Nachsorge, Recall, Retreatment, Erhaltungstherapie, Prophylaxe, Zahnpflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, Parodontitis, Parodontalerkrankung, PA-Behandlung, Monitoring

Möglichkeiten der Parodontalbehandlung Teil 5: Nachsorge und Erhaltungsbehandlungen

Abb. 1: Ausgebildetes Personal ist verantwortlich für die Prophylaxebehandlung.

Parodontale Gewebe mit einer Vorschädigung haben eine höhere Inzidenz erneut zu erkranken bzw. erneut eine Exazerbation/Schub zu erleiden. Nur eine straffe Nachbehandlung (Recall) und gegebenenfalls Erhaltungsbehandlungen (Retreatment) sind in der Lage erreichte Behandlungszustände zu sichern. Klinische Indizes (Sondierungstiefe, Blutung etc.), biochemisch, genetische und mikrobiologische Tests erleichtern die Kontrolle und visualisieren dem Patienten den Stand der aktuellen Pflege und des parodontalen Gesundheitszustandes, die neben der konventionellen Reinigung mit diversen adjuvanten Methoden unterstützt werden können. Mehr...

Von Dr. Michael Hopp    aktualisiert am 19.12.2011

Indikationen und Erfahrungen nach anderthalb Jahrzehnten Anwendung in der täglichen Praxis

Diodenlaser in der Zahnheilkunde

Als im Rahmen der DGL 1995 und der wenige Tage später stattgefundenen IDS in Köln der erste Dioden-Hardlaser für die Zahnheilkunde präsentiert wurde, war das „establishment not amused“ – beredtes Zeugnis hierfür war die Aussage des Chairman der DGL, dass mit dem „Nd:YAG-, dem Er:YAG- und dem CO2-Laser die Phalanx der Dentallaser geschlossen sei und diese Entwicklung als abgeschlossen betrachtet werde. Die Geschichte indes verlief anders als solchermaßen vorausgesagt – die „Phalanx“ erwies sich als wenig haltbar und Diodenlaser haben sich nach nunmehr anderthalb Jahrzehnten nicht nur etabliert, deren Anwendung – hier ist heute ein breiter Konsens zu verzeichnen – ist akzeptiert und wird befürwortet. Mehr...
Von Dr. Georg Bach    aktualisiert am 16.12.2011

Infiltrationsanästhesie, intraligamentäre Anästhesie, Leitungsanästhesie, Lokalanästhesie, Nekrosen, Parodontalschäden

Lokalanästhesie bei Patienten mit parodontaler Vorschädigung – Die intraligamentäre Anästhesie im Methodenvergleich mit Leitungs- und Infiltrationsanästhesie –

Seit den 1970er Jahren wird die Injektion von Anästhetikum ins Desmodont (intraligamentäre Anästhesie) als eine Alternative zur Leitungs- oder Infiltrationsanästhesie in der Literatur dargestellt [3, 16, 20]. Sukzessive wurden die 1983 in diesem Zusammenhang von der American Dental Association postulierten Fragen [7] zur Aufklärung des Wirkmechanismus dieser Lokalanästhesiemethode und der Effekte auf Parodont und Pulpa in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts durch histologische Studien beantwortet; die Ergebnisse wurden international publiziert. Die klinische Relevanz dieser Lokalanästhesiemethode für die praktische Anwendung wurde erst in den letzten Jahren durch evidenzbasierte klinische Studien bewertet [4, 6, 12, 30, 31], noch immer sind aber Aspekte gegeben, die beweisgestützter Aussagen bedürfen. Mehr...
Von Lothar Taubenheim, Prof. Dr. Rolf Rossaint, Dr. Marc Prothmann    aktualisiert am 15.12.2011

Parodontitis, Parodontalchirurgie, PA-Behandlung, GTR, GBR, Schmelzmatrixproteine, Stillman-Cleft, Gingivaretraktion, Zahnfleischmaske

Möglichkeiten der Parodontalbehandlung Teil 4: Ästhetisch korrigierende und augmentative Verfahren in der Parodontalbehandlung

Aufwendige und weit über der Regelversorgung basierte Parodontalbehandlungen sind immer häufiger gefragt. Sie sind oft die einzige Möglichkeit schwere Parodontopathien zu heilen oder zu stoppen bzw. das parodontale Gewebe so zu regenerieren und zu ergänzen, dass ein ästhetisch optimales oder annehmbares Ergebnis entsteht. Viele der Verfahren korrigieren allein das ästhetische Bild - wie bei Rezessionen. Kann ein Optimum nicht erreicht werden ist eine Korrektur über Masken eine Alternative. Mehr...
Von Dr. Michael Hopp    aktualisiert am 16.10.2011

Parodontitis, Parodontalchirurgie, PA-Behandlung, Laserbehandlung, Laser-PA

Möglichkeiten der Parodontalbehandlung Teil 3: Lasereinsatz in der chirurgischen Parodontalbehandlung

Aufwendige und weit über der Regelversorgung basierte Parodontalbehandlungen setzen sich immer mehr durch. Sie sind oft die einzige Möglichkeit schwere Parodontopathien zu heilen oder zu stoppen bzw. das parodontale Gewebe so zu regenerieren und zu ergänzen, dass ein ästhetisch optimales oder annehmbares Ergebnis entsteht. Mehr...
Von Dr. Michael Hopp    aktualisiert am 07.09.2011

Parodontitis, Parodontalerkrankung, PA-Behandlung, Richtlinien, Antibiotikabehandlung, offenes und geschlossenes Vorgehen, PDT, Lasereinsatz, Low-Intensity-laser-Therapy, Softlaser, Laser-PA

Möglichkeiten der Parodontalbehandlung Teil 2: Umsetzung der Parodontalbehandlung

Im ersten Teil (siehe Box "Beiträge zum Thema") standen die Grundlagen und die Vorbehandlung im Mittelpunkt. Teil 2 beschäftigt sich nun mit der Umsetzung der Parodontalbehandlung. Neben diversen Antibiotika-Therapien stehen nichtinvasive und invasive Verfahren der Behandlung zur Verfügung. Die heutige Fortsetzung soll sich auf die Antibiotika-Auswahl, die klassischen Methoden der kassenbasierten Parodontalbehandlung und photodynamische Verfahren beschränken. Mehr...
Von Dr. Michael Hopp    aktualisiert am 15.08.2011

Parodontitis, Parodontalerkrankung, PA-Behandlung, Richtlinien, Antibiotikabehandlung, gesetzliche Grundlagen

Möglichkeiten der Parodontalbehandlung Teil 1: Grundlagen und Vorbehandlung

Abb. 1: Verwahrlostes Gebiss bei einem Mitdreißigjährigen. Das OPG (Abb. 2, kleines Bild) zeigt diverse parodontale Einbrüche, nicht vollständige Wurzelfüllungen usw.
Parodontale Destruktionen nehmen stark zu, wie die letzte DMS IV-Studie beweist. Meist handelt es sich um entzündliche Vorgänge, die in vielen Fällen von den Patienten mit verursacht sind. Demgegenüber stehen nicht entzündliche Veränderungen, wie Überlastungen, mechanische Irritationen und Faktoren, deren Ursachen nur ungenügend bekannt und nur mit teils erheblichem Aufwand zu beseitigen sind. Der Behandler hat – zumindest beim gesetzlich Versicherten – reglementierte Vorgaben einer Therapie. Mehr...
Von Dr. Michael Hopp    aktualisiert am 04.08.2011

Berechnungsmöglichkeiten einer Laserbehandlung im Zusammenhang mit parodontalchirurgischen Eingriffen

Tipp
Bei der Abrechnung bzw. der Vereinbarungsgestaltung einer Laserbehandlung im Rahmen eines parodontalchirurgischen Eingriffes muss zunächst zwischen gesetzlich und privat versicherten Patienten unterschieden werden. Mehr...
Von Simone Schleich    aktualisiert am 17.06.2011

intraligamentäre Anästhesie, Infiltrationsanästhesie, Leitungsanästhesie, Lokalanästhesie

Zahnerhaltende Behandlungen unter intraligamentärer Anästhesie Vergleich gängiger Methoden der zahnärztlichen Lokalanästhesie

Eine sichere und erfolgreiche Anästhesie vor zahnerhaltenden – konservierenden, restaurativen und auch endodontischen – Maßnahmen setzt die Anwendung adäquater Instrumentarien, die Applikation bewährter Anästhetika und die sichere Beherrschung der angewandten Lokalanästhesie-Methode voraus. Weltweit gelehrt und angewandt werden die Infiltrations- oder Terminalanästhesie und die Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior. Der medizintechnische Fortschritt der letzten 30 Jahre und die in dieser Zeit gewonnenen klinischen Erkenntnisse haben für eine dritte Lokalanästhesie-Methode ein breites Anwendungsfeld geschaffen: die intradesmodontale Injektion, auch intraligamentäre Anästhesie genannt. Mehr...
Von Lothar Taubenheim, Prof. Dr. Eike Glockmann    aktualisiert am 16.06.2011

Therapiefokus Medizin, Tissue Care, Parodontologie, Periointegration, Implantologie

Leitfaden Plastische Chirurgie Kosmetische Parodontologie

Defensives Management, Gewebequalität und Vaskularisation sind die biologischen Grundlagen einer erfolgreichen kosmetischen und regenerativen Therapie. Kernbausteine sind Split-Lappentechniken, die freie Transplantatchirurgie und Mikronahtversorgungen. Die am Tissue Care Konzept beteiligten Faktoren Entzündungsfreiheit, Durchblutung, Volumen, Lagestabilität und Fixation sind sorgfältig aufeinander abzustimmen. Mehr...
Von Prof. Dr. Rainer Buchmann    aktualisiert am 16.06.2011

Refraktäre chronische Parodontitis, Orthomolekulare Therapie, Matrixmetalloproteinase-8

Adjuvante Behandlung refraktärer chronischer Parodontitis mittels Orthomolekularia ­ eine prospektive Pilotstudie aus der Praxis

Abb. 1: Verlauf der Mediane der aMMP-8-Poolwerte aus GCF im Kollektiv (n = 20) refraktärer Parodontitispatienten unter adjuvanter Therapie. Rot: Subgruppe A bis FU3; blau: Subgruppe B bis FU4; grün hinterlegt: auf Basis der aMMP-8-Werte als gesund zu definierender Bereich.
Parodontitis stellt die weltweit am meisten verbreitete chronische Entzündung dar. Epidemiologischen Studien zufolge (Micheelis und Schiffner 2006) sind alleine in Deutschland mindestens 25 Millionen Erwachsene von diesem Krankheitsbild betroffen. Die Behandlung geschieht im Normalfall durch das sogenannte "Scaling & Root Planing" (SRP), wobei diese mechanische Maßnahme in der Mehrzahl der Behandlungsfälle zum erwünschten Erfolg, dem Abklingen der Entzündungszeichen sowie einer verringerten Progredienz der Erkrankung führt. Mehr...
Von PD Dr. Lutz Netuschil, Peter-Hansen Volkmann, Heinz-Peter Olbertz, Rolf Olbertz    aktualisiert am 10.02.2011

Minimalinvasivität, Parodontologie, Implantologie

Minimalinvasivität in der parodontalen und periimplantären Chirurgie

Abb. 1: Das moderne parodontologische Therapieschema sieht ein stufenweises Behandlungskonzept vor.
Die moderne Parodontologie lässt sich mit einem homologen Akronym treffend beschreiben: PERIO. Es setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben von Parodontologie, Endodontie, Restaurativer Zahnheilkunde, Implantologie und Orthodontie. In einem synoptischen Behandlungskonzept, wie es der parodontal kompromittierte Patient in der Regel benötigt, muss die Abwägung von Therapievarianten alle diese Bereiche einbeziehen. Mehr...
Von Dr. Georg Gaßmann, Wolf-Dieter Grimm    aktualisiert am 05.01.2011

Indizes: Dentinhypersensibilität, schmerzempfindliche Zähne, Lebensqualität

Problemfeld Dentinhypersensibilität

Von Arginin verschlossene Reizleiterkanälchen (Grafik)
Dentinhypersensibilität, auch bekannt als schmerzempfindliche Zähne, ist ein zunehmendes Problem, von dem ein großer Teil der Bevölkerung betroffen ist. Das Auftreten schmerzempfindlicher Zähne ist multifaktoriell (West 2010). Gingivarezession, aber auch erosive Angriffe durch Säure oder Störungen der Remineralisationsprozesse tragen dazu bei, dass das Dentin freigelegt wird, die Dentintubuli offen liegen und somit ein direkter Kontakt zwischen Mundhöhle (dem Ort, an dem Schmerz auslösende Noxen auftreten) und Pulpa (der Stelle, an dem der Schmerz ausgelöst wird) besteht. Wird durch externe Stimuli die Flüssigkeit in den Dentintubuli bewegt, tritt der Schmerzreiz auf (Brännström 1967; 1968), der gewöhnlich nach Entfernen des Stimulus schnell abklingt, in Einzelfällen aber auch länger andauern kann. Dentinhypersensibilität als "nicht-pathologischer" Zustand wird oft verharmlost, kann aber schwerwiegende Konsequenzen für die weitere Mundgesundheit Betroffener mit sich ziehen. Mehr...
Von Burkard Selent    aktualisiert am 07.12.2010

Periimplantitis, Mukositis, Ostitis, Gingivitis, Parodontitis

Periimplantitis ­ in aller Munde?

Abb.1: Während die mengenmäßig vergleichbare Biofilmbelastung auf der natürlichen Zahnhalsoberfläche die marginale Gingiva nahezu unaffektiert lässt, ist im periimplantären Gewebe eine deutliche Mukositis/Ostitis mit Suppuration erkennbar.
Parodontitis als Prädisposition für periimplantäre Entzündungen (Renvert und Persson, 2009) ist selbst nach Totalextraktion nicht eliminiert. Schon im Jahre 2001 war dies auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP) in Lübeck mit dem Thema "Zahnerhalt oder Implantat" eine Warnung. Spätestens seit den Untersuchungen von van Assche et al. (2009) und Cortelli et al. (2008), die eine Persistenz der mit Parodontitis assoziierten Keime in der Mundhöhle solcher Patienten zeigen konnten, ist klar, dass neben der immunologisch bedingten Prädisposition für den Übergang der weichgeweblichen bakteriell verursachten Entzündung (Gingivitis/periimplantäre Mukositis) in die mit Knochendestruktion einhergehende Parodontitis/Periimplantitis auch deren mikrobieller Hintergrund bestehen bleibt. Mehr...
Von Dr. Georg Gaßmann    aktualisiert am 27.10.2010

plastische Parodontalchirurgie, Langzeitprovisorium, Teamapproach, Gesamtsanierung

Gesamtrekonstruktion mit Wiederherstellung gesunder Gewebe und beeindruckender Ästhetik dank Teamapproach

Eine Patientin Anfang 40 stellte sich in unserer Praxis vor, nachdem sie sich bei einem Fahrradunfall an den seitlichen Zähnen verletzt hatte. Letztendlich haderte sie aber auch schon vor diesem Ereignis mit der auffälligen Dysharmonie ihres Erscheinungsbildes (Abb. 1). Mehr...
Von ZTM Haristos Girinis, Tes    aktualisiert am 06.09.2010

Parodontologie, orale Implantologie, Implantate

Periimplantitis: Heiße Luft, laues Lüftchen oder Tornado

Eine frühzeitige Bakterien-Diagnostik ist dringend anzuraten.
Die Diskussion zur Bedeutung der Periimplantitis im Rahmen der oralen Implantologie schlägt hohe Wellen. Allein 2008 wurden von den Implantatherstellern ungefähr 900.000 Implantate verkauft. Die Gefährdung dieser Implantate durch Periimplantitis – ist sie real? Mehr...
Von PD Dr. Lutz Netuschil    aktualisiert am 26.08.2010

Zwei-Jahresergebnisse einer Studie mit 70 Patienten

Die antimikrobielle Photodynamische Therapie:

Abb. 1: Altersverteilung aller Patienten.
Das Ziel der vorliegenden Praxisstudie ist es, die Effektivität eines Low-Level-Lasersystems zur antibakteriellen Photodynamischen Therapie als zusätzliche Therapie bei chronischer und aggressiver Parodontitis sowie Periimplantitis zu untersuchen. Als weiteres Ziel soll ein Praxiskonzept entwickelt werden, das diese neue zusätzliche Therapie einfach, vorhersehbar und delegierbar in den normalen Praxisablauf integriert. Bislang existieren außer Fallberichten keine vergleichbaren Untersuchungen. Mehr...
Von Tilman Eberhard    aktualisiert am 15.07.2010

Nebenwirkungen, Indikationen und Alternativen in der konservativen Parodontitistherapie

Ein Parodontologe ist ein Freund fürs Leben

Ästhetik der gesunden Natürlichkeit ­ ca. 4.000 Jahre alter Olivenbaum (Luras, Sardinien, Italien).
Parodontitiden sind weit verbreitete multifaktorielle, chronische Erkrankungen. Bei einem empfindlichen Wirt führt eine (meist) polymikrobielle Infektion mit pathogenen Mikroorganismen des oralen Biofilms zunächst zu einer oberflächlichen Entzündung, einer Gingivitis. Besteht diese reversible Erkrankung fort, werden tiefere Teile des Zahnhalteapparates involviert, eine Parodontitis entsteht und möglicherweise wird auch die Allgemeingesundheit kompromittiert. Wesentliches Ziel der Initialen und der lebenslangen unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) ist es, ein biologisches Gleichgewicht zwischen dem kontinuierlichen mikrobiologischen "Angriff" und der Immunantwort des befallenen Organismus im (vertieften?) parodontalen Sulkus und auf einer biokompatiblen Wurzeloberfläche herzustellen. Hintergrund dieser Arbeit ist es unter Berücksichtigung des Grundsatzes "primum nihil nocere" die Indikationen für die unterschiedlichen Möglichkeiten der konservativen Parodontitistherapie zu diskutieren. Mehr...
Von Julia Bühler*, Mauro Amato*, Clemens Walter*    aktualisiert am 30.06.2010

Laser, Wellenlänge, Laserstrahlung

Laser ­ eine integrative Technologie in der Zahnheilkunde

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Jedes dentale Lasersystem ist durch spezielle Eigenschaften ausgezeichnet: Die wichtigste und grundsätzlich charakterisierende Eigenschaft ist die Wellenlänge, die die Position der Laserstrahlung im elektromagnetischen Spektrum festlegt. Die Interaktion mit dem Gewebe wird im Wesentlichen durch den Energieeintrag ins Gewebe und die dafür benötigte Zeit bewirkt. Maßgeblich ist an dieser Stelle die Absorption der Laserstrahlung, die über Absorptionsspektren für jede Wellenlänge in Bezug auf Gewebe bzw. Gewebebestandteile abbildbar ist. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Laserwellenlängen bei ausgewählten Indikationen. Mehr...
Von Norbert Gutknecht, René Franzen    aktualisiert am 30.06.2010

Spezialtechniken in der PA ­ neue bzw. besondere Verfahren

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Bei der Abrechnung bzw. der Vereinbarungsgestaltung muss zwischen gesetzlich und privat versicherten Patienten unterschieden werden. Der Kassenpatient hat Anspruch auf Vertragsleistungen (ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig nach den Richtlinien). Darüber hinaus ist eine Vereinbarung für eine Privatbehandlung nach §4 BMV-Z bzw. §7 EKVZ Grundlage für alle Leistungen, die außerhalb des GKV-Vertrages Anwendung finden sollen. Mehr...
Von Simone Schleich    aktualisiert am 30.06.2010

Indizes: Periimplantäre Defekte, Membran, Raucher

Behandlung von periimplantären Defekten

Abb. 1: Periimplantäre Defekte vor der Behandlung.
In den letzten zwei Dekaden hat sich die Versorgung von teil- oder unbezahnten Patientenkiefern mit dentalen Implantaten weltweit als wichtige Behandlungsmethode etabliert. Innerhalb eines Zeitraumes von zehn Jahren beträgt die Erfolgsquote bei gesunden Patienten im unbezahnten Kiefer, im Lückengebiß und bei Einzelzahnlücken mittlerweile über 90 % [17, 8-11, 12-14]. Als Kriterium für die erfolgreiche Implantatinsertion gilt dabei u. a. ein Knochenverlust von 1,5 mm und weniger im ersten Jahr und 0,2 mm oder weniger in jedem weiteren Jahr [15]. Mit zunehmender Anzahl an inserierten Implantaten muß gleichzeitig allerdings auch mit einem deutlichen Anstieg der Implantatkomplikationen gerechnet werden. Mehr...
Von Branislav Fatori, Patricia Wachter    aktualisiert am 17.06.2010

Rezessionsdeckung, Bindegewebstransplantat, Schmelzmatrixproteine, Emdogain®

Fallbericht: Rezessionsdeckung mittels Emdogain und Bindegewebstransplantat

Freiliegende Zahnhälse stellen ein zunehmendes Problem teils aufgrund gestiegener ästhetischer Anforderungen, teils aufgrund von Hypersensibilitäten dar. Es existieren dabei eine Vielzahl von Verfahren zur Deckung freiliegender Wurzeloberflächen. Hierbei sind jedoch nicht nur die Deckung der Rezession, sondern auch die Langzeitstabilität, die Invasivität des Eingriffes und damit das Schmerzempfinden des Patienten für die Akzeptanz der chirurgischen Therapie von Bedeutung. Durch den Einsatz von Schmelzmatrixproteinen in Kombination mit einem koronal verschobenen Schleimhautlappen und einem Bindegewebstransplantat lassen sich oben erwähnte Anforderungen erreichen. Nachfolgend ist exemplarisch der Ablauf einer solchen Rezessionsdeckung aufgeführt. Mehr...
Von Andreas Hofmann    aktualisiert am 06.01.2010

Antibakteriell, Mundspüllösung, Chlorhexidin

Antibakterielle Wirkstoffe in Mundspüllösungen

Nach viertägigem Verzicht auf jegliche Mundhygienemaßnahmen zeigt sich (hier im Rahmen einer Studie) die Effektivität einer antibakteriellen Mundspüllösung. Im linken Bild wurde lediglich mit einer Placebo-Lösung gespült, welche den Plaqueaufwuchs nicht hemmen konnte. Das zweimal tägliche Spülen mit einer Chlorhexidinlösung (0,2 %) konnte dagegen die Plaqueneubildung deutlich hemmen.
Mundspüllösungen haben eine lange Tradition. Bereits in dem Schriftstück „Papyrus Ebers“ aus dem Jahr 1700 v. Chr. wurden Mundspüllösungen und verschiedene Rezepturen vorgeschlagen. Vornehmlich diente das Spülen des Mundes der Erfrischung des Atems, aber man erhoffte sich bereits damals, schädliche „Säfte“ wegzuspülen und den Atem wohlriechend zu machen. Mehr...
Von Nicole B. Arweiler    aktualisiert am 20.10.2009

Parodontaler Defekt, Synthetisches Knochenersatzmaterial

Die Behandlung von großen parodontalen Defekten mit einem ß-TCP Composite

Abb. 1 a und b: Parodontaler Knochendefekt vor und nach dem Befüllen mit dem synthetischen Material. Die Wunde kann ohne Membranabdeckung vernäht werden, da das ß-TCP Composite im Knochen zum porösen Formkörper aushärtet.
Parodontitis ist eine entzündliche Krankheit des Parodontiums, meist ausgelöst durch eine Besiedlung von Mikroorganismen. Dabei werden Bindegewebe und alveolärer Knochen abgebaut, was zur Bildung von weichgewebigen Taschen führt. Dies kann zu einer Lockerung der betroffenen Zähne, Schmerzen, Funktionalitätseinbußen und Zahnverlust führen. Tatsächlich ist Parodontitis die Hauptursache für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen [1]. Mehr...
Von Dirk Friedrich    aktualisiert am 12.10.2009

Antimikrobielle Photodynamische Therapie, Staphylococcus aureus, MRSA, Antibiotikum

Wirksamkeit von Antibiotika am Beispiel des Staphylococcus aureus

Abb. 1: Nach erfolgter Applikation von HELBO® Blue Photosensitizer und Spülung wird mit der HELBO® 3D Pocket Probe und dem HELBO® TheraLite Laser zirkulär 60 Sekunden therapiert.
Der Staphylococcus aureus ist einer der hartnäckigsten Keime. Man findet ihn häufig auf der Haut, der Schleimhaut, am vorderen Naseneingangsbereich und im Rachen. Zusätzlich ist er ein sehr umweltresistenter Keim, der monatelang auf Oberflächen von Geräten und Instrumenten überlebensfähig ist. Mehr...
Von Dr. Christina Fürst    aktualisiert am 12.10.2009