Roadshow


Rotationsfreie Aufbauverbindungen und sichere Keramikimplantate

Die Referenten: Dr. Wolfgang Dinkelacker, Dr. Ludger Keilig und Dipl. Ing. Holger Zipprich (von links).
Die Referenten: Dr. Wolfgang Dinkelacker, Dr. Ludger Keilig und Dipl. Ing. Holger Zipprich (von links).

Mitte Dezember begrüßte der geschäftsführende Gesellschafter der BPI Biologisch Physikalische Implantate GmbH & Co. KG (nachfolgend BPI genannt) Dr. Wolfgang Dinkelacker Vertreter der Fachpresse zu einer Pressekonferenz in Sindelfingen. Er schilderte, wie aus seinem Praxiskonzept "Imitate Nature" zur Erzielung perfekter ästhetischer Ergebnisse die Entwicklung des Implantatsystems bpisystems hervorging.

Nach nunmehr 13 Jahren konsequenter Entwicklung umfasst das System ein klassisches Zylinderimplantat, ein wurzelanaloges Schraubenimplantat, ein einteiliges Implantat sowie ein einteiliges provisorisches Implantat ­ alle hergestellt aus Titan Grade 4 und 5. Abgerundet wird das System durch ein zylindrisches Keramikimplantat und ein Knochenersatzmaterial. Die zweiteiligen Implantate besitzen die patentierte giebelförmige Implantat-Abutment-Verbindung, die Beweglichkeit im Implantat ausschließt und eine völlige Rotationssicherheit gewährleistet. Nach der Einleitung stellte Dr. Ludger Keilig (Universität Bonn) verschiedene Untersuchungen zum Stress Free Implant Bar (SFI-Bar) der Firma Centres & Metaux vor, einem vorgefertigten Stegsystem zur kostengünstigen Versorgung im zahnlosen Kiefer. Bei den Finite-Elemente Untersuchungen wurden Variationen von Steglänge und Passgenauigkeit sowie Implantatdivergenzen unter Krafteinwirkung von 500 N gemessen. Die größten Belastungen wurden an der Verbindung zwischen Steg und Stegverbinder gemessen, die Belastung im Implantat betrug nur etwa 10 % der Belastung am Steg. Implantatdivergenzen können die Belastung im umgebenden Knochen negativ beeinflussen. Eine perfekte Passung zwischen Steg und Stegverbinder verschlechtert die Lastverteilung im umgebenden Knochen. Ein gewisses Spiel ist daher durchaus erwünscht und beim SFI-Bar auch gegeben. Der Referent kam abschließend zu dem Schluss, dass aus materialtechnischer Sicht ein ausreichendes Sicherheitspolster für den klinischen Einsatz des SFI-Bar gegeben sei. Dipl. Ing. Holger Zipprich (Universität Frankfurt am Main) referierte über Mikrobeweglichkeiten und Rotationspräzision bei Implantat-Abutment-Verbindungen. Anhand klinischer Fallbeispiele zeigte er auf, welche Folgen durch Eindringen von Bakterien in den Mikrospalt zwischen Implantat und Abutment aufgrund von Mikrobeweglichkeiten auftreten können. In einer Untersuchung der meist verarbeiteten Implantate schnitt die giebelförmige Verbindung von BPI am besten ab. Im zweiten Teil seines Vortrages ging der Referent auf Keramikimplantate ein. Die Mikrobeweglichkeit zwischen Implantat und Abutment ist aufgrund der Steifigkeit des Werkstoffes geringer als bei Titanimplantaten.

Allerdings ist das Material extrem anfällig auf Zugspannungen. Bei der Entwicklung des BPI Keramikimplantates wurde das Gewinde im Bereich der Spitze der Befestigungsschraube ausgespart, da dieser Bereich aufgrund der Kerbspannung stärker bruchgefährdet ist als der restliche Implantatkörper. Die Oberfläche ist nanostrukturiert mit hydrophilen Eigenschaften und weist ähnliche Einheilungseigenschaften auf wie die Oberfläche der Titanimplantate. Im abschließenden Vortrag der informativen Veranstaltung zeigte Dr. Wolfgang Dinkelacker anhand mehrerer Fallbeispiele die Präzision und Rotationsstabilität der giebelförmigen Verbindung auf. Auch die Anwendung des SFI-Bar auf vier einteiligen Implantaten demonstrierte er mit klinischen Fotos und einem kurzen Film. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, dass sich BPI in den letzten Jahren zu einem Implantathersteller entwickelt hat, dessen Produkte umfassend wissenschaftlich dokumentiert sind und vom Sortiment alle Indikationen und finanzielle Möglichkeiten der Patienten abdecken.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Dietmar Krampe

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Dietmar Krampe


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