Schnittstelle zwischen Intraoralscanner und Abformsystem
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Das patentierte System zur Implantatabformung ohne Abdruckpfosten, das so genannte Encode Prothetiksystem, welches mit computerlesbaren Gingivaformern arbeitet und die Modellherstellung mit Implantatanalogen über das Robocast-Verfahren anbietet, wurde um die konsequente Option des intraoralen Scannens erweitert.
Zielgruppe: Parodontologen, Implantologen >>mehr Informationen anfordern |
Damit steht nun dem Behandler ein Verfahren zur Verfügung, das den Behandlungsablauf vereinfacht und verkürzt. Eine klassische Abformung mit Herstellung eines Gipsmodells entfällt völlig. Als offenes System ausgelegt, können praktisch alle optischen, intraoralen Scanner verwendet werden. Erster Scanner in Europa ist 3M ESPE mit dem LavaTM Chairside Oral Scanner C.O.S. Es können individuelle Abutments aus Zirkonoxid oder Titan hergestellt werden.

Der Kiefer wird einfach bei eingesetztem Encode- Gingivaformer, dessen Oberfläche mit speziellen Encode- Markern versehen ist, gescannt. Zusätzlich werden wie gewohnt Gegenkiefer und Schlussbiss aufgenommen. Die Abformdaten werden nun zunächst an Biomet 3i versandt, wo mit einer speziellen Software eine Auswertung der Markerinformationen erfolgt. Diese geben beispielsweise die Implantatposition und -länge präzise wieder, die bei der anschließenden virtuellen Planung des Implantatabutments berücksichtigt werden. Das individuell hergestellte Abutment und die darauf passende laborgefertigte Krone werden zusammen an die Zahnarztpraxis geliefert und müssen nur noch eingegliedert werden.
Kontakt: Biomet 3i, Karlsruhe; www.biomet.com und 3M ESPE, Seefeld; www.3mespe.com




