Implantologie allgemein

Produkt des Monats

Zirkolith® Z-Systems Implants: Keramik statt Titan als zukunftsweisender Weg


Immer mehr Zahnärzte suchen eine Alternative zur metallischen Implantatversorgung: Keramik statt Titan als moderne Variante in der Zahnmedizin. Keramik kommt dem Körper sowohl von der Optik als auch der biologischen Verträglichkeit am nächsten. Patienten, die immunologische oder ästhetische Bedenken gegen Titan haben, kann nun mit Keramikimplantaten geholfen werden. Ohnehin ist Zirkonoxid in weiten Bereichen der Orthopädie seit Jahrzehnten das Material für langfristige Versorgungen.

Die neue Technologie Zirkolith® von Z-Systems bietet metallfreie Zahnimplantate mit 10-Jahresgarantie. Studien haben ergeben: die kontinuierlich verbesserte Material- und Produktionstechnologie Zirkolith® überwindet evidenzbasiert bisherige Grenzen und erreicht eine Langzeit-Zuverlässigkeit auf dem Niveau der Premiumanbieter für Titanimplantate (CSR ca. 98 % [1]). Bedenken bezüglich der Materialfestigkeit und Osseointegration werden nahezu ausgeschaltet, denn Zirkolith®-Implantate der neuesten Generation haben eine innovative Oberfläche, bei der ein erhöhter Bone to Implant Contact (BIC) durch eine selektive Laserbehandlung/ Schmelzung geschaffen wird – es wird vermieden, das Material durch Säureätzung zu schwächen.
Zirkolith® Implantate können mit bis zu 70 Ncm eingebracht werden, erreichen eine exzellente Primärstabilität, die in vielen Fällen eine Sofortversorgung erlaubt, und können wie ein natürlicher Zahn beschliffen und versorgt werden. Die jüngste Innovation ist das neue 2-teilige Z5c Implantat. Es ist ein geteiltes, einteiliges Implantat. Noch während der Implantatbettaufbereitung kann der Zahnarzt entscheiden, ob er einteilig oder zweiteilig arbeiten möchte – viele Anwender schätzen die einfache Korrektur der Angulation. Die Abutments bei den Z5c Implantaten finden ihren Halt bereits über eine konische Innenverbindung im Sinne einer Morseverbindung und sind damit sehr stabil. Sicher, höchst biokompatibel, ästhetisch und wirtschaftlich – Z-Systems Zirkolith® als innovativste Technologie: Keramik statt Titan als zukunftsweisender Weg der Implantologie.

[1] Compound Survival Rate. Data on File

Kontakt: Z-Systems GmbH, Kiel; www.zsystems.com


Wie stabil müssen Keramikimplantate sein?

Keramik gilt als verschleißfest und formstabil – aber ist ein Keramikimplantat auch beschleifbar wie ein natürlicher Zahn?

Keramikimplantate der neuesten Generation bestehen aus Zirkonoxid. Es gilt als Biowerkstoff der Zukunft – und eröffnet im Vergleich zu Titan neue, innovative Möglichkeiten für ästhetischen und biokompatiblen Zahnersatz. Keramikimplantate sind metallfrei und Studien belegen ihre hohe Bruchfestigkeit. Und doch gibt es Unsicherheiten bezüglich der Materialfestigkeit und Beschleifbarkeit. Es geht sogar soweit, dass einige Hersteller von Keramikimplantaten vom Beschleifen abraten – andere wiederum bestätigen ausdrücklich die Beschleifbarkeit.

Zahnärzten und Chirurgen kommt es auf die mechanischen Eigenschaften von Keramikimplantaten und deren Langzeitstabilität an: Wie stabil muss ein Keramikimplantat also sein? Wann ist es so beschleifbar wie ein natürlicher Zahn? Und worin liegen die Materialunterschiede?

Die Ausgangsmaterialien der Keramiken sind in der DIN ISO 13356 definiert. Der Qualitätsunterschied entsteht bei der Art der Herstellung der Keramiken. Im Fall von Zirkolith®-Keramik, wie sie bei Z-Systems zur Herstellung der Z5 Implantate der fünften Generation verwendet wird, stellt sich der Herstellungsprozess wie folgt dar: Das Zirkonoxidpulver wird gepresst und gesintert und erhält dadurch seine primäre Festigkeit. Dem schließt sich ein weiterer Stabilisierungsprozess an: Unter hohem Druck und hoher Temperatur wird eine zusätzliche Verdichtung der Keramik erreicht. Das Ergebnis dieser kostenintensiven Umwandlungsverstärkung, HIP-Prozess genannt, ist eine weitere, deutliche Erhöhung der Biegefestigkeit auf etwa 1.200 MPa (zum Vergleich: e.max erreicht einen Wert um 400 MPa).

  • Die Patientenfälle wurden erfolgreich mit dem Zirkolith®-Keramikimplantat versorgt.

  • Die Patientenfälle wurden erfolgreich mit dem Zirkolith®-Keramikimplantat versorgt.
Ein wichtiger Zusatznutzen dieser optimierten Festigkeit ist die besondere Langlebigkeit des Produkts. Der Prozess der Alterung des Materials verlangsamt sich um mehr als die Hälfte.

Damit bleiben die Zirkolith®-Keramiken auch nach Jahren der Belastung stabil. Die Prothetik-Professoren Karlheinz Körber und Klaus Ludwig gehen von einem Kaukraftwert von 300 N aus. Implantate mit geringeren Festigkeitswerten halten diesen Anforderungen im Laufe der Zeit nicht mehr stand; sie werden daher von uns im Seitenzahnbereich nicht mehr verwendet. Das Frakturrisiko nach mehreren Jahren Liegedauer ist zu hoch.

Was bedeutet dieses hochwertige Herstellungsverfahren der Zirkolith®-Keramikimplantate nun für die Beschleifbarkeit? Durch die Hochverdichtung können Zirkolith®-Keramikimplantate wie natürliche Zähne beschliffen werden, das hat u. a. das Fraunhofer Institut in seinen Tests dokumentiert. Das erleichtert in unserer Praxis die prothetische Versorgung mit einem Zeitgewinn von bis zu 80 % gegenüber einer offenen Abformung auf Titanimplantaten.

Weiterhin haben wir es bei den Zirkolith®- Keramikimplantaten mit einer innovativen Oberfläche zu tun, bei der ein erhöhter Bone-to-Implant Contact (BIC) durch eine selektive Laserbehandlung/ Schmelzung geschaffen wird. Es wird vermieden, das Material durch Säureätzung zu schwächen. Dadurch wird die Rauigkeit gegenüber normaler Keramik um den Faktor 4,5 erhöht und es werden BIC-Werte von bis zu 143 % im Vergleich zu Standardkeramiken erreicht. In den meisten Fällen können wir bei uns in der Praxis eine Sofortversorgung mit reduzierter dynamischer und statischer Okklusion durchführen.

Fazit

Zirkonoxid ist nicht gleich Zirkonoxid. Der Qualitätsunterschied liegt im Herstellungsprozess der Keramiken. Preisgünstige Herstellungsverfahren wie CIM (Spritzguss) erlauben keine Beschleifbarkeit. Sehr viel aufwendigere Produktionsabläufe, wie beispielsweise das der Z-Systems Zirkolith®-Keramikimplantate, stellen dagegen sicher, dass die Implantate wie natürliche Zähne beschleifbar sind und ihre Stabilität unverändert hoch bleibt.

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Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Ralf Lüttmann

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Ralf Lüttmann


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