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Fortbildung der Neuen Gruppe: Implantologie Update

20.04.2017

Fortbildung der NEUEN GRUPPE
Fortbildung der NEUEN GRUPPE


Seit vielen Jahrzehnten steht die Neue Gruppe als unabhängige wissenschaftliche Vereinigung von Zahnärzten für das Thema „Fortbildung“. Dieser Kernaufgabe widmet sich der Verein mit Kompetenz, Enthusiasmus und Engagement. So fand z. B. Ende März 2017 ein dreitägiges Seminar mit Prof. Markus Hürzeler statt, welches dem Credo der NEUEN GRUPPE einmal mehr gerecht wurde.

Was macht eine Fortbildung erfolgreich? Bei der NEUEN GRUPPE sind es in erster Linie praxisrelevante Themen sowie authentische, hochqualifizierte Referenten, die mit ihrer Leidenschaft für die Zahnmedizin eine gezielte Wissensvermittlung ermöglichen. Vom 23. März bis 25. März 2017 fand in München das Seminar „Update Implantologie“ statt. 25 Teilnehmer haben sich gemeinsam mit dem Referenten, Prof. Markus Hürzeler (München), einem Kaleidoskop an implantologischen Themen gewidmet. Behandlungskonzepte, ethische Fragen, Patientenbedürfnisse, fachliches Know-how, zahnärztliche Fertigkeiten ... – viele Themen aus dem Alltag wurden diskutiert und erörtert.

Konzeptioneller Ansatz in der Implantologie

Die bedarfsgerechte, patientenindividuelle Behandlung innerhalb eines implantologischen Konzeptes mündet für den Referenten im Therapieziel: Das „perfekte“ Resultat. Aber was ist „perfekt“? „Nicht immer bedeutet dieses Wort für Zahnarzt und Patienten dasselbe“, sensibilisierte Prof. Hürzeler. Entscheidungsbildend bei der Therapieplanung sind für den erfahrenen Implantologen jeweils zu einem Drittel die externe Evidenz, die interne Evidenz und die individuellen Patientenwünsche. Zudem setzt er im implantologischen Alltag auf Teamwork. Taktgebende Disziplin seien die Parodontologie und zunehmend auch die Kieferorthopädie. Im Kreis der implantologisch interessierten Teilnehmer betonte Markus Hürzeler, dass der Wert eigener Zähne durch Implantate nur mit großer Anstrengung erreicht und nie übertroffen werden könne. Sein Appell: Einwurzelige Zähne, besonders in der ästhetischen Zone, sollten nicht frühzeitig extrahiert werden. Die rekonstruktive Parodontalchirurgie, kombiniert mit adhäsiver Zahnheilkunde, böte wirkungsvolle Lösungswege für vermeintlich aussichtslose Zähne.

Hands-on und Demonstrationen

Mit einem Feuerwerk an Fachwissen begeisterte Prof. Hürzeler die Teilnehmer und nahm sie mit auf eine Reise durch „seine“ Welt der Implantologie. Die geringe chirurgische Morbidität sowie eine möglichst reduzierte Anzahl an Behandlungsterminen erachtet er als wesentlichen Bestandteil der modernen Zahnmedizin. Prof. Hürzeler demonstrierte anhand von Fallbeispielen sein behutsames Vorgehen bei der implantologischen Versorgung im Frontzahngebiet, stellte das effiziente „All-in-Two-Konzept“ für den Seitenzahnbereich vor, sprach über navigierte Implantologie, Nahtverschluss, Weichgewebemanagement, Augmentations- und Freilegungstechniken. Er schaffte es, die Komplexität der Implantologie auf nachvollziehbarem Weg zu vermitteln. In thematisch angepassten Hands-on-Tutorials wurden die theoretischen Informationen bei der praktischen Anwendung vertieft.

  • Prof. Markus Hürzeler zeigte anhand von Patientenfällen Vorgehensweisen, Limitationen, Alternativen, Lösungswege.
  • Prof. Markus Hürzeler zeigte anhand von Patientenfällen Vorgehensweisen, Limitationen, Alternativen, Lösungswege.
  • Prof. Markus Hürzeler zeigte anhand von Patientenfällen Vorgehensweisen, Limitationen, Alternativen, Lösungswege.
  • Prof. Markus Hürzeler zeigte anhand von Patientenfällen Vorgehensweisen, Limitationen, Alternativen, Lösungswege.

  • Hands-on konnten die Teilnehmer unter Anleitung des Referenten chirurgische Konzepte (hier die Nahttechnik) selbst ausprobieren.
  • Hands-on konnten die Teilnehmer unter Anleitung des Referenten chirurgische Konzepte (hier die Nahttechnik) selbst ausprobieren.

„Wenn einer sagt, er ist schon gut, dann ist’s vorbei…“

Dieses Zitat von Prof. Markus Hürzeler entspricht dem Credo der NEUEN GRUPPE. Der Referent sensibilisierte dafür, sich intensiv fortzubilden, sich zu fordern und zu fördern, bewährte Konzepte zu hinterfragen, diese weiter zu entwickeln bzw. ggf. neue Abläufe zu konzipieren. Das hohe fachliche Niveau und die ausgezeichnete Didaktik sorgten bei dem Seminar „Update Implantologie“ für einen greifbaren Lernprozess. Der kollegiale Austausch unter den Teilnehmern und mit dem Referenten lies die Fortbildung zusätzlich zu einem Erfolg werden.

Der Fortbildungsansatz der NEUEN GRUPPE in wenigen Worten manifestiert: Komprimiertes Wissen zu neuen und bewährten Vorgehensweisen, evidente Methoden aus Praxis und Universität, aktuelle Studien und gemeinsames Lernen im kollegialen Netzwerk. In den kommenden Monaten finden weitere spannende zahnmedizinische Seminare zu unterschiedlichen Themen statt. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der Website www.Neue-Gruppe.de.

Die NEUE GRUPPE bietet ergänzend zu diesem Seminar einen besonderen Service: Auf der Website www.Neue-Gruppe.com ist ein umfassender Kursbericht mit vielen fundierten, praxisgerechten Fachinformationen nachzulesen.

  

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