Sichere Fixierung von Knochenblöcken

Knochenblock und Fixierschrauben in situ.

In der oralchirurgischen Überweisungspraxis von Dr. Jürgen Schreiber in Freiberg liegt der Behandlungsschwerpunkt auf der Implantation bei kompromittiertem Knochenangebot. Welche Rolle das Q-Bone-Grafting Set der Firma Trinon bei der damit einhergehenden Knochenaugmentation spielt, erläutert er nachfolgend. Mehr...

Von Dr. Jürgen Schreiber    aktualisiert am 19.12.2011

Neue Wege in der Implantatprothetik: Die digitale Implantatabformung

Abb. 1: Gepuderte Region inklusive Gingivaformer. Abb. 2 (rechts): Das generierte 3D-Modell des digital abgeformten Bereichs.
Bei der Abformung von Implantaten im Patientenmund wurde bisher zwischen offenen und geschlossenen Verfahren unterschieden: Der Unterschied liegt darin, dass Abformpfosten bei Entnahme des Löffels entweder in der Abformung verbleiben und somit vor Entfernung aus dem Mund wieder gelöst werden müssen oder nach Löffelentnahme getrennt entfernt werden. In diesem Fall werden sie nachträglich in den Abdruck repositioniert. Für beide Verfahren bestehen Vor- und Nachteile und so bieten alle führenden Implantathersteller die entsprechenden Abformpfosten an. Mehr...
Von Dr. Marcus Engelschalk    aktualisiert am 16.12.2011

Schnarchen und die Folgen

Der SNX Mundeinsatz verhindert das Zurückfallen des Unterkiefers und hält somit die Atemwege frei.
Schnarchen ist ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Die Ursachen liegen in einem Zurücksinken des Unterkiefers unter Mitnahme der Zunge Richtung Rachen. Dadurch werden die Luftwege verschlossen, mit der Folge, dass die Atmung behindert wird und die Sauerstoffversorgung des Körpers gestört ist. Mehr...
Von Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt    aktualisiert am 18.11.2011

Safety first in der Implantologie

Tiefziehschiene mit Kronenvorschlag und Aufbissplatte.
Mehr Sicherheit bei der Behandlung - das ist der Wunsch vieler Implantologen. Der Einsatz digitaler Technologien, die sich in den vergangenen Jahren in der Zahnmedizin stark weiterentwickelt haben, kann hierbei eine große Hilfe sein. Die Kombination von DVT- und CAD/CAM-Technologie sowie der Einsatz von Bohrschablonen sorgen dafür, dass Risiken bei der Implantatplanung und der geführten Insertion weitestgehend vermieden werden können. Mehr...
Von Jochen Kusch    aktualisiert am 17.11.2011

Periimplantitis gezielt vorbeugen – in der Praxis und zu Hause

Abb. 1: In der aktiven Patientenberatung wird die Patientin über Problemzonen in der häuslichen Prophylaxe und über notwendige Hilfsmittel informiert (Bild Godizart).
Implantate und deren Aufbauten sind einem hohen Risiko aufgesetzt – es droht bei unzureichender Hygiene eine Periimplantitis. Sowohl bei der häuslichen Pflege als auch bei der professionellen Behandlung in der Praxis muss deshalb der Biofilm effektiv bekämpft werden. Die erfahrene Prophylaxe-Expertin und Praxis- Trainerin Brigitte Godizart aus Viersen empfiehlt die aufeinander abgestimmten Produkte REMOT, REMOT implant und durimplant aus dem Hause lege artis und berichtet über zahlreiche erfolgreiche Patientenfälle. Mehr...
Von Brigitte Godizart    aktualisiert am 16.11.2011

Anwenderfreundliche Lösung für die häusliche Interdentalraumreinigung

Sonicare AirFloss – eine sinnvolle und anwenderfreundliche Lösung für die häusliche Reinigung des Zahnzwischenraumes.
Die optimale Reinigung von Approximalräumen gilt als Basismaßnahme, um Demineralisation und Parodontitis vorzubeugen. Als Alternative zur herkömmlichen Zahnseide, die viele Patienten nicht gerne verwenden, hat Philips Sonicare Anfang des Jahres Sonicare AirFloss vorgestellt. Sylvia Fresmann, die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygienikerinnen (DGDH), hat damit bereits vielversprechende Erfahrungen gesammelt. Mehr...
Von Sylvia Fresmann    aktualisiert am 16.11.2011

Vollständige Resorption garantiert

Parodontaldefekt nach Aufbereitung mit OX Mix Gel (feinstes kortiko-spongiöses Granulat gebunden in Hydrogel) - direkt aus der Spritze aufgefüllt.
Die Firma imperiOs wurde im Jahr 2010 gegründet, um Oralchirurgen und Implantologen ein komplettes Portfolio an Materialien zur Knochen- und Geweberegeneration anzubieten – passend für jede Indikation. Dr. Axel Steffan aus Wölfersheim arbeitet seit zehn Monaten mit der ez Cure Kollagenmembran und mit dem xenogen Knochenersatzmaterial OX Mix. Mehr...
Von Dr. Axel Steffan    aktualisiert am 17.10.2011

Geplant sicher implantieren

Präzision durch schablonengeführte Implantation.
Dr. Sigmar Schnutenhaus aus Hilzingen war einer der ersten Anwender des vor drei Jahren eingeführten Navigationssystems tioLogic© pOsition zur schablonengeführten Implantation von Dentaurum Implants. So konnte er bereits sehr früh Erfahrungen damit sammeln. In einem Gespräch bekamen wir interessante Einblicke. Mehr...
Von Dr. Sigmar Schnutenhaus    aktualisiert am 17.10.2011

Implantologie-Innovation Champions (R)Evolution®

Knochenaufbereitung
Exponentiell steigend entwickeln sich die Verkaufszahlen der einteiligen Champions Implantate mit den dazugehörigen, zementierbaren Prep Caps. Mit über 50.000 inserierten Implantaten innerhalb eines Jahres sicherte sich die deutsche Implantatfirma einen der vorderen Top-Ten-Plätze. Die Einführung der zweiteiligen Champions auf der IDS in Köln verläuft in Hinblick auf den (inter-)nationalen Markt ebenso beeindruckend: keine Investitionskosten für Systemumsteiger in deutschsprachigen Ländern, ein Online-Forum für alle Anwender und strukturierter Service. Die hohe Qualität der Produkte beeindrucken ebenso wie innovative Features. Mehr...
Von Dr. Armin Nedjat    aktualisiert am 08.09.2011

Geeignetes Instrumentarium als Basis für den Erfolg

Abb. 1: Ein steriles und effizient gestaltetes Arbeitsumfeld ist Grundlage für erfolgreiche Implantologie.
Die Implantologie ist als etablierte Therapieform aus der modernen Zahnheilkunde nicht mehr wegzudenken. Von der einfachen Schaltlücke über die strategische Pfeilervermehrung bis hin zur komplexen Restauration deckt die Implantologie alle prothetischen Indikationen ab. In unserer Praxisgemeinschaft versorgen wir als Chirurgen vornehmlich komplexe implantologische Fälle mit zum Teil ausgeprägten Hart- und Weichgewebsdefekten. Für die erfolgreiche operative Therapie ist ein effizientes steriles Arbeitsumfeld (Abb. 1) entscheidend. Dabei soll das operative Setup gleichzeitig kompakt und wirtschaftlich sein. Mehr...
Von Dr. Jörg-Martin Ruppin    aktualisiert am 08.09.2011

Der Schlüssel zum schonenderen Heilungsprozess

Der Oberkiefer des Patienten acht Wochen nach der Behandlung: Komplikationslos verheilt, gesundes autologes Gewebe ist neugebildet, reduzierte Taschentiefe, verbesserter Attachement-Level (CAL).
Die Bundeszahnärztekammer berichtete im April 2011, dass knapp die Hälfte aller Bundesbürger im Alter von 35 bis 44 Jahren an Parodontitis leidet. Knapp 30 % aller Zahnextraktionen sind in der Praxis auf diese entzündliche Zahnbetterkrankung zurückzuführen. Obwohl viele Möglichkeiten der Prophylaxe und Aufklärung bestehen, ist im Behandlungsalltag nach wie vor zu beobachten, dass sich Patienten häufig erst mit akuten parodontalen Beschwerden zahnärztliche Hilfe suchen. Mehr...
Von Dr. Carsten Thuma    aktualisiert am 08.09.2011

Laser trifft auf Hochfrequenz

Frenektomie bei Diathema mediale mit LaserHF.
Auf der IDS in Köln präsentierte Hager & Werken das Kombinationsgerät LaserHF, welches erstmals die beiden Technologien Laser und Hochfrequenz in einem Gerät vereint. Dr. Frank Liebaug aus Steinbach-Hallenberg im Thüringer Wald war einer der ersten Anwender und setzt es nun seit geraumer Zeit erfolgreich in seiner Praxis ein. Wir sprachen mit dem erfahrenen Implantologen über Indikationen, Kontraindikationen, Vor- und Nachteile sowie seine Praxiserfahrungen. Mehr...
Von Dr. Frank Liebaug    aktualisiert am 21.06.2011

Minimalinvasive Sofortimplantation oder: Keep it safe & simple

Dr. Armin Nedjat
MIMI® beschreibt seit fast zwei Jahrzehnten ein Patienten und maximal Periost schonendes OP-Verfahren: Die Minimal-invasive Methodik der Implantation ist nicht zu verwechseln mit so genannten Mini-Implantaten, die fast durchgängig aus Titan Grad 5 bestehen und einen Implantatdurchmesser von kleiner 2,9 mm aufweisen. Das MIMI®-System von Champions Implants kann auch „klassisch“, d. h. mit Augmentationen, eingesetzt werden! Die Champions® werden aus Titan Grad 4 in einer sehr bekannten Produktionsstätte in Deutschland produziert und direkt vom Hersteller vertrieben. Die Oberfläche gilt in Fachkreisen (u. a. Studie der Kölner Universitätsklinik und in den USA) als einer der Besten auf dem Markt. Mehr...
Von Dr. Armin Nedjat    aktualisiert am 20.06.2011

Intraoralscanner im Überblick

Die IDS 2011 zeigte erneut einen starken Trend zur Erweiterung des digitalen Workflows. Immer mehr Bereiche der Fertigung werden digitalisiert und die Indikationen des digitalen Prozesses stetig weiterentwickelt (CAI Computer Aided Impressioning, CAD Computer Aided Design, CAM Computer Aided Manufacturing). Aktuell rückt die Verknüpfung von intraoraler digitaler Abformungen (direkte Datenerfassung) mit dem digtialen Workflow in das Interesse von Zahnärzten, Zahntechnikern und des Patienten. Die Dentalindustrie hat das Zukunftspotenzial und die möglichen Synergieeffekte der neuen Technologien erkannt und investiert zunehmend in deren Entwicklung. Mehr...
Von ZTM Björn Maier    aktualisiert am 09.05.2011

Fokus – Digitales Röntgen

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aktualisiert am 05.05.2011

MIMI – die minimal-invasive Methodik der Implantation – aus ethischer und wirtschaftlicher Sicht –

Das zweiteilige (R)Evolution-Champion®, das auf der IDS 2011 vorgestellt wird: Man inseriert minimal-invasiv zusammen das Implantat inklusive der speziell entwickelten „Shuttle-Gingiva-Heil-Kappe“. Bis zuletzt verbleibt der „Shuttle“ auf dem Implantat, sogar die geschlossene Abformung, i. d. R. sechs Wochen post OP, erfolgt mit einem „Clip“ unter Belassung des „Shuttles“ im Mund. Ein zeitaufwendiges Freilegen, das Auf- und Verschrauben mit Verschlusskappen, Gingiva-Formern oder Abdruckpfosten entfällt. Der dadurch geschonte Champions-(R)Evolution®- Innenkonus mit integriertem Hexadapter bewirkt, dass die mikrodichte Verbindung < 0,6 μm erzielt und das Abutment rotationsgesichert ist. Der Zahnersatz (inkl. Ausgleich von Pfeilerdivergenzen) wird i. d. R. in (graduierten) Meisterlaboren in Deutschland hergestellt, so dass der Workflow Patient – Zahnarzt – Labor garantiert ist.
In den Anfängen der Implantologie ging man davon aus, dass Knochen keine gezielten (lateralen) Kondensationen aushalten könne – Stichwort Drucknekrose. Deshalb bohrte man fast im selben Durchmesser vor, wie das Implantatgewinde breit war. Heutzutage beträgt die finale Bohrung für die Aufnahme eines 3,5 mm Implantats etwa 2,8 (im D3 Knochen) bis 3,25 mm (im D1 Knochen), so dass auch diese Implantatsysteme kondensieren, gezielte, laterale Knochenkompression ausüben und damit letztendlich auch eine optimale Primärstabilität von 30–60 Ncm aufweisen. Unbestritten ist, dass das Kriterium „Primärstabilität“ mit der größte, chirurgische Erfolgsfaktor ist, damit das Implantat sicher in die sekundäre Osseointegrations-Stabilität überführt wird. Mehr...
Von Dr. Armin Nedjat    aktualisiert am 28.03.2011

Zeit ist Geld ­ auch bei der Implantatabformung

Intraoral positionierter Abformlöffel mit an der Folie anliegenden Abformpfosten.
Die Abformung von Implantaten ist ein heikles Thema. Mit der Auswahl von Abformmaterial und -löffel steht und fällt der Erfolg der späteren Implantatarbeit. Verschiedenste Modelle von Löffeln werden zum Kauf angeboten. Zur IDS 2009 brachte die Hager & Werken GmbH & Co. KG aus Duisburg einen neuen Abformlöffel auf den Markt. Dank der Zusammenarbeit mit Prof. Spiekermann und Dr. Haselhuhn von der Universität Aachen gelang es dem Dentalanbieter den implantologischen Abformlöffel Miratray® Implant zur Marktreife zu bringen. Mehr...
aktualisiert am 16.02.2011

Die parodontale Regenerationsbehandlung

Applikation von OSTEORA®.
Das Ziel der Parodontalbehandlung ist die Erhaltung des parodontalen Gewebes und die Schaffung von Verhältnissen, die eine optimale Plaquekontrolle ermöglichen. Voraussetzung dafür ist die Eliminierung des bakteriellen Biofilms, d. h. die vollständige Entfernung der infizierten harten und weichen Auflagerungen auf der Wurzeloberfläche. Dadurch soll die Regeneration des gesamten Zahnhalteapparates und eine Entzündungsfreiheit des Sulcusgewebes erreicht werden. Die oftmals notwendige Knochenneubildung und das Re-Attachment des Bindegewebes bzw. die Anlagerung eines neuen Attachments wird am besten durch eine Regeneration bewirkt. In diesem Zusammenhang steht das auf einer öligen CalciumhydroxidSuspension basierende knochenregenerierende Präparat OSTEORA® (Produzent: DFS-Diamon, Riedenburg) aktuell wieder im Fokus vieler Parodontologen. Mehr...
Von Udo Krause-Hohenstein    aktualisiert am 10.02.2011

Langzeitprovisorischer Implantatzement zur Befestigung von Suprakonstruktionen

Abb. 1: Chipping bei glasbasiertem Zirkonkeramik.
Ist die bedingt abnehmbare Befestigung implantologischer Suprakonstruktionen bei Zirkondioxidrestaurationen möglich? In Zusammenarbeit mit der Firma DETAX entwickelte Zahnarzt Andreas Blesch aus Karlsruhe einen dauerbeständigen Acrylatzement, der sich für nachträgliche Korrekturen an der Suprakonstruktion auch wieder lösen lässt. Im folgenden Beitrag berichtet er über seine dreijährige klinische Erfahrung und gibt Einblicke in Indikation, Verarbeitung sowie die gesamte Methodik. Mehr...
Von Andreas Blesch    aktualisiert am 01.12.2010

Kombination bewährter Elemente mit fortschrittlichen Innovationen

tioLogic© Implantate in situ.
Dr. Daniel Schulz hat in seiner Praxis in Henstedt-Ulzburg sämtliche Produkte von Dentaurum Implants im Einsatz. Angefangen bei den Osteotomen, über Titannetze und Osteosyntheseschrauben bis hin zum Implantat selbst. Seit Sommer 2007 arbeitet er fast ausschließlich mit dem tioLogic© Implantatsystem. Warum ihn diese Produkte täglich aufs Neue überzeugen, hat er uns verraten. Mehr...
aktualisiert am 17.11.2010

Zwei Röntgentechnologien in einem Gerät

KODAK 9000 3D ­ innovative Technik und einfachste Handhabung.
Im November 2007 wurde das Röntgensystem KODAK 9000 3D der Firma Carestream vorgestellt. Dipl. Stom. Michael Juhl aus Ludwigsfelde arbeitet ­ als einer der ersten Anwender ­ bereits seit mehr als zweieinhalb Jahren mit dem Komplett-Röntgensystem, das zwei Röntgentechnologien in einem Gerät vereint. Über Vorteile, Einsatzbereiche und seine persönlichen Erfahrungen hat er mit uns gesprochen. Mehr...
aktualisiert am 27.10.2010

Ausformung des Weichgewebes mit einer provisorischen Krone

Abb. 1: Sofortimplantation eines XiVE® S 3,8 Implantats nach der Extraktion des ersten Prämolaren.
Der Ersatz einzelner Zähne durch eine implantatgetragene Krone hat sich als Alternative zu einer zahngetragenen Brücke etabliert. Beiden Arten von Zahnersatz ist die Notwendigkeit einer provisorischen Versorgung gemeinsam. Für den Patienten ergibt sich diese in erster Linie aus kosmetischen Gründen. Aus ärztlicher Sicht gibt es natürlich noch weitere Aufgaben für das Provisorium. Mehr...
Von Orcan Yüksel, Chris Chmielewski    aktualisiert am 01.10.2010

Tipps zur Prothesenstabilisierung mit Mini-Implantaten

Kontrolle einer endgültigen typischen mit Mini-Implantaten stabilisierten Versorgung nach zwölf Wochen Tragezeit: Auf der Prothesenunterseite sind die eingebauten Metallgehäuse mit den schwarzen Gummiringen zu sehen.
Mit den MDI Mini-Implantaten von 3M ESPE können Totalprothesen sicher und unkompliziert stabilisiert werden. Das Insertionsprotokoll ist einfach, so können die MDIs meist transgingival inseriert, mittels eines überschaubaren Instrumentariums zügig eingebracht und bei ausreichender Primärstabilität sofort belastet werden. Zudem kommen sie mit einem verhältnismäßig geringen Knochenangebot aus, was gerade bei älteren, zahnlosen Patienten mit atrophiertem Kiefer wichtig ist. Viele Zahnärzte nutzen diese minimalinvasive, schmerzarme Vorgehensweise bereits in ihrer Praxis ­ wie unser Interviewpartner Dr. Zoltán Keilinger aus Schwäbisch Gmünd, der im Folgenden Tricks aus seinem Praxisalltag verrät. Mehr...
aktualisiert am 09.09.2010

Computergestützte Implantologie

OPTG Rekonstruktion aus dem DVT Datensatz der Planungssituation (links) und des operativen Ergebnisses (rechts).
Die visuelle dreidimensionale Implantatplanung im DVT in Kombination mit der geführten Implantatbettaufbereitung und Implantatinsertion erhöhe die Genauigkeit der prothetisch korrekten Positionierung von Implantaten deutlich. Dr. Dr. med. Jörg Schlieper aus Hamburg setzt in seiner Praxis neben dem Galileos DVT von Sirona seit mehr als einen Jahr SICAT Bohrschablonen in Verbindung mit dem Camlog Guide System ein. Über seine Erfahrungen hat er mit uns gesprochen. Mehr...
aktualisiert am 26.08.2010

Integrierte Lösung für Praxis und Klinik

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Vor wenigen Wochen wurde in der Promed Clinic in Baden-Baden das erste NewTom VGi deutschlandweit in Betrieb genommen. Der digitale Volumentomograph wurde speziell konzipiert für den Einsatz bei niedergelassenen Spezialisten, in Kliniken und medizinischen Versorgungszentren. Dr. med. Dr. med. dent. Bibiana Kotrikova und Argiris Samiotis, die auf Implantologie, Parodontologie und Gesichtschirurgie spezialisiert sind, berichten über ihre ersten Erfahrungen mit dem DVT-Gerät. Mehr...
aktualisiert am 02.07.2010

PA-Behandlungen mit "Licht"

Fast schon ein Kunstwerk ­ der kräftige Lichtstrahl der LEDs aus dem FotO2San-Gerät im Einsatz mit dem spitzen Ansatz.
"Herkömmliche" PA-Therapien sind bei Patienten eher unbeliebt. Können Sie das verstehen? Was würden Sie denn für sich selber diesbezüglich wünschen oder akzeptieren? Mehr...
Von Dr. Hans Sellmann    aktualisiert am 03.05.2010

Mit einem minimalinvasiven Eingriff ein Maximum an Ästhetik und Funktion

Abb. 1: Klinische Ausgangsituation.
Unsere schnelllebige Welt hat auch den Praxisalltag geprägt. Der Patient erwartet in möglichst kurzer Zeit ein optimales Ergebnis. Und das möglichst schmerzfrei und mit geringem Kostenaufwand. Mehr...
Von Andrea Bauer, Renate Bauer-Küchle    aktualisiert am 03.05.2010

Einfache Lösung bei komplexer Aufgabe

Das MIS SEVEN Implantat mit Aufbau.
Ausschließlich positive Erfahrungen mit dem SEVEN Implantat von MIS Germany haben Dr. Peter Kröncke aus Minden dazu veranlasst, das System in sein Implantatangebot aufzunehmen. Die Besonderheit des wurzelförmigen MIS SEVEN ist sein krestales und besonders leicht einzuschraubendes Mikrogewinde. Es garantiert eine optimale Primärstabilität und Knochenanlagerung sowie eine verminderte krestale Resorption. Mehr...
aktualisiert am 15.03.2010

Kollegentipp, Perrimplantitis

Schutz vor Periimplantitis

Chlorhexamed Direkt 1% Gel wird direkt auf das Implantat bzw. um das Abutment herum aufgetragen und erzielt seine optimale Wirkung, wenn die Suprakonstruktion wieder darüber gesetzt wird.
Wenn ein „Schleif“trauma den präparierten Pfeiler befällt, dann ist das häufig relativ schnell nach der Präparation des betroffen Zahnes zu bemerken. Wohl dem Zahnarzt, der eine prothetische Rekonstruktion erst nach einer gewissen „Reaktions-Diagnose-Zeit“ definitiv einzementiert. Die moderne Zahnheilkunde hingegen hat´s gut: Ein Implantat kann keine Pulpitis bekommen! Mehr...
Von Dr. Hans Sellmann    aktualisiert am 17.02.2010

Interview, Dr. D. Grubeanu

„Präzision durch und durch“

Die fertige Restauration in situ.
Dr. Daniel Grubeanu, Zahnarzt mit den Tätigkeitsschwerpunkten Implantologie und Oralchirurgie mit eigener Praxis in Trier, plant bereits seit der Einführung von ExpertEase viele Implantationen mit der 3D-Planungssoftware von DENTSPLY Friadent. In den schwierigsten 5 bis 10 % der Fälle setzt er die Implantate mit ExpertEase Bohrschablonen. Zu diesen gehören vor allem chirurgisch oder ästhetisch anspruchsvolle Fälle. Mehr...
aktualisiert am 17.02.2010

– die schnelle, sichere und preisgünstige Variante

Implantat und Prothese

Atlas, einer der Titanen aus der griechischen Mythologie, wird auf Bildern häufig so dargestellt, als ob er die ganze Welt tragen würde. Wenn wir uns den „Atlas“ aus der Anatomie ansehen, der als erster Halswirbel den Kopf „trägt“, so ist schon was dran. Aber ein Implantat, das den Namen Atlas trägt? Hat das eine so große Trag-„Kraft“? Mehr...
Von Dr. Hans Sellmann    aktualisiert am 10.02.2010

Knochendefekte, OSSA NOVA

Einfache und sichere Auffüllung von Knochendefekten

Im Sommer diesen Jahres hat die Firma DOT GmbH aus Rostock ein zweites synthetisches Knochenaufbaumaterial mit dem Namen OSSA NOVA für die Behandlung von Knochendefekten auf den Markt gebracht. Im Unterschied zu vielen anderen Knochenaufbaumaterialien wird dies in einer Fertigspritze geliefert und kann direkt in den vorbereiteten Defekt appliziert werden. Durch die optimierte Zusammensetzung aus biphasischen Calciumphosphaten (HA und ß-TCP), der Siliziumdioxid-Komponente und dem patentiertem Herstellungsprozess in einem Niedertemperaturverfahren wird eine hohe interkonnektierende Porosität in den einzelnen Partikeln erzeugt. Mehr...
Von Med. Univ. Et Med. Dent. DDr. Gustav Krischkovsky    aktualisiert am 13.01.2010

Parodontitis, Parodontalchirurgie

Patientenwunsch: Ästhetik bei aggressiver Parodontitis

Die Frontzahnregion gehört zu den anspruchsvollen Herausforderungen in der Implantologie und Parodontalchirurgie – so auch dieser Fall: Einer relativ jungen Patientin mit einer aggressiven Parodontitis wurden nach erfolgter Parodontalchirurgie und erfolgreicher Konsolidierung des Parodontalzustandes im Frontzahnbereich zwei OSS-Implantate gesetzt. Diese wurden mit den entsprechenden ZLA-Zirkonabutments und Keramikkronen versorgt. So konnte trotz schwieriger Ausgangssituation ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden. Mehr...
Von Tilo Schwaar    aktualisiert am 07.01.2010

Knochenangebot, Augmentation, Atrophien

Limitiertes Knochenangebot – Umfangreiche Augmentation in jedem Falle?

Bei starken vertikalen oder horizontalen Atrophien ist die Zahl der implantatchirurgischen Alternativen grundsätzlich begrenzt. Um sich ein eindeutiges Bild über die Ausgangssituation zu verschaffen, ist eine Diagnostik mittels CT oder DVT unumgänglich. Nur so lassen sich zuverlässige Aussagen zur Ausprägung der Atrophie bzw. zum tatsächlichen Knochenangebot, aber insbesondere auch bzgl. Entfernungen zu kritischen Strukturen (UK-Nervkanal bzw. Kieferköhle) treffen. Je nach Knochenangebot, chirurgischen Fähigkeiten des Implantologen, patientenspezifischen Faktoren aber auch finanziellen Aspekten reichen die Therapieformen von der Schleimhaut getragenen (Teil-) Prothese, über eine Implantation bis hin zu vertikalen bzw. horizontalen Augmentationen mittels Blockaugmentaten. Mehr...
Von Thomas Reiling, Dr. Reinhold Rathmer    aktualisiert am 21.10.2009

Antibiotikum, Paradontalerkrankung

Lokalantibiotikum für die Zahnfleischtasche

Wirksame, gut verträgliche und einfach anzuwendende Periodontitis-Behandlung.
Entzündliche Parodontalerkrankungen werden heute nicht nur wegen der Verbesserung der Patientencompliance weitaus weniger aggressiv behandelt als früher. Neben systemischen Antibiosen kommen bei Nachweis von PA-Markerkeimen auch lokal anzuwendende orale Chemotherapeutika zum Einsatz. Ein Mittel zur lokalen Anwendung ist das von Henry Schein vertriebene Arestin®. Mehr...
Von Dr. Hans Sellmann    aktualisiert am 13.10.2009

Deutsche Qualität - Made in South Africa

Trinex-Coaxis - um 12 Grad abgewinkelte Implantate mit gegengleichem Einbringinstrument.
Bereits 1987 wurde in Irene (Südafrika) die Firma Southern Implants gegründet, Auch wenn das Unternehmen anfangs vor allem in englischsprachigen Märkten präsent war, muss sich der Anbieter von Dentalimplantaten mit mehr als 1.000 Produkten, 10.000 Behandlern weltweit und über 100.000 gesetzten Implantaten keinesfalls verstecken. Seit 2005 ist die deutsche Niederlassung in Eningen zu erreichen. Einer der zufriedenen und erfahrenen Anwender ist Dirk Schöttelndreier aus Bielefeld. Mehr...
Von Dirk Schöttelndreier    aktualisiert am 13.10.2009

Implantate, Implantatportfolio

Kompetenz für Versorgung auf Knochenniveau

Fertige Krone auf Bone Level Implantat mit individuellem Zirkonabutment.
Bereits seit 20 Jahren arbeitet Dr. Mario Kirste aus Frankfurt/Oder mit nahezu allen implantologischen Produkten aus dem Hause Straumann. Er ist der festen Überzeugung, dass das Implantatportfolio alle Indikationen abdeckt. Durch seine sowohl chirurgische als auch prothetische Tätigkeit und die Teilnahme an der aktuellen NIS-Studie kann er seine eigenen Erfahrungswerte durch wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse untermauern. Mehr...
Von Dr. Mario Kirste    aktualisiert am 12.10.2009

Implantate, Primärstabilität, XiVE

Hervorragende Primärstabilität - Voraussetzung für Sofortbelastung

Abb. 1: Die Gewindearchitektur von XiVE® Implantaten (DENTSPLY Friadent) führt zu einer Kondensierung des spongiösen Knochens ohne die Kompakta zu stark zu komprimieren.
Das XiVE® System wurde im Jahr 2002 an unserer Klinik eingeführt, um dem zunehmenden Wunsch unserer Patienten nach einer sofortigen Versorgung nach der Implantation gerecht zu werden. Anfangs erfolgte die Sofortbelastung nur bei Patienten mit optimalen Knochenverhältnissen. Die hohe Primärstabilität von XiVE® hat uns überzeugt. Mehr...
Von PD Dr. Jörg Neugebauer    aktualisiert am 12.10.2009

Pandemie

Darf eine Antibiose auch „lokal“ erfolgen?

Applikation von Arestin® in die aktive Tasche.
Eine Pandemie, wir haben das Wort in letzter Zeit in einem anderen Zusammenhang ja häufiger hören müssen, bezeichnet die länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit - im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt. Parodontalerkrankungen sind eine Pandemie. Und keiner kümmert sich drum. Mehr...
Von Dr. Hans Sellmann    aktualisiert am 08.10.2009

Externer Sinuslift mit synthetischem Knochenaufbaumaterial

Abb. 1: Präoperative klinische Situation.
Folge eines frühzeitigen Zahnverlustes und fehlender funktioneller Belastung ist in der Regel ein fortschreitender Knochenabbau des Alveolarkamms. Unterstützt wird dieser Effekt vielfach durch eine altersbedingte Knochenatrophie, sodass eine Implantation ohne vorhergehende augmentative Maßnahmen häufig nicht möglich ist. Dies gilt insbesondere für den Seitenzahnbereich im Oberkiefer, da das Knochenangebot hier von vornherein durch den angrenzenden Sinus maxillaris in seiner Höhe begrenzt wird. Abhängig vom Grad der Atrophie beziehungsweise der Defektgröße sowie von der chirurgischen Vorgehensweise können verschiedene Materialien – autogener, isogener, allogener, xenogener oder alloplastischer Natur – für die Augmentation eingesetzt werden. Neben autogenem Knochenmaterial haben sich in den vergangenen Jahren insbesondere auch hoch entwickelte alloplastische Materialien in der Praxis bewähren können. Mehr...
Von ZA Philipp Laakmann    aktualisiert am 07.10.2009