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Minimalinvasiv behandelt, maximal im Trend

Mini-Implantate als Therapievariante

21.06.2017

Patienten wünschen sich immer häufiger ein minimalinvasives Vorgehen. In vielen Fällen ist die Behandlung dann schneller abgeschlossen, weniger strapaziös und teilweise kostengünstiger. Diese Vorteile genießen insbesondere Patienten, die sich mit Mini-Implantaten der Firma condent im Rahmen implantologischer Therapien behandeln lassen.

Minimalinvasive Therapien haben für Patienten viele positive Aspekte. Daher liegen sie in unterschiedlichen Disziplinen der Zahnheilkunde schon länger im Trend. Besonders deutlich zeigt sich dies im implantologischen Bereich – mit dem MDI-System (mini dental implants) des Dentalunternehmens condent aus Hannover. Die Firma ist seit dem vergangenen Jahr für die Herstellung der Mini-Implantate zuständig, nachdem sie bereits ein Jahr lang den Vertrieb übernommen hatte. Obwohl implantologische Eingriffe stets einen gewissen operativen Aufwand beinhalten, so gibt es dank der Mini-Implantate eine im wahrsten Sinne des Wortes spürbar weniger invasive Möglichkeit der Behandlung.

Eine clevere Alternative

Als Alternative zur konventionellen implantologischen Behandlung richtet sich MDI an Patienten, die eine Implantation wünschen, bei denen die Umstände jedoch gegen klassische Implantate sprechen. Dabei kann es sich um allgemein gesundheitliche bzw. anatomische Aspekte handeln.

In erster Linie ältere Patienten leiden aufgrund geringer Restbezahnung oder gänzlich fehlender Zähne häufiger unter einer fortgeschrittenen Kieferatrophie. Das dadurch resultierende geringe Knochenangebot im Unterkiefer würde eine aufwendige Augmentation nötig machen, die sich vor allem bei Patienten mit bestimmten allgemeinmedizinischen Erkrankungen als problematisch erweisen kann. Darüber hinaus kann die Versorgung mit klassischen Implantaten für den einen oder anderen Patienten eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung darstellen.

Mit Hilfe der Mini-Implantate gelingt die Stabilisierung einer Totalprothese auch bei geringem Knochenangebot. Die Befestigung der Prothese ist dank eines intelligenten Kugelkopf- Mechanismus‘ zügig erledigt. Weiterhin spricht auch der zeitliche Vorteil für ihren Einsatz, denn die Behandlung dauert für gewöhnlich lediglich rund zwei Stunden.

Ein weiterer Vorteil lässt sich am Beispiel der Versorgung des Unterkiefers mit einer durch Mini-Implantate gestützten Prothese aufzeigen. Wird hier eine Primärstabilität von 35 Ncm erreicht, ist eine Sofortbelastung nach dem Eingriff möglich. Bei klassischen Implantaten hingegen ist eine Einheilzeit von mehreren Monaten nötig, um die notwendige Stabilität zu erreichen. Darüber hinaus bietet die minimalinvasive Therapieform Patienten finanzielle Vorteile gegenüber konventionellen Implantaten. Somit ist die Therapie mit MDI in mehrfacher Hinsicht eine besonders attraktive Variante.

Als klassisches Indikationsgebiet von Mini-Implantaten gilt die Stabilisierung von Unterkieferprothesen. Befestigt werden sie auf den Kugelköpfen der Mini-Implantate. Dafür befinden sich in der Prothese Metallgehäuse, in denen Gummiringe zur Retention eingelassen sind. In diese können die Kugelköpfe einschnappen.

Seit 20 Jahren erfolgreich

Dr. Victor Sendax entwickelte das MDI-System bereits in den 70er Jahren. Rund 20 Jahre später begann er mit Dr. Ronald A. Bulard, einem praktizierenden Mini-Implantat-Pionier und Unternehmer, eine strategische Zusammenarbeit und erweiterte das System um den Kugelkopf. 2004 wurde das entsprechende Implantationsprotokoll patentiert. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) erkannte dann 1998 Mini-Implantate für die Langzeitanwendung an. Bis heute zeichnet sich MDI durch eine starke Untermauerung der einzelnen Indikationen mit klinischen Studien aus. Dies macht es für den Behandler und seine Patienten zu einem einzigartig sicheren und damit erfolgsträchtigen System. Kontinuierlich werden begonnene Studien fortgeführt und neue initiiert.

Condent bietet MDI-Mini-Implantate heute in vier Durchmessern an (1,8 – 3,0 mm). Das System eignet sich in erster Linie zur Stabilisierung einer Unterkieferprothese (mindestens vier MDIs) oder einer Oberkieferprothese (mindestens sechs MDIs). Weitere Indikationsgebiete des MDI-Systems sind die Pfeilervermehrung bei Teleskopprothesen, die Einzelzahnversorgung und die Nutzung als temporäre Implantate zur Stabilisierung einer Interimsprothese im Zuge einer Therapie mit konventionellen Implantaten.

  • Abb. 1: Wissenschaftlich gut abgesichert: die Stabilisierung einer Unterkieferprothese …
  • Abb. 2: ... und einer Oberkieferprothese mit Mini-Implantaten (Fotos: condent).
  • Abb. 1: Wissenschaftlich gut abgesichert: die Stabilisierung einer Unterkieferprothese …
  • Abb. 2: ... und einer Oberkieferprothese mit Mini-Implantaten (Fotos: condent).

Mini-Implantate können somit in einer ganzen Reihe von klinischen Situationen für Zahnarzt und Patient eine zusätzliche Option darstellen. MDI verbindet den guten Komfort für den Patienten mit vergleichsweise geringen Kosten und schließt auf diese Weise eine „therapeutische Lücke“.

Fazit

Minimalinvasive Behandlungen werden immer gefragter. Für den Patienten stellen sie die unkompliziertere und angenehmere Therapieoption dar. In diesem Trend liegen in besonderer Weise die Mini-Implantate von condent, denn sie bieten eine gute Alternative, wenn konventionelle Implantate aus medizinischen, altersbedingten, finanziellen oder sonstigen Gründen keine Option darstellen. Mit dem MDI-System lässt sich eine minimalinvasive und gleichzeitig zeitsparende Versorgung umsetzen. Gerade ältere Patienten mit einer schleimhautgetragenen Totalprothese können vom MDI-Implantatsystem profitieren, darüber hinaus kann es außerdem in Spezialfällen eingesetzt werden. Dem Zahnarzt bietet es auf diese Weise die Möglichkeit, sein Spektrum zu erweitern und einer noch größeren Zahl an Patienten Zugang zu den Vorteilen der Implantologie zu verschaffen. 

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WEITERE INFORMATIONEN:

condent GmbH
Owiedenfeldstraße 6
30559 Hannover
info(at)original-mdi.de
www.original-mdi.de


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