21.02.2022

Bessere Mundgesundheit bedeutet bessere Diabeteskontrolle

Nach wie vor stellt der Typ-2-Diabetes ZahnmedizinerInnen vor große Herausforderungen. Denn hinter der Erkrankung steckt eine chronische systemische Entzündung, die sich auch auf die orale Gesundheit auswirkt.

Produktbeschreibung

Durch die Störungen im Blutzuckerstoffwechsel steigt das Risiko für PatientInnen mit Diabetes deutlich an, Zahnfleischerkrankungen zu entwickeln [1]. Dabei nimmt mit dem Grad der Hyperglykämie auch die Schwere der Zahnfleischerkrankung zu [1,2]. Eine Parodontitis führt bei DiabetikerInnen wiederum zu einer schlechteren Blutzuckereinstellung und einem erhöhten Risiko für diabetische Folgeerkrankungen [1,2].

Auch bei Personen ohne eine Diabetes-Erkrankung kann eine Parodontitis langfristig zur Entstehung von Insulinresistenz und Diabetes beitragen [1,3-5]. Als erste Anlaufstelle für die orale Gesundheit nimmt die Zahnarztpraxis sowohl in der Therapie als auch in der Früherkennung des Diabetes eine zentrale Rolle ein. Jede parodontale Behandlung kann helfen, den Blutzuckerstoffwechsel und damit die Diabeteskontrolle zu verbessern [5]. Häufig auftretende Zahnfleischprobleme können außerdem auf einen prädiabetischen Zustand oder einen nicht diagnostizierten Diabetes hinweisen [6].

Legt die Mundgesundheit des Patienten oder der Patientin den Verdacht auf einen hyperglykämischen Zustand nahe, kann eine Überweisung an den behandelnden Hausarzt oder die behandelnde Hausärztin sinnvoll sein. Wichtig bei der zahnärztlichen Versorgung diabetischer PatientInnen sind aber nicht nur die parodontale Therapie und regelmäßige Kontrolluntersuchungen in enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt oder der Hausärztin, sondern auch intensive Beratungs- und Aufklärungsgespräche zur Mundhygiene. Um die Rezidivierung von Parodontalerkrankungen zu vermeiden, ist bei DiabetikerInnen eine besonders gründliche Plaqueentfernung von essenzieller Bedeutung [4].

Die Reinigung der Zahnzwischenräume sowie die Anwendung einer geeigneten Mundspülung sollten daher fester Bestandteil der täglichen Mundhygiene sein [7]. Auch zusätzliche orale Symptome, wie Xerostomie oder eine erhöhte Infektanfälligkeit, sollten frühzeitig angesprochen und behandelt werden, da sie erste Anzeichen einer Munderkrankung sein können und für Patienten oft einen erhöhten Leidensdruck bedeuten. Seit über 30 Jahren unterstützt SUNSTAR die Forschung und Wissensvermittlung zur Beziehung zwischen der Mundgesundheit und Diabetes.

Zahnärzte und Zahnärztinnen finden dazu auf der Website des Unternehmens umfassende Informationen (mehr unter https://professional.sunstargum.com/de/fortbildung/wissenschaftliche-literatur.html). SUNSTAR GUM® bietet verschiedene Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von PatientInnen mit Diabetes zugeschnitten sind und zahnärztliche BehandlerInnen in der Therapie und Prävention bestmöglich unterstützen.

Das GUM® PAROEX® Sortiment eignet sich ideal für die Anwendung in der Erhaltungsphase nach einer Parodontalbehandlung oder bei frühen Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Die innovative Formulierung der Produkte mit Chlorhexidin (CHX 0,06 %) und Cetylpyridiniumchlorid (CPC 0,05 %) wirkt plaquehemmend, antibakteriell und entzündungsneutralisierend. Für eine möglichst effektive Plaqueentfernung sollte die Interdentalreinigung mit Zahnseide oder Interdentalbürsten (z. B. GUM® SOFT-PICKS®) nicht fehlen [8,9].

Die Produktreihe GUM® HYDRAL® hilft, das bei DiabetikerInnen oft auftretende Problem der Mundtrockenheit effektiv zu lindern. Die einzelnen Produkte bilden einen Schutzfilm, der die Mundschleimhaut befeuchtet, sie vor Irritationen schützt und ihre Regeneration fördert. Folglich kann eine regelmäßige Anwendung die Lebensqualität der PatienInnen verbessern und zugleich Zähnen und Zahnfleisch vor Schäden schützen, die durch verminderten Speichelfluss häufig entstehen.

Literatur auf Anfrage beim Verlag

Quelle:
www.professional.sunstargum.com