während Platzmangel im Kiefer die häufigste Ursache für einen ausbleibenden Durchbruch der Weisheitszähne darstellt, spielt dieser bei einer palatinalen Verlagerung der Eckzähne selten eine Rolle. Als Ursache wird hier oft der im Vergleich zu den anderen Zähnen längere und kompliziertere Durchbruchsweg der Eckzähne gesehen [3]. Mehr...
Von Christiane Marinc, ZA Markus Lietzau    aktualisiert am 07.03.2013

Retrospektive Kohortenstudie, NobelActive, Implantatdesign

Ergebnisse einer retrospektiven Kohortenstudie mit dem NobelActive-System und klinische Erfahrungen

Im Rahmen einer retrospektiven Kohortenstudie wurden im Zeitraum Januar 2008 bis Dezember 2009 378 NobelActive Implantate unter konsequenter Nutzung des erweiterten Indikationsspektrums eingegliedert. Ziel war es, die zu Beginn existierenden Vorbehalte gegenüber dem designspezifischen Kondensations- und Kompressionseffekt zu untersuchen. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Elmar Esser, Stefan Hümmeke, Marit Jordan    aktualisiert am 07.02.2013

Behandlungsstrategien „in statu nascendi“

Periimplantäre Destruktion

Vollständige gründliche Reinigung der Implantatoberfläche ist essentiell. Quelle: Prof. Dr. A. Mombelli/Dr. Ph. Wick, Universität Genf
Schätzungen zufolge werden jährlich mehr als eine Million Implantate gesetzt. Rund 20 Prozent aller Patienten benötigen innerhalb von fünf bis zehn Jahren eine Therapie wegen einer Periimplantitis (PI), zehn Prozent der Implantate sind betroffen. Das ergab eine umfangreiche Literaturrecherche, die ein Team um Prof. Dr. Andrea Mombelli durchgeführt hat [11]. „Die Angaben schwanken von Studie zu Studie“, bemerkt der Hochschullehrer aus Genf und ergänzt: „Faktoren, die die Zahlen beeinflussen, sind etwa die Definition der Krankheit, Unterschiede in der Nachsorge der Patienten oder auch die gewählten Schwellenwerte für die Sondierungstiefen und den Knochenschwund.“ Mehr...
Von Dr. Aneta Pecanov-Schröder    aktualisiert am 05.02.2013

Periimplantitis, Therapiekonzept, resektive Behandlung

Therapiekonzept zur erfolgreichen Periimplantitisbehandlung

Mit steigender Anzahl gesetzter Implantate stellt auch die Periimplantitis ein in der Fallzahl wachsendes Krankheitsbild dar. Ziel dieses Artikels ist es, ein klinisches Behandlungskonzept zur Therapie der Periimplantitis vorzustellen. Mehr...
Von Gerrit Schauermann, Dr. Alexander Volkmann, Dr. Jörg-Ulf Wiegner    aktualisiert am 14.12.2012

Frontzahnästhetik, Hartgewebsaugmentation, Prothetik, Weichgewebsaugmentation

Frontzahnrekonstruktion bei ungünstigen Ausgangsverhältnissen

Abschlussbild: Die gingivalen Verhältnisse sind im Vergleich zur Ausgangssituation approximal stabil erhalten. Vestibulär ist ein Zugewinn an Dicke zu verzeichnen.
Der Ersatz eines Zahnes in der ästhetischen Zone stellt den Behandler vor eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, die nur durch sorgfältiges Vorgehen von Anfang an vorhersagbar gelöst werden kann [18]. Dabei ist es besonders wichtig, zu Behandlungsbeginn zu klären, welche Ansprüche der Patient an die Versorgung stellt und ihn über entsprechende Behandlungsmethoden und -alternativen, deren Dauer, mögliche Ergebnisse und dabei entstehenden Kosten umfassend aufzuklären [1]. Gerade im Frontzahnbereich ist ein eingeheiltes Implantat „nur” eine Grundvoraussetzung für eine zufriedenstellende Behandlung. Mehr...
Von Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Frank Kistler, Dr. Steffen Kistler, Fabian Sigmund, Marion Bayer    aktualisiert am 12.12.2012

Kieferkammdefekt, allogene Knochenblöcke

Allogene Knochenblöcke in der Implantologie Minimalinvasives Vorgehen bei der Rekonstruktion größerer Kieferkammdefekte

Für die Rekonstruktion dreidimensionaler Kieferkammdefekte vor einer Implantation bedient sich die Implantologie zumeist autogener Knochenblocktransplantate aus Beckenkamm, Symphyse oder Ramus ascendens der Mandibula. Dies bedeutet für den Patienten einen zusätzlichen OP-Situs mit zusätzlicher körperlicher Belastung und zusätzlichen Risiken. Um ein zweites OP-Feld zu vermeiden arbeiten wir seit nunmehr fünf Jahren mit einem allogenen Knochenersatzmaterial in Blockform. Mehr...
Von Dr. Mathias Plöger, Ingmar Schau    aktualisiert am 12.12.2012

Klinischer Erfahrungsbericht über 5 Jahre

Überlebens- und Erfolgsraten dentaler Zirkonimplantate

Abb. 1: Klinische Ansicht eines dentalen Zirkonimplantats im Bereich 1.1 drei Monate nach der Chirurgie.
Das Ziel dieser Studie ist die Auswertung der verfügbaren klinischen Daten für die Überlebens- und Erfolgsraten von dentalen Zirkonimplantaten in beiden Kiefern während einer Nachbeobachtungszeit von 5 Jahren. 23 Patienten wurden mit 55 dentalen Zirkonimplantaten behandelt. Alle Implantate wurden mit einem Sofortprovisorium versorgt und 6 bis 8 Monate nach der Chirurgie endgültig restauriert. Die klinischen Röntgenbilder wurden halbjährlich nach der Chirurgie ausgewertet, um die Unversehrtheit des periimplantären Weichgewebes und die marginale Knochenerhaltung zu verifizieren. Die Überlebensrate betrug 94,5 %, die Erfolgsrate 92,7 %. Mehr...
Von Andrea Enrico Borgonovo, Rachele Censi, Virna Vavassori    aktualisiert am 13.11.2012

Sofortimplantation, Sofortrekonstruktion, Weichgewebsästhetik, Knochenerhalt

Sofortimplantation, Sofortrekonstruktion und Sofortversorgung bei Defekt der fazialen Lamelle – ein Fallbericht –

Das größte Ziel in der modernen Implantologie ist es, die marginale Weichgewebsarchitektur und knöcherne Strukturen zu unterstützen und durch funktionelle Reize zu erhalten, um einen stabilen Langzeiterfolg mit einer ästhetischen und harmonischen periimplantären Mukosa zu erzielen. Das Ziel dieses Fallberichtes ist es, das minimalinvasive Behandlungskonzept der Sofortimplantation, der Sofortrekonstruktion eines fazialen Knochendefektes und die provisorische Sofortversorgung eines OsseoSpeed TX Profile Implantates darzustellen, was die Wiederherstellung der knöchernen und den Erhalt der Weichteilstrukturen auch nach definitiver prothetischer Versorgung auf Basis eines individuellen Atlantis-Abutments überzeugend belegt. Mehr...
Von Dr. Robert Nölken, Wilfried Wagner    aktualisiert am 22.08.2012

Gelebte Implantatgeschichte:

22 Jahre Langzeiterfolg mit minimalinvasiver Implantation

Ist-Situation im Oberkiefer nach 22 Jahren in situ.
Die Vision einer patientenfreundlichen Implantation mit möglichst schmerzfreiem Eingriff, kurzer Behandlungsphase und schneller Belastbarkeit ist längst Wirklichkeit und das minimalinvasive Verfahren eine weitgehend anerkannte Implantationstechnik. Mehr...
Von Renate Bauer-Küchle    aktualisiert am 28.05.2012

Freiendsituation, Unterkiefer, minimalinvasive Implantologie

Die Versorgung einer unilateralen Freiendsituation im Unterkiefer

Röntgenologisches Abschlussbild
Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit der Versorgung einer unilateralen Freiendsituation im Unterkiefer. Die Ausgangssituation im vierten Quadranten zeigt 6 Monate nach Extraktion unter sich gehende Areale und verknöcherte Alveolen. Im Oberkiefer erweitern wir die vorhandene Modellguss-prothese (17, 24-27) um den nicht erhaltungswürdigen Zahn 23. Mehr...
Von Dr. Andreas Pelster, Luka Klimaschewski    aktualisiert am 25.05.2012

Ergebnis einer Literaturrecherche

Prophylaxe und Therapieoptionen der Periimplantitistherapie

Abb.00 0b8e4c
In Deutschland werden bis zum Jahr 2015 jährlich etwa 500.000 Implantate mit steigender Tendenz inseriert [7]. Durch die hohe Anzahl an inserierten Implantaten und deren Liegedauer kann zukünftig von einer ansteigenden Inzidenz an biofilmassoziierten Entzündungszuständen des periimplantären Gewebes ausgegangen werden [11]. Mehr...
Von Mareike Ziebe    aktualisiert am 21.05.2012

Sofortimplantation, Sofortversorgung, Spätbelastung

Sofortimplantation und Sofortversorgung

In der Literatur wird zunehmend die Kombination von Sofortimplantation in Verbindung mit Sofortversorgung / Sofortbelastung diskutiert. So ist nach Nikellis et al. [1] die Sofortbelastung der Implantate mit einem Provisorium möglich, wenn die Implantate nach der Insertion hinreichend stabil sind. Im Rahmen einer histologischen Analyse traten histologisch keine Reaktionsunterschiede zwischen sofortversorgten Implantaten mit und ohne Okklusionskontakt auf [2]. Mehr...
Von DS Frank Schrader    aktualisiert am 20.03.2012

Sofortversorgung, Guided Surgery, Bohrschablone

Der einfache Weg zur Sofortversorgung mit navigierter Implantologie

Als in den 1970er-Jahren Pioniere wie Philippe D. Ledermann mit ihren damals innovativen Behandlungsmethoden die moderne dentale Implantologie begründeten, dachte noch keiner von ihnen daran, dass ihre Versorgungen mehr als drei Jahrzehnte unverändert in der Mundhöhle der Patienten überdauern könnten (aus Implantologie Journal Ausgabe 8/2010 – Dr. Jürgen Weber Branca). Mehr...
Von ZTM Gerhard Stachulla, Dr. Sven Görrissen    aktualisiert am 24.02.2012

Gingivamanagement, Ästhetik, Sofortimplantation

Ästhetisches Gingivamanagement

Aufgrund zunehmender Akzeptanz und Nachfrage unserer Patienten nach Zahnimplantaten als Alternative zu Brücken rückt naturgemäß ein rascher Behandlungsverlauf und der langfristige kosmetische Aspekt - vor allem im Frontzahn- und Prämolarenbereich - in den Vordergrund. Auf Basis einer 5-Jahres-Studie mit 348 gesetzten einphasigen Implantaten befasst sich dieser Artikel mit dem Erhalt der anatomischen Strukturen und der roten Ästhetik durch Sofortimplantation nach Frontzahn- und Prämolarenverlust. Mehr...
Von Dr. Andreas Kurrek, Dr. Dr. Angelo Troedhan, Dr. Izabela Schlichting    aktualisiert am 21.02.2012

Hyaluronsäure, Frontzahnimplantat, Ästhetik

Verwendung von Hyaluronsäure zur Optimierung der Ästhetik bei einer Frontzahnimplantation

Ziel der modernen Implantologie ist es, eine naturidentische, dem Original entsprechende Restauration zu erzielen. Dabei stellt die Osseointegration das Fundament dar, die Ästhetik wird jedoch durch ein optimales Weichteilmanagement bestimmt. Hyaluronsäure wird in vielen Bereichen der ästhetischen Medizin und Orthopädie seit Jahren erfolgreich bei verschiedenen Indikationsstellungen eingesetzt. Mehr...
Von Dr. Michael Claar, Dr. Bettina Ferrari    aktualisiert am 15.12.2011

Gingivaexpansion, Hydrogelexpander, Weichgewebe

Intraorale Gingivaexpansion mittels selbstquellendem Hydrogelexpander

Eine häufige Limitation der präimplantologischen Knochenaugmentation stellt die defizitäre Weichgewebesituation dar. Die intraorale Weichgewebeexpansion mit neuen Hydrogelexpandern verspricht eine sichere und spannungsfreie Deckung im Rahmen einer Knochenaugmentation zu ermöglichen. In den vorliegenden Fallbeispielen sollen die Einsatzmöglichkeiten der intraoralen Gingivaexpansion kritisch dargestellt und die Indikationsstellungen analysiert werden. Mehr...
Von Dr. Constantin von See    aktualisiert am 17.11.2011

zahnloser Kiefer, Angulation, Sofortversorgung

Das alphatech® Angulationskonzept - Ein implantat-prothetisches Konzept für den zahnlosen Kiefer

Der demografische Wandel der Gesellschaft zu Gunsten der älteren Bevölkerungsgruppen und der steigende Anspruch auch jüngerer Patienten hat unmittelbare Konsequenzen für die Zahnheilkunde. Konzepte, die auf die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche der Einzelnen eingehen, sind nötig. Dabei sind Parameter, wie Funktionalität, Ästhetik, Behandlungssicherheit und die Versorgung mit festen Zähnen - wenn möglich sofort - wichtige Entscheidungskriterien für Patienten und Behandler. Mehr...
Von Dr. Nadine Handschuck, Dr. Robert Böttcher    aktualisiert am 16.11.2011

Frontzahnimplantat, schräg atrophierter Kieferkamm

Implantation im schräg atrophierten Kieferkammbereich ohne Augmentation

Ein makelloses Gebiss steht in den meisten Kulturen für Vitalität, Gesundheit, Jugend und Schönheit. So ist es kein Wunder, dass sich ambitionierte Zahnmediziner in allen Epochen um einen möglichst perfekten Zahnersatz bemühten. Kontinuierliche Forschung und klinische Erfolgskontrollen führten zu einem Siegeszug moderner Implantate. Die Möglichkeit eines sicheren und effektiven alloplastischen Zahnwurzelersatzes eröffnet vielfältige Perspektiven für eine funktionelle und ästhetische Rehabilitation nach Zahnverlusten [2]. Mehr...
Von Dr. Frank Liebaug, Dr. Ning Wu    aktualisiert am 16.10.2011

Implantat-Abutment-Verbindung, Implantatprothetik, Mikrobewegungen

Im Vergleich: Implantat-Abutment-Verbindungen

In der Implantologie werden zwei- oder mehrteilige Implantatsysteme wegen klinischer und zahntechnischer Vorteile häufiger angewendet als einteilige Implantate. Bei der Verwendung von zweiteiligen verschraubten Implantatsystemen kann die periimplantäre Knochenhöhe abhängig vom verwendeten Implantatsystem und Abutment variieren. Beeinflusst wird die periimplantäre Knochenhöhe von mechanischen und mikrobiologischen Aspekten der Implantat-Abutment-Verbindung. So kann es mechanisch bedingt durch Passungenauigkeiten unter Kaubelastung zur Lockerung des Abutments oder sogar zur Frakturen im Bereich der Implantat-Abutment-Verbindung kommen [6]. Mehr...
Von Dr. Dr. Julia Karbach, Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas    aktualisiert am 16.10.2011

Implantatprothetik, Implantatverlust, Sekundärteil-Copycat

Implantatverlust nach Verwendung eines Abutment-Plagiats

Verwenden Zahnärzte bei der prothetischen Versorgung von Implantaten Plagiate, gehen sie Risiken ein. In ungünstigen Fällen kann der Verlust des Implantates die Folge sein, wie ein Patientenfall aus unserer Praxis zeigt. Die scheinbare Kostenreduktion durch Copycats steht daher in keinem Verhältnis zu den Kosten und Risiken im Schadensfall. Mehr...
Von Dr. Hans Joachim Gath, Dr. Jessica Zötl, Dr. Martin Heel    aktualisiert am 16.10.2011

Milchzahn, apikaler Raum, Knochenkavität

Der besondere Fall: Ersatz eines Milchzahns bei einem 62-Jährigen

Abb. 1: Ein seltener Anblick: ein persistierender Milchzahn bei einem 62-Jährigen.
Nach vielen Jahren praktischer Erfahrung in der Zahnmedizin glaubt man oft, schon fast alles gesehen zu haben. Dennoch gibt es immer wieder Überraschungen, wie der folgende Fall zeigt. Die Nichtanlage eines Zahns und dadurch bedingte persistierende Milchzähne sind nicht unbedingt eine Rarität. Insbesondere, wenn es die zweiten unteren Prämolaren und die oberen seitlichen Schneidezähne betrifft. Die Nichtanlage eines unteren ersten Schneidezahns ist dagegen eher selten zu beobachten. In den Bereich der absoluten Raritäten gehört sicherlich der Verbleib des Zahns 81 über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren. Die Wurzelresorption schritt über die Jahrzehnte soweit fort, dass dieser Milchzahn stark gelockert war. Der 62-jährige Patient wünschte einen Ersatz für den schon lange nicht mehr schön aussehenden letzten Milchzahn. Mehr...
Von Dr. Jo De Backer    aktualisiert am 16.10.2011

CAD/CAM-Technologie, digitale Behandlungsplanung, Vollkeramik

Sofortbelastung mit CAD/CAM – Vollkeramikzahnersatz

Zirkonabutment
Klinisch funktionelle Zahnersatzkonzepte, langzeitstabil und mit ansprechender Ästhetik, sind entscheidende Erfolgskriterien bei implantatgetragenen Versorgungen. Implantattherapien mit vorangehender 3-D-Diagnostik, DVT und daraus resultierender Navigationstechnik, im Sinne des „Backward Planning“, gelten heute bereits als Standardverfahren in der Zahnmedizin. Mit der in der Zahnmedizin eingeführten CAD/CAM-Technologie hält aber auch der herausragende metallfreie Werkstoff Zirkoniumdioxid immer mehr Einzug in die Versorgung anspruchsvoller Patienten. Mehr...
Von Dr. Achim Sieper    aktualisiert am 07.09.2011

Sofortversorgung, zahnloser Oberkiefer, festsitzender Zahnersatz

Die Sofortversorgung eines zahnlosen Oberkiefers mit einer festen Brücke auf sechs Implantaten

Oft äußern die kurz vor der Zahnlosigkeit stehenden Patienten den Wunsch nach einer schnellen, übergangslosen und vergleichsweise kostengünstigen Versorgung mit festem Zahnersatz. Im vorliegenden Patientenfall wird die Sofortversorgung des Oberkiefers mittels einer festen Brücke auf sechs Implantaten mit dem DAAS (Dentegris Angulated Abutment System) dokumentiert, das sich an die von Dr. Paulo Malo entwickelte implantat-therapeutische Methode des „All-on-four“®-Konzeptes anlehnt. Mehr...
Von Dr. Guido-Jan Kisters    aktualisiert am 07.09.2011

Minimalinvasive Behandlung, schmaler Kiefer, bicorticales Schraubenimplantat

Preisgünstige Implantologie – Qualität und Vielseitigkeit müssen nicht teuer sein

Implantate
Die Kosten für eine implantologische Versorgung spielen bei der Entscheidung eines Patienten eine ebenso wichtige Rolle wie die medizinischen Risiken, der Tragekomfort, das erwartete ästhetische Ergebnis und der Wunsch nach Sofortversorgung. Dies gilt sowohl für die Fixierung von Prothesen durch Implantate als auch für festsitzenden Zahnersatz. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, wie man mit individueller Beratung und einer überlegten Wahl des Implantatsystems diesen vielfältigen Anforderungen gerecht werden kann. Mehr...
Von Dr. Nadine Handschuck    aktualisiert am 07.09.2011

Sofortversorgung, Sofortbelastung, Mikrobewegung, Primärstabilität, Knochenqualität, Ästhetik

Sofortversorgung ­ ein funktionierendes Konzept?

Provokant kann man fragen: Drängen die Industrie mit ihren Sofortversorgungskampagnen und die Patienten mit ihrem Anspruchsdenken die Implantologen zum Verlassen gut dokumentierter und erfolgreich praktizierter Behandlungsschemata? Oder ist es möglich, die Vorteile der Sofortversorgung und Sofortbelastung auszunutzen, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen? Der Autor diskutiert dies anhand einer gründlichen Literaturrecherche. Dabei werden Faktoren wie Mikro- und Relativbewegungen, die Primärstabilität, die Knochenqualität und ästhetische Gesichtspunkte eingehend beleuchtet. Es zeigt sich, dass die Sofortversorgung als sicheres Therapiemittel für ausgewählte Behandlungsfälle angesehen werden kann. Mehr...
Von Derk Siebers    aktualisiert am 04.08.2011

Weichgewebsästhetik, Knochenerhalt

Marginaler Knochenerhalt und Weichgewebsästhetik – ein Fallbericht

Das größte Ziel in der modernen Implantologie ist es, periimplantäre knöcherne Strukturen zu erhalten, um einen Langzeiterfolg mit einer ästhetischen und harmonischen periimplantären Mukosa zu erzielen. Das Ziel dieses Fallberichtes ist es, den Erhalt des lingualen, fazialen und approximalen Knochens und die Entwicklung des periimplantären Gewebes über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach Implantation eines OsseoSpeedTM Profile Implantates in ausgeheilter und abgeschrägter Knochensituation darzustellen und zu bewerten. Mehr...
Von Dr. Robert Nölken, Bettina Anna Neffe, Wilfried Wagner    aktualisiert am 04.08.2011

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Von Autorenname    aktualisiert am 20.07.2011

Abformung, Übertragungsschlüssel, Abformmaterial

Die Abformung von komplexen implantatgetragenen Restaurationen

Ein wesentliches Element für eine erfolgreiche prothetische Versorgung ist die Abformung. Sie ist das Bindeglied zwischen der klinischen Situation und der Anfertigung des Zahnersatzes im Labor. Unpräzise Abformungen ziehen zwangsläufig eine schlechte Passung des Zahnersatzes nach sich. Es gilt die Probleme und Fehler zu erkennen und zu eliminieren bzw. zu vermeiden. Dazu ist nicht nur eine genaue Kenntnis der Materialeigenschaften sondern auch der Verfahren erforderlich. Dies gilt umso mehr, je umfangreicher die durchzuführenden Versorgungen sind. Mehr...
Von Dr. Martin Dürholt    aktualisiert am 15.06.2011

Papille, Seitenzahnbereich, Weichgewebssituation, Gingivaformer

Natürliches Papillendesign bei Standardimplantation im Unterkiefer

Die fertige Arbeit in situ.
Gerade bei einer Implantation im Seitenzahnbereich bleibt der Anspruch des Chirurgen im Hinblick auf die Ästhetik und Weichgewebsfunktionen und im Vergleich zur Frontzahnimplantation oft hinter der natürlichen Anatomie zurück. Ein optimales Weichgewebsmanagement erfordert einen erheblichen Aufwand, der nicht nur Zeit sondern auch Geld kostet. Häufig ist der Patient nicht bereit beides aufzubringen. Im folgenden Beitrag soll gezeigt werden, wie mit einfachen Mitteln dennoch eine befriedigende ästhetische und funktionell einwandfreie Weichgewebssituation erreicht werden kann. Mehr...
Von Johannes C. Niederau    aktualisiert am 15.06.2011

Simultanimplantation, Piezochirurgie, Einzelzahnlücke, lateraler Oberkiefer

Piezochirurgischer Sinuslift mit Simultanimplantation

Kronensituation nach zwölf Monaten.
Der oralen Rehabilitation zur Wiedererlangung der Kaufunktion als auch ästhetischer Wünsche wird seit langem durch die Implantologie Rechnung getragen. Der Einsatz junger OP-Techniken, wie piezochirurgischer Maßnahmen, ermöglichen in immer stärker werdendem Maße, eine schonende, komplikationsarme Behandlung sowie ein vorhersagbareres Ergebnis . Mehr...
Von Dr. Peter Hentschel    aktualisiert am 23.03.2011

Ergonomie, Dentalmikroskop, Kopflupe

Weniger Rückenschmerzen mit Dentalmikroskopen und Kopflupen

Abb. 1: Links: Die typische Arbeitsposition eines Zahnarztes kann Wirbelsäulenprobleme verursachen. Rechts: Ein Dentalmikroskop erlaubt Arbeiten in rückenschonender Position.
Viele Zahnärzte und Zahnärztinnen erleben es täglich in ihrer Praxis: Schmerzen im Rücken oder Nacken. Der Zusammenhang zwischen der gebeugten Haltung und den muskuloskelettalen Schmerzen ist vielfach in der Literatur beschrieben. Wie kann ein Mikroskop hierbei helfen? Dentalmikroskope und Kopflupen können mehr als Vergrößerung - sie fördern ergonomisches Arbeiten. Ein gut eingestelltes Mikroskop ermöglicht der Zahnärztin bzw. dem Zahnarzt eine aufrechte, entspannte Sitzhaltung während der Behandlung und kann Rückenbeschwerden mindern. Mehr...
Von Dr. Annett Burzlaff    aktualisiert am 21.03.2011

Gingivasaum, Emergenzprofil, Interdentalpapillen, Einzelzahnersatz

Übergangsfreies Emergenzprofil mit dem Friktionsretentionssystem

Abb. 1: Drei Jahre nach Eingliederung der Suprastruktur (Friktionsretentionssystem für Kunststoff).
Bei Implantatversorgungen ist es heute ­ mehr denn je ­ von wesentlicher Bedeutung, ein gutes ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Dies gelingt unter anderem, indem man ausgehend vom natürlichen Zustand den Gingivasaum und die Interdentalpapillen rekonstruiert (Abb. 1 und 2). Das Emergenzprofil der Suprakonstruktion beeinflusst dabei die Ausbildung und den Erhalt des Gingivasaums. Bei definitiven Restaurationen wird hierfür meist ein individueller Aufbau angefertigt und die Suprakonstruktion zementiert (Abb. 9). Insbesondere bei Patienten mit dünner Gingiva liegt genau dort das Problem. Damit die Zementüberschüsse entfernt werden können, liegt der Übergang zwischen dem Aufbau und der definitiven Versorgung leicht subgingival ­ also mitten im Emergenzprofil. Angepasst an die Bedürfnisse der periimplantären Mukosa ist es wichtig, ein Emergenzprofil ohne solche Übergänge zu schaffen. Mehr...
Von Takahiko Sugiyama, Masasi Takano    aktualisiert am 10.02.2011

Implantatprothetik, Planung, Weichgewebsmanagement

Implantologie im ästhetischen Bereich ­ Interaktion zwischen Praxis und Labor

Im ersten Teil des Beitrages "Implantologie im ästhetischen Bereich ­ Interaktion zwischen Praxis und Labor" (DENT IMPLANTOL 14, 3, 166 ­ 176 (2010) wurde ausführlich beschrieben, dass der Erfolg einer implantologischen Versorgung im ästhetisch anspruchsvollen Bereich mit dem Verhalten des periimplantären Weichgewebes steht oder fällt. Das Material des individuellen Abutments und die Vorgehensweise, das definitive Abutment bei der Freilegung des Implantates zu inserieren und nicht mehr zu entfernen, scheinen die weichgewebige Integration deutlich zu unterstützen. Teil 2 zeigt die weitere klinische und prothetische Vorgehensweise und Versorgung. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 10.02.2011

Indizes: 3D-Bildgebung, Digitale Volumentomographie, Bohrschablone, Stereolithografie

3D-Bildgebung in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Die dreidimensionale Bildgebung hat spätestens seit der starken Verbreitung von "Digitalen Volumentomografen" (DVT) auf breiter Basis Einzug in die zahnärztliche Praxis gehalten. 3D-Bildverwertung kann von der Bilderfassung über die Bildauswertung bis zur Schablonenherstellung in der entsprechend ausgestatteten zahnärztlichen Praxis erfolgen. Die Elemente der gesamten diagnostisch-planerischen Kette angefangen von der Akquisition der 3D-Bildinformation über deren allgemeinen Befundung, ggf. der spezifischen Auswertung, sollten als Gesamtkonstrukt im Kontext der zugrunde liegenden Planungsphilosophie und der beabsichtigten Planungsumsetzung in die OP-Realität betrachtet werden. Mehr...
Von Elmar Frank    aktualisiert am 05.01.2011

Indizes: Zirkonimplantat, Implantatoberfläche, Verschraubung

Keramik oder Zirkon? Schrauben oder kleben?

Abb. 1: REM-Aufnahme der Oberfläche.
In den letzten zwanzig Jahren haben sich in der Implantologie die geschraubten Titanimplantate durchgesetzt. Die geklebten Verbindungen sind vom Markt verschwunden. Dies hat mehrere Gründe. Zum Einen waren es Probleme bei der Trockenlegung, die eine dauerhaft sichere Befestigung erschwerten. Weitere Probleme traten bei der Entfernung der Kleberreste auf. Die häufigste Ursache für einen Implantatverlust nach der Einheilung waren Zementreste, die nach der Eingliederung von prothetischen Arbeiten nicht richtig entfernt wurden. Die hierdurch verursachte Periimplantitis führte in vielen Fällen zum Verlust des Implantates. Darüber hinaus ist eine Langzeitstabilität der Klebefuge unter Belastung nicht gegeben. Mehr...
Von Wofgang Dinkelacker    aktualisiert am 07.12.2010

Indizes: Augmentation, Knochenzyste, zweizeitiges Vorgehen

Augmentation eines größeren Knochendefekts mit anschließender Implantation

Ein Knochenaufbau kann aus unterschiedlichen Gründen vonnöten sein. Dazu gehören die Atrophie des Alveolarknochens sowie Defekte, die aus Unfällen resultieren oder aus Erkrankungen, wie einer Parodontitis oder der Ausbildung einer Zyste. Insbesondere umfangreiche Defekte stellen für den Zahnarzt eine gewisse Herausforderung dar und verlangen häufig nach einem zweizeitigen Vorgehen. Im Folgenden wird ein solcher Patientenfall beschrieben, in dem zunächst der durch einen Abszess verursachte Knochendefekt augmentiert wurde und in einem zweiten Schritt die Implantation erfolgte. Mehr...
Von Wolfgang Tamminga    aktualisiert am 07.12.2010

Indizes: Sofortimplantation, Hart- und Weichgewebeerhalt

Hart- und Weichgewebeerhalt nach Sofortimplantation im Bereich eines Oberkiefer-Prämolaren

Sofortimplantate sind in der implantologischen Therapie bei Patient und Behandler beliebt, da sie eine Verkürzung der Gesamtbehandlungsdauer und eine Reduzierung der Anzahl der operativen Eingriffe mit sich bringen. Aus Sicht der Hart- und Weichgewebestabilität muss jedoch sorgfältig geprüft werden, ob die knöchernen und weichgewebigen Ausgangsverhältnisse eine Sofortimplantation risikolos erlauben oder ob die Gefahr eines primären Verlustes oder eines ästhetischen, sekundären Misserfolges droht [5]. Bei zur Sofortimplantation geeigneten Ausgangsverhältnissen stellt sich darüber hinaus die Frage, ob die dreidimensionale Positionierung des Implantats Einfluss auf das ästhetische Endergebnis nehmen kann. Im folgenden Fall wird geschildert, wie mit technisch möglichst einfachen Mitteln Gewebeerhalt erzielt werden kann. Mehr...
Von Dietmar Weng    aktualisiert am 07.12.2010

Indizes: Computergestützte Implantologie, optischer Scan, Weichgewebsdarstellung, rote Ästhetik, Emergenzprofil, Kommunikation

Weichgewebsdarstellung in der 3D-Planung

Die virtuelle implantat-prothetische 3D-Planung unter Einsatz von Softwareprogrammen ist Bestandteil moderner Behandlungskonzepte und wird in vielen richtungsweisenden Vorträgen und Publikationen thematisiert. Dabei wird besonders die Vorhersagbarkeit des implantat-prothetischen Behandlungsergebnisses hervorgehoben. Durch das alleinige Röntgen per digitalem Volumentomographen (DVT) beziehungsweise Computertomographen (CT) können aber nicht alle anatomischen Strukturen dargestellt werden. So sind neben der Hartgewebsdarstellung von Kiefer und Zähnen Aussagen zur Morphologie der Gingiva kaum zu treffen. Dies ist aber für Implantationen in der ästhetischen Zone von besonderer Bedeutung. Wie man das Weichgewebe zur virtuellen Implantatplanung trotzdem darstellen kann ­ nach optischem Scan von Gipsmodellen ­ wird im Folgenden geschildert. Mehr...
Von Michael Loeck    aktualisiert am 07.12.2010

Indizes: Bisphosphonat, Kiefernekrose, Zahnsanierung, Dentalimplantate

Bisphosphonat-Medikation ­ Bedeutung für die zahnärztliche, implantologische und chirurgische Praxis

Abb. 1 und 2: BP-ONJ regio 31 bis 35 auf dem Boden einer Parodontitis marginalis. Z. n. Spontanverlust 35.
Bisphosphonate (BP) werden seit Jahren erfolgreich beim multiplen Myelom (Plasmocytom) und bei ossärer Metastasierung solider Tumoren (z. B. Mamma-Karzinom, Prostata-Karzinom, Nierenzell-Karzinom, Lungen-Karzinom), aber auch bei Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselstörungen (z. B. Morbus Paget) eingesetzt. 2003 wurde erstmals von BP-assoziierter Kiefernekrose (BP-ONJ) berichtet. Es folgten eine Vielzahl von Kasuistiken und Fallsammlungen. Die Häufigkeit (Prävalenz bzw. Inzidenz) der BP-ONJ liegt bei onkologischen Patientenkollektiven zwischen 3 und 10 %. Die Häufigkeiten der BP-ONJ für andere Patienten ist nur begrenzt beurteilbar, für Patienten mit Osteoporose und oraler BP-Medikation geht man von 0,1 % oder seltener aus. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz    aktualisiert am 01.12.2010

Indizes: Bisphosphonate, Osteoporose, präoperativer CTx-Wert, implantologische Versorgung

Implantologische Versorgung unter Bisphosphonat-Therapie ­ ein therapeutisches Konzept

Osteoporotischer Knochen (Abb.1) und gesunder Knochen (Abb.2)(Quelle: Dr. Christian Muschitz, A­Wien).
Die Anzahl der Patienten, die einer Bisphosphonat-Medikation unterliegen, steigt jährlich an. Aufgrund der höheren Lebenserwartung und der zunehmenden Anzahl von Patienten, die unter einer altersabhängigen oder postmenopausalen Osteoporose leiden, kommen wir immer häufiger in die Situation, dem Wunsch nach implantologischer Versorgung solcher Patienten gerecht werden zu müssen. Mehr...
Von Sabine Johann, Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann    aktualisiert am 01.12.2010

Periimplantitis, Dekontaminationsverfahren, Reinigungswirkung, ablative und rein dekontaminierende Laserlichtverfahren, Pulverstrahlreinigung, Einsatz von Phosphorsäure, mikrobiologische Untersuchungen Im Rahmen einer zweiphasigen In-vitro-Studi

Eignung verschiedener Dekontaminationsverfahren zur Therapie der Periimplantitis Teil 2

Abb. 14: Kunststoffkiefer mit simuliertem Knochendefekt (durch eine Periimplantitis bedingter Defekt) und Implantate mit freiliegenden Gewindegängen. Eine Situation, die typischerweise bei einer manifestierten Periimplantitis angetroffen wird. Die aufgeschwemmten und angezüchteten Bakteriensuspensionen ergeben einen bräunlichen Belag.
Phase II: Dekontaminationsverfahren an kontaminierten Implantaten, die in einem Kunststoffkiefer mit simuliertem periimplantärem Stützgewebsdefekt eingebracht wurden. Mehr...
Von Dr. Georg Bach, Christian Müller    aktualisiert am 17.11.2010

Ein einfaches, risikoarmes und minimalinvasives "biologisches" Verfahren zur vertikalen und lateralen Kieferkammaugmentation

Die ultraschallgestützte subperiostale Tunneltechnik

Abb. 1: Inzision und Präparation.
Das Wissen der Patienten über implantatgetragenen, festsitzenden Zahnersatz steigt. Dadurch erhöht sich auch die Nachfrage in der Praxis. Vor allem Patienten, die längere Zeit zahnlos waren, sind an einer passenden Lösung interessiert. Doch welche Verfahren können im Unterkieferseitenzahnbereich oder bei hochatrophem Oberkieferfrontzahnbereich eingesetzt werden? Mehr...
Von Dr. Andreas Kurrek, Prof. Dr. Marcel Wainwright, Dr. Dr. Angelo Troedhan    aktualisiert am 27.10.2010

Periimplantitis, Dekontaminationsverfahren, Reinigungswirkung, ablative und rein dekontaminierende Laserlichtverfahren, Pulverstrahlreinigung, Einsatz von Phosphorsäure, mikrobiologische Untersuchungen

Eignung verschiedener Dekontaminationsverfahren zur Therapie der Periimplantitis Teil 1

Abb. 1: Kontaminierte Implantate in Originalbehältnissen aus dem mikrobiologischen Labor zur Weiterverarbeitung (Dekontamination mit verschiedenen Methoden) angeliefert.
Im Rahmen einer zweiphasigen In-vitro-Studie zur Beurteilung einer grundsätzlichen Eignung verschiedener Dekontaminationsverfahren wurden verschiedene Methoden erprobt: Pulverstrahlverfahren, reine Kürettenreinigung, reine Dekontaminationsverfahren mit Diodenlaserlicht und ablativ-dekontaminierende mit Er:YAG-Laserlicht sowie als "Exot" die Benetzung mit Phosphorsäure an der kontaminierten Implantatoberfläche. Mehr...
Von Dr. Georg Bach, Christian Müller    aktualisiert am 27.10.2010

plastische Parodontalchirurgie, Langzeitprovisorium, Teamapproach, Gesamtsanierung

Gesamtrekonstruktion mit Wiederherstellung gesunder Gewebe und beeindruckender Ästhetik dank Teamapproach

Eine Patientin Anfang 40 stellte sich in unserer Praxis vor, nachdem sie sich bei einem Fahrradunfall an den seitlichen Zähnen verletzt hatte. Letztendlich haderte sie aber auch schon vor diesem Ereignis mit der auffälligen Dysharmonie ihres Erscheinungsbildes (Abb. 1). Mehr...
Von ZTM Haristos Girinis, Tes    aktualisiert am 06.09.2010

3D-Diagnostik, 3D-Planung, Sofortimplantation, Frontzahnversorgung

Virtuelle 3D-Zahnextraktion

Versorgung einer großen Frontzahnlücke mit 4 vollkeramischen Einzelkronen nach 3D-Diagnostik. Schablonengestützte Sofortimplantation von vier Implantaten und Augmentation.
Eine Patientin mit fortschreitender Zahnlockerung im Oberkieferfrontzahnbereich stellte sich mit dem Wunsch nach festen, schönen Zähnen in unserer Praxis vor. Der Röntgenbefund und der Parodontalstatus ergaben die Diagnose einer fortgeschrittenen Parodontalerkrankung. Bei der klinischen Untersuchung wurden Taschentiefen bis 7 mm sowie eine Lockerung 3. Grades der Oberkieferfront festgestellt. Mehr...
Von Tes, Rolf Fankidejski    aktualisiert am 06.09.2010

intraligamentäre Anästhesie, Lokalanästhesie, Leitungsanästhesie, Infiltrationsanästhesie

Zahnextraktionen unter intraligamentärer Anästhesie

Abb. 1: ILA-Injektionstechnik von distal am Zahn 33.
Die Anwendung einer analgetisch suffizienten und gleichzeitig minimal belastenden sowie nebenwirkungsarmen intraoperativen Lokalanästhesie ist für den Patienten von größter Bedeutung. Bei sicherer Beherrschung durch den Behandler sowie unter Verwendung eines geeigneten Instrumentariums stellt die intraligamentäre Anästhesie eine nebenwirkungsarme und minimalinvasive Methode zur selektiven Einzelzahnanästhesie dar. Sie bietet den Vorteil, ohne Gefahr für Nerv- und Gefäßläsionen, mit kleinsten Mengen an Anästhetikum, schmerzarmer Applikation und ohne Wartezeit sofort nach Injektion mit der Behandlung beginnen zu können. Schon in der ersten schriftlichen Dokumentation der intraligamentären Anästhesie von Bourdin (1925) wurde die erfolgreiche intraligamentäre Anästhesie bei Zahnextraktionen beschrieben. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, Niloufar Shabazfar    aktualisiert am 06.09.2010

Sofortimplantation, Sofortbelastung

Sofortimplantation mit Sofortbelastung

Zahnersatz nach Eingliederung.
Im Folgenden wird die Behandlung einer implantologischen Sofortversorgung mit Sofortbelastung simultan im Ober- und Unterkiefer vorgestellt. Aufgrund der umfangreichen Versorgung, der Einschränkungen im Tragekomfort und des Risikos beim Tragen einer provisorischen Totalprothese während der Einheilphase von Implantaten, planten wir eine Sofortversorgung [1]. Mehr...
Von Stefan Bieger    aktualisiert am 06.09.2010

Indizes: enossale Implantate, Tierexperiment, Implantateinheilung, Knochen-ImplantatKontaktrate

Tierexperimentelle Untersuchung zum Einheilverhalten enossaler Implantate mit Vakuum-Titanplasma-Spray- und Calciumphosphat-Beschichtung

Abb. 1: Schematische Darstellung der Auswertungsbereiche des Knochenimplantatkontaktes.
Dentale Implantate stellen bei Patienten mit ausgeprägter Atrophie der Kiefer oder nach Tumoroperationen der Mundhöhle häufig die einzige Möglichkeit dar, einen funktionsfähigen Zahnersatz einzugliedern. Ein entscheidender Faktor für die Erfolgssicherheit enossaler Implantate ist das Ausmaß der Knochenanlagerung an das Implantat. Hierauf hat die Knochendichte im ortsständigen Gewebe einen erheblichen Einfluß. So weist der Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer eine dünner ausgebildete Kortikalis bei ebenfalls feinerer Spongiosazeichnung auf [51]. Klinische und experimentelle Langzeituntersuchungen konnten statistisch signifikant nachweisen, daß die Erfolgsrate von Implantaten im Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer deutlich schlechter ist [61]. Mehr...
Von Rainer Lutz, Safwan Srour, Peter Keßler, Emeka Nkenke, Karl Andreas Schlegel    aktualisiert am 03.09.2010

Indizes: Socket Preservation, Ridge Preservation, Ridge Augmentation, Sofortimplantation, Bündelknochen, Socket Seal

Strukturerhalt durch Socket Preservation oder Ridge Preservation

Abb. 1: Dünne bukkale Lamelle: Hier ist mit Resorption dieser Strukturen zu rechnen.
Der Verlust eines Zahnes geht zwangsläufig mit Verlust an Hart- und Weichgewebe einher. Die Rekonstruktion der dentofazialen Harmonie in der ästhetisch kritischen Zone ist derzeit eine der größten Herausforderung in der modernen Implantologie. Dieser Artikel soll die wissenschaftlichen Grundlagen der Änderung in der Morphologie sowie potentielle Therapiekonzepte der präimplantologischen Behandlung von Extraktionsalveolen darstellen. Mehr...
Von Priv.-Doz. Dr. Arndt Happe    aktualisiert am 03.09.2010

Indizes: Ästhetik, Team-Approach, autologer Knochenblock, Augmentation, (Voll-)Keramik, Teamkommunikation, rot-weiße Ästhetik, Langzeitstabilität

Langzeitergebnisse bei ästhetischem Frontzahnersatz mit Knochenblock und keramischer Implantatprothetik

Abb. 1: Interimsprothese mit Klammern zum Ersatz von Zahn 11 und 12.
Das Indikationsspektrum für implantatprothetische Versorgungen beim teilbezahnten Patienten hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Fortschritte im Bereich der regenerativen Techniken wie Knochen- und Weichgewebsaugmentation stetig erweitert. Parallel dazu stiegen die ästhetischen Ansprüche seitens der Patienten und Behandler. Das Hartgewebsmanagement stellt in der heutigen Implantologie eine der größten Herausforderungen dar. Ästhetische Kompromisse sind speziell in der Frontzahnregion des Oberkiefers immer weniger tolerierbar. Bei nicht optimaler klinischer Ausgangssituation bedarf es zuweilen ausgedehnter augmentativer Maßnahmen, um die lokalen Verhältnisse für eine funktionell und ästhetisch adäquate Versorgung zu konditionieren. Deshalb empfiehlt sich speziell bei schwierigen Situationen die Zusammenarbeit im Team. Mehr...
Von Laszlo Csato, Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle    aktualisiert am 03.09.2010

Bone Level Implantat, Knochenwachstum, Weichgewebsstabilität

Erfahrungen mit einem neuen Implantat auf Knochenniveau

Abb. 1: In regio 24: Implantation eines Straumann® Bone Level Implantats (Ø 4,1 mm, Regular Connection, SLActive, Länge 14 mm).
Neben präklinischen und experimentellen klinischen Studien führt Straumann bei größeren Entwicklungsprojekten nicht-interventionelle Studien (NIS) durch, um das Produkt in der Alltagspraxis zu dokumentieren. Der nachfolgende Fallbeitrag wurde im Rahmen dieser NIS von Dr. Robert Nieberler erstellt. Mehr...
Von Robert Nieberler    aktualisiert am 03.09.2010

Implantat, Oberflächenmodifikationen, Weichgewebeheilung, Osseointegration

Einfluss auf Osseointegration und periimplantäre Weichgewebeheilung

Ein zunehmender Trend zur Implantation in komplexen Fällen zeichnet sich in der dentalen Implantologie ab. Durch die Fortschritte in den chirurgischen Techniken können bereits heute Implantate auch bei ausgedehnten Hart-und Weichgewebedefiziten primärstabil inseriert werden. Die Langzeitstabilität der eingebrachten Implantate wird jedoch wesentlich durch den Verlauf der Osseointegration sowie die peri-implantäre Weichgewebeheilung beeinflusst. Vielfältige, aktuelle Forschungsbemühungen zielen vor diesem Hintergrund auf eine Modifikation der Implantatoberflächen durch ablative sowie additive Verfahren mit dem Ziel einer Optimierung der Heilungsvorgänge ab. Nachfolgender Artikel gibt einen Überblick über den Einfluss von Modifikationen der Implantatoberfläche auf Osseointegration und periimplantäre Weichgewebeheilung. Mehr...
Von Cornelia Katharina Müller, Stefanie Fröbisch, Stefan Schultze-Mosgau    aktualisiert am 26.08.2010

Parodontologie, orale Implantologie, Implantate

Periimplantitis: Heiße Luft, laues Lüftchen oder Tornado

Eine frühzeitige Bakterien-Diagnostik ist dringend anzuraten.
Die Diskussion zur Bedeutung der Periimplantitis im Rahmen der oralen Implantologie schlägt hohe Wellen. Allein 2008 wurden von den Implantatherstellern ungefähr 900.000 Implantate verkauft. Die Gefährdung dieser Implantate durch Periimplantitis – ist sie real? Mehr...
Von PD Dr. Lutz Netuschil    aktualisiert am 26.08.2010

Bohrhülse, Modellplanung, OP-Splint, Planungsschablone, Röntgendiagnostik

Strukturierte Planung und Umsetzung in der Implantologie - Teil 1: Einführung in die Grundlagen der OP-Schablonen

Abb. 1: Bisher wurden Sägeschnittmodelle eingesetzt.
Aufgrund der heutigen Anforderungen und Sichtweisen an die dentale Implantologie ist die Qualitätserwartung enorm gestiegen. So spielen aus der Parodontologie, Oralchirurgie und Prothetik unterschiedlichste Faktoren in die Planung mit ein und nehmen für eine erfolgreiche Versorgung eine wichtige Rolle in ästhetischer wie auch funktioneller Sicht ein. Aus diesem Grund sind für den Prothetiker wie auch Implantologen für eine erfolgreiche Therapie klare Behandlungsgrundlagen und Guide-Lines wichtig. Hier bieten OP-Schablonen eine ideale Planungsgrundlage und können bei richtiger Anwendung eine maximale Umsetzung in die OP-Situation garantieren. Mehr...
Von Dr. Marcus Engelschalk    aktualisiert am 15.07.2010

Navigierte Implantologie, 3D-Planung, Digitale Volumentomographie, Straumann Guided Surgery, coDiagnostix

Navigierte Implantologie – Insertion von dentalen Implantaten nach Oberkieferteilresektion

Pilotbohrung mit dem Straumann Guided Surgery System.
Die navigierte Implantologie eignet sich insbesondere zur Rehabilitation von Patienten mit unübersichtlichen anatomischen Strukturen wie beispielsweise Patienten nach tumorbedingten Oberkieferteilresektionen. Vor Beginn der Implantation kann mit Hilfe der digitalen Volumentomographie eine sehr exakte Analyse der knöchernen Anatomie erfolgen. Durch ein konsequentes Backward Planning wird die prothetische Position der Implantate festgelegt und in eine geführte Bohrschablone umgesetzt. Die Insertion der Implantate wird minimalinvasiv durchgeführt. Mehr...
Von Nils Weyer, Eva-Maria Kissing    aktualisiert am 15.07.2010

Indizes: autologes Transplantat, Knochendefekt, Alveolarkammatrophie, GBR, intraorale Transplantation, Implantat

Rekonstruktion dreidimensionaler Knochendefekte mit autologen Transplantaten

Abb. 1: Dreidimensionale Rekonstruktion mit autologen Knochenblöcken.
Implantatgetragener Zahnersatz setzt sich immer mehr als Therapie der ersten Wahl durch. Mit ihm ist es möglich in vielen Fällen eine restitutio ad integrum zu erzielen. Jedoch ist der Kliniker, durch die immer größere Verbreitung der Therapie, auch vermehrt mit hoch komplizierten Fällen konfrontiert. Dies liegt zum einen an den Wünschen der Patienten, die über die Möglichkeiten der Implantologie informiert sind, und zum anderen an Komplikationen, die im Zuge einer Implantattherapie auftreten können. Des Weiteren können traumatische oder entzündliche Ereignisse zu erheblichen Knochendefekten führen, die eine primäre Implantation unmöglich machen. Mehr...
Von Lutz Ricken, Sebastian Vogel    aktualisiert am 30.06.2010

Laser, Wellenlänge, Laserstrahlung

Laser ­ eine integrative Technologie in der Zahnheilkunde

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Jedes dentale Lasersystem ist durch spezielle Eigenschaften ausgezeichnet: Die wichtigste und grundsätzlich charakterisierende Eigenschaft ist die Wellenlänge, die die Position der Laserstrahlung im elektromagnetischen Spektrum festlegt. Die Interaktion mit dem Gewebe wird im Wesentlichen durch den Energieeintrag ins Gewebe und die dafür benötigte Zeit bewirkt. Maßgeblich ist an dieser Stelle die Absorption der Laserstrahlung, die über Absorptionsspektren für jede Wellenlänge in Bezug auf Gewebe bzw. Gewebebestandteile abbildbar ist. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Laserwellenlängen bei ausgewählten Indikationen. Mehr...
Von Norbert Gutknecht, René Franzen    aktualisiert am 30.06.2010

Knochenersatz, Sinusbodenaugmentation, Resorptionsstabilisator

Großvolumige Sinusbodenaugmentation ­ Trägersubstanz in Kombination mit Resorptionsstabilisator

Abb. 1: Erster röntgenologischer Befund.
Die "Guided-Bone-Regeneration" oder der Aufbau von verlorener Knochensubstanz in zahnlosen Kieferarealen vor Implantation stellt heute ein Standardverfahren dar, welches aus der Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken ist. Als Knochensubstitut wurde zuerst autologer Knochen verwendet und erst später nichthumane, alloplastische Materialien. Die Ergebnisse von autologem Material allein erwiesen sich aber insgesamt nicht entscheidend besser als bei alloplastischen Materialien und der nötige Zweiteingriff schreckt einige Patienten ab. Mehr...
Von Dr. Frank Kistler, Dr. Georg Bayer    aktualisiert am 15.06.2010

­ erstmalig nach 3.000 Jahren Zahnheilkunde: Zahnersatz metallfrei, festsitzend, biokompatibel

Keramikimplantate im kaufunktionellen Seitenzahngebiet

In der oralen Implantologie finden Implantatkeramiken, ebenso wie schon seit vielen Jahren in der Endoprothetik, ihren festen Platz. Die Ambitionen Keramikimplantate zu benutzen, zielten in der Vergangenheit vor allem darauf ab, in Frontzahngebieten auch bei einem Zahnfleischrückgang dunkle Kronenränder zu vermeiden. Dennoch sind nur wenige Veröffentlichungen mit einteiligen Keramikimplantaten in der Frontzahnregion zur Verbesserung der Ästhetik gezeigt worden. Der Grund dafür mag wohl darin liegen, daß einteilige Keramikimplantate eine ästhetische Ausrichtung von Frontzahnkronen erschwerten. Viel häufiger und ästhetisch hervorragende Fälle sind dagegen von abgewinkelten ästhetischen Keramikabutments dokumentiert. Ohne Zweifel hat die Diskussion um Keramikimplantate mit der Einführung des Werkstoffes "Zirkondioxid" einen erheblichen Aufschwung erhalten. Mehr...
Von Dr. Achim Sieper    aktualisiert am 15.06.2010

Überlegungen zum Kauf und Betrieb einer DVT-Anlage

3D-Bildgebung in der zahnärztlichen Praxis – Teil 2

Errechnete Panoramaaufnahme ohne bzw. mit Bildoptimierung durch SimPlant®Crystal.
Die dreidimensionale Bildgebung hat spätestens seit der starken Verbreitung von DVT-Anlagen auf breiter Basis Einzug in die zahnärztliche Praxis gehalten. In Teil 1, wurden die Grundlagen und Voraussetzungen bereits präsentiert. Neben verschiedenen Navigationstechniken spielen vor allem die Schablonentypen eine wichtige Rolle. Welche Auswirkungen hat nun aber die individuelle Planungsphilosophie des Behandlers? Und welche Überlegungen sollten vor dem Kauf und Betrieb von DVT-Anlagen getätigt werden? Mehr...
Von Elmar Frank    aktualisiert am 06.06.2010

Implantatprothetik, Provisorium, Weichgewebsmanagement, Hybridabutment

Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor

Abb. 1: Ausgangssituation Lippenbild …
Der hohe Wissenstand der aktuellen Zahnmedizin und der enorme Entwicklungsprozess in dem sie sich befindet, erfordert eine kontinuierlich fortschreitende Spezialisierung der einzelnen Fachbereiche. Die Vielzahl der Gestaltungsoptionen in der modernen Zahntechnik erfordert auch vom Zahntechniker eine Spezialisierung und Festlegung auf Themenbereiche. Auch die Patienten zeigen ein verändertes Verhalten und haben zunehmend höhere Erwartungen an die zahnärztliche Behandlung und die zahntechnische Versorgung. Die offene Interaktion zwischen Praxis und Labor ist somit notwendig geworden und birgt die Chance für einen immensen Erfahrungszuwachs und -austausch auf allen Seiten. Um den Teamerfolg von Zahnarzt und Zahntechniker zu gewährleisten ist es notwendig, das jeweilige Basiswissen zu vermitteln und auch zu vertiefen. Erst wenn eine Fallplanung auf „gleicher Augenhöhe“ und partnerschaftlicher Basis stattfinden kann, wird das Ergebnis der abgeschlossenen Behandlung für alle Beteiligten zufriedenstellend sein. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 31.05.2010

Chirurgie, Prothetik, Ästhetik, Rekonstruktion

Der Langzeiterfolg in der Ästhetikzone durch Rekonstruktion und Erhaltung der periimplantären Hart- und Weichgewebe

Abb. 1: Der periimplantäre Hart-Weichgewebskomplex in Analogie zum natürlichen Zahn.
Die Langzeitstabilität der periimplantären Hart- und Weichgewebe von osseointegrierten Implantaten ist neben der biologischen Integration des Abutments und der Suprakonstruktion für den funktionellen und ästhetischen Erfolg entscheidend. Knöcherne Defizite und Alveolarfortsatzdefekte müssen mit adäquaten diagnostischen Tools (3D-DVT) erfasst und protokollgerecht rekonstruiert werden. Mehr...
Von Fred Bergmann    aktualisiert am 31.05.2010

Indizes: 3D-Planung, backward planning, 3D-Diagnostik

3D-Planung in der täglichen Implantologie – Fact or fiction?

Individuelle Behandlungsziele bestimmen bzw. diktieren den therapeutischen Weg. Das so genannte „Backward Planning“ ist aus heutiger Sicht unumstritten die Grundvoraussetzung für implantologischen Erfolg. Dabei ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Zahnarzt, Zahntechniker und Chirurg unabdingbar für die Qualität und das Ergebnis der Behandlung. Mehr...
Von Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann    aktualisiert am 02.05.2010

Indizes: Fotografie, Bildbearbeitung, Archivierung

Rationelle Raw-Fotografie in der Zahnmedizin

Abb. 1: Monitor mit angeschlossenem Kalibriergerät.
Bisher wurde in der Zahnmedizin als Dateiformat für die Fotografien überwiegend jpg benutzt, da sich bei diesem Format relativ kleine Dateien ergeben, die von allen Programmen gelesen und bearbeitet werden können. Allerdings handelt es sich hierbei um ein nicht verlustfreies Dateiformat, das bei der Bildbearbeitung durch geringe Flexibilität weitere Nachteile mit sich bringt. In diesem Artikel soll geprüft werden, ob es möglich ist, als Alternative das Raw-Format zu benutzen, ohne den Bearbeitungsaufwand unnötig zu steigern. Mehr...
Von Dieter H. Edinger    aktualisiert am 22.03.2010

Teil 1: Planung und Chirurgie

Die erfolgreiche Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration - ein Behandlungskonzept

In einer Symbiose bilden unterschiedliche Lebewesen eine Gemeinschaft, um durch das Einbringen eigener Fähigkeiten den anderen Partnern zu nützen und aber auch um von den Fähigkeiten der Anderen zu profitieren. Die Symbiose verfolgt immer ein für alle Partner wichtiges Ziel. Im übertragenen Sinne hat die Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration die komplexe Rehabilitation der Patienten als Ziel, um ihnen Lebensfreude und schönes Aussehen wieder zu geben. Mehr...
Von Steffen Hohl    aktualisiert am 22.03.2010

Indizes: Ästhetik, Provisorium, Maryland-Brücke, Ovate Pontic Bridge, Glasfaser-Adhäsivtechnik

Provisorisch schön – auf dem Weg zum Implantat

Abb. 1 a und b: Ausgangssituation und Vorbereitung zur atraumatischen Extraktion.
Der erste Eindruck, den man bewusst oder unbewusst von einem Menschen hat, hängt von seinen Zähnen ab. Wer kann einem sympathischen Lächeln widerstehen, das eine gepflegte und harmonische Zahnreihe zeigt? Bereits mit der provisorischen Versorgung soll dem Patienten eine Idee der definitiven Versorgung, seitens der Ästhetik und des Tragekomforts, gegeben werden. Mehr...
Von Steffen Hohl    aktualisiert am 21.03.2010

Indizes: Implantatprothetik, langlebiger Zahnersatz, All-in-one Konzept

Optimierung der Prozess und Ergebnisqualität in der Implantatprothetik

Abb. 1a: Nahezu unblutige Stanzung, Entfernung der Schleimhaut mit der Lürschen Zange.
Die immer stärker gewordene Durchdringung der Bevölkerung mit implantat- prothetischem Wissen über Medien und Mundpropaganda hat in der Folge auch zu einer Verschärfung des Wettbewerbs sowohl auf der Implantatanbieter als auch Implantatanwender Seite geführt. Patienten mit einfach zu handhabenden, ästhetisch beeindruckenden und langlebigen Zahnersatz-Versorgungskonzepten zu begeistern, ist dabei der Wunsch von erfahrenen Implantatprothetikern wie auch Implantologieeinsteigern. Mehr...
Von Dr. Achim Sieper    aktualisiert am 21.03.2010

Alveolarkammdefekt, Extraktion, Socket Preservation, interne Sinusbodenelevation

Eine neue Operationsmethode im Bereich der augmentativen Chirurgie der posterioren Maxilla

Links: Zeit nach Extraktion 23 und Socket Preservation (Geistlich Bio-Oss Collagen®). Rechts: Zeit nach Implantation 23 vier Monate post augmentationem.
Der nach Zahnverlust regelmäßig resultierende lokale Alveolarkammdefekt stellt auch heute noch eine große chirurgische und prothetische Herausforderung dar. Bereits unmittelbar nach Zahnextraktion setzt eine Atrophie des Alveolarfortsatzes ein und führt zu deutlichen Formveränderungen des Knochens und zu einem massiven Substanzverlust des Alveolarkamms in vestibulo-oraler und cresto-basaler Dimension. Um diesen physiologischen Prozessen gezielt entgegenzusteuern, soll eine neue Methode vorgestellt werden, welche die Extraktion, die Socket Preservation sowie die interne Sinusbodenelevation einzeitig miteinander verknüpft. Mehr...
Von Jörg-Ulf Wiegner, Alexander Volkmann, Hans-Ulrich Reuter    aktualisiert am 21.03.2010

Implantologie, Implantate

Der komplexe Fall

Abb. 1: Ausgangssituation.
Komplettsanierungen stellen eine große Herausforderung an das Behandlerteam dar, weil eine Vielzahl von Parametern bedacht werden muss, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dabei wird oftmals das gesamte Spektrum zahnmedizinischer Behandlung abgerufen; eine stabile langzeitprovisorische Versorgung des Patienten sichert dabei seine soziale Integrität. Mehr...
Von Kai Zwanzig    aktualisiert am 11.03.2010

mit bovinem Knochenersatzmaterial und mesenchymalen Stammzellen

Implantatinsertion nach Sinuslift

Abb_01.jpg
Der Verlust von Zähnen im Seitenzahnbereich des Oberkiefers führt durch die Resorption des Kieferkamms und die Ausdehnung der kaudalen Recessus der Kieferhöhle zu einem Verlust an vertikaler Höhe des Knochens [1]. Für die Rehabilitation mit dentalen Implantaten von Patienten mit im Seitenzahnbereich teilbezahntem oder zahnlosem Oberkiefer ist daher eine ausreichende vertikale Knochenhöhe notwendig, um eine sichere Verankerung der Implantate zu gewährleisten. Neben der Augmentation der posterioren Maxilla mit autologem Knochen ist das chirurgische Anheben des Kieferhöhlenbodens, der Sinuslift, eine etablierte Methode [2]. Mehr...
Von Nils Weyer, Eva-Maria Kissing    aktualisiert am 11.03.2010

Retromolares Knochentransplantat, autologer Knochen, Augmentation

Bone Harvesting – nice and easy

Der Wunsch, körpereigenen Knochen zu verwenden, um andernorts neuen Knochen aufzubauen, ist schon fast so alt wie die Menschheit selbst. Man bezeichnet dieses Vorgehen als autologe Knochentransplantation. Beim autologen Knochentransfer findet die Knochenentnahme am selben Organismus statt, wie die Knocheneinlagerung. Die körpereigenen Knochenzellen besitzen die größte Potenz zur Knochenneubildung und gelten als Goldstandard in der oralen Augmentationschirurgie. Mehr...
Von Steffen Hohl, Anne Sophie Brandt Petersen    aktualisiert am 17.02.2010

Keramikimplantate, Titanimplantate, Zirkonoxid

Keramikimplantate als Ergänzung der Implantattherapie

Weit über 99 % aller Zahnimplantate sind aus Titanwerkstoffen. Auch wenn es selten ist, so ist das Titan nicht für jedes Immunsystem optimal verträglich. Daher ist der Wunsch verständlich, auch andere – vor allem – keramische Werkstoffe in der Implantologie einzusetzen. Der Artikel fasst die Erfahrungen aus über 300 gesetzten Keramikimplantaten in der Praxis zusammen. Mehr...
Von Jörg Brachwitz    aktualisiert am 10.02.2010

Sofortimplantation, Sofortbelastung, parodontal vorgeschädigtes Gebiss

Multiple Sofortimplantation mit Sofortbelastung mithilfe eines Provisoriums im parodontal vorgeschädigten Gebiss

Wenn es um Funktion, Ästhetik und Tragekomfort geht, stellt das Zahnimplantat heute zweifellos die richtungsweisende Form der Versorgung mit Zahnersatz dar. Das Kriterium freilich, an dem sich die Qualität der Behandlung objektiv messen lässt, ist der Langzeiterfolg der Implantation. Voraussetzungen für einen guten Langzeiterfolg sind in erster Linie ein intakter Zahnhalteapparat und ein ausrei-chendes Knochenangebot. Auch in Fällen, in denen diese Voraussetzungen nicht a priori gegeben sind, sind bei adäquater Behandlung beachtliche Erfolge und sogar auch Sofortimplantationen mit Sofortbelastung möglich, wie der vorliegen-de Fallbericht zeigt. Mehr...
Von Thomas Staudt    aktualisiert am 01.02.2010

Navigation, navigiertes Implantieren, 3-D-Planung, Digitale Volumentomographie, DICOM Datensatz

Navigierte Implantsetzung – das RoboDent-System in der klinischen Anwendung

Navigationssysteme in der zahnärztlichen Implantologie sind heute bei der Übertragung der Planung in die OP-Situation als Standard anzusehen. Bereits die dreidimensionale Darstellung einer zukünftigen Implantatposition und die damit verbundene Einschätzung von Nachbarstrukturen oder Augmentationsverfahren kann als sehr große Unterstützung für Operateur wie auch Prothetiker gesehen werden. Das hier beschriebene Robodent-System besteht aus der Planungskomponente für die Implantatposition basierend auf CT/DVT-Daten sowie der Behandlungskomponente, mit deren Hilfe die so geplanten Implantate gesetzt werden können. Diese konsequente Nutzung von Planung bis zum chirurgischen Eingriff am Patienten wurde bereits 2002 von Marmulla et al. zu den Perspektiven der rechnergestützten Implantologie als das wichtigste Ziel in der 3-D-Planung gesehen [1]. Für den Einsatz in der Praxis ist solch ein System mit seinem hohen intraoperativen Aufwand, der verbesserungswürdigen Ergonomie für OP-Team wie Patient und den nicht unbeträchtlichen Investitionskosten mit schablonengestützten Systemen zu vergleichen. Die Frage nach Aufwand, Umsetzbarkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis spielen hier für Patienten wie auch Behandler eine nicht untergeordnete Rolle. Mehr...
Von Dr. Marcus Engelschalk    aktualisiert am 06.01.2010

Kammspreizung, Crest-Expansoren, Osteotome, Wachstumsfaktoren, PRGF

Maschinelle Kammspreizung mit Crest-Expansoren

Die Spreizung von atrophierten Kiefern ist mit einer Reihe von Einschränkungen verbunden, allen voran die Tatsache, dass diese Technik nur im Oberkiefer angewandt werden kann. Atrophierte Oberkiefer mit Knochenklasse II können ebenfalls nur eingeschränkt therapiert werden. Aus diesem Grund haben wir ein neues System mit Bohrern und maschinell betriebenen Expansoren entwickelt, das diese Technik zum einen vereinfacht und zum anderen die Indikationsbreite sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer erweitert hat. Mehr...
Von Eduardo Anitua    aktualisiert am 06.01.2010

Knochenblock, Osteosynthese, Fixierung

Funktionelle Innovationen bei der präimplantologischen Knochenblock-Osteosynthese

iCAT Volumentomographie des gut osseointegrierten Implantates nach Freilegung.
Die enossale Implantation hat sich als vorhersagbar zuverlässige Therapiealternative nach Zahnverlust etabliert. Dem Ziel einer wirklichen „restitutio ad integrum“ folgend sollte das Implantat nicht nur funktionellen sondern auch ästhetischen Ansprüchen genügen und somit dreidimensional perfekt inseriert werden. Dies bedeutet eine klare Abkehr vom Postulat der einfachen Nutzung des vorhandenen Restknochenangebotes, hin zur prothetisch ideal zu versorgenden Implantatposition. Somit bedeutet dies, dass perfekt positionierte Implantationen sehr oft mit begleitenden Augmentationen verbunden sind, da Knochendefizite im Vorfeld oder begleitend zur Implantation aufgebaut werden müssen. Mehr...
Von Dr. Dr. Andres Stricker    aktualisiert am 02.12.2009

3-D-Bildgebung, Chirurgie, DVT-Technik

Klinische Relevanz von bildgebenden 3-D-Verfahren in der oralen augmentativen Chirurgie

Die Bedeutung der bildgebenden 3-D-Verfahren mit einer enormen Relevanz für die implantologische bzw. augmentative Chirurgie gilt als unumstritten und bietet dem Chirurgen ein maximales Maß an Sicherheit, Evaluation und forensischem Backup. Anhand von klinischen Beispielen soll dies in diesem Fachbeitrag unterstrichen werden. Mehr...
Von Prof. Dr. Marcel Wainwright    aktualisiert am 30.11.2009

Backward Planning, Teamarbeit, Suprakonstruktion

Mit Backward Planning zum Kilimandscharo

Bei der Herstellung einer Implantat getragenen, funktionellen und ästhetischen Restauration beider Kiefer werden besondere Anforderungen an die Behandler gestellt. Dies gilt insbesondere bei Fällen von extremer Atrophie beider Kieferanteile. Diese Destruktion ist häufig die Folge von zu später Extraktion parodontal geschädigter Zähne. Das Konzept des Backward Plannings, ausgehend von der prothetischen Rekonstruktion die Chirurgie durchzuführen, hat die Implantologie grundlegend verändert. Es ist die Vorraussetzung zur Teamarbeit zwischen Prothetiker, Implantologe, Zahntechniker und Patient. Mehr...
Von Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle, Michael Schuhman    aktualisiert am 30.11.2009

Atrophierter Kiefer, augmentationsfrei, ohne Kammaufbau

Ohne Augmentation im atrophierten Kiefer festsitzend versorgt

Abb. 1: Röntgenologisches Kontrollbild nach Implantation.
Augmentationen vermeiden und dennoch festsitzend versorgen: Das ist nicht nur ein Wunsch der Patienten. Wo nicht augmentiert werden muss, sinken chirurgische, forensische und auch hygienische Risiken erheblich. Dem Wunsch standen aber bisher oft zu niedrige oder zu schmale Alveolarfortsätze entgegen. Bei einer Schaltlücke blieb als Alternative zu augmentativen Eingriffen nur die herkömmliche Brückenversorgung. Das NobelActive™-Implanat bietet dem Behandler jedoch auch in solchen Fällen die Option, ohne Augmentation den Patienten festsitzend zu versorgen. Mehr...
Von Jörg Munack    aktualisiert am 20.10.2009

Mini-Implantate sind im Kommen - eine Alternative zur Augmentation

Indizes: Minimaldurchmesserimplantate, Vermeidung von Augmentationen, Schmalkiefer, Knochenspreizung

Dieser Artikel soll über eine seit Jahren klinisch erfolgreich eingeführte Behandlungsmethode informieren, welche mittels Minimaldurchmesserimplantaten eine kaufunktionelle und ästhetisch anspruchsvolle Versorgung ermöglicht. Mehr...
Von Stephanie Wiederhold, Jan-Falco Wilbrand, Roland Streckbein, Heidrun Schaaf, Philipp Streckbein    aktualisiert am 19.10.2009

Natürlich schön – am liebsten fest und sofort!

Zielsicheres Therapieren als Basis für kosmetisch anspruchsvolle Ziele

Patienten erwarten mit gutem Recht vom zahnmedizinischen Team die Anfertigung von Zahnersatz, der nicht nur gut funktioniert, sondern auch seinen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Die Sofortimplantation und Sofortversorgung nach Zahnextraktion bietet die Möglichkeit die Veränderung von Knochen und Weichgewebe bewusst zu steuern, damit der spätere Zahnersatz nicht als solcher erkannt wird. Dies setzt ein entsprechendes Vorgehen voraus, damit das gewünschte Ziel erreicht werden kann. Ein wichtiger Punkt ist die Eingliederung einer gut ausgearbeiteten provisorischen Versorgung zur Ausformung von Papillen und Gingivakonturen. Mehr...
Von Dr. Lara Müller, Kerstin Gabler, Dr. Steffen Kistler, Dr. Georg Bayer    aktualisiert am 16.10.2009

Extensions-Stegkonstruktion, Galvanotechnik, Locator®-Attachment

Patientenzufriedenheit durch eine Steg getragene Prothese auf vier Implantaten im zahnlosen Unterkiefer

Abb. 1: Der Patient kam mit einer kaufunktionell schlecht sitzenden Prothese.
Der oralen Rehabilitation zur Wiedererlangung der Kaufunktion sowie der Erfüllung ästhetischer Wünsche wird seit langem durch die dentale Implantologie Rechnung getragen. Doch nicht jeder Patient erwartet dabei eine „Maximallösung“. Vielmehr stellt er an den Behandler den Anspruch nach kaufunktioneller und sozialer Zufriedenheit mit einhergehender Verbesserung der damit verbundenen Lebensqualität. Mehr...
Von Dr. Peter Hentschel, Frank Schnieder    aktualisiert am 15.10.2009

Die erfolgreiche Symbiose von Planung, Chirurgie und Restauration - ein Behandlungskonzept

Teil 2: Restauration

Die ExpertEase Bohrschablone hilft, die Planung in die adäquate Position der Implantate umzusetzen.
Der Artikel stellt ein Behandlungskonzept zur Versorgung zahnloser Kiefer vor. Die Anzahl und Verteilung der Implantate bestimmt die Art der Suprastruktur. Mit sechs Implantaten kann die Ableitung der Kaukräfte rein enossal erfolgen. Im ersten Teil (DENT IMPLANTOL 13,2, 82-93 (2009)) wurden die einzelnen Schritte bei der Planung und Insertion gezeigt. Der zweite Teil erläutert nun die Herstellung des Zahnersatzes. Mehr...
Von Steffen Hohl    aktualisiert am 14.10.2009