Interviews

Dr. Gerhard Iglhaut

Acht Fragen an

14.09.2014

Dr. Gerhard Iglhaut
Dr. Gerhard Iglhaut

Der Zahnarzt für Zahnheilkunde und Oralchirurgie Dr. Gerhard Iglhaut ist seit 1987 in eigener Praxis in Memmingen niedergelassen. Nach Studium und Promotion an der Justus Liebig Universität Giessen folgten mehrere Studienaufenthalte in den USA und in der Schweiz. Bereits seit 1993 organisiert er Praxiskurse, 1995 folgte die Gründung des Instituts für ZahnÄrztlicheFortbildung in Memmingen. Seit knapp 20 Jahren ist Dr. Iglhaut als erfahrener Referent in den Bereichen ästhetische Zahnmedizin und Parodontalchirurgie, Implantologie, Mukogingivalchirurgie und parodontale Mikrochirurgie weltweit unterwegs. 2004 wurde er zum Fortbildungsreferent der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) gewählt; 2012 folgte die Wahl zum Präsidenten der DGI. Neben seinen Mitgliedschaften in vielen nationalen und internationalen Fachgesellschaften ist er als Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität in Göttingen tätig. Im Jahr 2014 wird Dr. Iglhaut seine Habilitationsschrift in Göttingen finalisieren.

Was macht eigentlich Herr Dr. Gerhard Iglhaut?

Warum haben Sie den Beruf des Zahnarztes ergriffen?

Da ich bis zu meinem 21. Lebensjahr Leistungssportler Ski alpin war, war es schon früh mein Lebenstraum Sportmediziner zu werden. Mein enger Freund und damaliger Klassenkamerad Dr. Erich Wühr begeisterte mich glücklicherweise für die Zahnmedizin.

Würde Ihre Berufswahl heute wieder gleich aussehen?

Ja, meine Berufswahl würde sicherlich wieder gleich aussehen.

Wo sehen Sie in der zahnärztlichen Ausbildung die wesentlichen Herausforderungen?

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Zahnmedizin entwickeln sich seit mehr als 20 Jahren zusehends negativer. In Zeiten enger finanzieller Ressourcen werden die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung sehr eingeschränkt. Dies wirkt sich besonders negativ bei unseren jungen Kolleginnen und Kollegen aus. Meines Erachtens kann diese Entwicklung der Qualität der zahnärztlichen Versorgung mittel- oder langfristig schaden.

Welches sind die herausragenden Problemfelder bei der Behandlung Ihrer Patienten?

Mein oberstes Ziel war stets meine Patienten mit der hochwertigsten Zahnmedizin zu behandeln und zu versorgen. Innovative und qualitativ hochwertige Behandlungen werden leider von Versicherungsträgern an Patienten immer häufiger negativ kommuniziert und man sieht sich zu Unrecht diskreditiert. Dies kann zu erheblichen Störungen des Arzt-Patienten-Verhältnisses führen. Es ist eine bedenkliche Entwicklung in unserem hoch entwickelten und wunderschönen Land, wenn man sich für Höchstleistung im Beruf häufig bestraft sieht.


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