Kollegentipps

Kollegentipp

Die Zukunft wird weiß

12.05.2014


Umfragen bestätigen, dass die Mehrheit der Patienten sich weiße Keramikimplantate wünschen - anstatt dunklen Titanimplantaten. „Keine Patienten verlieren – weiß implantieren“ lautet deshalb der Slogan 2014 von Swiss Dental Solutions. Der Entwickler des SDS Implantates und Firmeninhaber Dr. Ulrich Volz kann auf 13 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Mehr als 8.000 gesetzte Implantate sprechen für seine hohe Fachkompetenz.

Die Implantate wurden entwickelt, um im Praxisalltag der zahn- und umweltmedizinischen Klinik am Bodensee, in welcher der Entwickler arbeitet, zu bestehen. Die keramische Implantatlinie weist nicht nur eine besonders hohe Biokompatibilität auf, sondern deckt durch ihr extrem vielfältiges Material- und Formenangebot dieselben Indikationen wie klassische Titansysteme ab. Damit stellt das System eine sichere Alternative zu metallischen Zahnimplantaten dar.

Darüber hinaus erhebt das SDS-Implantatsystem den Anspruch, in „Keramik zu denken“ und die Formen, Verbindungen und Längen optimal an das Material Zirkonoxid angepasst zu haben.

Vielseitig und sicher

Die seit 2007 auf dem Markt befindliche und bewährte einteilige Produktlinie SDS1.0 ist in drei Formen erhältlich: CD (cylindric design), RD (root design) und DT (dynamic thread) und in den beiden Materialen TZP- und ATZKeramik. Mit diesem Konzept lässt sich jede Knochenklasse perfekt bedienen. Anfang 2013 kam das SDS2.0 als verschraubbares Implantat auf den Markt. Es ist in den Durchmessern 3,8 und 4,6 mm sowie jeweils in den Längen 8, 11 und 14 mm erhältlich. Es kann sowohl auf Tissue- als auch auf Bonelevel eingesetzt werden. Neu auf dem Markt war die Abstimmung zwischen der Form des Implantates und dem Bohrprotokoll.

Das Implantat erzielt in allen Knochenklassen um die 35 bis 45 Ncm Eindrehmoment und kann daher in allen Situationen, Kiefern und Knochenklassen meist schon nach 8 Wochen belastet werden. Es existiert ein abriebfreies Navigationssystem, welches nicht die klassischen Bohrhülsen verwendet. Weiterhin kann über einen erhältlichen Scanbody das Implantat mit individuellen Abutments versorgt werden. Aber auch konfektionierte Abutments mit und ohne Platform Switching, in verschiedenen Längen und auch als dem Locator-System kompatible Abutments, stehen zur Verfügung. So sind fast alle denkbaren Versorgungsarten zweiteilig auf Zirkonoxidbasis möglich: zementiert, verschraubt mit Titan, Gold oder PEEK oder eine Kombination aus beidem. Mitte des Jahres 2014 wird SDS mit dem neuen einteiligen Implantat SDS1.1-Monkey überraschen. Dieses System löst sehr viele Probleme, welche die letzten 13 Jahre mit den einteiligen Implantaten bestanden.

  • Abb. 1: Das zweiteilige SDS-2.0 Implantat.
  • Abb. 2: Die einteilige Variante von Swiss Dental Solutions.
  • Abb. 1: Das zweiteilige SDS-2.0 Implantat.
  • Abb. 2: Die einteilige Variante von Swiss Dental Solutions.

Neuartiges Auswahlsystem statt Lagerhaltung

Ein übersichtliches Chirurgie-Tray komplett aus Zirkonoxid- Bohrern, welches beliebig oft ausgeliehen werden kann, stellt zusammen mit dem Auswahllager ebenfalls eine Neuheit dar: Der Implantologe fordert bis zu 40 Implantate und ein Leihtray für eine OP an, entnimmt in der OP die erforderlichen Implantate und SDS lässt die Box am nächsten Tag abholen. Der Implantologe bezahlt nur die verbrauchten Implantate und kann sich in jeder OP darauf verlassen, dass er sowohl genügend Implantate vorrätig hat, als auch ein vollständiges OP-Tray. Und dies ohne einen Cent Investition.


Kostenloses Live-Webinar

„Das Mundgesundheitsprogramm in der Zahnarztpraxis“ kostenloses Webinar von Ivoclar am 23.06.2021 von 14:00–15:00 Uhr.

Aktuelle Umfrage zu Keramikimplantaten

Noch immer fehlt neben Langzeitdaten auch ein konkreter Einblick in den täglichen Umgang mit Keramikimplantaten in der Praxis. Um Antworten auf möglichst viele der offenen Fragen zu bekommen, startet die ESCI eine europaweite Umfrage.