Firmennachrichten

Neue Implantatlinien ergänzen Portfolio

BEGO-Implantatfamilie hat Zuwachs bekommen

Ein freudiges Ereignis muss entsprechend gefeiert werden (v. l.): Dr. Nina Chuchracky, Walter Esinger, Thomas Schur, Prof. Dr.-Ing. Matthias Flach, PD Dr. Constantin von See.
Ein freudiges Ereignis muss entsprechend gefeiert werden (v. l.): Dr. Nina Chuchracky, Walter Esinger, Thomas Schur, Prof. Dr.-Ing. Matthias Flach, PD Dr. Constantin von See.

Am 28. November 2013 konnte BEGO Implant Systems ein freudiges Ereignis feiern. Im Rahmen des 27. Kongresses der DGI bekam die BEGO Semados®-Produktfamilie Nachwuchs. Die mit Spannung erwarteten konischen und selbstschneidenden „Zwillinge“ BEGO Semados® RS und RSX komplettieren die seit Jahren am Markt etablierte Implantatfamilie.

Durch eine spannungsvoll und emotional angelegte Werbekampagne wurde die Zahnärzteschaft schon im Vorfeld auf die bevorstehende „Geburt“ vorbereitet. In Frankfurt wurde nun, nach der Produktvorstellung im Rahmen einer Pressekonferenz, am ersten Kongresstag gemeinsam mit den Kunden mit einem Glas Sekt angestoßen.

Warum ein weiteres Implantat?

  • Die neuen BEGO Semados® RS und RSX Implantate überzeugen durch ihr selbstschneidendes Gewinde sowie die Mikrorillen im Implantatschulterbereich.

  • Die neuen BEGO Semados® RS und RSX Implantate überzeugen durch ihr selbstschneidendes Gewinde sowie die Mikrorillen im Implantatschulterbereich.
Auf dem Implantatmarkt ist heute oft eine Entwicklung in den Low-Budget-Bereich zu beobachten. Bego Implant Systems wird diesem Trend nicht folgen. Für die Neuprodukte soll derselbe Preis gelten wie bei den bestehenden Implantaten. Jedoch fehlte bisher neben dem BEGO Semados® S-, RI- und Mini-Implantat eine konische, selbstschneidende Variante. „Basierend auf vorliegenden Marktdaten und unabhängigen Berichten erfreuen sich wurzelförmige, selbstschneidende Implantate weltweit immer größerer Beliebtheit und stellen bereits heute über 40 % des Weltmarktes dar – Tendenz steigend. Deshalb haben wir uns für die Entwicklung und Einführung von Implantaten entschlossen, welche die Anforderungen des Marktes abdecken und einen Systemschluss für uns bieten“, so Walter Esinger, seit 9 Jahren Geschäftsführer der BEGO Implant Systems. „Wir wollen unseren bisherigen Kunden diese Option anbieten und selbstverständlich auch verstärkt Neukunden gewinnen.“ Die neuen Implantate sind vorerst in vier Durchmessern sowie sechs Längen erhältlich und eignen sich für nahezu jede Indikation in der dentalen Implantologie. Ende Mai 2014 wird eine fünfte, durchmesserreduzierte Größe, als Systemergänzung für die anspruchsvolle Versorgung enger Frontzahnlücken, hinzukommen. Gleich nach der Produktpräsentation waren die Neuprodukte in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Kanada verfügbar. Die weltweite Einführung in den Schlüsselmärkten startet 2014 und ist abhängig von der Dauer der Registrierungen in den einzelnen Märkten.

Wodurch überzeugt das Implantat?

Mit seiner maschinierten Schulter schließt das neue RS-Implantat nahtlos an die inzwischen millionenfach gesetzten S- und RI-Implantat-Reihen an. Die Oberfläche der maschinierten Schulter weist hierbei eine Mikrorauigkeit vergleichbar mit der des natürlichen Zahnschmelzes auf (Ra ? 0,4). Das RSX-Implantat ist mit einer strukturierten Schulter versehen und geht so auf individuelle Anforderungen der Patientenbehandlung und Präferenzen des Behandlers ein.

  • Am Messestand wurde gemeinsam mit den Kunden auf den Nachwuchs angestoßen.

  • Am Messestand wurde gemeinsam mit den Kunden auf den Nachwuchs angestoßen.
„Jede Variante ist mit eigenen Vorteilen verbunden“, so Dr. med. dent. Nina Chuchracky, Leitung Produktmarketing der BEGO Implant Systems. Chuchracky weiter: „Sowohl das RS- als auch das RSX-Implantat werden mit demselben Chirurgie Tray aufbereitet, was es dem Behandler ermöglicht je nach individuellem Befund - auch intraoperativ - das gewünschte Implantatsystem auszuwählen“. Als besonderes Plus verfügen beide Systeme über einen Einzug an der Implantat-Schulterfläche (sog. Platform Switch), was laut Finite Elemente Berechnungen an der Fachhochschule Koblenz, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Matthias Flach, zu einer deutlichen Minimierung der mechanischen Spannungen im Implantat unter Kaubelastung führt. Die Mikrorillen am Implantatkopf wurden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule bionisch optimiert und zum Patent angemeldet (noch nicht offengelegt). Durch das neuartige Design der Mikrorillen lassen sich Spannungsspitzen im crestalen Knochen reduzieren, sodass das Maximum der Knochenbeanspruchung nicht mehr beim Implantateintritt in den Knochen stattfindet, sondern nach apikal verlagert wird. Dies wird durch eine gleichmäßige Spannungsverteilung erreicht, wodurch die Gefahr einer unphysiologischen Überbeanspruchung deutlich reduziert wird. In der Biomechanik geht man davon aus, dass eine solche Überbeanspruchung zum Knochenverlust führen kann. Bei der Oberfläche handelt es sich um die bewährte sandgestrahlte und geätzte TiPurePlus Oberfläche. Das RS-Implantat hat eine maschinierte, das RSX-Implantat eine raue Implantatschulter. Eine scharfe zirkuläre Schneidnut dient der Knochentransferierung zur Erhöhung der Primärstabilität. Durch die seit über 20 Jahren bewährte konische Innenverbindung mit 45° mittlerem Konuswinkel und Rotationssicherung durch einen Innensechskant sind die Implantate - mit Ausnahme der ab Ende Mai erhältlichen durchmesserreduzierten Version - mit der bestehenden Prothetik der S/RI-Linien voll kompatibel. So stehen dem Anwender von Anfang an alle gewohnten und seit Jahren zuverlässig eingesetzten Prothetik- Komponenten zur Verfügung.

Zahnärzte und Implantologen aus sechs Nationen haben dabei geholfen, die Anwendung und Zuverlässigkeit der neuen Implantate zu prüfen, um den Kunden den höchsten individuell erreichbaren Behandlungsstandard bieten zu können. Um den von BEGO Implant Systems gewohnt hohen Standard zu garantieren, wurde bei hunderten Patienten bereits vor der offiziellen Einführung in den vergangenen sechs Monaten RS- und RSX-Implantate inseriert und dokumentiert. Weitere Informationen zum Familienzuwachs der BEGO Implant Systems unter www.bego-implantology.com.

Carmen Bornfleth

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Carmen Bornfleth

Bilder soweit nicht anders deklariert: Carmen Bornfleth


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