Kurzverzeichnis Implantologie
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Die eigene Praxishomepage ernst nehmen

Drucken Von Herbert Kogel    aktualisiert am 18.11.2011

Ohne Programmierkenntnisse mit der Do-It-Yourself-Allround-Homepage erfolgreich ins Netz: Ein attraktives Werbeversprechen. Doch was muss ein Websystem leisten und welcher individuelle Service geboten werden, damit der Weg nicht in die Sackgasse führt? Wir sprachen mit Herbert Kogel, einem der führenden Anbieter von Internetlösungen für die Zahnmedizin.

Startbild Navigationspunkt Parodontologie.
Startbild Navigationspunkt Parodontologie.


DI: Der Internetauftritt ist das wichtigste Marketinginstrument. Individuelle Praxishomepages, die von Ihnen betreut werden, wurden schon als “Best Dental Web” prämiert. Welchen Sinn macht für Sie dann die Alternative, eine Praxishomepage mit einem Webbaukasten zu erstellen?

Herbert Kogel: Eine erfolgversprechendere Alternative sind Webbaukästen, die speziell für die Zahnmedizin entwickelt wurden und ausschließlich auf das Portfolio einer Zahnarztpraxis bzw. einer chirurgisch orientierten Praxis zugeschnitten sind. Ein herausragendes Angebot ist das Websystem www.dentalpilot.de von Straumann. Auch als Internetnutzer entscheidet ein Patient emotional. Dentalpilot bietet die relevanten Schlüsselargumente und Themen, die den Patienten mit konkreten Lösungsvorschlägen für sein medizinisches Problem fesseln und ihn zum Praxisbesuch motivieren.

DI: Wie sehen Sie die Chancen von Praxis-Homepages aus „Webbaukästen für Jedermann“?

Herbert Kogel: Einfache Standartbaukästen für Jedermann stoßen schnell an ihre Grenzen. Bedient ein Webbaukasten auch Branchen außerhalb der Zahnmedizin, kann der Fokus auf die Zahnheilkunde verloren gehen, da die Systeme der Komplexität der Zahnmedizin nicht gerecht werden. Die Gefahr: Die Homepage wird zur Werbe-/ Gewerbeseite. Zahnheilkunde darf nicht auf Gewerbeniveau reduziert werden. Soll ein Zahnarzt sich wirklich seinen Praxisauftritt mit dem gleichen Webbaukasten gestalten, mit dem das Nagelstudio, die Sonnenbank oder der Pizzaservice online sind? Patienten sind keine Dummies. Statt den Patienten konkret zu informieren, glänzen sie mit Allgemeinplätzen und Marketingphrasen, die einen Patienten eher abschrecken, als für zahnmedizinische Lösungen zu sensibilisieren.

DI: Worin unterscheidet sich das auf die Zahnmedizin zugeschnittene Websystem von einem allgemeinen Webbaukasten?

Herbert Kogel: Auch bei der Arbeit mit einem Websystem sind der persönliche Kontakt und Service entscheidend. Es geht selten um technische Fragen. Wichtiger ist ein Ansprechpartner mit detaillierten, zahnmedizinischen Kenntnissen und Erfahrung im Praxismarketing. Neben den exakt auf die Bedürfnisse eines Patienten und die Leistungen einer Zahnarztpraxis zugeschnittenen Inhalten ist dieser Service ein wichtiges Kriterium für den späteren Erfolg der Homepage. Bild- oder Logobearbeitungen, Formulierung eigener Textpassagen oder Suchmaschinenoptimierung sollten nicht die Aufgabe des Zahnarztes sein. Hier kostenfreie, optimale Hilfestellung und kompetente, persönliche Betreuung zu bieten, ist ein wichtiges Argument für ein Websystem. Bei www.dentalpilot.de übernehmen auf Wunsch erfahrene Experten die Individualisierung der Homepage und kümmern sich um die komplette Umsetzung des Internetauftritts. Von der ersten Gestaltung bis zur Onlinestellung werden die Nutzer persönlich betreut. Ein Service, bei dem weder Beratungs- noch Bearbeitungskosten anfallen.

DI: Wenn Sie gerade die Kosten ansprechen. Welche Kosten fallen denn für solch eine Homepage an?

Herbert Kogel: Die Kosten für die meisten Webbaukästen betragen monatlich unter 40,- Euro inkl. MwSt. Tabu sind Pauschalkosten für die Einrichtung der Homepage, versteckte Kosten für Bildbearbeitungen, zusätzliche Hosting-Gebühren oder Systemerweiterungen vom Basis- zum Premiumpaket. Kunden müssen das System kostenfrei testen können und sollen der juristische Eigentümer des Domainnamens sein.

DI: Die Zahnmedizin ist vielfältig. Welche Inhalte müssen wie kommuniziert werden?

Herbert Kogel: Die Praxishomepage muss Patienten erreichen, die nach individuellen Lösungen suchen. Nur mit detaillierten Informationen zu einzelnen Behandlungen kann eine Homepage den Patienten für die Leistungen einer Praxis und zur Kontaktaufnahme gewinnen (Abb. 4). Es reicht nicht, wenn Patienten erfahren, dass in einer Praxis implantiert wird. Diese Information kann man mittlerweile in fast jedem Standardwebbaukasten anklicken. Mit Themen wie 3D-Diagnostik, Knochenaufbau oder navigierter Implantologie bzw. Belastungskonzepten lässt sich die Aufmerksamkeit von Patienten gewinnen. Diese Detailinformationen findet man in Systemen, die speziell für Zahnärzte entwickelt worden sind (Abb. 3). Die Homepage muss einladend gestaltet sein und den Besucher mit Lösungsvorschlägen für sein medizinisches Problem fesseln.
Bilder
Abb. 3: Dentalpilot: Navigation Diagnostik.   Abb. 4: Dentalpilot: Beispielseite.  


DI: Wie aufwändig ist die Gestaltung einer Homepage mit einem Webbaukasten?

Abb. 2: Für jedes Fachgebiet werden genau auf die speziellen Leistungen zugeschnittene Inhalte und eine separate Navigationsstruktur angeboten.
Abb. 2: Für jedes Fachgebiet werden genau auf die speziellen Leistungen zugeschnittene Inhalte und eine separate Navigationsstruktur angeboten.
Herbert Kogel: Erfolgreiche Systeme wie Dentalpilot sind dynamische, bedienerfreundliche, speziell für diese Anwendung entwickelte Content-Management-Systeme (CMS) mit sicherer Funktionalität und klar gegliederten, fachlich korrekten Informationen. Dank übersichtlicher Benutzerführung soll die Homepage ohne viel Zeitaufwand selbst erstellt werden können. Wichtig ist, dass für jedes Fachgebiet - Zahnheilkunde, Oralchirurgie, MKGChirurgie oder Zahntechnik - ein eigenes Websystem mit entsprechender Navigationsstruktur und auf die Leistungen zugeschnittenen Inhalten geboten wird (Abb. 2). Dies erleichtert den Homepageaufbau immens und spart wertvolle Zeit.

DI: Welche Gestaltungsoptionen muss ein Websystem bieten?

Herbert Kogel: Jedes Fachgebiet, jede Zahnarztpraxis und jedes Dentallabor ist einzigartig. Deshalb soll ein Websystem nahezu uneingeschränkte Möglichkeiten bieten, die Homepage zu individualisieren. Das Layout der Seiten, alle Navigationspunkte, Texte und Bilder müssen sich einfach austauschen lassen. Nur Webbaukästen mit hochwertigen Designvarianten, verständlicher Navigationsstruktur, einem Archiv ästhetischer Bilder und patientengerechter Illustrationen ermöglichen eine ansprechende Gestaltung. Bilder wecken Emotionen: Virtueller Praxisrundgang und Teamvorstellung sind selbstverständlich. Ebenso frei defi nierbare Navigationsbereiche um Alleinstellungsmerkmale der Praxis aufführen zu können. Gute Websysteme bieten den kostenlosen Bezug von redaktionell geprüften Veröffentlichungen/News auf der Homepage.

DI: Der Anbieter eines Websystems muss fundierte Kenntnisse aus der Zahnmedizin haben. Was genau meinen Sie damit?

Herbert Kogel: Gerade im Web wird nach konkreter Information gesucht. Mit Marketingslogans ohne zahnmedizinische Kompetenz disqualifiziert sich die Außendarstellung. Abgesehen davon ist es für Stil und Tonalität wichtig zu wissen, wie man Patienten eine zahnmedizinische Leistung kommuniziert. Ob Websystem oder individuelle Webseitengestaltung, für beide Lösungen sind Fachkenntnisse aus der Zahnmedizin und dem Marketing ein Muss. Wer sich für die individuelle Gestaltung entscheidet, ist gut beraten, die Kompetenz eines Marketingspezialisten zu hinterfragen und sich Referenzen zeigen zu lassen. Dieser unterstützt mit erfolgsbewährtem, patientenorientierten Marketing und liefert die informativen und emotionalen Inhalte, die Patienten das Gefühl vermitteln, gut versorgt und behandelt zu werden.

DI: Herr Kogel, wir danken für das Gespräch und empfehlen unseren Lesern für eine ansprechende und niveauvolle Präsenz im Internet einen auf die Zahnmedizin zugeschnittenen Webbaukasten. Die Praxishomepage ist zu wichtig, um sie Allroundern zu überlassen. 

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Fotostrecke
Abb. 2: Für jedes Fachgebiet werden genau auf die speziellen Leistungen zugeschnittene Inhalte und eine separate Navigationsstruktur angeboten.   Abb. 3: Dentalpilot: Navigation Diagnostik.   Abb. 4: Dentalpilot: Beispielseite.  

DENT IMPLANTOL 15, 7, 460 - 462 (2011)

Dr. Herbert Kogel

Herbert Kogel

Hoc Modo Praxismarketing

Von-Broich-Straße 6

52072 Aachen

Tel.: 02 41 / 182 45 05

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