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Status der Mundgesundheit hilft bei Diabetes-Diagnose

Die „Parodontitis-Diabetes-Schaukel“

10.07.2019

Patienten können online ihr Parodontitis-Risiko testen.
Patienten können online ihr Parodontitis-Risiko testen.

Etwa zwölf Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leiden an Typ-I- oder Typ-II-Diabetes. Ungefähr ein Drittel davon weiß noch nichts von seiner Erkrankung [1,2]. Diese Unwissenheit birgt das Risiko, an Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Netzhautveränderungen zu erkranken. Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. rät deshalb zu einem Blutzucker-Screening beim Zahnarzt, das Patienten nach Feststellen einer möglichen Diabetes-Prädisposition bekommen sollten.

Zum Hausarzt, der ersten Anlaufstelle in allen Gesundheitsfragen, gehen viele Patienten erst bei ersten Beschwerden. Wie gut, dass sie beim Thema Zahngesundheit oftmals weniger nachlässig sind und regelmäßig ein- bis zweimal pro Jahr zum Zahnarzt gehen. Denn er kann, mit sensibler Anamnese, bis zu 73 Prozent der nicht erkannten Diabeteserkrankungen frühzeitig identifizieren!

Parodontitis und Diabetes können sich gegenseitig hochschaukeln

Im Idealfall beeinflussen sie sich günstig wechselseitig. „Jede Maßnahme zur Erhaltung der Mundgesundheit ist immer auch ein Baustein für die Gesunderhaltung des ganzen Körpers“, so Prof. Peter Eickholz, Direktor der Poliklinik für Parodontologie der Universität Frankfurt am Main [3]. Und weiter: „Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr Belege für die intensive Wechselwirkung zwischen bakteriellen Zahnbelägen und parodontalen Erkrankungen einerseits und Allgemeinerkrankungen andererseits zu Tage gefördert.“ Neben vielen anderen arbeitet eine zahnmedizinische Forschergruppe um Prof. Thomas Kocher an der Universität Greifswald an der Aufschlüsselung der Zusammenhänge von Diabetes und Parodontitis. So konnte festgestellt werden, dass sich Diabetes (Typ 1 und Typ 2) und Parodontitis wechselseitig beeinflussen. Diabetiker haben ein dreifach höheres Risiko für eine Parodontitis als Nicht-Diabetiker [4]. Bei ihnen ist die Mikrodurchblutung in den gingivalen und parodontalen Gewebestrukturen stark vermindert. Das Risiko, an einer Gingivitis und in der Folge einer Parodontitis zu erkranken, ist dadurch erhöht. Ebenfalls vermindert ist die Abwehr von Risikokeimen. Daher ist die gezielte Reinigung auch problematischer Stellen, wie prothetisch versorgten Nischen, Interdentalräumen oder dem gingivalen Sulcus sehr wichtig.

Durchblutung mit natürlichen Wirkstoffen erhöhen

Die medizinische Kamillenblüten-Zahncreme Aminomed enthält natürliche Wirkstoffe wie Provitamin B5 (Panthenol) sowie -Bisabolol und weitere Extrakte der Kamillenblüte und ätherische Öle. Diese Kombination kann helfen, die Durchblutung auf natürliche Weise zu erhöhen, was in der Regel zu einem Rückgang der Entzündungen im gingivalen und parodontalen Gewebe führt [5]. Das Zahnfleischbluten kann deutlich reduziert werden, der Mundraum fühlt sich frischer an. Aminomed enthält ein besonderes Doppel-Fluorid- System aus Aminfluorid und Natriumfluorid. Aminfluorid wirkt desensibilisierend [6,7]. Es fördert zusammen mit dem Natriumfluorid die Ausbildung einer Calciumfluorid- Schutzschicht am Zahnschmelz, am freien Dentin und am Wurzelelement. Die Strukturen werden so besser gehärtet als durch die natürliche Remineralisierung. Der Säureangriff wird reduziert, die Zähne sind vor erneuter Demineralisation effektiv geschützt. Die Universität Zürich hat all diese Wirkungen, die zudem in der wissenschaftlichen Forschung genutzt werden, untersucht. Aminomed reinigt sehr effektiv und dennoch äußerst schonend [8] (RDA-Wert 50). Daher eignet sie sich auch explizit bei freiliegenden Zahnhälsen, die häufig in Folge einer erfolgreich behandelten Parodontitis auftreten können. Das enthaltene Xylitol [9,10] wirkt karies-protektiv. Die medizinische Kamillenblüten- Zahncreme kann somit als ideale Ergänzung auch für Diabetes-Patienten angesehen werden.


Parodontitis-Risiko online testen

Menschen mit erhöhtem Parodontitis-Risiko wissen oftmals nicht, dass sie einer Risikogruppe angehören! Dr. Liebe bietet ab sofort unter www.aminomed.de/PRT einen detaillierten und individuellen Parodontitis-Risiko- Test. Als Ergebnis erhält der Tester eine Einstufung der persönlichen Parodontitis-Risikofaktoren und ein ausführliches Feedback zu seinen Zahn- bzw. Mundpflege- Gewohnheiten sowie Pflege- und Prophylaxetipps. Dr. Liebe möchte damit zum frühzeitigen Besuch in der Zahnarztpraxis motivieren.  


Weitere Informationen:

Dr. Rudolf Liebe Nachf. GmbH & Co. KG
Max-Lang-Straße 64 · 70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel. 0711 7585779-11 · www.drliebe.de


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