Implantate


CeramOss mit einzigartigem Verfahren für die Herstellung von keramischen Implantaten mit Titanoberfläche

13.11.2017

Die CeramOss GmbH wurde 2012 in Salzburg/Österreich gegründet. CeramOss hat es geschafft, als bisher weltweit einziges Unternehmen, keramische Implantate mit Titanoberfläche zu entwickeln. Der Bedarf an neuen in der Implantologie einsetzbaren Werkstoffen ist groß, da bisher entweder metallische Implantate, keramische Implantate, Kunststoffimplantate oder mechanisch kombinierte Hybridlösungen aus den genannten Materialien verwendet werden. Doch diese können Metall- und Kunststoffabrieb erzeugen, Knochennekrose und Allergien im Körper auslösen.

CeramOss ist es gelungen, die erwünschten positiven Eigenschaften aus den Materialien Keramik und Titan zu kombinieren und die negativen Eigenschaften zu eliminieren. Mittels eines modernsten nanotechnologischen Prozesses ist es gelungen, Implantate aus Keramik herzustellen, die einen chemischen Verbund auf atomarer Ebene zwischen dem Keramikkörper und der geschaffenen Reintitanoberfläche haben.

Durchgeführte Tests beweisen, dass die mit dieser Technologie hergestellten Implantate allgemeine, für keramische Implantate signifikante Verbesserungen bringen und auch überall dort einsetzbar sind, wo solche benötigt werden: In der orthopädischen Chirurgie bei Hüften, Knie, Schulter, Wirbelsäule, Kleingelenke usw. In der Zahnmedizin, Epithetik sowie in der veterinären Implantologie. Die Implantate haben alle, für die Zulassung als Medizinprodukt erforderlichen Materialtests erfolgreich bestanden [1]. Es gab kein Materialversagen der neu geschaffenen Produkte. Die Produkte sind durch ein weltweit erteiltes Patent vor Nachahmern geschützt. Geschützt sind nicht nur die Technologie, sondern vor allem die daraus resultierenden Produkte mit dem untrennbaren Verbund zwischen Titan und Keramik.

  • Die Produktpalette von CeramOss.
  • Vergleich eines mit Titan beschichteten Keramikimplantats mit einem handelsüblichen Titanimplantat.
  • Die Produktpalette von CeramOss.
  • Vergleich eines mit Titan beschichteten Keramikimplantats mit einem handelsüblichen Titanimplantat.

Als Vorteile gegenüber marktüblichen Implantaten ergeben sich bei Zahnimplantaten eine signifikante ästhetische Verbesserung, kombiniert mit einer nachweislichen sichereren Osseointegration. Bei Hüften, Knien und anderen Gelenken ergeben sich Vorteile aus der Glätte-und Abriebfestigkeit der Keramik in der Gelenk-Gleitpaarung. Ein weiterer essenzieller medizinischer Vorteil ist der Wegfall der Titanschale, die bei Hüftimplantaten bisher unerlässlich waren. Dadurch entsteht ein größerer Durchmesser für die Hüftpfanne (Rang of Motion), zudem werden bei einer Operation weniger Knochen zerstört, die Komponentenzahl reduziert und zusätzliche Fehlerquellen können vermieden werden. Bei Knieimplantaten werden bis heute keramische Systeme ausschließlich zementiert, da keine Titanschale auf Konkavität angebracht werden kann. Die bisher verwendeten zementierten Keramikimplantate müssen nach 10 Jahren ausgetauscht werden, da dann der Zement versagt. Die von CeramOss entwickelten Implantate aus titanbeschichteter Keramik machen die Zementierung überflüssig, da die Titanbeschichtung die sichere Osseointegration ermöglicht.

Die von CeramOss entwickelten Produkte sind u. a. auch wegen ihres „life time“-Zyklusses optimal für die Verwendung in der gesamten Implantologie geeignet. Sie erzeugen so gut wie keinen Abrieb und altern auch nicht. So können die gleichen und sicheren OP-Techniken wie bisher angewendet werden.

[1] Durch die Human Implantation von 15 Zahnimplantaten wurde das „Proof of Concept“ bereits erbracht. Die implantierten Prototypen sind alle eingeheilt, ästhetisch herausragend und bis heute voll in Funktion.

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WEITERE INFORMATIONEN:

CeramOss GmbH
Gewerbestr. 7
A-5301 Eugendorf bei Salzburg
E-Mail: s.kuhn(at)kuhn.at


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