Praxisführung


Strategisches Behandlungsprotokoll: Das K5-Kompetenz-Konzept

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Für die erfolgreiche implantologische Therapie sind zusätzlich zu fachlicher Kompetenz auch Empathie für den Patienten und Kommunikationsgeschick gefragt. Nicht nur der Zahnarzt und das zahnärztliche Team benötigen im Rahmen einer implantologischen Behandlung eine entsprechende Befähigung. Auch der Patient selbst sollte eigene Kompetenzen mitbringen. Der Autor sensibilisiert dafür, dass Kompetenz- und Informationsdefizite seitens des Patienten eine implantologische Therapie maßgeblich beeinflussen können. Das von ihm initiierte K5-Kompetenz-Konzept hat sich in seinem Praxisalltag bewährt. Für den Therapieablauf entscheidende Kompetenzen des Patienten werden entsprechend eingeschätzt und dann ggf. nachhaltig gefördert.

In kaum einem anderen medizinischen Bereich scheint ein Behandlungserfolg so stark von der Mitarbeit des Patienten abhängig wie in der Zahnmedizin. Häusliche Mundhygiene und regelmäßige Inanspruchnahme der professionellen Zahnreinigung als Prävention, zuverlässiges Tragen kieferorthopädischer Geräte bei einer orthodontischen Behandlung, regelmäßige Nachsorge bei chronischer Parodontitis, Recall- und Kontrolltermine nach implantatprothetischen Therapien etc. sind nur einige Beispiele dafür, dass der Patient im Rahmen einer Behandlung der Schlüssel für die erfolgreiche zahnärztliche Arbeit ist – auch in der dentalen Implantologie. Die Motivation des Patienten für die Maßnahmen einer implantologischen Therapie sollte realistisch beurteilt werden.

Oft sind es Kompetenz- bzw. Informationsdefizite bei Patienten, die eine mangelnde Bereitschaft zur Mitarbeit verursachen. Der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin und das zahnärztliche Team (Health Professionals) sollten im Rahmen der Möglichkeiten versuchen, die (Mund)-Gesundheitskompetenz des Patienten zu fördern.

Vorgestellt wird das K5-Kompetenz-Konzept, das sich im Praxisalltag erfolgreich bewährt hat. Die fünf integrierten Kompetenz-Bausteine betreffen sowohl den Patienten als auch das gesamte zahnärztliche Team.

Die Kompetenzen (GWKBK-Systematik) in der Zahnarztpraxis

Wie viele der Patienten können einen zahnmedizinischen Therapieplan nachvollziehen, schätzen die einzelnen Maßnahmen richtig ein und verstehen deren Relevanz? In dieser Kombination ist es wahrscheinlich nur eine Minderheit. Sicherlich beherzigen viele Patienten die Behandlungsvorgaben, da sie die Zahnarztpraxis zur Lösung eines spezifischen Problems aufsuchen.

Doch auch wenn empfohlenen Vorgaben Folge geleistet wird, einen komplexen Behandlungsplan wirklich verstehen und würdigen, ist für Laien oftmals schwierig. Der Anteil der Patienten mit entsprechender Gesundheitskompetenz beträgt 53,7% [2]. Dies hat für die tägliche Praxis Folgen.

Ohne effektives Konzept scheint es schwer, Patienten zu erreichen und das Potenzial der medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Eine nachhaltige zahnmedizinische Behandlung und eine zweckmäßige Patientenführung sowie -bindung erfordern mehr als den optimal ausgearbeiteten klinischen Behandlungsplan.

Einzubeziehen ist beispielsweise die unterschiedlich stark ausgeprägte Gesundheitskompetenz der Patienten. Die sogenannte „GWKBK-Systematik“ – Grundlage des 5K-Kompetenz-Konzeptes – kann als effektives Vorgehen im Rahmen einer implantologischen Behandlung hilfreich sein. Entwickelt für die praktische Umsetzung in der Zahnarztpraxis besteht die GWKBK-Systematik aus fünf Bausteinen:

  • Gesundheitskompetenz [1,3]
  • Würdigungskompetenz
  • Kommunikationskompetenz
  • Behandlungskompetenz (Skills)
  • Komplikationskompetenz.

Bis auf die Gesundheitskompetenz sind die einzelnen Bausteine vom Autor initiiert und definiert. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig erfolgreiche Behandlung des Patienten. Das Konzept lässt sich flexibel auf jedwede Art einer Behandlung und auf jede individuelle Patientensituation übertragen (Abb. 1).

  • Abb. 2: Mit Plan oder ohne – eigentlich keine Frage!
  • Abb. 2: Mit Plan oder ohne – eigentlich keine Frage!
    © El-Khatib

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei der Behandlung immer einem Konzept zu folgen. Planloses Handeln („auf gut Glück“) kann funktionieren, allerdings ist großes Vertrauen auf einen Zufall gefragt. Die Behandlung ist zu einem großen Teil von Hoffnung getragen, doch es besteht keine Gewissheit.

Anders sieht es bei einem Handeln nach Konzept aus. Hier gibt es einen klar definierten Plan. Gefolgt wird einem Protokoll; angestrebt wird ein konkretes Ziel. Entscheidend ist das Vorhandensein einer Analyse.

Diese kann vor, während oder nach Erstellung des Konzeptes erfolgen. Die Analyse wird entweder das Handeln als optimales Vorgehen bestätigen oder Faktoren aufzeigen, die innerhalb des Konzeptes optimiert werden müssen (Abb. 2).

  • Abb. 2: Mit Plan oder ohne – eigentlich keine Frage!
  • Abb. 2: Mit Plan oder ohne – eigentlich keine Frage!
    © El-Khatib

Kompetenzen des Patienten

Ziel des 5K-Kompetenz-Konzeptes ist das Einschätzen der Patientenkompetenz für die zahnärztliche Behandlung und gegebenenfalls das Erreichen einer höheren Gesundheits- und Würdigungskompetenz. Der Erfolg des Ansinnens beruht insbesondere auf der Kommunikationskompetenz des zahnärztlichen Teams. Betrachtetet man die GWKBK-Systematik, stellen fünf Bausteine die Stellschrauben dar, die für eine gute Arzt-Patienten-Beziehung und für den nachhaltigen Erfolg einer Behandlung geregelt werden.

Hierbei obliegen die Bausteine „Gesundheitskompetenz“ und „Würdigungskompetenz“ dem Patienten. Hingegen sind „Kommunikationskompetenz“, „Behandlungskompetenz“ und „Komplikationskompetenz“ Skills, die dem Zahnarzt bzw. der Zahnärztin und dem zahnärztlichen Praxisteam zu eigen sein sollten. Die „Kommunikationskompetenz“ ist das Bindeglied zwischen Zahnarzt und Patient. Erfolgt die Kommunikation professionell auf den Patienten ausgerichtet, so steigen in der Regel „Würdigungskompetenz“ und „Gesundheitskompetenz“.

Das Arbeiten mit der Gesundheitskompetenz

Bei näherer Betrachtung der Definition „Gesundheitskompetenz“ wird deutlich, wie wichtig dieser Baustein für zahnärztliche Therapien sein kann. Laut Definition vom RKI ist Gesundheitskompetenz die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden. Gemeint ist u. a. die Motivation dafür, sich im Alltag über Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung eine Meinung zu bilden und Entscheidungen zu treffen, welche die Lebensqualität erhalten oder verbessern.

Wie ausgeprägt das Gesundheitsbewusstsein eines Menschen ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Für den Zahnarzt bzw. die Zahnärztin bedeutet dies, den Patienten einzuschätzen. Zeigt der Patient bezüglich der Gesundheits- und Würdigungskompetenz gewisse Defizite, kann das zahnärztliche Team aktiv dazu beitragen, diese Bausteine zu stärken. Im Allgemeinen bauen die einzelnen Kompetenz-Bausteine aufeinander auf (Abb. 3).

  • Abb. 3: Die Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden.
  • Abb. 3: Die Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden.
    © El-Khatib

Welches Vorwissen bringt der Patient mit?

Ein Patient mit fundiertem gesundheitlichen Vorwissen zeigt in der Regel ein hohes Interesse an der Behandlung und bringt die Bereitschaft und Fähigkeit mit, sich weitergehend zu informieren. Die Kommunikation erfolgt auf einer anderen Ebene als bei weniger gut informierten Patienten.

Diese Menschen treffen oft Aussagen wie „Ich möchte das gar nicht wissen“, „Sie sind der Zahnarzt“ oder „Sie machen das schon, was soll ich dazu sagen …“. Das scheinbare Desinteresse zeigt vielfach eine Überforderung. Hier liegt es am empathischen Vermögen des zahnärztlichen Teams, zwischen den Zeilen zu lesen und den Patienten bzw. sein Vorwissen entsprechend einzuschätzen.

Wie ist die Adhärenz der Patienten?

Oft ist bei Patienten mit wenig Interesse am Therapieablauf ein Defizit an Adhärenz zu beobachten. Im Falle einer Komplikation oder eines unerwarteten Ereignisses innerhalb der Therapie ist das Konfliktpotenzial vorprogrammiert. Der Begriff Adherence (Adhärenz) beschreibt das Ausmaß, mit dem Patienten (zahn)ärztlichen und medizinischen Plänen sowie Empfehlungen folgen.

Voraussetzung sind das Verständnis für die Maßnahmen und das Einverständnis. Eine ausreichende Adhärenz sollte Grundvoraussetzung für eine implantologische bzw. implantatprothetische Therapie sein. Die Mitarbeit des Patienten ist unerlässlich.

Mit welcher Motivation beteiligt sich der Patient an der Therapie?

Gerade bei langwierigen implantologischen Therapien kann die Motivation des Patienten auf eine harte Belastungsprobe gestellt werden. Oft dauern die Therapien mehrere Monate. Zudem sollte die implantatprothetische Restauration ein Leben lang professionell „betreut“ werden.

Der Patient benötigt daher eine hohe Grundmotivation. Ist diese nicht vorhanden und wird die Behandlung trotzdem vorgenommen, steigt das Konfliktpotenzial.

Zudem kann es schwierig werden, das Verständnis für einen gegebenenfalls notwendigen, zuvor nicht kalkulierten Zweiteingriff zu erhalten. Im Falle eines unverschuldeten Misserfolgs wird der Patient höchstwahrscheinlich keine weiteren umfassenden Maßnahmen (z. B. Implantation) zulassen.

Wie ist die Compliance der Patienten?

Die Compliance – die Bereitschaft des Patienten zur aktiven Mitarbeit – einer nach medizinischen Standards erfolgreich vorgenommenen implantatprothetischen Behandlung wird ohne entsprechende Adhärenz nicht nachhaltig sein. Beispielsweise können fehlende Hygienemaßnahmen (häusliche und professionelle Prophylaxe) und das Vermeiden regelmäßiger zahnärztlicher Nachuntersuchungen (Recall) den Therapieerfolg relativ schnell zum Misserfolg werden lassen (Abb. 4).

  • Abb. 4: Wie schätzen Sie die Gesundheitskompetenz Ihrer Patienten ein?
  • Abb. 4: Wie schätzen Sie die Gesundheitskompetenz Ihrer Patienten ein?
    © El-Khatib

Gesundheits- und Würdigungskompetenz aufseiten des Patienten

Je komplizierter und langwieriger eine Behandlung ist, desto ausgeprägter sollte die Gesundheitskompetenz des Patienten sein. Darüber hinaus ist eine entsprechende Würdigung der Behandlung zu fördern.

Was bedeutet Würdigungskompetenz?

Der Begriff „Würdigungskompetenz“ wurde vom Autor initiiert und meint die Fähigkeit sowie die Bereitschaft des Patienten, die Leistung des zahnärztlichen Teams zu respektieren und zu achten. Dies kann auf verschiedenen Wegen geäußert werden, z. B. Dankbarkeit, Anerkennung der Leistung, positive Bewertung auf Online-Plattformen, Empfehlung der Praxis und pünktliche sowie vollständige Zahlung des Honorars. Zudem reagieren Patienten mit hoher Würdigungskompetenz bei etwaigen Stresssituationen in der Praxis oder bei Unwägbarkeiten verständnisvoll.

Lernt der Patient die Therapie an sich, den Einsatz des zahnärztlichen Teams sowie dessen ideellen und materiellen Wert zu schätzen, ist das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Therapieerfolg. Eine adäquate Würdigungskompetenz gelingt durch entsprechende Kommunikation. Diese kann zusätzlich zu persönlichen Gesprächen mit Bildern, 3D-Grafiken oder Broschüren unterstützt werden.

Erfahrungsgemäß ist es zuträglich, wenn diese Medien vom Team – am besten vom Zahnarzt oder von der Zahnärztin selbst – erläutert werden. Voraussetzung für das Patientenverständnis ist wiederum die Gesundheitskompetenz. Ist diese nicht ausreichend gegeben, wird sich die Arzt-Patienten-Beziehung und somit die Würdigung der Behandlung auf einem niedrigen Level bewegen; selbst dann, wenn das Ziel einer Therapiemaßnahme erreicht wurde.

Eine etwaige Folgebehandlung erfolgt somit auf demselben niedrigen Level, bis der Patient unter Umständen enttäuscht wird und die Zahnarztpraxis wechselt. Schon ein kleiner Impuls kann eine große Enttäuschung verursachen, z. B. wenn der Patient trotz Termins längere Zeit warten muss. Betrachtet man die gleiche Situation bei einem Patienten mit einer hohen Würdigungskompetenz, zeigt sich in der Regel ein anderes Bild.

Der Patient wartet geduldig, bleibt verständnisvoll und bringt Empathie für die Situation des Zahnarztes auf. Die zahnärztliche Behandlung stellt für den Patienten einen hohen Wert dar (Abb. 5).

  • Abb. 5: Die Würdigungskompetenz meint die Fähigkeit sowie die Bereitschaft des Patienten, die Leistung des zahnärztlichen Teams zu respektieren und zu achten.
  • Abb. 5: Die Würdigungskompetenz meint die Fähigkeit sowie die Bereitschaft des Patienten, die Leistung des zahnärztlichen Teams zu respektieren und zu achten.
    © El-Khatib

Soll die Gesundheitskompetenz eines Patienten gesteigert werden, ergeben sich zwei Fragen, die aufeinander aufbauen:

  • Wie viel Gesundheitskompetenz ist vorhanden?
  • Wie kann diese aufgebaut werden?

Zum Einschätzen der Gesundheitskompetenz sind die richtigen Stellschrauben zu bedienen, die erneut miteinander verknüpft sind:

  • Vorwissen
  • Adhärenz
  • Motivation
  • Compliance.

Um den zahnärztlichen und medizinischen Maßnahmen adäquat zu folgen, sollten das Verständnis (Vorwissen) und Einverständnis vorliegen. Ein Patient, der den Behandlungsplan nicht versteht und würdigt, ist schnell enttäuscht und verärgert. Im Falle einer Komplikation während der Therapie ist das Konfliktpotenzial bei Patienten mit geringer Adhärenz vorprogrammiert.

Besonders implantologische bzw. implantatprothetische Behandlungen dauern oft längere Zeit. Ein Patient ohne Motivation und Geduld wird spätestens dann für die Praxis einen Stressfaktor darstellen, wenn unvorhergesehene Situationen einen Zweit- oder Dritteingriff notwendig werden lassen. Das Vertrauen schwindet.

Geschieht dies mitten in einer langwierigen Behandlung, ist der Gang zum Rechtsanwalt nicht selten. Auch ohne fundierte Compliance ist ein nachhaltiges Ergebnis nicht möglich. Bei einem Patienten, der nach der implantatprothetischen Versorgung die Praxis nicht zur Nachsorge aufsucht, ist die Gefahr groß, dass er sich nach Jahren mit Knochenabbau, Periimplantitiden oder sogar dem Implantatverlust wieder meldet.

Klassischerweise wird verständnislos reagiert mit: „Wieso? Ich hatte doch keine Beschwerden und habe daher nicht mehr die Praxis aufgesucht.“

Kompetenzen aufseiten des zahnärztlichen Teams

Das 5K-Kompetenz-Konzept betrifft auch die Kompetenzen des zahnärztlichen Teams. Hier sind es die Kommunikationskompetenz, die Behandlungskompetenz und die Komplikationskompetenz, die eng miteinander verwoben sind.

Kommunikationskompetenz

Professionelle Kommunikation wird im zahnärztlichen Studium nicht gelehrt. Nach dem Studium steht es jedem frei, sich in diesem Bereich fortzubilden und weiterzuentwickeln. Aber wie viele Kollegen tun dies?

Und wie gut sind die Angebote auf dem zahnmedizinischen Fortbildungsmarkt in dem Bereich? Die Antworten zeigen aus Sicht des Autors Defizite auf. Wir alle kommunizieren täglich; und es funktioniert.

Der Anspruch an eine professionelle Kommunikation ist jedoch ein anderer. Es geht darum, Patienten effektiv abzuholen und kommunikativ zu führen, um vier wichtige Ziele als Basis für eine komplexe Therapie zu erreichen:

  • Anheben des Levels der Gesundheitskompetenz
  • Erzeugen und Festigen der Würdigungskompetenz
  • Nachhaltigkeit in der Patientenbeziehung
  • Vermeiden von Enttäuschung und Konfliktpotenzial.

Behandlungskompetenz

Es scheint selbstverständlich, dass Behandlungen nur vorgenommen werden, wenn der Zahnarzt und sein Team die Therapiemaßnahmen beherrschen. Die Durchführung einer Lege artis-Behandlung nach medizinischen Standards wird mit „Behandlungskompetenz“ beschrieben.

Komplikationskompetenz

In der Regel sind zahnärztliche Behandlungen in ihrem Verlauf und dem Ergebnis gut voraussagbar. Trotzdem kann es zu Komplikationen kommen. Deren eventuelles Auftreten sollte durch das zahnärztliche Team kontrollierbar und beherrschbar sein.

Es wirkt auf den Patienten positiv und stärkt das Vertrauen, wenn der Zahnarzt oder die Zahnärztin und das zahnärztliche Team rundum versiert agieren. Dazu gehört es auch, Grenzen realistisch einzuschätzen, rechtzeitig zu reagieren und den Patienten ggf. zu einem erfahreneren Kollegen zu überweisen.

Zusammenfassung

Die fünf Bausteine des 5K-Kompetenz-Konzeptes – Gesundheitskompetenz, Würdigungskompetenz, Kommunikationskompetenz, Behandlungskompetenz, Komplikationskompetenz – gehen eng miteinander Hand in Hand. Kommen die fünf Bausteine in der täglichen Praxis zur Anwendung, ist dies einerseits ein Handlungsleitfaden für das Team. Andererseits ergibt sich ein enormer Gewinn in Bezug auf das Arzt-Patienten-Verhältnis und die Konfliktvermeidung.

Daraus resultiert eine Qualitätssteigerung – die Qualität der Behandlung wird verbessert und die Arbeitsqualität auf ein hohes Level gehoben. Das Vertrauen des Patienten wird gewonnen. Anschließend handelt sich um ein „Abarbeiten“ eines klar definierten, klinischen Therapieplans mit steter Analyse der einzelnen Behandlungsmaßnahmen.


Literatur

[1] Eva Maria Bitzer, K. S. (2018). Gesundheitskompetenz – Health Literacy. Germany,Denmark: Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.
[2] Schaeffer, D. B.-M. (2021). Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland – vor und während der Corona-Pandemie: Ergebnisse des HLS-GER 2. Bielefeld: Interdisziplinäres Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung (IZGK), Universität Bielefeld.
[3] WHO (2013). Gesundheitskompetenz. Fakten. CH-1211 Genf 27: WHO-Verlag.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: M.Sc. Walid El-Khatib


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