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1. Symposium über Keramikimplantate PROSEC liefert!

15.03.2018

Zahlreiche Experten waren in Frankfurt zusammengekommen, um beim ersten PROSEC Symposium über die keramische Implantologie zu diskutieren.
Zahlreiche Experten waren in Frankfurt zusammengekommen, um beim ersten PROSEC Symposium über die keramische Implantologie zu diskutieren.

Zum Jahresbeginn gaben sich Implantologieexperten aus Wissenschaft und Praxis im Hilton Hotel Frankfurt City Centre die Klinke in die Hand. Ihr Ziel: die metallfreie Implantologie mit Keramikimplantaten mit Daten und Fakten weiter voranbringen. Geladen hatte die Qualitätsinitiative PROgress in Science and Education with Ceramics, kurz PROSEC, um die neuesten Ergebnisse ihrer vier Arbeitsgruppen aus Wissenschaft und Anwendung vorzustellen und zu diskutieren.

Wissenschaftliche Fakten zur Versorgung

  • PD Dr. Benedikt Spies, Dr. Marc Balmer und Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Strub (von links) bei der interaktiven Diskussion mit dem Publikum.

  • PD Dr. Benedikt Spies, Dr. Marc Balmer und Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Strub (von links) bei der interaktiven Diskussion mit dem Publikum.
    © vitaclinical
Dabei widmete sich PD Dr. Benedikt Spies, Oberarzt an der Charité Berlin, der Frage, wie auf einteiligen, keramischen Implantaten am besten zementiert werden sollte, um unerwünschte Zementüberschüsse zu reduzieren. In puncto Entfernbarkeit und klinischer Langlebigkeit nahm er dabei auch unterschiedliche Restaurationsmaterialien im Zusammenspiel mit verschiedenen Zementarten unter die Lupe. Die Frage, wie lange vollkeramische Kronen und Brücken auf keramischen Implantaten überleben und was die Ursachen für einen Misserfolg sind, beantwortete anschließend Dr. Marc Balmer, Oberarzt an der Universität Zürich, mit einer systematischen Übersichtsarbeit. Generell zeigten die Restaurationen eine hohe Überlebensrate. Die häufigste Komplikation von verblendeten Restauration auf Keramikimplantaten sei das Abplatzen der Verblendkeramik. CAD/CAM-gestützt gefertigte monolithische Restaurationen könnten hier zukünftig womöglich Vorteile aufweisen.

Keramische Implantate: disruptives Potenzial

In einem Exkurs betrachtete der Gastreferent, Aktienanalyst CFA Oliver Metzger von der Commerzbank AG, die Bedeutung keramischer Implantate für die Zukunft aus einer marktwirtschaftlichen statt aus der fachlichen Perspektive. Er prognostizierte einen überproportionalen Anstieg der Bedeutung und Nachfrage nach keramischen Implantaten in einem wachsenden Gesamtmarkt.

Bewährtes aus der Praxis

Vom Blick auf den Weltmarkt ging es zurück in die Zahnarztpraxis. Dort hatte Dr. Sigmar Schnutenhaus aus Hilzingen in Kooperation mit der Klinik für Zahnärztliche Prothetik an der Universität Ulm eine klinische Studie mit einem hülsenlosen Schienensystem und dem ceramic.implant durchgeführt. Neben einem sicheren Sitz, guter Sicht auf das Operationsfeld und kontrollierter Kühlung während der Implantation zeigten die vorläufigen Ergebnisse hinsichtlich der Präzision bessere Ergebnisse als bei bohrhülsengeführten Varianten.

„Keramikimplantate können die Welt der Implantologie verändern!“ Davon zeigte sich Dr. Frank Liebaug aus Steinbach- Hallenberg überzeugt. Er hielt mit seinem klinischen Fallbeispiel ein Plädoyer für eine minimalinvasive und patientenfreundliche, metallfreie Implantologie. Er wartete dabei mit vielen praktischen Tipps und Tricks auf, die sich im Laufe seiner operativen Tätigkeit mit dem ceramic.implant als Teil des Behandlungsprotokolls etablieren konnten.

Keramikimplantate auf den Punkt gebracht

  • Das erste PROSEC Symposium in Frankfurt war gut besucht und lieferte wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Anregungen für die Praxis rund um die metallfreie Implantologie.

  • Das erste PROSEC Symposium in Frankfurt war gut besucht und lieferte wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Anregungen für die Praxis rund um die metallfreie Implantologie.
    © vitaclinical
PROSEC hat geliefert! Und zwar ein theoretisches, wissenschaftliches und praktisches Komplettpaket in der keramischen Implantologie. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in Form von Kursen und Fortbildungen an den Praktiker weitergegeben werden. Neue Forschungen sollen in einem Jahr noch mehr wertvolle Erkenntnisse für eine metallfreie Implantologie bringen, um den Paradigmenwechsel vom Titan zur Keramik weiterhin fundiert und evident zu begleiten. Mehr Informationen unter www.prosec.network

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Weitere Informationen:

vitaclinical
Spitalgasse 3
79713 Bad Säckingen
www.vitaclinical.com


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