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Schnarchen und die Folgen

Der SNX Mundeinsatz verhindert das Zurückfallen des Unterkiefers und hält somit die Atemwege frei.
Der SNX Mundeinsatz verhindert das Zurückfallen des Unterkiefers und hält somit die Atemwege frei.

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Die Ursachen liegen in einem Zurücksinken des Unterkiefers unter Mitnahme der Zunge Richtung Rachen. Dadurch werden die Luftwege verschlossen, mit der Folge, dass die Atmung behindert wird und die Sauerstoffversorgung des Körpers gestört ist.

Das Schnarchgeräusch entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, zum Teil auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen. Es kann in einigen Fällen durch Nasenatmungsbehinderungen hervorgerufen sein.

Beim Schnarchenden liegt generell eine Blockade der Atemwege vor. Meist schwingt das infolge der Entspannung des Körpers im Schlaf erschlaffte Gaumensegel flatternd im Sog der Atemluft. Es kann aber auch der hintere Bereich der Zunge in den Rachen zurückfallen. Es gibt also nicht nur einen Faktor, der als Ursache für dieses Symptom in Frage kommt.

Die Folgen chronischen Schnarchens können vielfältig sein. Zum einen sind es häufig zwischenmenschliche Probleme, wenn ein Partner schnarcht und so die Nachtruhe des Partners stört. Nicht wenige Ehepaare wählen aus diesem Grund getrennte Schlafzimmer. Aber für den betroffenen Schnarcher gehen die Probleme weiter, denn wer schnarcht schläft nicht gut und erhält nicht die benötigte Erholung, die der Schlaf bringen soll. Häufige Folgen nächtlichen Schnarchens sind Befindlichkeitsstörungen wie Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und depressive Stimmung. Aber auch ernsthafte gesundheitliche Störungen, wie Bluthochdruck, Herzkreislaufprobleme und Herzrhythmusstörungen resultieren aus Schnarchen.

  • Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt, der Entwickler des SNX Mundeinsatzes.

  • Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt, der Entwickler des SNX Mundeinsatzes.

Eine neu entwickelte patentierte Hilfe gegen nächtliches Schnarchen ist der SNX Mundeinsatz. Er verhindert das Zurückfallen des Unterkiefers und hält somit die Atemwege frei. Durch seinen elastischen Aufbau behindert er dabei nicht. Selbst Trinken und Küssen ist mit diesem Hilfsmittel möglich. Begeisterte Patienten berichten über die sensationellen Erfolge schon nach dem ersten Tragen des SNX Einsatzes.

Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt vom SchnarchNIX Therapiezentrum in Kelkheim hat in mehrjähriger Forschung dieses neuartige Therapiegerät gegen nächtliches Schnarchen entwickelt.

DI: Herr Dr. Schmitt-Bylandt, was war der Grund für Ihre Schnarchtherapie-Entwicklung?

Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt: Von meinen Patienten habe ich häufig Klagen zu diesem Thema gehört. Darüber hinaus bin ich selbst Betroffener und habe daher vor vielen Jahren angefangen, nach einer geeigneten Therapie zu suchen. Dabei findet man schnell die unterschiedlichsten Apparaturen, die den Unterkiefer protrudieren. Der Nachteil aller Mundeinsätze ist jedoch, dass sie starr sind und somit unbequem zu tragen. Darüber hinaus fixieren sie das Kiefergelenk in einer unphysiologischen Position.

DI: Was ist das Besondere an Ihrem patentierten Hilfsmittel im Vergleich zu anderen Schnarcherschienen?

Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt: Beim SNX Mundeinsatz sind die Tiefziehschienen im Molarenbereich durch eine sehr elastische Feder aus Nickel- Titan-Draht verbunden. Die Feder erlaubt eine physiologische dreidimensionale Beweglichkeit des Unterkiefers. Eine mittelwertige Einstellung im Labor liegt bei etwa 5 mm Vorschub des Unterkiefers. Das System hat eine sehr schlanke, grazile Bauweise und erlaubt eine stufenlose Justierung, um nach sorgfältiger Anamnese jedem Patienten eine individuell ermittelte optimale Position einzustellen. Die elastische Lagerung des Unterkiefers sorgt dabei für einen hohen Tragekomfort. Die Patienten können mit der SNX Feder sogar sprechen und trinken. Die Beweglichkeit des Unterkiefers bleibt frei und alle Bewegungen sind problemlos möglich. Gleichzeitig bewirkt unsere patentierte Feder eine Kondylenposition, die das Kiefergelenk schont und nicht komprimiert. Somit wirkt unser Mundeinsatz auch gegen Pressen und Knirschen.

DI: Wie viele Fälle haben Sie bereits therapiert und mit welchem Erfolg?

Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt: Bisher haben wir rund 100 Patienten mit unserer SNX Feder therapiert und alle haben angegeben, dass sich der Erfolg praktisch mit dem ersten Tragen eingestellt hat. Dabei bestätigen die Patienten den hohen Tragekomfort. Insbesondere Patienten, die im Vorfeld mit starren Schnarchschienen versorgt wurden sind regelrecht begeistert über die angenehme federnde Aufhängung des Unterkiefers. Patienten, die in einem Schlaflabor die Wirksamkeit der SNX Feder nachgewiesen haben, können sogar von ihrer Krankenversicherung einen Zuschuss für die Therapie erhalten.

DI: Wer stellt den SNX Mundeinsatz her?

Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt: Die Herstellung der SNX Einsätze erfolgt in unserem Labor. Für die Tiefziehschienen verwenden wir die Durasoft Verbundfolie 2,5 x 125 mm. Dieser sehr strapazierfähige Kunststoff wird mit dem Tiefziehgerät Biostar Universal Druckformgerät über den Modellen tief gezogen. Die patentierte Feder aus Nitinol beziehen wir direkt vom Hersteller, der diese für uns fertigt. Die Federn werden dann an den ausgearbeiteten Schienen so anpolymerisiert, dass die in der Untersuchung festgelegte individuelle Protrusion des Unterkiefers exakt eingestellt wird.

DI: Wie planen Sie den Vertrieb Ihres SNX Mundeinsatzes?

Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt: Interessierte Kollegen können den SNX Mundeinsatz für ihre Patienten bei uns bestellen. Wir schulen das gesamte Praxisteam zu den Grundlagen der Schnarchtherapie, der Patientenberatung und der individuellen Anamnese und Ermittlung der richtigen Protrusion. Darüber hinaus geben wir den Praxen umfangreiches Informationsmaterial an die Hand. Dieses reicht von Flyern zur Auslage in den Praxen über die Anamnesebögen bis hin zu Pressetexten zur Veröffentlichung in der Regionalpresse und Powerpoint Präsentationen für Patienteninformationsveranstaltungen. Interessierte Kollegen können sich bei uns gern weitere Informationen einholen.

DI: Herr Dr. Schmitt-Bylandt, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

 

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Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Jürgen Schmitt-Bylandt