Implantatprothetik

Gingiva, Vollkeramikimplantate, Zirkondioxid

Vollkeramikimplantate – alles reizfrei!?!

Abb. 1: Vier Zeramex T Implantate nach dreimonatiger Einheilphase und offener Insertion.
Abb. 1: Vier Zeramex T Implantate nach dreimonatiger Einheilphase und offener Insertion.

Bei der Verwendung von Zirkonimplantaten zeigt sich nach 4-jähriger Erfahrung immer ein völlig verändertes Zahnfleischverhalten.

Bei offener Einheilung findet man eine reizfreie Gingiva innerhalb kürzester Zeit vor. Nur bei schlechter Hygiene des Patienten ist im Bereich der Healingcaps (aus PEEK) durch verbleibende Nahrungsreste eine leichte Reizung des Zahnfleisches zu beobachten. Wenn die Suprakonstruktion gut verklebt ist und alle Kleberreste entfernt sind, legt sich das Zahnfleisch sauber an die Keramik an. Allerdings können Kleberreste verheerende Zahnfleischentzündungen verursachen. Mit den folgenden Bildern soll die Harmonie von Zirkondioxid und Gingiva veranschaulicht werden.

  • Abb. 2: Drei Wochen später mit verklebten Abutments, nach Entnahme der Provisorien.
  • Abb. 3: Andere Situation nach dreiwöchiger Tragezeit des Provisoriums.
  • Abb. 2: Drei Wochen später mit verklebten Abutments, nach Entnahme der Provisorien.
  • Abb. 3: Andere Situation nach dreiwöchiger Tragezeit des Provisoriums.

  • Abb. 4: Drei Zeramex P Implantate nach dreimonatiger Einheilzeit, offene Insertion. Der Patient hat Probleme mit Plaque, was man an den Schneidezähnen erkennen kann. Die Implantate sind nicht davon betroffen.
  • Abb. 5: Gleicher Patient Implantat regio 45. Die eigenen Zähne zeigen Plaqueretention, das Implantat ist nicht betroffen.
  • Abb. 4: Drei Zeramex P Implantate nach dreimonatiger Einheilzeit, offene Insertion. Der Patient hat Probleme mit Plaque, was man an den Schneidezähnen erkennen kann. Die Implantate sind nicht davon betroffen.
  • Abb. 5: Gleicher Patient Implantat regio 45. Die eigenen Zähne zeigen Plaqueretention, das Implantat ist nicht betroffen.

  • Abb. 6 bis 9: Vier Wochen nach Inkorporation der Kronen, starker Plaquebefall der eigenen Zähne. Die Implantate mit Kronen zeigen keinen Befall.
  • Abb. 10: Dieses Bild ist entstanden bei der Zementkontrolle, zwei Wochen nach dem Einkleben der Krone.
  • Abb. 6 bis 9: Vier Wochen nach Inkorporation der Kronen, starker Plaquebefall der eigenen Zähne. Die Implantate mit Kronen zeigen keinen Befall.
  • Abb. 10: Dieses Bild ist entstanden bei der Zementkontrolle, zwei Wochen nach dem Einkleben der Krone.

  • Abb. 11: Acht Monate später ist das Zahnfleisch am Zirkon hochgewachsen und hat sogar Papillen ausgebildet, die vorher nicht vorhanden waren.
  • Abb. 11: Acht Monate später ist das Zahnfleisch am Zirkon hochgewachsen und hat sogar Papillen ausgebildet, die vorher nicht vorhanden waren.

   

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Michael Leistner

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Michael Leistner


Die 5. Geistlich Konferenz unter dem Leitthema „Reparatur-Chirurgie“ findet am 7. März 2020 in Baden-Baden statt. Im Fokus werden die Prävention und Behandlung von Periimplantitis sowie Regenerationsmaßnahmen für Knochen und Weichgewebe stehen.

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