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Abformlöffel mit innovativer Folientechnik

Implantatabdruck
Implantatabdruck

Jeder Zahnarzt kennt folgende Alltagssituation: Der Patient sitzt im Stuhl für den Implantatabdruck. Leider ist der individuelle Löffel nicht passend und muss geändert werden, da die Einschubrichtung der Implantate falsch eingeschätzt wurde. Seit Dr. Deborah Horch in ihrer Praxis den Miratray-Implantatlöffel von Hager & Werken verwendet gehören derartige Probleme der Vergangenheit an.

Noch ärgerlicher ist es, wenn der individuelle Löffel gar nicht erst auffindbar ist. Dies dem Patienten zu erklären ist unangenehm und sehr ärgerlich, da es wertvolle Zeit kostet und weitere Patienten eine längere Wartezeit in Kauf nehmen müssen.

Was ist anders?

  • Abb. 1: Miratray-Implantatlöffel (Hager & Werken).

  • Abb. 1: Miratray-Implantatlöffel (Hager & Werken).
    © Hager & Werken
Der Miratray-Implantatlöffel besteht aus einem Kunststoffgerüst und einer transparenten Folie. Das Geheimnis liegt in der speziellen patentierten Folientechnologie, die geschickt austariert ist. Die Folie ist stark genug, um das Abformmaterial sicher und stabil in der Form zu halten und bietet optimale Sicht auf die Abformpfosten und das saubere Durchstoßen dieser. Der Löffel ist in den drei Standardgrößen S, M, L erhältlich und wird gleichermaßen für bezahnte und unbezahnte Patienten genutzt. Eine bei mehreren Implantaten häufig empfohlene Verblockung, z. B. mit Kunststoff-Splints, ist unproblematisch und möglich. Die Anwendung gleicht dem des Individuallöffels mit dem Vorteil, dass man unter klarer Sicht den Löffel sanft herunterdrückt bis die Folie von den Abformpfosten perforiert wird. Dank der stabilen Folie ist dieses ein unproblematischer und sauberer Vorgang. Ein Überquellen des Abformmaterials wird vermieden. Nach dem Aushärten des Abformmaterials lassen sich die Schrauben der Abformpfosten gut entfernen und man erhält eine hervorragende Abformung mit den darin befindlichen fixierten Pfosten.
  • Abb. 2: Implantatabdruck regio 26 bei Zustand nach Implantation vier Monate zuvor.
  • Abb. 3: Einsicht in den Implantatabdruck, Abformpfosten in situ.
  • Abb. 2: Implantatabdruck regio 26 bei Zustand nach Implantation vier Monate zuvor.
  • Abb. 3: Einsicht in den Implantatabdruck, Abformpfosten in situ.

  • Abb. 4: Aufsicht auf die innovative und patentierte Folientechnik.
  • Abb. 5: Miratray Implant mit der transparenten, durchstoßbaren Folie.
  • Abb. 4: Aufsicht auf die innovative und patentierte Folientechnik.
  • Abb. 5: Miratray Implant mit der transparenten, durchstoßbaren Folie.

Vorteil aus Patientensicht

Studien der Universität Aachen, die unter Herrn Prof. Dr. Spiekermann durchgeführt wurden, beweisen, dass der Löffel die gleiche Genauigkeit wie individuelle Löffel aufweist. Zusätzlich ist ein leichteres Handling bei konvergierenden oder divergierenden Implantaten gegeben, da die Abformpfosten nicht mühselig durch die teilweise sehr kleinen Aussparungen des individuellen Löffels geführt werden müssen. Unsere Patienten freuen sich, dass ihnen eine weitere Sitzung und ein Abdruck erspart bleiben. Teilweise kann bei guten Mundschleimhautverhältnissen sogar direkt nach der Freilegung ein Abdruck genommen werden.

Eine Alternative?

Auch aus wirtschaftlichen Gründen ist der Miratray-Implantatlöffel eine perfekte Alternative. Der Löffel kostet keine 5 Euro pro Stück (Hager und Werken). Zudem kann er als individualiserter Löffel abgerechnet werden, da teilweise noch kleine Anpassungen vorgenommen werden sollten, z. B. bei vestibulären Platzmangel.

Schwierigkeiten bei herkömmlichen Implantatabformungen

  • Schlechte Abdruckqualität
  • Abweichungen bei der Abdruckabnahme
  • Überlaufen des Abformmaterials
  • Schlechtes Sichtfeld auf die Implantate
  • Nachfräsen von Abutmentbohrungen
  • Laborkosten für maßgefertigte Löffel
  • Zusätzliche Sitzung für Zahnarzt und Patient
  • Großer Kosten- und Zeitaufwand

Die Vorteile auf einen Blick

  • Perfekte, offene Implantatabformung
  • Abformung in nur einer Sitzung
  • Keine Laborkosten
  • Kontrollierte und sichere Abformung unter Sicht der Abformpfosten
  • Sauberes Arbeiten durch präzisen Abschluss der Folie an den Abformpfosten
  • Kein Herausquellen des Abformmaterials
  • Individualisierbar, praktisch, wirtschaftlich
  • Für alle Implantatabformmassen und gängige Implantatsysteme
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Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Deborah Horch


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