01.07.2019

Neue S3-Leitlinie bestätigt Chlorhexidin für die Gingivitis-Therapie

Zwar hat die DMS V bereits einen prozentualen Rückgang parodontaler Erkrankungen in Deutschland gezeigt – trotzdem ist immer noch mehr als jeder zweite jüngere Erwachsene davon betroffen [1].

Zielgruppe: Zahnärzte und Patienten

Produktbeschreibung

Gründe dafür gibt es einige: zum Beispiel eine zu kurze Putzdauer und fehlende Interdentalraumreinigung [3]. Gerade älteren Menschen fehlt oft auch die motorische Fähigkeit, die Zähne richtig zu putzen [1]. Die oben genannte S3-Leitlinie bestätigt, dass die zusätzliche Anwendung chemisch-antibakterieller Wirkstoffe in Mundspüllösungen ergänzend zur mechanischen Reinigung den dentalen Biofilm reduziert und damit zur Gingivitis-Prophylaxe und Therapie beiträgt [2].

Prof. Dr. Nicole Arweiler, Mitglied des Autorenteams der Leitlinie, erläutert die Kernelemente. So sollten „in Situationen, in denen kurzfristig, also etwa zwei bis vier Wochen, als alleinige oder zusätzliche Maßnahme eine hohe Keimzahlreduktion notwendig ist, antimikrobielle Produkte angewendet werden.“ Als Zahnärztin sieht sie 0,1- bis 0,2-prozentige Chlorhexidin-Spülungen oder einprozentige Gele dafür geeignet. Sie betont: „Chlorhexidinhaltige Mundspülungen gelten als Goldstandard sowohl bei der Bekämpfung von Plaque als auch bei der Prävention und Therapie von entzündlichen Zahnfleischerkrankungen wie Gingivitis und Parodontitis.“ Das primäre Ziel der zusätzlichen Anwendung einer antimikrobiellen Mundspüllösung besteht für Prof. Arweiler darin, „den Erfolg der mechanischen Mundhygiene zu verbessern. Schließlich führt die chemische Plaquereduktion zu einer Gingivitis- Prophylaxe und -reduktion.“

Chlorhexamed ist die von Zahnärzten am häufigsten empfohlene Marke zur Behandlung von bakteriell bedingten Zahnfleischentzündungen [4]. Mit zwei Mundspülungen, zwei Gelen und einer Anwendung als Spray weist die Marke ein breites Arzneimittel- Portfolio für die Behandlung entzündeter Stellen am Zahnfleisch auf.

Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 0,2% enthält den Wirkstoff Chlorhexidin in einer Konzentration von 0,2 Prozent und eignet sich für die Heilungsphase nach parodontalchirurgischen Eingriffen und zur kurzzeitigen unterstützenden Behandlung der Gingivitis. Mundspülungen mit 0,2 Prozent Chlorhexidin wirken antibakteriell und können Zahnfleischentzündungen schon nach zwei Wochen um 57 Prozent, nach vier Wochen sogar um 68 Prozent reduzieren [5]. Aufgrund der hohen Substantivität ist der Wirkstoff bis zu zwölf Stunden nach der Anwendung in der Mundhöhle aktiv und hemmt an den Zahnoberflächen die Plaque-Neubildung. Für lokale Entzündungen eignet sich Chlorhexamed DIREKT 1% Gel. Es enthält das Antiseptikum Chlorhexidin in einer Konzentration von einem Prozent und kann dank Applikator punktgenau auf die entzündete Stelle appliziert werden. Mit Chlorhexamed 1 % Gel, der zweiten Gel-Variante im Chlorhexamed Portfolio, lassen sich einzelne Stellen oder größere Bereiche im Mund behandeln. Es kann wie eine Zahnpasta genutzt oder direkt mit einem Wattestäbchen auf entzündete Bereiche aufgetragen werden. Mit der neuen Leitlinie konnte der häusliche Einsatz antibakterieller Mundspüllösungen auf ein wissenschaftliches und evidenzbasiertes Niveau gehoben werden. „Es sind viele verschiedene Mundspülungen auf dem Markt und wir wollten klären, ob sie auch eine Berechtigung haben“, erklärt Prof. Arweiler. „Die Studien haben gezeigt und bestätigt, dass der Wirkstoff Chlorhexidin eine effektive Ergänzung für die wirksame Gingivitis-Therapie ist.“

www.gsk.com