Gesellschaften/Verbände

36. Kongress der DGI 2022 in Hamburg: hören, sehen, erleben, machen

DGI-Kongress 2022: Biologie – unser Kompass in der Implantologie

28.09.2022

Der DGI-Kongress 2022 findet in der Hansestadt Hamburg statt.
Der DGI-Kongress 2022 findet in der Hansestadt Hamburg statt.

Die Präsidenten des 36. Kongresses der DGI, Prof. Dr. Florian Beuer MME (Berlin) und Dr. Christian Hammächer (Aachen), stellen die biologische Basis der Implantologie in den Mittelpunkt der Tagung 2022. Das Motto: Biologie – unser Kompass in der Implantologie. Am ersten Adventswochenende (24.-26.11.2022) geht es entlang des implantologischen Therapieablaufs um die Frage, welche Behandlungsergebnisse jeweils mit unterschiedlichen Herangehensweisen erreichbar sind und welche Probleme mit verschiedenen Therapiekonzepten am besten gelöst werden können.

„Von diesem Kongress soll der Impuls ausgehen, dass die Biologie die verschiedenen Fachdisziplinen eint, die in der Implantologie zusammenwirken. Die Biologie ist quasi der Schirm über allen Teilbereichen, sie fungiert als Katalysator für eine bessere Vernetzung der Bereiche und ermöglicht damit bessere Therapien für unsere Patienten”, erklärt DGI-Präsident Prof. Dr. Florian Beuer, der mit DGI-Vizepräsident Dr. Christian Hammächer die Präsidentschaft des diesjährigen Kongresses der DGI übernommen hat.

  • Kongresspräsident Prof. Dr. Florian Beuer MME.
  • Kongresspräsident Dr. Christian Hammächer.
  • Kongresspräsident Prof. Dr. Florian Beuer MME.
    © Knipping
  • Kongresspräsident Dr. Christian Hammächer.
    © Sascha Gast

Relevante Fragen formuliert

Eine Neuerung ist den Präsidenten bei diesem Kongress besonders wichtig: „Wer das Programmheft in der Hand hat, liest direkt bei den einzelnen Themen Fragen, die wir den ReferentInnen gestellt haben und welche diese in ihrer Präsentation beantworten sollen”, sagt Dr. Hammächer. „Diese Frage wurden gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Komitee formuliert und wir sind sicher, dass es Fragen sind, die uns alle fachlich interessieren und die Relevanz für unsere tägliche klinische Arbeit haben.”

Breites Themenspektrum

Natürlich reicht das Spektrum der Themen, von der Augmentation der Hartgewebe über das Weichgewebemanagement bis zu den digitalen Arbeitsprozessen und der Materialwahl. Ebenso fragen die Kongressorganisatoren Experten nach den Alternativen zur Implantatversorgung in bestimmten Indikationen.

Internationale Session mit „Big Shots“ 

Den Präsidenten ist es gelungen, führende europäische Experten nach Hamburg zu locken. Diese werden ihre persönlichen Konzepte präsentieren und mit den Teilnehmenden diskutieren. „Es wird beispielsweise darum gehen, ob wir tissue level vorziehen oder das Implantat eher tief inserieren, um den möglichen Knochenabbau zu antizipieren”, so Prof. Beuer.

Neu: Assistenz-Forum

Auch für die Team-Assistenz soll der Kongress interessant sein und die Präsidenten hoffen, dass möglichst viele Teilnehmende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbringen. Im Assistenz-Forum am Kongress-Samstag geht es um Praxisorganisation, Fehlermanagement und Patientenbetreuung. Hinzu kommt ein ganztägiger Fachkurs zum Thema Instrumentenaufbereitung in der Implantologie nach dem Medizinproduktegesetz.


Quelle:
DGI · Deutsche Gesellschaft für Implantologie GmbH


Aufruf zur Online-Umfrage für ZÄ, ZMP und DH – Studie zu Gingivawucherungen
csm Bild 1 gingivawucherung.jpg 06f39e04d9a5f361cbe0cb540b51d060 43c9730af5

Prof. Dr. Christian Graetz et al., Universitätsklinikum Kiel, freuen sich über die Teilnahme an einer anonymisierten Umfrage. Zeitdauer ca. 10 Minuten. Die Studie untersucht, ob aus zahnmedizinischer Sicht eine adäquate Versorgung des o.g. Krankheitsbildes „gingivale Wucherungen“ vorliegt.