Firmennachrichten

Seit November vier weitere Biomaterialien im Angebot

Camlog erweitert Biomaterialien-Portfolio

01.03.2022

CeraOss® , Argonaut®, PermaPro® und SynMax® ergänzen das Biomaterialien-Portfolio.
CeraOss® , Argonaut®, PermaPro® und SynMax® ergänzen das Biomaterialien-Portfolio.

Bei Hart- und Weichgewebsdefiziten ist die Wahl geeigneter Ersatzmaterialien von entscheidender Bedeutung, um in funktioneller, struktureller und ästhetischer Hinsicht das erwünschte klinische Ergebnis zu erreichen. 2017 führte Camlog die Produkte von BioHorizons in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Im November wurde das Sortiment durch weitere regenerative Produkte ergänzt: SynMax®, PermaPro®, Argonaut® und CeraOss® entsprechen jeweils am Markt bekannten Produkten synthetischen bzw. tierischen Ursprungs. Sie werden von der Firma Botiss hergestellt und von Camlog unter eigenen Markennamen vertrieben.

Martin Lugert, Geschäftsführer CAMLOG Vertriebs GmbH: „Die Biomaterialien sind bei vielen unserer Kunden von Anfang an sehr gut angekommen. Motiviert durch diese Erfolge freuen wir uns, nun die nächsten Schritte zu gehen. Durch die Portfolio-Erweiterung sind wir in der Lage, für nahezu jede Indikationsstellung, Defektmorphologie und Anwenderpräferenz ein bewährtes Biomaterial zu liefern. Dies wird unsere Marktposition in diesem Bereich nochmals deutlich stärken.“

SynMax® – synthetisches Knochenersatzmaterial

SynMax® ist ein vollständig synthetisches Material, das nach dem Einbringen als osseokonduktives Gerüst dient. Aufgrund der porösen Struktur wird das Einwachsen von mesenchymalen Stammzellen und Osteoprogenitorzellen aus dem umgebenden,

vitalen Knochengewebe unterstützt. Es besteht zu 60 % aus Hydroxylapatit und zu 40 % aus Beta-Tricalciumphosphat, das nach der Implantation kontrolliert resorbiert und durch neue Knochensubstanz ersetzt wird [1-3].

PermaPro® – synthetische PTFE-Membran

PermaPro® ist eine dünne, nicht resorbierbare und biokompatible Membran. Sie besteht aus biologisch inertem, hochdichtem Polytetrafluorethylen (PTFE), das eine effiziente Barriere gegen bakterielle und zelluläre Penetration bildet und daher bei bestimmten Indikationen für Verfahren mit offener Einheilung ohne einen primären Wund-/Weichgewebeverschluss

eingesetzt wird [4-5].

Argonaut® – porcine Kollagenmembran

Argonaut® ist eine vollständig resorbierbare Kollagenmembran, die durch einen standardisierten, kontrollierten Reinigungsprozess aus dem Perikard von Schweinen gewonnen wird. Sie wird in der gesteuerten Gewebe- und Knochenregeneration, zum Abdecken von Implantaten und für die parodontale Geweberegeneration eingesetzt. Dank ihrer Flexibilität lässt sie sich leicht an die Konturen der augmentierten Defektstelle anpassen. Durch die starke native Faservernetzung des Perikards bietet die Membran eine lange Barrierefunktion für eine vorhersagbare Regeneration [6-8].

CeraOss® – bovines Knochenersatzmaterial

CeraOss® ist ein reines Knochenmineral bovinen Ursprungs, das bei 1.200 °C durch ein spezielles Herstellungsverfahren gewonnen wird. Die dreidimensionale poröse Struktur ermöglicht eine schnelle Penetration und Adsorption von Blut und Serumproteinen und dient als Reservoir für Proteine und Wachstumsfaktoren. Das Herstellungsverfahren sorgt für maximale Sicherheit und führt zu außerordentlich hoher Reinheit sowie höchster Volumenstabilität [9-11].

Garantie patient28PRO inklusive Biomaterialien

„Durch die Erweiterung unseres Portfolios an Biomaterialien hat der Kunde den Vorteil, alles aus einer Hand zu beziehen und somit auch die Mehrwerte und Services von Camlog nutzen zu können – bis hin zu der patient28PRO Garantie, die bei unseren Implantaten kostenlos dabei ist und auch Biomaterialien umfasst“, erklärt Markus Stammen, Geschäftsführer CAMLOG Vertriebs GmbH.


Aufruf zur Online-Umfrage für ZÄ, ZMP und DH – Studie zu Gingivawucherungen
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Prof. Dr. Christian Graetz et al., Universitätsklinikum Kiel, freuen sich über die Teilnahme an einer anonymisierten Umfrage. Zeitdauer ca. 10 Minuten. Die Studie untersucht, ob aus zahnmedizinischer Sicht eine adäquate Versorgung des o.g. Krankheitsbildes „gingivale Wucherungen“ vorliegt.