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Studiengang „Dentalhygiene und Präventionsmanagement“ jetzt an der EU|FH in Köln

Der Studiengang „Dentalhygiene und Präventionsmanagement“ startet zum Sommersemester 2019 bereits zum zweiten Mal an der EU|FH. Ganz in Tradition der praxisHochschule, wird der akkreditierte Studiengang nun am selben Standort in Köln weitergeführt. Bisher haben hier 174 AbsolventInnen erfolgreich ihren Bachelorabschluss erworben.

Der duale Studiengang ist speziell für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFAs) konzipiert und ermöglicht es diesen, im Rahmen der zahnärztlichen Delegation, eigene Patienten zu behandeln. In optimal aufeinander abgestimmten Präsenz- und Online-Lernphasen wird während des Studiums auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis geachtet. Das erlernte theoretische Wissen kann unmittelbar, z.B. in Phantomkopfräumen und der zahnärztlichen Ambulanz sowie in der kooperierenden Praxis angewendet werden.

Kompetent und auf fachlich hohem Niveau

AbsolventInnen können als DentalhygienikerInnen kompetent und auf fachlich sehr hohem Niveau das Feld der Prävention und der nicht chirurgischen Parodontologie abdecken. Sie sind in der Lage, eine Prophylaxeabteilung zu leiten und PatientInnen durch ihren wissenschaftlichen Hintergrund kompetent zu behandeln.

  • Übungen im Phantomkopfraum bereiten auf die Patientenbehandlung vor.
  • Übungen zur subgingivalen Handinstrumentation am Phantomkopf.
  • Übungen im Phantomkopfraum bereiten auf die Patientenbehandlung vor.
  • Übungen zur subgingivalen Handinstrumentation am Phantomkopf.

Da die in der ZFA-Ausbildung erworbenen Kompetenzen auf die Studienzeit angerechnet werden, dauert der Studiengang lediglich vier Semester und lässt sich zudem optimal mit dem Beruf vereinen.

Umsatzsteigerung und Patientenbindung

ZahnärztInnen, die ihre Angestellten zum Studium an die EU|FH schicken, profitieren davon gleich zweifach: zum einen können sie durch die Steigerung der delegierbaren Leistungen eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnen und zum anderen wird sowohl in der präventiven als auch der erhaltungstherapeutischen Behandlungsphase eine hohe Patientenbindung erzielt! Bewerbungen sind aktuell für einen Studienstart zum Wintersemester möglich.


Studiengangsleiter Prof. Dr. Georg Gaßmann hat uns ein paar Fragen zum Studiengang „Dentalhygiene und Präventionsmanagement“ beantwortet.

DI: Herr Professor Gaßmann, was macht den Studiengang „Dentalhygiene und Präventionsmanagement“ so einzigartig?

  • Studiengangsleiter, Prof. Dr. Georg Gaßmann

  • Studiengangsleiter, Prof. Dr. Georg Gaßmann
    © Gaßmann
Gaßmann: Unser Studiengang ist deutschlandweit der erste, der es Zahnmedizinischen Fachangestellten ermöglicht, eine akademische Spezialisierung im Bereich Dentalhygiene und Präventionsmanagement zu erhalten. Im Laufe ihres Studiums erwerben die Studierenden die Fähigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens, die ihnen auch im Berufsleben immer wieder von Vorteil sein wird. Begleitet werden sie während dieser Zeit von einem erfahrenen Lehrteam, welches sich aus spezialisierten Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie Dentalhygienikerinnen zusammensetzt. Zudem wird bei uns besonders viel Wert auf die enge Verzahnung von Praxis und Theorie gelegt. Die Studierenden erhalten in der Praxis immer wieder die Gelegenheit, ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse direkt in die Tat umzusetzen.

DI: Welche Schwerpunkte hat der Studiengang?

Gaßmann: Inhaltlich lässt sich der Studiengang in drei Bereiche gliedern. Im Grundstudium werden die Studierenden im Hinblick auf Selbstreflexion, Zeit- und Konfliktmanagement, Kommunikation, ethische Fragestellungen und Patientencoaching auf den Weg gebracht. In den Modulen zur Betriebswirtschaftslehre und zum Gesundheitsmanagement werden die Aspekte des praxisrelevanten Marketings in praktischen Übungen erarbeitet. Der größte Anteil wird jedoch von den in der Dentalhygiene und im Präventionsmanagement relevanten zahnmedizinischen Aspekten aus der Kariologie, der Parodontologie und Implantologie und der Alters- und Kinderzahnheilkunde eingenommen.

DI: Und welche Vorteile hat der Studiengang gegenüber einer klassischen Aufstiegsausbildung?

Gaßmann: Neben dem Erreichen eines akademischen Abschlusses bietet unser Studiengang auch den Vorteil großer Zeitersparnis gegenüber einer klassischen Aufstiegsausbildung. Studierende können innerhalb von vier Semestern den Bachelor of Science erreichen, der sie dann wiederum dazu befähigt ein Masterstudium aufzunehmen. Zudem lernen sie im Rahmen eines akademischen Studiums eigenständig und wissenschaftlich zu arbeiten. Zusätzliche Fächer wie Kommunikation oder Betriebswirtschaftslehre ermöglichen es den Absolventen außerdem, später eine leitende Funktion im Managementbereich einer Praxis auszuüben.

DI: Warum fördern Zahnarztpraxen das Studium?

  • Außenansicht des EUFH Hochschulgebäudes.

  • Außenansicht des EUFH Hochschulgebäudes.
    © Gaßmann
Gaßmann: Zahnarztpraxen haben viele Vorteile, wenn sie ihr Personal an der EU|FH weiterbilden lassen. Dentalhygieniker ermöglichen dem Zahnarzt eine Ausschöpfung der delegierbaren Leistungen und somit eine wirtschaftliche Umsatzsteigerung. Zudem sorgen sie bereits in der präventiven Behandlungsphase für eine höhere Patientenbindung. Außerdem kann ein Dentalhygieniker die Teamleitungsfunktion in der Praxis übernehmen und den Zahnarzt damit auch administrativ entlasten. Hinzu kommt, dass Zahnarztpraxen durch eine Kooperation mit der EU|FH neues motiviertes Personal gewinnen können.

DI: Gibt es besondere Erfolge oder erfolgreiche Studierende ihres Studiengangs, auf die Sie stolz sind?

Gaßmann: Wir sind stolz auf alle unsere Studierenden, die es mit der Wahl des Studiums auf sich nehmen, Pioniere in der Akademisierung des Berufsfeldes zu sein. Wir werden darin insbesondere von der Dentalindustrie unterstützt. Beispielsweise ermöglicht uns die Firma CP GABA jährlich die besten Bachelorarbeiten im Rahmen der feierlichen Absolvia mit Preisgeldern zu prämieren. Die Vergabe des Meridol Preises wird in diesem Jahr, in uns bislang noch unbekannter Reihenfolge, an Frau Annabelle Bergmann mit ihrer Arbeit zu psychologischen Aspekten der Betreuung von Kindern unterschiedlichen Alters in der Dentalhygiene und im Präventionsmanagement, Frau Elena Di Leonardo mit ihrer Arbeit zur Anwendungsbeobachtung einer neu am deutschen Markt eingeführten Zahnpasta sowie Frau Emese László mit ihrer Arbeit zur Bewertung der Evidenz der Empfehlungen in der konservativen Betreuung von Patienten mit periimplantärer Mukositis und Periimplantitis erfolgen.

DI: Und wie sind Sie zu dem Studiengang gekommen?

Gaßmann: Nachdem ich im Vorfeld nach Erfahrungen im Gebiet der zahnärztlichen Fortbildung auch die Aufstiegsfortbildung in der Dentalhygiene die Module zur Radiologie, Mikrobiologie, Anatomie, Pharmakologie, Parodontologie, Implantologie und Alterszahnheilkunde betreut habe, bin ich gebeten worden, mich auf die Stelle der Studiengangsleitung des seinerzeit schon staatlich anerkannten Studiengangs zu bewerben. Ich habe diese Herausforderung angenommen und ich denke, wir können mit unserem Team stolz darauf sein, was wir für unsere Studierenden, Absolventen und zukünftigen Studierenden, die im Übrigen auch aus unseren Nachbarländern den Niederlanden, der Schweiz und Österreich zu uns gekommen sind, erreicht haben.

DI: Danke, Herr Prof. Gaßmann. Wir wünschen Ihnen und Ihren Studierenden viel Erfolg.  

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Weitere Informationen:

EU?FH Köln
Neusser Straße 99
50670 Köln
Tel. 0221/ 5000 330 36
studienberatung(at)eufh-med.de
www.eufh.de/health/

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Prof. Dr. Georg Gaßmann


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