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Wie kann man mit Wasserhygiene Geld sparen?

09.09.2015

Links: Biofilmbildung wegen H(2)O(2), rechts: mit SAFEWATER von BLUE SAFETY.
Links: Biofilmbildung wegen H(2)O(2), rechts: mit SAFEWATER von BLUE SAFETY.

Es ist bisher in der Dentalbranche weitgehend unbekannt, dass eine zeitgemäße Konzeption in Bezug auf das Thema Wasser für eine Zahnarztpraxis eine ordentliche Kostenersparnis erzielen kann. Die Wasserhygiene spielt bei der Ausgabenreduktion eine tragende Rolle, da sie sämtliche wasserführende Bereiche einer zahnmedizinischen Einrichtung technisch wie rechtlich berührt.

Einer der höchsten Kostenpunkte wird bauartbedingt durch Dentaleinheiten verursacht. Materialwahl von Schläuchen und Verbindern, sowie das Design der Bauteile verhindern eine sehr gute Haltbarkeit und fördern speziell durch Biofilm induzierte Defekte.

Die dann oftmals notwendigen Intensiventkeimungen der Einheiten aufgrund von wasserhygienischen Mängeln führen dabei zu Kosten von bis zu mehreren tausend Euro jährlich – und das ohne dauerhafte hygienische Problemlösungen herbeizuführen. Dafür aber oft verbunden mit Korrosions- oder Degradationsschäden, die immense Reparaturkosten zur Folge haben können.

Alte, aber hochwertige Dentaleinheiten, die über keine durch die Trinkwasserverordnung geforderte Sicherungseinrichtung gem. DIN EN 1717 (integrierter freier Auslauf) verfügen, müssen durch neuere Modelle ersetzt werden. Denn nicht abgesicherte Einheiten dürften schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr betrieben werden. Wie sieht hier eine kostengünstige Alternative aus, die gerade weniger finanzstarke Praxen vor der Investition in eine neue Einheit zu Kosten in Höhe eines Fahrzeugs der gehobenen Mittelklasse bewahrt?

Darüber hinaus ist zu sagen, dass Konstruktionsmängel, Designfehler und der Einsatz ungeeigneter Biozide in Dentaleinheiten den hygienischen und normkonformen Betrieb gem. MPG und RKI für Betreiber allzu oft unmöglich machen.

Doch auch einige hundert Euro investiert in jährliche Wasserproben können sich als verbranntes Geld erweisen, wenn beim Vorgang selbst grundlegende Normen missachtet werden und so die erwünschte Rechtssicherheit bei der Dokumentation verloren geht.

Demgegenüber steht die Tatsache, dass Bezirksregierungen und Gesundheitsämter den Nachweis verlangen, dass Einheiten ordnungsgemäß aufbereitet, beprobt (DIN EN ISO 19458) und gem. MPG und Trinkwasserverordnung betrieben werden. Fehlende Wasserproben werden nachverlangt, Einheiten ohne Sicherungseinrichtung geschlossen.

  • Biofilm in dentaler Behandlungseinheit.

  • Biofilm in dentaler Behandlungseinheit.
Fehlinvestitionen im Bereich des Sterilisationsraumes, darunter teures und teilweise nicht normkonformes Validierungsmaterial für die ebenfalls mit Wasser betriebenen Aufbereitungsprozesse, lassen sich oftmals erst im intensiven Beratungsgespräch mit dem Hygieneexperten offenlegen. Hier können hunderte von Euro pro Jahr eingespart werden, wenn derartiges Material direkt beim Entwickler und Hersteller erworben wird, der die Normenkompetenz auf seiner Seite hat. Speziell bei der Bereitstellung von Reinstwasser für die Aufbereitungsprozesse in Autoklav und Thermodesinfektor lohnt der Preisvergleich, um jährlich laufende Kosten weiter zu reduzieren.

Abschließend ist festzuhalten, dass sich der Kostendruck, der durch den Dokumentationszwang für die Beweislastumkehr entsteht, durch sachkompetente Aufarbeitung der einzelnen Hygienebausteine und dokumentationsrelevante Prozessschritte signifikant reduzieren lässt. Oft sind interessierten Praxen die hierfür relevanten Produktgruppen und Normen jedoch nur unter erschwerten Bedingungen zugänglich.

Die Lösung

  • Biofilm und Pathogene in der Hausinstallation.

  • Biofilm und Pathogene in der Hausinstallation.
Durch effizienten Einsatz von Ressourcen lassen sich in der zahnmedizinischen Einrichtung egal welcher Größe – auch bei zunächst bestehenden Defiziten – sowohl die geltenden Rechtsnormen einhalten als auch Kosten sparen. Beispielsweise, wenn es darum geht, alte Behandlungseinheiten konform mit der Trinkwasserverordnung zu betreiben. Mit geeigneten technischen Möglichkeiten im Bereich von unter 1.000 Euro lässt es sich so vermeiden, gut 60.000 Euro für eine neue Einheit auszugeben – auch um Ressourcen zu schonen und Gutes zu erhalten.

Durch den Einsatz eines SAFEWATER Systems in einer Praxis mit 5 Behandlungseinheiten können sich beispielsweise jährlich folgende Kosten einsparen lassen:

Praxisbeispiel Zahnklinik der Uni Witten/Herdecke

2012 wurde in der Zahnklinik der Universität Witten/ Herdecke aufgrund einer wasserhygienischen Problemsituation in der Trinkwasserinstallation und den Behandlungseinheiten ein SAFEWATER System der Firma BLUE SAFETY in Betrieb genommen. Zuvor wurden regelmäßig Intensiventkeimungen an den positiv beprobten Dentaleinheiten durchgeführt, was zu nennenswerten Schäden an den Bauteilen der Einheiten führte und – ebenso wie die in den Dentaleinheiten integrierte Dauerentkeimung auf H2O2-Basis – keinen dauerhaften Erfolg bewirkte. Es wurden hierbei jedoch immense Folgekosten verursacht. Der durch die Wasserhygieneproblematik verursachte Schaden belief sich bis zu diesem Zeitpunkt auf eine sechsstellige Summe.

Damit eine erfolgreiche Sanierung der Behandlungseinheiten sichergestellt werden konnte, durfte kein Wasserstoffperoxid mehr verwendet werden. Allein hierdurch ergaben sich Ersparnisse, die höher waren als die Kosten für das SAFEWATER System. Die aufgrund der nicht mehr durchzuführenden Intensiventkeimungen nun ausbleibenden Schäden an Ventilen, Dichtungen und Schläuchen und den damit verbundenen Ausfällen im Betrieb hatten eine noch größere Kostenreduktion zur Folge. Deutliche Reduktionen im Bereich der laufenden Kosten beispielsweise für die Bereitstellung von VE-Wasser für Steri und Thermodesinfektor lassen sich durch die Verwendung von BLUE SAFETY Equipment erzielen.

WER IST BLUE SAFETY?

Die BLUE SAFETY GmbH aus Münster in Westfalen bietet ganzheitliche Lösungen im Bereich Trinkwasser- und Wasserhygiene für zahnmedizinische Einrichtungen. Rechtssicherheit und Nutzen für Zahnarztpraxen stehen dabei im Vordergrund. Vereinbaren Sie einen kostenfreien Hygieneberatungstermin in Ihrer Praxis oder besuchen Bluesafety auf der id infotage dental in Hannover am 26. September 2015 an Stand C35.


WEITERE INFORMATIONEN:

BLUE SAFETY GmbH
Siemensstraße 57
48153 Münster
Tel.: 0800 / 25 83 72 33
E-Mail: hello(at)bluesafety.com
www.bluesafety.com


Die 5. Geistlich Konferenz unter dem Leitthema „Reparatur-Chirurgie“ findet am 7. März 2020 in Baden-Baden statt. Im Fokus werden die Prävention und Behandlung von Periimplantitis sowie Regenerationsmaßnahmen für Knochen und Weichgewebe stehen.

Weitere Infos

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