Implantatprothetik

Ästhetik, Frontzahn, Veneer

Harmonisches Bild in der ästhetischen Zone durch Veneers

11.05.2015


Der ästhetische Erfolg einer Implantattherapie hängt nicht alleine von der prothetischen Versorgung des Implantats ab, sondern ob es gelingt ein harmonisches Bild in der ästhetischen Zone zu erzielen. In vielen Fällen weisen die dem Implantat benachbarten Zähne kleine Defekte, Verfärbungen oder zervikale Einziehungen auf, welche sich mit Composite beheben lassen. In anderen Fällen müssen einzelne Zähne verbreitert werden, um ein harmonisches Resultat zu erhalten.

Im vorliegenden Fall ist deutlich ein Missverhältnis der beiden zentralen Oberkieferschneidezähne zu erkennen. Vor der Implantattherapie ist es ratsam mit dem Patienten bzw. der Patientin die Situation genau zu besprechen und darauf hinzuweisen, dass zumindest ein Nachbarzahn eine Versorgung benötigt, um ein harmonisches Größenverhältnis der beiden mittleren Inzisiven zu schaffen. Klärt man die Situation erst nach der Implantation, also zu Beginn der prothetischen Versorgung, so klingt es wie eine Ausrede oder eine ungeplante Situation, und die Patienten/ innen sind eventuell nicht bereit die zusätzlichen Kosten zu tragen.

  • Abb. 1: Zähne 21 und 22 zeigen verfärbte Schmelzhypoplasien.
  • Abb. 2: Zähne 21 und 22 nach der Versorgung mit Veneers.
  • Abb. 1: Zähne 21 und 22 zeigen verfärbte Schmelzhypoplasien.
  • Abb. 2: Zähne 21 und 22 nach der Versorgung mit Veneers.

  • Abb. 3: Ausgangssituation mit eingesetztem Klebeprovisorium bei 21 und deutlichem Missverhältnis der Zahnbreiten von Zahn 11 zu Zahn 21.
  • Abb. 4: Klinische Situation nach Abnahme des Provisoriums, vor der Extraktion des Wurzelrestes.
  • Abb. 3: Ausgangssituation mit eingesetztem Klebeprovisorium bei 21 und deutlichem Missverhältnis der Zahnbreiten von Zahn 11 zu Zahn 21.
  • Abb. 4: Klinische Situation nach Abnahme des Provisoriums, vor der Extraktion des Wurzelrestes.

  • Abb. 5: Einbringen eines kombinierten Epithel- und Bindegewebetransplantats nach der Extraktion.
  • Abb. 7: Fertig gedruckte SMOP-Bohrschablone für die geführte Implantation von 21 (swissmeda, CH-Zürich).
  • Abb. 5: Einbringen eines kombinierten Epithel- und Bindegewebetransplantats nach der Extraktion.
  • Abb. 7: Fertig gedruckte SMOP-Bohrschablone für die geführte Implantation von 21 (swissmeda, CH-Zürich).

  • Abb. 8: Auf dem Modell aufgepasste Bohrschablone.
  • Abb. 9: Im Mund eingesetzte SMOP-Schablone (swissmeda, CH-Zürich).
  • Abb. 8: Auf dem Modell aufgepasste Bohrschablone.
  • Abb. 9: Im Mund eingesetzte SMOP-Schablone (swissmeda, CH-Zürich).

In diesem Fall wurde bei der Therapieplanung mit der Patientin besprochen, dass der Zahn 11 verbreitert werden soll, um ein harmonisches Größenverhältnis der mittleren Schneidezähne zu erhalten.

  • Abb. 10: Präparation eines Rolllappens zur Freilegung 3 Monate nach Implantation eines CONELOG® Implantats (Camlog, Wimsheim).
  • Abb. 11: Am Tag der Freilegung inseriertes Langzeitprovisorium bei der Nahtentfernung 10 Tage postoperativ. Zur Versorgung der Lücke bei 21 musste ein zu breites Provisorium erstellt werden.
  • Abb. 10: Präparation eines Rolllappens zur Freilegung 3 Monate nach Implantation eines CONELOG® Implantats (Camlog, Wimsheim).
  • Abb. 11: Am Tag der Freilegung inseriertes Langzeitprovisorium bei der Nahtentfernung 10 Tage postoperativ. Zur Versorgung der Lücke bei 21 musste ein zu breites Provisorium erstellt werden.

  • Abb. 12: Ausgeformtes Emergenzprofil 3 Monate nach der Freilegung.
  • Abb. 13: Ausgeformtes Emergenzprofil drei Monate nach der Freilegung.
  • Abb. 12: Ausgeformtes Emergenzprofil 3 Monate nach der Freilegung.
  • Abb. 13: Ausgeformtes Emergenzprofil drei Monate nach der Freilegung.

  • Abb. 14: Die Lösung des Problems: Zur definitiven Kronenversorgung des Implantats wurde ein Non-Prep Veneer für Zahn 11 angefertigt.
  • Abb. 15: Definitive prothetische Versorgung des Implantats und Zahnverbreiterung 11 mit einem Veneer. Klinische Situation beim Follow-up nach 6 Monaten.
  • Abb. 14: Die Lösung des Problems: Zur definitiven Kronenversorgung des Implantats wurde ein Non-Prep Veneer für Zahn 11 angefertigt.
  • Abb. 15: Definitive prothetische Versorgung des Implantats und Zahnverbreiterung 11 mit einem Veneer. Klinische Situation beim Follow-up nach 6 Monaten.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Jan Klenke

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Jan Klenke


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