Marketing

Homepage schlägt Social Media

Sprechen Sie die richtigen Patienten an

12.11.2013

Ein Praxisauftritt in Social Media lässt sich kurzfristig umsetzen. Die Pflege dieser Präsenz wird jedoch überraschend zeitaufwendig und kostenintensiv, da Aktualisierungen in immer kürzeren Zeiträumen notwendig werden. Es ist leichtsinnig, eine Praxispräsenz der Eigendynamik von Social Media zu überlassen und es ist illusorisch zu hoffen, die richtigen Patienten anzusprechen. Der unkontrollierbare Social Media Dialog – Jeder mit Jedem – hat seine Tücken. An dieser Stelle beweist Social Media wirkliche Dynamik, die in mehr oder weniger laienhaften Statements zum Portfolio der Praxis endet. Eine konzeptionell durchdachte Homepage bietet dagegen zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit einer zielgerichteten, professionellen Kommunikation mit Patienten.

Interessierte und somit auch potentielle Patienten erwarten sachliche und konkrete Informationen zu Lösungen der Zahnmedizin. Wer traut diese Informationsbereitstellung der Schwarmintelligenz der Community zu? Deren Grenze scheint schnell erreicht. Homepage und Social Media sind die Medien, in denen sich Patienten im Vorfeld über den zukünftigen Behandler, sein Team, die Besonderheiten und Leistungen informieren können. Erfolgversprechend ist nur eine ansprechend gestaltete und informative Homepage, deren Niveau Sie als Praxisinhaber bestimmen. Mit einer durchdachten Homepage gewinnen Sie genau die Aufmerksamkeit von den Patienten, die Sie auch gerne im Behandlungszimmer treffen. Ein paar diskussionsfreudige und von der Social Community gut auf das Beratungsgespräch vorbereitete Kandidaten bleiben Ihnen eventuell erspart. Den Post „mein Arzt war beratungsresistent“ bekommt dann Ihr Kollege.

Mehr Zeit für Ihre Patienten

Für die Attraktivität, die patientengerechte Aufbereitung und den Erfolg Ihrer Homepage sind nicht Sie verantwortlich, sondern Ihr Marketingberater. Er setzt Ihre Praxis wirkungsvoll in Szene. Ein guter Berater verschafft Ihnen Zeit, da er sich um alle Fragen rund um die Homepage kümmert. Er liefert Ihnen zu allen relevanten Themen der Zahnmedizin die Inhalte, mit denen Sie sich ins Gespräch bringen. Wirkungsvolles Empfehlungsmarketing setzt da an, wo Ihre Homepage den Nerv der Zielgruppe trifft. Zufriedene Bestandspatienten empfehlen eine Homepage, von der sie überzeugt sind. Ihr Berater sollte die Zahnmedizin kennen, damit er Themen vorstellen kann, mit denen sich Menschen beschäftigen. Weder mit Fachtermini bestückte Formulierungen noch durchschnittliche Marketingphrasen bringen die Seite nach vorne. Nur der patientengerechte Text mit der richtigen Auswahl der Keywords wird zum suchmaschinenrelevanten „Content“ und macht die Seite für Suchmaschinen und Patienten gleichermaßen interessant. Bieten Sie deshalb Inhalte. Wer sich als Patient für Knochenaufbau interessiert, sollte patientengerechte Erklärungen zu Sinuslift oder Bone Spreading auf Ihrer Homepage finden. Übrigens: Ihr Marketingberater kann für das Medium Social Media geeignet sein, wenn er Begriffe wie Piezosurgery oder Bone Level nicht kennt. Für Ihre Homepage ist er es sicher nicht.

Es geht um Ihr Praxisimage

Im Vorfeld einer Entscheidung für eine bestimmte Praxis ist für Patienten heute eine ansprechende Gestaltung der Homepage besonders wichtig. Diese setzt Akzente, sorgt für eine hohe Aufmerksamkeit und prägt das Praxisimage. Neue Patienten sind unvoreingenommen. Sie nehmen die Praxis qualitativ so wahr, wie sie in der Homepage dargestellt wird. Deshalb ist sie für den Erstkontakt mit potentiellen Neupatienten so wichtig. Ein Grund mehr, das Praxisimage nicht dem Social Media sondern der professionellen Homepage anzuvertrauen. Patienten möchten von einer ästhetisch anspruchsvollen Gestaltung angesprochen und mit einer nutzerfreundlichen Struktur zu relevanten Themen geführt werden. Neue Browser sind deutlich leistungsfähiger als früher. Neue Hardware verlangt neues Webdesign, das den aktuellen Entwicklungen moderner Programmierung folgt und den Interpretationsmöglichkeiten der Suchrobots angepasst ist. Um Patienten aus der virtuellen Welt in die Praxis zu führen, sind dynamische Webauftritte gefragt, die eine frische Markenwahrnehmung unterstützen.

Innerhalb zwei Wochen online

Eine Homepage lässt sich ohne Praxisanalysen und Marktforschung umsetzen. Diese kosten Geld und Zeit. Gute Berater liefern Full Service. Das heißt konkret, alle Texte und Bilder werden Ihnen gestellt. Sie verbringen weder Ihre Behandlungs- noch Ihre Freizeit mit der Formulierung patientengerechter Texte. Die komplette Gestaltung einer Homepage muss sich nicht wochenlang hinziehen. Ihr zeitliches Engagement sollte sich auf das Lesen der gelieferten Inhalte beschränken. Mehr nicht. Ein Blick in die Referenzen eines Anbieters hilft. Sie sehen was er kann und mit einem Anruf bei Ihrem Kollegen erfahren Sie, wie erfolgreich die Zusammenarbeit ist.

Kostentransparenz

Vereinbaren Sie einen Festpreis und Full Service für die Homepage. Folgekosten für terminierte Nutzungsrechte, Pflegepauschalen, Bildbearbeitungen oder besonderen Vertragsbindungen sollten Sie kritisch gegenüber stehen. In den Festpreis sollten diese Arbeiten fallen: Konzeption, Textformulierung, Bildmaterial, Bildmontagen, Illustrationen, Layoutentwicklung und selbstverständlich eine suchmaschinenfreundliche Programmierung. Eine auf den ersten Blick preiswerte Homepage kann unter betriebswirtschaftlichen Aspekten teuer werden, wenn die Zeit bewertet wird, die Sie in die Homepage investieren.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Herbert Kogel

Bilder soweit nicht anders deklariert: Herbert Kogel


Das könnte Sie auch interessieren: