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Geplant sicher implantieren

Präzision durch schablonengeführte Implantation.
Präzision durch schablonengeführte Implantation.

Dr. Sigmar Schnutenhaus aus Hilzingen war einer der ersten Anwender des vor drei Jahren eingeführten Navigationssystems tioLogic© pOsition zur schablonengeführten Implantation von Dentaurum Implants. So konnte er bereits sehr früh Erfahrungen damit sammeln. In einem Gespräch bekamen wir interessante Einblicke.

DI: Dr. Schnutenhaus, mit welchen Produkten von Dentaurum Implants arbeiten Sie?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Seit mehreren Jahren verwende ich in meiner Praxis das Implantatsystem tioLogic. Aufgrund der Anwendungsbreite können wir mit einem System alle Indikation abdecken.

DI: Wodurch zeichnen sich das Implantat aus?

Dr. Sigmar Schnutenhaus:

  • Dr. Sigmar Schnutenhaus aus Hilzingen.

  • Dr. Sigmar Schnutenhaus aus Hilzingen.
Das System ist in sich sehr stimmig. So laufen die operativen Eingriffe klar strukturiert ohne Überraschungen ab, auch die prothetische Umsetzung ist mit den Systemkomponenten leicht beherrschbar. Die Labore, mit denen wir zusammenarbeiten mögen das tioLogic-Implantat auch hinsichtlich der zahntechnischen Bearbeitung. Zwei Punkte sind mir sehr wichtig bei der Wahl eines Implantatsystems: Zum einen muss ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis bestehen. Wir sind es schließlich, die die Produkte dem Patienten „verkaufen“ müssen. Zum anderen ist mir ein guter und kompetenter Außendienst wichtig. Schnelle und korrekte Hilfestellungen sind gerade, wenn man sich neu mit einem Implantatsystem beschäftigt, hilfreich.

DI: Wie wird in Ihrer Praxis diagnostiziert?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Wir verfügen in unserer Praxis über ein DVT. Die digitale Volumentomographie ist hier das indizierte Verfahren. Eine CT-Aufnahme sollte aus strahlenhygienischen Gründen heute nicht mehr angefertigt werden. Dadurch, dass immer mehr Kollegen ein DVT in der Praxis haben, ist auch eine kollegiale Zusammenarbeit für die Herstellung der Röntgenaufnahmen problemlos möglich.

DI: Bei welchen Indikationen arbeiten Sie mit tioLogic© pOsition?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Die Indikationen für den Einsatz von schablonengeführten Implantatinsertionen sind zahlreich. Klare Indikationen sehe ich bei schwierigen anatomischen Verhältnissen, bei denen zum Beispiel durch das Setzen von angulierten Implantaten eine Knochenaugmentation vermieden werden kann. Auch sollte nach den wissenschaftlich formulierten Richtlinien minimalinvasive Insertionen nur navigiert durchgeführt werden. Weitere Indikationen liegen bei großen, prothetisch schwierigen Verhältnissen vor. Ich bin in meiner Praxis auf Implantologie und Implantatprothetik spezialisiert. Wir setzen pro Jahr fast 500 Implantate, die auch prothetisch versorgt werden. Schätzungsweise werden davon etwa 20 % navigiert gesetzt. Der Behandlungsablauf gestaltet sich sehr einfach. Nach Erstellung des DVTs mit einer Röntgenschablone erfolgt die Implantatplanung - am besten gemeinsam mit dem Zahntechniker. Die Röntgenschablone wird zur Bohrschablone umgearbeitet, womit dann die komplette Aufbereitung des Implantatlagers und das Einbringen des Implantates durchgeführt werden.

DI: Was ist das Innovative am tioLogic© pOsition Navigationssystem?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Was mir besonders gut an dem System gefällt, ist das einfache Handling. Trotzdem bietet es viele kleine Besonderheiten, bei denen man merkt, dass in die Entwicklung weitreichende Gedanken eingeflossen sind. Zum Beispiel gefällt mir sehr gut, dass das Implantat nicht mit einem Anschlag eingebracht wird, sondern die Insertionstiefe mit Lasermarkierungen kontrolliert wird. Dies bietet dem Operateur die Möglichkeit, die Tiefe des Implantates in einem bestimmten Umfang selbst zu wählen.

DI: Welche Erfahrungen haben Sie bisher gesammelt?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Bisher haben sich unsere Erwartungen an das System voll erfüllt. Auch im Vergleich zu anderen Implantatsystemen, die wir in der Praxis verwenden, hat sich tioLogic© pOsition als unkompliziertes Navigationssystem bewährt.

  • Einbringen des Implantats unter optischer Kontrolle.

  • Einbringen des Implantats unter optischer Kontrolle.

DI: Wie beurteilen Sie die Funktionsweise und die Wirtschaftlichkeit?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Nach einer Einarbeitungszeit, die allen navigierten Systemen gemein ist, lassen sich die Operationen zügig umsetzen. Der eigentliche operative Eingriff gestaltet sich bei minimalinvasivem Vorgehen oft wesentlich schneller, als bei der konventionellen Technik. Dafür ist der Zeitaufwand für die Planung und die Koordination mit dem Laborpartner sicher größer.

DI: Wie hoch sind die Investitionskosten?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Die Investitionskosten sind sehr gering. Benötigt wird nur eine Implantatkassette für die speziellen Bohrer. Das Erstellen der dreidimensionalen Röntgenaufnahme kann in kollegialer Zusammenarbeit erfolgen. Zu erwähnen ist auch, dass keine zusätzlichen speziellen Implantate vorgehalten werden müssen. Es werden dieselben Implantate, wie bei einer herkömmlichen Implantation, verwendet.

  • Minimalinvasive Implantation.

  • Minimalinvasive Implantation.

DI: Wo liegen die Vorteile für den Zahnarzt - aber auch für den Patienten?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Für beide Seiten ist der enorme Vorteil, dass schon vor der Operation bekannt ist, was zum Schluss erzielbar ist. Die Planungssicherheit zur Vermeidung operativer Komplikationen, aber auch die Vorhersagbarkeit der prothetischen Möglichkeiten sind für alle von großem Nutzen. Aus Behandlersicht darf heute auch der zunehmend wichtige forensische Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Bei einer konsequenten dreidimensionalen Planung und schablonengeführten Umsetzung ist das Optimum an Verantwortung erreicht.

DI: Ist das System von jedem Praktiker anzuwenden oder bedarf es einer speziellen Ausbildung?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Das System ist sicher von jedem implantologisch tätigen Zahnarzt anzuwenden. Chirurgische Kenntnisse und Erfahrungen sind jedoch auch bei diesem System notwendig, da oft auch begleitende chirurgische Maßnahmen, zum Beispiel Resektionen oder Augmentationen, notwendig werden. Die intensive Beschäftigung mit dem System, zum Beispiel durch den Besuch eines Hands- On-Kurses, ist sicherlich hilfreich.

  • Transgingivale Einheilung – ein Vorgehen zur Vermeidung von Schmerz und Schwellung.

  • Transgingivale Einheilung – ein Vorgehen zur Vermeidung von Schmerz und Schwellung.

DI: Welche Indikationen versorgen Sie mit tioLogic© pOsition?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Wir haben bisher eigentlich alle Indikation versorgt: Zahnlose Kiefer, mit festsitzendemoder herausnehmbaren Zahnersatz, natürlich auch zementierte Brücken und Kronen bei Freiendsituation und Schaltlücken.

DI: Haben Sie dennoch Verbesserungsvorschläge bzw. Wünsche an Dentaurum Implants?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Kleine Verbesserungen wurden durch Anregungen von Anwendern bereits in das System übernommen. Hier zeigt sich die hohe Bereitschaft von Dentaurum, ihren Anwendern gerecht zu werden und dass es in dieser Firma kurze Wege gibt.

DI: Und wie beurteilen Sie den Service von Dentaurum Implants?

Dr. Sigmar Schnutenhaus: Mit dem Service bin ich hoch zufrieden. Das Bestellwesen ist klar gegliedert ohne Stunden vor Katalogen zu verbringen. Die Lieferungen erfolgen schnell. Mit dem Außendienst bin ich sehr zufrieden: Kompetent, hilfsbereit, aber auch –was mir wichtig ist – zurückhaltend im Verkaufsverhalten. Man spürt im Umgang mit den Mitarbeitern, dass es sich hier um ein inhabergeführtes mittelständiges Unternehmen handelt, in dem eine vertrauensvolle Atmosphäre herrscht.

DI: Vielen Dank für das interessante Gespräch. 

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Sigmar Schnutenhaus

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Sigmar Schnutenhaus


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