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Dentalfotografie: eine (Aus-)Bildungslücke

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Das Fach Dentalfotografie ist für viele von uns ein Buch mit sieben Siegeln und bleibt auf immer und ewig den Freaks vorbehalten. Soviel zu den Vorurteilen. In Wirklichkeit ist es eine Kunst! Ein jeder darf selbst entscheiden, welche Schnittstellen Handwerk und Kunst haben. Ist jede Fotografie eine Kunst? Die schlichte Dokumentation von Vorbefund, Arbeitsschritten und Ergebnis ist eher Handwerk. Aber ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte.

Doch ohne Fotokurs, professionelle Ausrüstung und der Umsetzung im eigenen Behandlungsablauf kommen wir einer Routine nicht wirklich nahe. Eine Möglichkeit, sich Fachwissen anzueignen und von der Begeisterung eines Könners und Künstlers zu profitieren ist das Buch „LIT – „The Simple Protocol“ – Dentalfotografie in Zeiten von Social Media von Miguel A. Ortiz. Dieser ist in Amerika zum einen durch gute klinische Arbeit als Prothetiker bekannt, aber in erster Linie erreicht er durch sein Instagram-Profil eine breite Anhängerschar.

Ein Grund sich für dieses Buch zum Thema Dentalfotografie zu entscheiden, könnte in dessen Aufbau liegen. Wie eine gedruckte Powerpoint-Präsentation liegt das querformatige Buch vor mir. Ich blättere einfach mal darauf los …

Zum Inhalt

Schon die ersten Folien nehmen mich mit auf die „Suche nach dem Licht“. Die zum Grundverständnis von fotographischer Arbeit so wichtigen Big 5 – Belichtung, Blende, Belichtungszeit, Schärfentiefe und der Weißabgleich werden plastisch erklärt und bilden somit die Grundlage für das Verständnis der Materie.

Nun zum Handwerkszeug: Hier erfahre ich nicht nur den Unterschied zwischen einem Zangenblitz und einem Ringblitz, sondern sehe auch den Effekt an den daraus resultierenden Aufnahmen. Im folgenden Kapitel steht die Aufnahme eines Porträts im Mittelpunkt, welches zu jedem kompletten Fotostatus gehört.

Kapitel 4: Intraorale Fotografie. Allen von der unbequemen Arbeit frustrierten Fotografie- Novizen sei verraten: Das Buch heißt Simple Protocol, weil mit etwas Übung 90 % der Aufnahmen aus der gleichen Position gemacht werden. Beim Erkennen von Standardfehlern und bei der Positionierung der Patienten nimmt Ortiz uns an die Hand.

Wer ein Kochbuch zum Nachkochen erwartet, wird bei diesem „Kurs“ aber enttäuscht. Das selbst Erlernen und Umsetzen der Erkenntnisse hat Priorität. Weiter räumt der Autor auch der Makrofotografie, der Kommunikation mit dem Labor, der fotografischen Farbstimmung und nicht zuletzt dem Herausarbeiten von künstlerischen Blickwinkeln in diesem Teil des Gesichtes großen Raum ein.

Den Abschluss bildet das titelgebende Thema Social Media. Was sind dentale Marketing-Strategien? Was macht eine Suchmaschine? Worauf kommt es bei meiner eigenen Homepage an und nicht zuletzt: Welche Rolle spielt Instagram für meine Selbstdarstellung.

Fazit

Es bleibt zu hoffen, dass Sie dieses Buch anregt, ihre Arbeit in ein besonderes Licht zu rücken. Denn eines ist dem erfolgreichen Dentalfotografen und dem ambitionierten Zahnarzt gemein: Der Wille zu Qualität.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Jan-Friedrich Dehner


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